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Raumstation ISS: Problem mit Urin-Recyclinganlage

22.11.2008 | 09:13 |   (DiePresse.com)

Das System schaltet sich bei Tests von selbst ab. Die Raumfährer Endeavour muss vermutlich einen Tag länger als vorgesehen im All bleiben.

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Ein Problem mit einer Recyclinganlage für Urin an Bord der Internationalen Raumstation ISS hat der Nasa am Freitag Kopfzerbrechen bereitet. Das derzeit angekoppelte Space Shuttle "Endeavour" hatte das Gerät mitgebracht, das Urin, Schweiß und Kondenswasser der Atemluft in Trinkwasser umwandeln soll. Damit sollen die ISS-Dauerbewohner unabhängiger von der Versorgung von der Erde werden.

Nach Nasa-Angaben vom Freitag schaltete sich das System bei Tests von selbst ab - möglicherweise weil eine Zentrifuge an einem Destillationsteil der Anlage nicht richtig funktionierte. Die Behörde schloss nicht aus, dass die "Endeavour"-Besatzung einen Tag länger als vorgesehen bleibt, sollte das Problem nicht rechtzeitig behoben werden können.

Erweiterung der ISS


Das Hauptziel der Shuttle-Mission sind Arbeiten zur Erweiterung der ISS. Künftig sollen dort auf Dauer sechs Astronauten untergebracht werden können statt wie bisher drei. So gehören zu den Fertigbauteilen, die der Shuttle mitgebracht hat, eine zusätzliche Toilette und Einrichtungsgegenstände für zwei weitere Schlafräume. Zwei weitere Außenbordeinsätze sind noch geplant. Dabei wollen zwei Astronauten ihre Reparaturarbeiten am defekten Drehgelenk eines Sonnensegels fortsetzen.

(Ag.)

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1 Kommentare
Gast: AEIOU
23.11.2008 17:34
0 0

Ein beinahe aussichtloses Unterfangen.

Die Raumfahrt. Was haben die Science-Fiction-Autoren nicht alles zusammengesponnen. Jahreszahlen genannt, in denen der Traum verwirklicht wird. Fiktion. Aber mit einem winzigen Hoffnungskeim. Und was haben wir, die Krone der Schöpfung erreicht? Wir sind noch immer nicht imstande, uns aus der Umklammerung unseres Planeten zu lösen. Nicht einmal einen Bruchteil der Weiten, die es in der Raumfahrt zubewältigen gilt, konnten wir überwinden. Wir torkeln zwischen Erde und Orbit. Manchmal bringen wir einige der Wagemutigen auch um. Wird die Menschheit jemals reif für die Weltraumfahrt werden? Wir flüchten uns in Träume. Denn nur sie machen unsere Existenz, seit der Seelentröster Glaube immer mehr an Bedeutung verliert, erträglich. Und entwickeln uns zur Ersatzbefriedigungs-Gesellschaft. Unsere geheimen Hoffnungen trägt die künstliche Intelligenz.. Sie wird aber auch unseren Untergang besiegeln. So wir das nicht selbst erledigen.