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Monti warnt Merkel: "Dann fährt Euro zur Hölle"

28.06.2012 | 19:27 |   (DiePresse.com)

Der italienische Ministerpräsident betonte kurz vor Beginn des heutigen EU-Gipfels die Notwendigkeit einer Einigung. Sollten die Italiener entmutigt werden, würde das den Euro "zur Hölle fahren lassen".

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In Brüssel hat am Donnerstag der EU-Gipfel der Staats- und Regierungschefs begonnen. Wenige Stunden zuvor hatte der italienische Ministerpräsident Mario Monti vor einer möglichen "Katastrophe" für die EU gewarnt, sollte es bei dem Treffen zu keiner Einigung kommen. Wenn die Italiener entmutigt würden, könnte das "politische Kräfte" freisetzen, die die europäische Integration und den Euro "zur Hölle fahren lassen" würden, sagte Monti bei seiner Ankunft in Brüssel am Mittwochabend. Italien habe große Opfer gebracht und die Schulden unter Kontrolle bekommen, so der Premier. Dennoch stiegen die Zinsen für italienische Staatsanleihen am Mittwoch auf den höchsten Wert seit Dezember.

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Merkel: "Nicht solange ich lebe"

Zuvor hatte die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel in einer Regierungserklärung eine Vergemeinschaftung von Schulden ausgeschlossen und sich für harte Verhandlungen bei dem Gipfeltreffen ausgesprochen.

Eine gemeinsame Haftung für Schulden "wird es nicht geben, solange ich lebe", hatte die Kanzlerin laut Fraktionsmitgliedern der FDP am Mittwoch vor versammelten Parlamentariern (mehr dazu...) betont. Eine so deutliche Absage an gemeinschaftliche Schuldenhaftung in der EU kommt überraschend. Bislang hatte es in der offiziellen deutschen Linie geheißen, dass Eurobonds "derzeit" nicht das richtige Mittel gegen die Krise seien.

Spanien weiter unter Druck

Indes wird der Druck auf das Krisenland Spanien größer. Auf Spanien könnten EZB-Chefvolkswirt Peter Praet zufolge im Gegenzug für Rettungshilfen der Eurozone Auflagen zukommen, die über den Bankensektor hinaus greifen würden. Zwar habe Spanien kein klassisches Hilfsprogramm wie Griechenland, Irland oder Portugal, wo auch die öffentlichen Budgets saniert werden müssen, sagte Praet der "Financial Times Deutschland" laut Vorausbericht vom Mittwochabend. "Doch wegen der Verbindung der Lage im Bankensektor mit den Staatsfinanzen müssen wir auch die Entwicklung des spanischen Staatshaushalts im Auge behalten", fügte das Direktoriumsmitglied der Europäischen Zentralbank (EZB) hinzu.

Nachdem die Eurogruppe den spanischen Hilfsantrag am Mittwoch angenommen hatte, nahmen Experten von EU-Kommission, EZB und Internationalem Währungsfonds (IWF) noch am Abend in Madrid ihre Arbeit an dem konkreten Programm auf. Dies bestätigte EZB-Direktoriumsmitglied Jörg Asmussen der Nachrichtenagentur Reuters. Ziel sei es, der Eurogruppe am 9. Juli eine Grundsatzvereinbarung für Hilfen für die spanische Finanzbranche mit sektorbezogenen Auflagen vorzulegen.

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Der deutsch-französische Motor der EU stockt. Vorbei sind die Zeiten von "Merkozy". Bundeskanzlerin Angela Merkel erwartet viel Gegenwind.

Ablehnung von Monti-Vorstoß

Danach werde streng überwacht, inwieweit Spanien die Auflagen umsetze, sagte Praet der Zeitung. Jede Bank müsse schonungslos offenlegen, wie viele faule Krediten sie in ihren Büchern stehen habe. Auch werde eine stärkere Belastung von Privatanlegern geprüft. "Die Spanier erhalten ihr Geld vom Rettungsfonds dann in Tranchen", so Praet weiter. "Die Auszahlung wird davon abhängen, ob Spanien die Auflagen erfüllt."

Der EZB-Geldpolitiker machte zudem klar, dass er den Vorstoß von Italiens Regierungschef Mario Monti ablehne, nach dem die EZB im Auftrag des Rettungsfonds Staatsanleihen hoch verschuldeter Euro-Staaten kaufen und so deren steigende Risikoaufschläge begrenzen solle. "Ich stehe dem Vorschlag sehr skeptisch gegenüber", sagte Praet. So sehe er nicht, dass ein solcher Schritt vom Mandat der EZB gedeckt wäre. "Wir würden also auf unzulässige Weise Geldpolitik und Fiskalpolitik vermischen."

Griechenland will Änderungen des Sparpakts

Griechenland hat seinen Partnern zum EU-Gipfel versichert, seine Verpflichtungen gegenüber den Geldgebern zu erfüllen. Einige Änderungen seien jedoch notwendig, um die Arbeitslosigkeit und die Rezession zu bekämpfen, schrieb der griechische Ministerpräsident Antonis Samaras an seine Amtskollegen. Staatspräsident Karolos Papoulias sollte den Brief den Staats- und Regierungschefs der EU übermitteln.

"Ich möchte Ihnen versichern, dass Griechenland absolut entschlossen ist, seine Verpflichtungen zu erfüllen", schrieb Samaras. Es gebe jedoch "das Thema einiger notwendiger Änderungen des (Spar-) Programms, um die beispiellose Arbeitslosigkeit und die katastrophale Rezession zu bekämpfen".

Samaras sicherte zu, das Privatisierungsprogramm zu beschleunigen. Er bedauerte, wegen einer Augenoperation nicht beim EU-Gipfel dabei sein zu können. Er wolle die Standpunkte Athens seinen Amtskollegen erklären, sobald es ihm die Ärzte erlaubten.

 

Faymann fordert drastische Maßnahmen

Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann  unterstützte vor dem EU-Gipfel Ideen zur Schaffung eines europäischen Schuldentilgungsfonds und einer Bankenkonzession für den Europäischen Stabilisierungsmechanismus (ESM), die Deutschland ablehnt. "Da wird man schon mehr Schritte brauchen. Das werden nicht gleich die Eurobonds sein, aber es wird der Tilgungsfonds sein, es wird die Bankenkonzession sein, es werden Maßnahmen sein, die (der italienische Ministerpräsident) Mario Monti vorschlägt".

Das Visionspapier von EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy sei "eine Diskussionsgrundlage in die richtige Richtung. Wenn die Disziplin passt, wenn die Rahmenbedingungen funktionieren, dann muss man sich darüber im Klaren sein, dass man auch die Schulden stärker gemeinsam bewirtschaftet", sagte Faymann. Aber alles Ideen unter der Voraussetzung, dass die Disziplin der gemeinsamen Vorgangsweise funktioniere, die gebraucht werde, um die Eurozone mittel- und langfristig abzusichern, ergänzte der Bundeskanzler.

Eurobonds sind für Vizekanzler und Außenminister Spindelegger nur langfristig vorstellbar, sagte er bei einem Parteitreffen der Konservativen in Brüssel. "Eine Verteilung der Schulden - so eine Art Schuldenclub Europa - dafür stehe ich nicht zur Verfügung", sagte Spindelegger.

(APA/dpa/sda)

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345 Kommentare
 
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Re: Monti am 15 06

klingt wie jemand, der auch Cäsar werden möchte; scheinbar muss die Geschichte sich wiederholen, um erst so erkennen zu können wie es eben NICHT geht ? ;-)

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Re: Re: Monti am 15 06

ich muss mich entschuldigen, das rote Stricherl ist von mir, bin ausgerutscht, tortzdem Zustimmung!

Re: Monti am 15 06

Montis Aussage (in Ihrem Absatz eins) ist natürlich falsch. ITA hat in den letzten Jahren massiv an Wettbewerbsfähigkeit verloren und stagniert (BIP-Wachstum) im Schnitt über die letzten 10 Jahre gesehen. Dringend benötigte Strukturreformen wurden nicht angegangen (natürlich kaum Montis Versäumnis), dies bestätigen auch die italienischen Industriellenverbände (Confindustria, etc.). Mittlerweile scheint die italienische Krise im Übrigen auch den - seit jeher - wirtschaftsstarke Norden (Lombardei, Emilia-Romagna, Veneto, Piemont, Ligurien) erreicht zu haben.

Montis Aussage in Ihrem Absatz zwei würde ich jedoch durchaus zustimmen. Italien hat es (erstaunlicherweise?) immer wieder geschafft, sich aus scheinbar schweren (bisweilen ausweglosen) Krisensituationen zu befreien. Denken Sie etwa an den "Tangentopoli-Skandal". Ob ITA aus diesen Situationen gestärkt hervorgegangen ist, bleibt dennoch zumindest fraglich, denn gerade mein aufgeführtes Besispiel führte keineswegs zu einer stabileren Politlandschaft (Korruption, etc.). Und das ist meines Erachtens ein Hauptproblem in Italien: Die Ernsthaftigkeit und Nachhaltigkeit der Problemlösungen scheint kaum vorhanden zu sein.

MfG

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Re: Re: Monti am 15 06

Diese Sätze stammen aus einem Radiointerview.
Interessant finde ich, welche Hablwertszeiten die "Stehersätze" haben.

Monti wusst auch schon vor 2 Wochen wie es um sein Land steht, wusste, dass es eigentlich fast auswegslos ist.....und trotzdem, will/wollte er die Gesellschaft wissen lassen: "Alles halb so wild".
Ich halt bei allem Respekt, solche Aussagen, solche Aktionen für sehr gefährlich,velogen und zeigen doch nur, wie sehr hier ein Mann seine Mitbevölkerung verhöhnt und für dumm verkauft. Im Gegenzug erwarte ich mir, dass sich ein Staatsmann größere Ehrlichkeit. (ist aber nicht Montispezifisch)

All diese Aussagen kommen von Politikergenerationen, die internetlos aufgewachsen sind.
Sie können heute viel schwerer etwas behaupten und darauf vertrauen, dass es die Welt so "fressen" wird.
Der Informationsfluss ist gerade heute enorm angestiegen und die jetzige Generationen haben dazugelernt. Genau das würde so manch Politiker auch nicht schaden.
(Über die Qualität der im Internet gebotenen Informationen will ich aber nichts schreiben, denn jeder weiß, dass es auch hier zu großen Unterschieden kommen kann,,,,es liegt am User).

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Re: Re: Monti s Italien hat ja schon Erfahrung

mit Inflation, welche sehr bald schon auch uns ereilen wird !

25% Strompreiserhöhung bereits angekündigt, plus Erpressung bezahlen oder untergehen, ... beschleunigt eine solche ja statt sie zu verhindern !

Re: Re: Re: Monti s Italien hat ja schon Erfahrung

Herzlichen Dank für Ihre Reaktion. Inflation ist in ITA durchaus eine bekannte Grösse ;-) Allerdings wäre eine "Euro-Inflation" ein Novum im bel paese. zudem muss gesagt werden, dass die Italiener nie einen "Inflations-Horror" entwickelt haben, ganz im Gegensatz zu den Deutschen.

Gast: Zyni
28.06.2012 10:38
8 0

Gute Reise

Bon Voyage

Auswirkungen von Fiskalpakt und ESM auf Österreich

http://regionaut.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/politik/entscheidungen-die-die-welt-veraendern-d210608.html

Artikel lesen, eigene Meinung bilden und bei Gefallen weiterempfehlen.

Monti spricht nicht von ungefaehr!

Der Euro wird inzwischen von Russen kontrolliert. Die Russen haben sich auf Südzypern völlig niedergelassen. Alle off-shor Firmen gehören den Russen. Keine Steuer, keine anmeldung und 50 .000 Russen haben sich auf der Insel niedergelassen. Sie haben auf der Insel eigene Stütztpunkte und Südzypern kann nach der Herkunft der Gelder nicht fragen.
Italien will zumindest die heimliche Eroberung der Russen nicht dulden!

Gast: 1. Parteiloser
28.06.2012 10:30
10 0

Wer hat die Hölle vorbereitet?

Die aktuellen Probleme der Euroländer sind doch alleine eine Staatsschuldenkrise und teilweise ein langsam aufgebauter Leistungsmangel der Volkswirtschaften.

Die Staatsschulden haben die Ursache alleine in den viel zu hohen Staatssausgaben. Die viel zu hohen Staatsausgaben brauchen auch immer höhere Abgabenleistungen und beschädigen so auch die Realwirtschaft immer mehr. Das laufenden "einnahmenseitige Sparen" wird die Lage noch weiter verschärfen, dazu hätte man auch von Griechenland lernen können.

Die wirkliche Ursachen, welche die Hölle schon geschaffen haben, sind also die Staatsausgaben. Die kommen in den Euroländern doch von riesigen geschützten Bereichen und einem Förder-und Ruhegenusswahnsinn. Diese Bereiche haben doch keinen / kaum einen Nutzen für die Gesellschaft, kosten aber immer mehr und immer mehr. Die Kosten für diese Wahnsinn, einem planwirtschaftlichen Wahnsinn, sind zunehmend unfinanzierbar und damit die Ursache für die Probleme des Euros.

Nur, der Euro selber, der kann für diese Versagen bei den Staatsausgaben eigentlich gar nichts. Es sind die Planwirtschafter in Europa, welche in allen Farben schillern, fast durchgehend auch noch korrupt sind (korrupter Posterl- und Amterlschacher) und Europa schon abgewirtschaftet haben.

Moti hat sein ganzen Leben selber daran gearbeitet das Abwirtschaften auch perfekt zu machen. Er ist für die Hölle mitverantwortlich.

Europa ist an der Finanzierung der Planwirtschaft schon gescheitert!

Es ist seit ca 1920-1930 klar was mit einem Staat passiert, der vollkommen überschuldet ist!

Herr Monti, ihr Erpressungsversuch geht ins Leere, nicht der EUR ist das Problem, das Problem ist das Defizit Italiens!

Sorgen sie für einen Budgetüberschuss, und die Probleme sind für sie gegessen!

Können sie das?

Re: Es ist seit ca 1920-1930 klar was mit einem Staat passiert, der vollkommen überschuldet ist!

Leider ist es nicht so leicht die Ausgaben zu reduzieren, denn senkt man sie zu rasch, kann es, wie das Beispiel Griechenlands zeigt, die Wirtschaft hart treffen und das Ganze aus dem Ruder laufen.

Staatsschulden

So paradox das auch klingen mag, aber die Staaten haben kein besonderes Interesse daran ihre Schulden zu senken. Vor allem nicht in der jetzigen Situation. Wenn man sich die Geldschöpfung genauer anschaut, dann merkt man auch, dass der Staat dafür zuständig ist das Geld in Umlauf zu bringen. Wenn Banken Geld drucken dann brauchen die jemanden der das Geld auch unter die Leute bringt und dies erledigt der Staat. Er nimmt Schulden bei der Bank auf und verteilt es an die Leute durch Sozialleistungen. Wenn der Staat Schulden "abbaut" dann muss er auch Sozialleistungen kürzen. Da wir aber in einer "der Staat macht eh alles"-Gesellschaft leben, würde er mit dieser Aktion ziemlich viele Leute gegen sich aufhetzen und dementsprechend Unruhen auslösen. Wenn man sich die Schuldenquote der Staaten anschaut, dann merkt man auch das die Staaten, die wirtschaftlich am stärksten sind, auch diejenigen sind die am meisten Schulden haben. Denn wenn der Staat Sozialleistungen kürzt (zb. Arbeitslosengeld, Kindergeld usw.) haben die Leute auch weniger zum Ausgeben, ergo schwächt das die Wirtschaft.

Diese heutige System ist eine Teufelskreis. Durch steigende Staatsschulden steigt auch die Zinslast und durch Sozialabbau steigt der Unmut der Bevölkerung.

Jeder soll sich dabei seine eigene Meinung bilden, aber das heutige Finanzsystem mit den Banken als Gelddruckmaschinen in Kombination mit dem Zinseszins führt dazu, dass jeder Land früher oder später dort landet wo jetzt Griechenland ist.

Re: Können sie das?

Ich fürchte, das kann er nicht. Genau so wenig wie die meisten anderen, welche versuchen das aktuelle System ohne tiefgreifende Reformen am Leben zu erhalten.

Re: Es ist seit ca 1920-1930 klar was mit einem Staat passiert, der vollkommen überschuldet ist!

und 'sorgen sie für einen Budgetüberschuss' geht genau wie?

Schauen wir kurz hier nach Bananien, selbst in Zeiten bester Konjunktur steht ein fettes Minus an (trotz sehr hoher Steuerlast wohlgemerkt)

Entweder ist zuviel Staat (Pseudojobs, Verwaltungsebenen) oder ich weiß auch nicht ...

Re: Re: Es ist seit ca 1920-1930 klar was mit einem Staat passiert, der vollkommen überschuldet ist!

Indem er die Selbtveranwortlichkeit der Bevölkerung einimpft und Gesetze schafft, die dazu führen, dass die Italiener nicht 30-50% Schattenwirtschaft leben!

Der Staat gehört zurückgedrängt und der Staat muss sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren.

Mit Wählerkauf geht es in den Untergang!

Re: Re: Re: Es ist seit ca 1920-1930 klar was mit einem Staat passiert, der vollkommen überschuldet ist!

Selbstverantwortung gibt es hier in Bananien auch nicht mehr wirklich > zu Tode reglementierter Staat. Wir brauchen uns nur das neue Transparenzpaket hernehmen, oder wollen Sie mir weiß machen, dass es eh super ist 50% zahlen zu müssen um erste Reihe fußfrei sitzend sehen zu müssen, wie korrupte Politiker in die eigene Tasche wirtschaften?

Aber Sie haben recht der Staat muss zurückgedrängt werden, damit die Demokratie überhaupt funktionieren kann, sonst willkommen in der Planwirtschaft (in Ö bereits grenzwärtig)

Gast: pour le merite
28.06.2012 10:18
6 0

Der Euro ist schon längst in der Hölle.

Jetzt kanns doch nur mehr noch darum gehen, den ganzen EU Sauverein wieder geordnet auseinanderzunehmen.

Ob diesen Herrschaften das noch gelingen wird, bezweifle nicht nur ich.

Eher fliegt uns der Laden um die Ohren..

Gast: Tromsöer
28.06.2012 10:18
10 0

Zur Hölle fahren mit dem Euro - Na hoffentlich, wird auch Zeit!


Antworten Gast: Hochofen
28.06.2012 10:35
3 0

Re: Zur Hölle fahren mit dem Euro - Na hoffentlich, wird auch Zeit!

Dort wird er dann gegen eine neue Währung eingeschmolzen.

Gast: Knaller
28.06.2012 10:13
5 0

Wenn der Euro zur Hölle fährt, fahren sehr, sehr viel mit! Viellciht auch Du und ich?

Ich habe dem Euro vom ersten Tag misstraut, nun zeicht sich warum.
Unbd ein paar retungslos ahnungslose Politiker wollen immer noch mehr EU als weniger EU. Es scheint, die Denkweis ein den verschiedenen europäischen ländern ist zu unterschiedlich für eine gemeinsame Währung. Ein paar hoffnungslose Weltverbesserer dachten, dass der Norden den Süfen mitzieht.

0 3

Re: Wenn der Euro zur Hölle fährt, fahren sehr, sehr viel mit! Viellciht auch Du und ich?

Tatsache ist, dass Sie das nicht entscheiden und das ist gut so. Weniger gebildete Menschen sollten das auch nicht dürfen.
Man schreibt:
zeigt und nicht zeicht
rettungslos und nicht retungslos

um nur zwei Fehler hervorzuheben. Rechtschreibung, Grammatik und Satzbau befindet sich noch auf Unterstufenniveau.

1 0

Re: Tatsache ist, dass Sie das nicht entscheiden und das ist gut so. Weniger gebildete Menschen sollten das auch nicht dürfen.

sind denn Leute wie Cap, Faygmann,Spindi Kopf und Co denn gebildeter als der Durchschnitt ???

Capperl gestern in der Zib2 leierte wie auch alle anderen in der Regierung sitzenden nichts anderes rauf und runter, als all den Müll von Vollbeschäftigung und Reichtum, welche es nachweislich ja längst nicht mehr in dieser Form gibt !?!

10 0

Die Unterstützung Österreichs

Ist Monti sicher. Während sich Deutschland, Holland und Finnland gegen die unverschämten Ansprüche und Erpressungsversuche noch einigermaßen wehren, wird die österreichische Regierung alles Geld versprechen, damit wir gute Freunde bleiben.

Als Österreicher können sie ihrem Geld hinterherwinken und hoffen, dass sie dafür in den Himmel kommen.

Gast: Cyprusman
28.06.2012 09:58
1 2

Zur Hölle damit!

Wieso sollen wir k*iminelle Steueroasen wie Zypern und Irland vor dem Konkurs retten?

Damit bei uns noch mehr Geld abgesaugt wird und Meischi seine Provisionszahlungen im Ausland versteuern kann? Damit russische Oligarchen ihre Ruhe haben?

Die sollen erst einmal ihre Steuersätze erhöhen und nicht Steuerbetrügern Tür und Tor öffnen.

Re: Zur Hölle damit!

genau, führen wir überall Steuersätze von 100% ein - und gut ist's, gell ? Denken vor dem Posten kann nicht schaden

16 1

Alles Zufall...

Ich halte nichts von Verschwörungstheorien. Interessant ist die Achse Bilderberger (Monti) - Goldman Sachs (Bilanzersteller Griechenlands) - Draghi (EZB, frühere Goldman Sachs-Vize) schon...


Antworten Gast: Niemand sagt
28.06.2012 11:43
0 0

Re: Alles Zufall...

Verschwörungstheorien sind nicht zwangsläufig falsch. Bei der FI habe ich eher den Eindruck, daß sie dahin tendieren richtig zu sein.

Wenn die Menschen wüßten wie Geld funktioniert, hätten wir sofort eine Revolution! (Henry Ford)

Der Euro....

fährt sowieso früher oder später an die Wand genauso wie alle anderen Papierwährungen ohne Ausnahme... wer das Geldsystem und vorallem das Zinseszinssystem versteht hat bestimmt schon seine Schäfchen ins trockene gebracht und alle anderen.... selber Schuld.

Re: Der Euro....IImmortalis

Wenn es kracht, dann kracht es weltweit und zwar derart, dass Sie, egal wohin Sie Ihre Schäfchen auch gebracht haben, sie NIE mehr scheren können! Viel Vergnügen!

Re: Re: Der Euro....IImmortalis

Land und gut verstecktes Gold hilft normal schon - ausser man hat eine Kugel im Kopf

Re: Re: Re: Der Euro....IImmortalis/Austrian Economist

"...ausser man hat eine Kugel im Kopf "

Die Sie sich schneller "einfangen" können als Sie glauben, käme "man" dahinter, welche Werte Sie horten. Einfache Frage: wie wollen Sie Ihren ganz gewöhnlichen Wochenablauf mit z.B. "Land" abdecken? Oder gar mit Gold? Dazu benötigen Sie SICHER "dreckiges" Geld. Und wie wollen Sie dazu kommen, ohne gleich für einfache Anschaffungen ausgeplündert zu werden? Wohlgemerkt: ich spreche vom gesetzlosen Chaos, das dann herrscht!

Re: Re: Re: Re: Der Euro....IImmortalis/Austrian Economist

Lebensmittelvorräte braucht man natürlich auch. Und erzählen sollte man niemand von seinen "Schätzen"

11 2

Na und was bitte passiert, wenn der Euro zur Hölle fährt?

Dann wird es eben wieder einen Status quo geben wie vor der Euro Einführung. Harter Schilling, harte D-Mark und weiche Währungen jener Länder, deren Volk nichts leistet; Vollbeschäftigung wie in den 1970ger Jahren und ein funktionierender Sozialstaat, in dem nicht Menschen (zB. am Bau 50 Jahre lang) bis zum Umfallen arbeiten müssen und Invalide nicht in unsinnige Rehabilitationen geschickt oder überhaupt als Simulanten abgestempelt werden. Ist das wirklich ein so schreckliches Szenario?

Re: Na und was bitte passiert, wenn der Euro zur Hölle fährt?

Harter Schilling?
Ich muss auf ein anderes Planet gelebt haben! Nicht mal die Deutschen haben Schilling akzeptiert!

Re: Na und was bitte passiert, wenn der Euro zur Hölle fährt?

exakt!
und den espresso am strand gibts wieder um ein paar lire

Gast: auf wiedersehen
28.06.2012 09:46
8 0

euro

der euro IST die hölle, lassen wir ihn fahren. hoffentlich wird es dann wieder besser.

Re: euro

Richtig! Und die korrupten Gelddrucker (Notenbanker) und Schuldenmacher (Politiker) sollen BITTE gleich mit zur Hölle fahren!

11 0

Die Töne

werden rauer und bald wohl noch sehr viel unangenehmer.

Monti steht das Wasser bis zum Hals, einzig das spanien gerade erst Hilfen beantragt hat hält Monti noch davon ab Hilfen zu beantragen.

Die italiener sind schon auf der Strasse weil Monti sich bisher alles von den Bürgern holt. Steuererhöhungen in vielen Bereichen, Arbeitsrecht aufgeweicht etc. das wollen sich die Italiener nicht gefallen lassen.
Die drittgrößte Ital. Bank ist in Schieflage und braucht Geld. (und es werden wohl noch andere folgen)
Die Zinsen sind zu hoch als das man die auf Dauer zahlen könnte.

Also beginnt Monti nun zu drohen, denn er braucht dringend Hilfe. Wenn er jedoch offiziell Hilfe beantragt wird das an den Märkten ein BEBEN auslösen, weil Italien zu groß ist für eine Rettung.

Wir werden erleben das der Club-Med den Norden auf Dauer zu Transfers zwingt aber das wird auf Dauer nicht gutgehen.

merkel wehrt sich. Ja Sie kann ja gar nicht anders !!!!!!!! Ihr dämmert langsam das Euro-Bonds oder gemeinsame Haftung für andere das dt. GG nicht zulässt. Gestern hat Sie es erstmals öffentlich gesagt: Euro-Bonds, Euro-Bills etc. sind wegen dem dt. GG nicht MÖGLICH.

Das Drama läuft weiter.
Wir hätten GR ohne Hilfen Pleite gehen lassen sollen, dann hätten die Märkte gesehen das sie Ihr Risiko selbst tragen müssen. So aber spekulieren die Märkte gegen die Schuldner weil sie wissen die EU ZAHLT IN JEDEM FALL und sichert die Gewinne.

0 0

Re: Wir hätten GR ohne Hilfen Pleite gehen lassen sollen, dann hätten die Märkte gesehen das sie Ihr Risiko selbst tragen müssen.

absolut RICHTIG; und es gäbe einen Monti und Co gar nicht und falls, dann um ein fürstliches Gehalt in Lire vor der Euroumstellung ;-)

Würde der uns dann überhaupt interessant erscheinen ? "fg"

Antworten Gast: Halbwissen
28.06.2012 10:05
2 1

Re: Die Töne

Nicht nur Monti steht das Wasser bis zum Hals !

Dies betrifft alle Europäer !
Niemand der in Europa lebt und wirtschaftet ist ausgenommen. Und selbst auf den Rest der Welt hat dies große Auswirkungen.

Gast: Aufklärung
28.06.2012 09:31
8 5

"Dann fährt Euro zur Hölle"

Diese Aussage implementiert, dass man überhaupt an das Vorhandensein einer Hölle glaubt.
Die Hölle ist eine Erfindung der Kirche im Mittelalter um Macht und Vermögen zu bekommen.

Re: "Dann fährt Euro zur Hölle"

Gutes Posting! Monti ist ja auch nicht weit vom Vatikan entfernt....

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Es wird Zeit

Ich denke, es wird Zeit, Erspartes in Sicherheit zu bringen...

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Re: Es wird Zeit

es auszugeben, bzw in Werte welche sehr bald schon begehrte Tauschobjekte darstellen wie Konserven, Batterien plus Leuchtmittel (lacht nur) bspw, anzulegen !

Würden die Menschen welchen eine EM oder Dancingstar und Co wichtiger sind begreifen was sich da anbahnt, könnte dies sogar hilfreicher sein als weiterhin abzuwarten wie sich "die Märkte" weiterhin verhalten, und ob die Politiks ihren Wünschen gerecht genug werden um nicht, was weiss isch alles tun werden (sollen) wie das uns gestern ein Capperl erneut im TV erklären wollte !

2 0

Re: Es wird Zeit

Noch nicht gemacht? ;-)

Re: Es wird Zeit

Ähh...ja.
Eigentlich schon länger.
Aber Vorsicht: Wahrscheinlich wird Ihnen dann unterstellt, dass es sich um Schwarz- und Drogengeld handelt. Kein Witz.

Gast: Eusebius
28.06.2012 09:19
11 0

Super Mann, der Monti

Na das sind ja schöne Töne, die da angeschlagen werden - Angriff ist die beste Verteidigung :-(
Säbelgerassel, ja, so wird aus dem "Friedensprojekt" ein Unfriedensprojekt und ich wette, an allem - wie auch immer die Sache ausgeht - werden die Deutschen schuld sein, ja klar, wer denn sonst.....? Ironie Ende.

fahrt zur Hölle

Monti, Bilderberger, EURO, EU, VSE usw

Für ein von Beginn an krankes System...

werden statt Ärzte - Totengräber konsultiert.
Ohne den schönen Sommertag verderben zu wollen...wir können uns auf allerhand gefasst machen.

Sehr geehrte Forums-"Rülpserinnen und -rülpser"!

Es wäre schon sehr dienlich, könnten Sie jetzt anhand des letzten Aufschreis eines gewissen "Herrn" Monti erkennen, dass es nicht unbedingt "die EU-Idee" und der "Euro" sind, die Europa zur Hölle fahren lassen, sondern genau jene politischen MENSCHEN, die schon seit Jahrtausenden auf dieser Welt mehr Unsegen als Segen verbreiten. Nur sind eben diese MENSCHEN keine Ausserirdischen, die von irgendwo her auf die Erde geplumpst sind, sondern sehr wohl DIREKT aus unserer Mitte kommen (und kamen). Diese Typen sind ein ÜBERSTEIGERTES Abbild von UNS, also auch von Ihnen, liebe "Obgenannt*I*nnen und -außen"!

 
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