Was wurde eigentlich aus ... Lena Meyer-Landrut?

16.12.2011 | 15:55 |   (DiePresse.com)

Das deutsche Fräuleinwunder studiert die "Sprachen und Kulturen Afrikas" und unterstützt Matthias Schweighöfer bei seinem Regie-Debüt.

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Mittlerweile ist das deutsche Fräuleinwunder volljährig, rothaarig und sitzt im Hörsaal. Lena Meyer-Landrut studiert in Köln die "Sprachen und Kulturen Afrikas" und Philosophie. Die Sängerin aus Hannover habe sich an der Uni eingeschrieben, weil sie Afrika interessant finde. "Ich gucke mir gerne afrikanische Tänze an, höre mir gerne afrikanische Musik an, " sagte sie der deutschen Presseagentur dpa im Sommer. "Ich mache es nicht, um dann einen Job auszuüben, sondern um den Horizont zu erweitern." Es sei aber nicht auszuschließen, dass sie so beeinflusst werde, dass sie eines Tages in Afrika eine Hilfsorganisation gründet.

Lena singt "What A Man"

Musikalische Pausen legt sie trotzdem keine ein. Für das Regie-Debüt "What A Man" des Schauspielers Matthias Schweighöfer hat sie eine neue Version des gleichnamigen Klassikers "What A Man" aufgenommen (Original von Linda Lyndell aus dem Jahre 1968). Lena und Matthias Schweighöfer lernten sich bei den gemeinsamen Synchronisationsarbeiten zum Kinofilm "Sammys Abenteuer" kennen, als die beiden die Hauptrollen einsprachen. Lena ließ sich nicht zweimal bitten, diesen Song extra nur für den Film aufzunehmen. Im Gegenzug spielte Matthias Schweighöfer in dem dazugehörigen Video mit.

Viele gute Nachrichten

Ihr Album "Good News" ist bereits im Februar erschienen, die dazu passende Deutschland-Tournee zog mehr als 70.000 Menschen in die Konzerthallen. Lena hatte 2010 mit dem Song "Satellite" für Deutschland den Song Contest in Oslo gewonnen und dieses Jahr den zehnten Platz im Heimspiel belegt. Der Grand-Prix-Liebling konnte sich im November bei den MTV Europe Music Awards über den Preis als bester deutscher und bester europäischer Act freuen - der Preis in der Weltkategorie "World Wide Act" ging dann aber an die südkoreanische Boyband Big Bang.

TV-Tipp
7. Jänner 2012, Arte, Durch die Nacht mit Casper und Lena Meyer-Landrut, ab 23.55 Uhr.

(Ag.)

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14 Kommentare
Gast: Alpenblick
29.04.2012 19:15
0

Überschaubar

Die Stimme ist jetzt nichts wirklich besonderes und ohne dieses ESC-Gehype wäre sie wohl auch kaum bekannt geworden.

Gast: africano
29.03.2012 19:02
0

Das Mädel war in der Scene erfrischend ,

nur sie bräuchte einen seriösen Manager um sie ins RICHTIGE Licht zu rücken.
Etwas enttäuscht war ich von Lena wegen ihrer Tatoos ,aber sie hat eine Stimme aber auch Aussehen ,welches so erfrischend wirkt.

Gast: Tonleiter
12.01.2012 20:03
0

Was aus ihr wurde?

...Muskalisch gesehen: nichts.

Gast: Vanessa
27.12.2011 17:20
0

Musikalisches Wischi-Waschi

Lena hat mit dem lahmen "What a man" einen uralten Schinken aufgekocht, der eh´nie so richtig originell war, und das Gesumme kriegt noch jedes Mädel hin. Wem das gefällt, der hätte wohl sowieso alles gut bejubelt, was die von sich gibt. Aber was soll man erwarten von einer, die als preisgekrönte Musikerin bejubelt werden will, aber beim Grand-Prix noch nicht mal Noten lesen kann.

Gast: Europäerin
25.12.2011 14:55
1

Lena-Missverständnis

Das skurrile Gedöns um diese Lena zeigt doch nur, wie leicht man heute auch ohne Begabung bekannt und als Musikerin wahrgenommen werden kann. Sie ist aber nichts anderes als ein Retortenstar, ein Medienprodukt. Mit wirklich gekonnter, eigener Musik hat das weniger zu tun.

Fahriges Gehabe, arrogantes Auftreten, oberflächliche "Interviews", nur normale Stimme. Adrett aussehen reicht schon. Lena ist bloß das, was die Leute in ihr sehen wollen, nämlich die deutsche Gewinnerin des ESC - und das reicht auch schon, um ausgesorgt zu haben. Jetzt alle zwei Jahre eine CD, ab und zu im TV auftreten, das reicht bis zur Rente. Die Fans sind es auch noch, die ihr, ohne, dass sie selbst was beruflich gelernt hat, ein Leben im Luxus ermöglichen. Süffisant: Mancher Fan könnte besser singen.

Die Realität sieht ja so aus:
Musikunterricht abgewählt, kein Instrument gelernt, von der Schulbank weg aus der Laune bei einem Casting geworben, die meisten Anrufe bekommen (wenn nicht sie, hätte eben eine andere gewonnen) - und dann hypen lassen. Eine effektvolle Bühnenshow, der Rest war Marketing - und damit hat sie ausgesorgt. Ein Spiegelbild der Gesellschaft in Deutschland und Europa: Auf Können kommt es nicht mehr so an, nur noch auf Schein und Optik.

Deshalb sollte man eher sagen: Bravo für die, die sich noch ihre Bekanntheit erarbeiten und die nicht wegen ihres Aussehens und dem Bedienen einer Marketing-Nische wie "jung-hübsch - neues Deutschland", sondern wegen Könnens von sich reden machen.

Gast: andreas68
25.12.2011 10:53
1

bravo lena

deutsche lenas machen auf der bühne jedenfalls mehr spass als die djötzis und gaballiers, aber wie soll das bergvolk den unterschied erkennen?

Gast: Stehplatzfan
22.12.2011 16:12
1

Sternschnuppe

...Lena wer ??

Gast: miriswurscht
22.12.2011 00:26
1

wurscht

mir is wurscht was aus dieser nervensaege wurde

Gast: MrLenaFan
21.12.2011 10:26
0

Da wurde doch etwas vergessen?

Tatsächlich: Es gab da diverse Auftritte im National-TV! Zum einen bei Inas Nacht, wo sie ihren neuen Song gesungen hat! Und bei einem Pokerevent, wo sie den 4. Platz gemacht hat und so nebenbei 10.000 Euro gewonnen hat! Und wenn man die Interviews im Internet verfolgt, konnte man von Lena hören, dass sie schwer am "basteln" der neuen CD von ihr ist! Und Lena ist auch schon dabei, die nächste Tour vor zu bereiten! Also es ist noch viel von Ihr zu erwarten!

Gast: groko12221
19.12.2011 12:46
1

"Ich gucke mir gerne afrikanische Tänze an, höre mir gerne afrikanische Musik an, "

jaaaa, genau. und an den dortigen männern sind wir gar nicht interessiert. es geht mir nuuuur um die sprache und kultur.

*gg*

Gast: Wolfgang32
18.12.2011 13:54
0

Was macht Lena?

Alles sachlich richtig, bis auf den Punkt das Lena als Hauptfach Philosophie studiert. Ergänzend möhte ich noch das Lena bereits am 3. Album und einer neuen Tour arbeitet. Auch aus der Filmbranche kommen Signale. Lena we love you.

Gast: Estebán Luis Obispo de Salero y León
16.12.2011 23:12
0

Nachhilfe zur Volljährigkeit

Volljährig wird man mit 18, diese Regelung gilt jedenfalls seit vielen Jahren.
Somit ist Lena bereits seit dem 23. Mai 2009 volljährig.

Antworten Gast: c14-methode
19.12.2011 10:19
0

Re: Nachhilfe zur Volljährigkeit

viele sind schon über 18 und immer noch nicht erwachsen bzw. "volljährig" was dieser politausdruck auch immer bedeuten soll

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Re: Nachhilfe zur Volljährigkeit

Dazwischen wurde sie aber von einem gewissen Raab in jeder Hinsicht geschlagen. Vor allem wegen der Relationen wurde ihre Jugend wohl verlängert.

Ein erwachsener Mensch hätte sich nicht so lange so behandeln lassen.


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