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DNA-Pionier: "Schwarze weniger intelligent als Weiße"

18.10.2007 | 06:13 |   (DiePresse.com)

Empörung über Medizin-Nobelpreisträger James Watson: Man gehe davon aus, dass "ihre Intelligenz unserer entspricht, obwohl alle Tests dagegen sprechen", sagt er.

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Einen Sturm der Entrüstung hat der Medizinnobelpreisträger von 1962 und DNA-Entschlüsseler James Watson (79) mit der Behauptung ausgelöst, Schwarzafrikaner seinen weniger intelligent als Weiße. Wie die britische Zeitung "The Independent" am Donnerstag in ihrer Internetausgabe berichtete, hat das angesehene Science Museum in London deshalb einen Vortrag des prominenten amerikanischen Wissenschaftlers gestrichen.

Watson will in Großbritannien sein neues Buch mit dem Titel "Avoid boring people. Lessons from a life in science" ("Meide langweilige Leute. Lektionen aus einem Wissenschaftlerleben") vorstellen. Dazu will er die bedeutendsten akademischen Institutionen des Landes, darunter in Oxford und Cambridge, sowie die Royal Society in London aufsuchen.

Watson von Science Museum London ausgeladen

Am Freitag war ein bereits ausgebuchter Auftritt im Science Museum vorgesehen. Dieser wurde nun wegen Watsons Äußerungen, die, so die Begründung, "über jeden akzeptabel Diskussionspunkt" hinausgingen, abgesagt. Vertreter von Menschenrechtsorganisationen forderten, Watson solle seine Äußerungen zurücknehmen und sich entschuldigen.

Watson hatte in "The Sunday Times" die Ansicht vertreten, die Zukunftsaussichten für den afrikanischen Kontinent seien schlecht. Der Westen ginge in seiner Entwicklungshilfe-Politik nämlich davon aus, dass "ihre Intelligenz unserer entspricht, obwohl alle Tests dagegen sprechen". In den kommenden zehn Jahren würden die für diese Unterschiede verantwortlichen Gene entdeckt werden.

Watson: Gleichheit der Menschen besteht nicht

Der Nobelpreisträger betonte, es sei das menschliche Streben nach Gleichheit der Menschen anerkennenswert. Aber Personen, die mit schwarzen Mitarbeitern zu tun hätten, meinten, dass dem nicht so sei. Derartige Überlegungen sind auch in Watsons neuem Buch enthalten, das in der kommenden Woche in Großbritannien erscheinen soll.

Es gebe keinen schlüssigen Grund anzunehmen, "dass die intellektuellen Fähigkeiten von Personen, die im Moment ihrer Evolution getrennt waren, identisch sein müssen", heißt es darin unter anderem. "Unser Wunsch, allen die gleichen rationalen Fähigkeiten als eine Art universelles Erbe der Menschheit zuzuerkennen ist nicht ausreichend, um ihn auch wahr werden zu lassen."

Die Leute meinen, es wäre furchtbar, wenn alle Mädchen schön wären. Ich dagegen glaube, es wäre wunderbar.
James Watson

Watson hat laut italienischer Zeitung "Corriere della sera" bereits in der Vergangenheit mit Aussagen über Politik, Sexualität und Rassen für Kontroversen gesorgt. 1997 behauptete er, eine Frau habe das Recht auf Abtreibung, wenn aus der genetischen Analyse des Embryos hervorgehe, dass ihr Kind homosexuell veranlagt sei. Zudem meinte Watson, Farbige hätten eine ausgeprägtere Libido als Weiße.

Außerdem sprach er sich für Eugenik - in der NS-Zeit als "Rassenhygiene" bezeichnet - aus. "Die Leute meinen, es wäre furchtbar, wenn alle Mädchen schön wären. Ich dagegen glaube, es wäre wunderbar."

Medizin-Nobelpreis 1962

Watson hatte gemeinsam mit dem 2004 verstorbenen Francis Crick 1953 die räumliche Struktur der menschlichen Erbsubstanz DNA als "Doppelhelix" entschlüsselt. 1962 wurden die beiden gemeinsam mit Maurice Wilkins, der sie mit der Messmethode der Röntgenkristallographie vertraut gemacht hatte, mit dem Medizin-Nobelpreis belohnt. (Ag.)

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113 Kommentare
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Gast: zara
26.10.2007 00:54
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zu den leidigen rassen..

gibts hier auch einen interessanten beitrag

http://www.pressetext.at/pte.mc?pte=000826008

aber natürlich alles nur böse gehirnwäsche der linken die die weltpresse beherrschen.

Gast: N:N
21.10.2007 19:13
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Und

auch Herr Watson wird uns nicht erklären können was Intelligenz eigentlich ist.

Infolgedessen wird auch er "es" nicht messen können

miss chief
20.10.2007 19:07
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???

habts einen anschiss von der gedankenpolizei bekommen oder warum werden plötzlich postings die weder zu massenmord aufrufen noch zur diskriminierung von bettvorlegern aufrufen zensiert ????

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Wenn man nur die Zustände

in den meisten afrikanischen Ländern über den Zeitraum der letzten 15/20 Jahre, trotz Entwicklungshilfe, trotz sonstiger Hilfen, anschaut, kann man der Meinung James Watsons durchaus zustimmen. Nur Krieg, nur Auseinandersetzungen, nur Mord, Vertreibung, ALLES SCHLIMME, aber kein Aufbau, keine Schulen, keine Straßen, keine Spitäler, Entwicklungsgeld landet in privaten Taschen!! Für Korruption und Bereicherung clever genug!
Funktionierendes - siehe Simbabwe und Mugabe - wird m u t w i l l i g zerstört!!

Gast: Polanski
19.10.2007 21:43
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Urteil

Kennen eigentlich die Watson-Kritiker hier einschlägige Forschungsresultate über die Verteilung der Intelligenz oder beruht die harsche Kritik lediglich auf dem (freilich unzulässigen) Versuch, eine empirische Frage a priori zu entscheiden?

Antworten Gast: ich
26.10.2007 17:53
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Re: Urteil

2teres

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die Kritik ist einseitig

Die Kritik an Watson ist in Ordnung. Aber warum darf jemand keinen Rassenhaß oder andere Vorurteile verbreiten, wenn wer anderer für anders gelagerte Herabwürdigungen und Vorurteile sogar den Nobelpreis bekommt? Doris Lessing nämlich erhält dafür den Literatur-Nobelpreis, daß sie sexistischen Haß gegen Männer predigt. Dafür, daß Sie z.b. in "Die Kluft" eine endlos gute Welt der Frauen schildert, in der plötzlich die "Mißgeburt Mann" Zwietracht sät. Wer Diskriminierung nur einseitig verurteilt, ist ein Pharisäer.

Gast: Reisewarnung
18.10.2007 20:31
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Watson sollte dem Geltungsbereich des

EU Haftbefehles fernbleiben, denn der Oberste Gerichtshof hat in stetem Bemühen um die Freiheit der Wissenschaft bereits 1986 eine allfällige "biologische Verschiedenheit der Menschen, Völker und Rassen" nach dem Verbotsgesetz für strafbar erklärt (9 Os 132/85), wodurch sie im Bundesgebiet keinesfalls besteht und ihre Behauptung zu einem längeren Studienaufenthalt in der Gefängnisbibliothek führen könnte. All dies im freiesten Westen aller Zeiten (kurz: FreWaZ)

Antworten Gast: Sanitäter
19.10.2007 16:47
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Mit einem Urteil gegen die Schwerkraft

hätte man mehr Haushaltsunfälle verhindern können.

Gast: Niederösterreicher
18.10.2007 18:07
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Ich habe mir eine entsprechende Studie

etwas genauer angesehen und tatsächlich: Schwarz-Wähler sind weniger intelligent als Nicht-Wähler.
Dafür sind sie aber sehr musikalisch.

Gast: Bösewicht
18.10.2007 16:02
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Watson ist nicht der erste mit dieser Aussage

Auch Shockley hat vor vielen Jahren das gleiche über unsere afrikanischstämmigen Mitmenschen ausgesagt. Neger seien unintelligenter als Weiße - so lautete auch seine These.

Gott sei Dank müssen wir nicht alles glauben, nur weil es irgendwann von einem oder auch von mehreren Nobelpreisträgern gesagt wird.

miss chief
20.10.2007 17:32
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Re: Watson ist nicht der erste mit dieser Aussage

da glauben wir doch lieber betroffen dreinguckenden politikern, was ?

ujvar
18.10.2007 14:48
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Intelligenz

Es ist ein Herzstück der Meinungsmacher, der Menschen die sich dem Diktat des Politisch Korrekten aktiv oder duldend sich anschliessen, dass es untersagt ist, unabhängig aller sachlichen Befunde, zu äussern, dass die Völker der Erde eine unterschiedliche Entwicklung des Gehirns aufweisen.

Antworten Gast: ich
26.10.2007 17:59
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Re: Intelligenz

die havard professoren murray und herrnstein haben äbnliches behauptet.

siehe ihr buch "the bell curve"

Panzer
18.10.2007 18:21
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Nicht Völker!


Rassen!

Großer Unterschied!!!


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Re: Nicht Völker!

aaargh. es gibt keine menschlichen 'rassen'. die dna ist zu ähnlich. die erkenntnis ist nicht uralt, aber auch nicht sooo neu.

Ratio
18.10.2007 23:54
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Re: Re: Nicht Völker!

Doch gibt¿s. Schwarz, weiß, gelb, rot.

Antworten Antworten Antworten Gast: Gast
18.10.2007 22:08
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Diese Erkenntnis ist akuteller:

http://science.orf.at/science/news/149602
Auszug: Menschen sind einander genetisch unähnlicher als angenommen: Forscher haben die Variationen im Erbgut einer Afrikanerin und einer Europäerin mit den Sequenzen eines Referenz-Genoms des Menschen verglichen.

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Re: Diese Erkenntnis ist akuteller:

Posten¿s keinen Unsinn Rechter Recke!

Nur die genetische Variabilität der afrikanischen Völker ist größer als bei den Zuwanderern in die anderen Kontinente.

Ob jemand eine dunkle Hautfarbe hat, ist eben sichtbar,aber ob jemand eine Fehlfunktion im Neo-Cortex h hat,wie z.B. Sie,ist äußerlich nicht so leicht sichtbar.

Noah von der Arche am Berg der Freude

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Re: Re: Diese Erkenntnis ist akuteller:

jo mei, jetzt weiss sogar ich wie ein wissenschaftliches problem politisch korrekt entschieden werden muss. auch galilei musste abschwören.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Freund der Berge
19.10.2007 20:00
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Wieso, Aaron, haben dann

die (angeblichen) Nachkommen der Königin von Saba solche Probleme bei der Migration ins (angeblich) gelobte Land?

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Re: Wieso, Aaron, haben dann

Die Jemeniten und Falashim haben sich schon sehr gut angepasst!

Das Problem in Israél sind derzeit nur die jetzigen russischen Zuwanderer mit ihrer Vodka-Ideologie.

Noah von der Arche am Berg der Freude

miss chief
18.10.2007 14:47
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nachdem es genetisch bedingte physische unterschiede

gibt, liegt es doch irgendwie nahe, dass es auch nicht physische unterschiede gibt.
natüprlich gibt es auch kulturelle unterschiede. es ist sicher kein zufall, dass juden überproportional viele nobelpreise gewinnen und moslems dabei völlig leer ausgehen.

Alien
18.10.2007 14:00
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zum Thema Intelligenz

Wir müssen prinzipiell 2 Dinge unterscheiden: Intelligenz und Bildung. Die grunsätzliche Intelligenz haben wir geerbt, wird aber im Laufe der Entwicklung des Menschen durch Training oder Vernachlässigung verbessert oder Verschlechtert.
Bildung ist mehr oder weniger das Wissen, das sich ein Mensch im Laufe des Lebens aneignet.
Ich gehe davon aus, daß, wenn man ein 10.000er sampel aus schwarzen und weißen Menschen unter exakt gleichen Laborbedingungen aufzieht, man ein ziemlich gleiches Ergebnis erhält. Da in heutigen Regierungsformen ein derartiges Experiment nicht durchführbar ist, kann mir niemand das Gegenteil beweisen.

Antworten Gast: ich
26.10.2007 18:05
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Re: zum Thema Intelligenz

intelligenz ist relativ stabil über die lebenszeit. man erklärt es damit, dass intelligentere personen situationen suchen die sie entsprechend ihrer möglichkeiten fordern.

http://www.michna.com/intelligence.htm

C. P. U.
18.10.2007 14:33
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Re: zum Thema Intelligenz

Sie haben die typisch kommunistische meschenverachtende Einstellung, wonach Menschen planbar seien. Das sind sie mit Sicherheit nicht, genau wie die Evolution nicht planbar, sondern Zufällig erfolgt. (Interessant eigentlich, dass man jene, die derartigen Schwachsinn wie z. B. jenen vom "Intelligent Design" verbreiten nicht wie andere Buchautoren, die von der offiziellen Geschichtsschreibung abweichen, einsperrt. Es liegt vermutlich daran, dass diese Schwachsinnigen eben in Wahrheit kommunistische Weltvorstellungen haben und daher werden sie von Linken nicht verfolgt.)

Ein Beweis wäre ein 10.000 Sampel unter gleichen Laborbedingungen erst recht wieder nicht, da Laborbedingungen eben dann untersucht würden und erst wieder nicht die Realität. (Siehe das Märchen vom gesunden Rotwein, wo im Labor Inhaltsstoffe des Rotweins gegen krebsfördernde Stoffe wirken. Nur Trinkt man Wein, werden genau diese Inhaltsstoffe des Rotweins im Magen abgebaut.)

Nur die Logik kann hier helfen.

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