Mittlerweile ist das deutsche Fräuleinwunder volljährig, rothaarig und sitzt im Hörsaal. Lena Meyer-Landrut studiert in Köln die "Sprachen und Kulturen Afrikas" und Philosophie. Die Sängerin aus Hannover habe sich an der Uni eingeschrieben, weil sie Afrika interessant finde. "Ich gucke mir gerne afrikanische Tänze an, höre mir gerne afrikanische Musik an, " sagte sie der deutschen Presseagentur dpa im Sommer. "Ich mache es nicht, um dann einen Job auszuüben, sondern um den Horizont zu erweitern." Es sei aber nicht auszuschließen, dass sie so beeinflusst werde, dass sie eines Tages in Afrika eine Hilfsorganisation gründet.
Lena singt "What A Man"
Musikalische Pausen legt sie trotzdem keine ein. Für das Regie-Debüt "What A Man" des Schauspielers Matthias Schweighöfer hat sie eine neue Version des gleichnamigen Klassikers "What A Man" aufgenommen (Original von Linda Lyndell aus dem Jahre 1968). Lena und Matthias Schweighöfer lernten sich bei den gemeinsamen Synchronisationsarbeiten zum Kinofilm "Sammys Abenteuer" kennen, als die beiden die Hauptrollen einsprachen. Lena ließ sich nicht zweimal bitten, diesen Song extra nur für den Film aufzunehmen. Im Gegenzug spielte Matthias Schweighöfer in dem dazugehörigen Video mit.
Viele gute Nachrichten
Ihr Album "Good News" ist bereits im Februar erschienen, die dazu passende Deutschland-Tournee zog mehr als 70.000 Menschen in die Konzerthallen. Lena hatte 2010 mit dem Song "Satellite" für Deutschland den Song Contest in Oslo gewonnen und dieses Jahr den zehnten Platz im Heimspiel belegt. Der Grand-Prix-Liebling konnte sich im November bei den MTV Europe Music Awards über den Preis als bester deutscher und bester europäischer Act freuen - der Preis in der Weltkategorie "World Wide Act" ging dann aber an die südkoreanische Boyband Big Bang.
(Ag.)
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