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Eine neue Software zeigt Bilder aus Träumen

15.12.2008 | 13:27 |   (DiePresse.com)

Forschern ist es erstmals gelungen, gesehene Bilder aus der Gehirn-Aktivität zu rekonstruieren. Dazu werden jene elektrischen Signale ausgewertet, die das Auge an das Hirn sendet.

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Japanische Forscher haben eine Software entwickelt, die Bilder aus Gedanken und Träumen rekonstuieren und auf einem Bildschirm darstellen soll. "Es ist zum ersten Mal möglich nur auf Basis der Gehirn-Aktivität zu Visualisieren, was Menschen sehen", sagt ein Sprecher der ATR Computational Neuroscience Laboratories, wo das Programm entwickelt wurde. Nun soll die Technologie weiterentwicket werden, um ganze Träume aufzuzeichnen und wiedergeben zu können.

Möglich wird die Visualisierung durch das Bild-Erkennungs-Verfahren der Retina des menschlichen Auges. Während man ein Objekt betrachtet, sendet die Retina elektrische Signale an das Gehirn. Den Forschern ist es gelungen, diese Signale aufzuzeichnen und wieder in Bilder umzuwandeln. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Studie werden im Forschungs-Magazin "Neuro" veröffentlicht.

 

(Red. )

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4 Kommentare
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Video

Die Zeitschrift Neuron bietet als ergänzendes Material die verwendeten Algorithmen als PDF und ein MPEG-Movie der aus dem visuellen Kortex rekonstruierten Bilder zum download an:
http://www.cell.com/neuron/supplemental/S0896-6273(08)00958-6

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Korrektur: Video

http://www.cell.com/neuron/supplemental/S0896-6273(08)00958-6

Gast: DK
15.12.2008 14:04
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Das wäre eine Revolution.

Das kann ich nur sehr schwer glauben.

Wie werden die Signale abgenommen? EEG? Wo? Okzipital? Ist hiermit bewiesen dass die retinale Signalcodierung für jeden Menschen/Säuger gleich ist? Welche Eigenschaft hat der resultierende Video-Stream? 25fps 24-bit Farbe bei Full-HD Auflösung? Ich freue mich schon auf eine neue Generation von "Video-Artists" deren einziges Werkzeug die Phantasie ist. Und wenn wir schon dabei sind, bitte das ganze nochmals für den akustischen asssoziativen Cortex, dann spare ich mir in Zukunft die Verwendung von Synthesizern und Sequencern.


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Re: Das wäre eine Revolution.

Die Bilder werden offenbar mittels funktionellem MR auf voxelbasis mittels Mustererkennung rekonstruiert. In welcher Region, darüber gibt das frei zugängliche abstract von "Neuron" (nicht Neuro!) 2008 Dec 10; 60(5): 915-29. leider keine Auskunft:
http://www.cell.com/neuron/abstract/S0896-6273(08)00958-6

Full-HD 1080p mit Dolby 5.1 wird wohl noch ein bisschen auf sich warten lassen.