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Gentechnik-Weltpremiere: Eine Maus mit Schnupfen

04.02.2008 | 16:58 |   (DiePresse.com)

Durch Genveränderungen ist es gelungen Mäuse anfällig für Erkältungen zu machen. Nun könnten die Versuchstiere die Entwicklung von Erkältungs-Medikamenten ermöglichen.

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Die erste erkältete Maus der Welt hat Hoffnungen auf Heilungsmöglichkeiten für die lästige Volkskrankheit geweckt. Wissenschaftern vom Imperial College in London gelang es, eine Maus durch genetische Manipulationen empfänglich für Rhinoviren zu machen, die für die meisten Erkältungen verantwortlich sind und sonst nur Menschen und Schimpansen befallen, wie die Fachzeitschrift "Nature Medicine" am Montag berichtete.

Dadurch würden Experimente an den kleinen Säugetieren möglich, die neue Behandlungsmöglichkeiten für Husten und Schnupfen, aber auch für ernsthaftere Erkrankungen wie Asthma eröffnen könnten.

Die Rhinoviren wurden vor rund 50 Jahren entdeckt, ihre Erforschung wurde aber der Studie zufolge bisher durch die Tatsache behindert, dass keine Versuche an Mäusen möglich waren. (Ag.)

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