Mir tun eher die Mitarbeiter von Schlecker leid. Sie sind der sozialistischen Gewerkschaft auf den Leim gegangen und haben ihren Arbeitgebe auf Anraten der sozialistischen Gewerkschaft wegen angeblich schlechter Arbeitsbedingungen und Überwachung (nur ohne Kameras wurden die Filialen eben von Dieben geplündert) in der Öffentlichkeit in ein schiefes Licht gerückt.
Das hat Schlecker (Drogerie muss sauber sein!) extrem geschadtet und in den Ruin getrieben.
Natürlich musste der Besitzer auf Grund des öffentlichen Drucks nachgeben, aber nun sind die Mitarbeiter eben arbeitslos und viele werden auf Grund der geringen Qualifikation nun Sozialfälle werden.
Man muss ganz klar sagen, dass in Krisenzeiten gewisse Arbeitsnehmerregelungen einfach unmöglich strikt eingehalten werden können, da sonst eben selbst große Unternehmen pleite gehen.
Schlecker wäre nur zu retten gewesen, wenn die Mitarbeiter für einige Zeit so viel gefordert gewesen wären wie in den letzen Ausverkaufswochen.
Ein Bonze tut mir hingegen nicht leid, der ist sowieso x-mal über den Staat abgesichert. Sein Vorschalg - der Staat solle für Schlecker garantieren - hätte mit Sicherheit wie bei Holzmann mit Milliardenverlusten für den Staat geendet, da ja die Mitarbeiter geglaubt hätten, es sei alles in Ordnung und sie können weiterhin Forderungen stellen, die in Krisenzeiten eines Unternehmens einfach unangebracht, ja ich würde sogar sagen asozial gegenüber allen sind.