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Euro-Krise: Zwangsanleihe für Reiche?

11.07.2012 | 09:11 |   (DiePresse.com)

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) schlägt vor, zur Haushaltssanierung stärker Bürger mit hohen Einkommen heranzuziehen. Deutschland könnte durch Zwangsanleihen 230 Milliarden Euro eintreiben.

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Mit einem spektakulären Vorschlag wollen Berliner Wirtschaftsforscher die Eurokrise in den Griff bekommen: Reiche Bürger könnten unter anderem mit einer Zwangsanleihe die hohen Staatsschulden finanzieren. Das berichtet das "Handelsblatt Online" am Mittwoch unter Berufung auf eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW).

"Je nach Konsolidierungsfortschritt beim Staat können diese Anleihen dann später zurückgezahlt und auch verzinst werden", schreibt der Studienautor Stefan Bach. Wenn das nicht der Fall sei, dann gehe das Ganze in eine Vermögensabgabe über. Eine andere Möglichkeit sei eine zeitweise Vermögensabgabe ("Reichensteuer") für Bürger mit hohen Einkommen, die der Haushaltssanierung zugutekommt.

230 Milliarden Euro wären möglich

Das DIW schlägt für Deutschland eine Abgabe vor, die ab einem individuellen Vermögen von 250.000 Euro (Ehepaare 500.000 Euro) erhoben wird. Somit könnten "gut neun Prozent des Bruttoinlandsprodukts" - rund 230 Milliarden Euro - mobilisiert werden, zitiert das Blatt aus der Studie.

Der Schuldenstand in Deutschland ließe sich damit "ein deutliches Stück näher" an die 60-Prozent-Grenze nach Maastricht zurückführen. Die deutsche Schuldenquote beträgt derzeit 83,5 Prozent. Wenn der Staat die Zwangsanleihe Eintritt, könnte die Schuldenquote um neun Prozentpunkte auf 74,5 Prozent zurückgehen.

Steuerpflichtig wären laut der Expertise die reichsten acht Prozent der erwachsenen Bevölkerung. Sie müssten dann damit rechnen, dass auf ihr gesamtes Immobilienvermögen, Geldvermögen und Betriebsvermögen zugegriffen würde.

Modell für Euro-Krisenländer?

Die DIW-Experten sind auch überzeugt, dass auf diesem Weg in den Euro-Krisenländern erhebliche Einnahmen erzielt werden könnten. "Gerade für die Krisenländer wären solche Instrumente eine sinnvolle Option, um die durchaus vorhandenen und zum Teil stark konzentrierten Privatvermögen zur Refinanzierung der Staaten heranzuziehen." Allerdings müssten solche Maßnahmen auch mit Rücksicht auf die politische Akzeptanz schrittweise und eher langfristig umgesetzt werden.

Außerdem räumen die Experten ein, dass umfangreiche Vorkehrungen getroffen werden müssten, um Steuerhinterziehung und Kapitalflucht zu verhindern. Durch Freibeträge - etwa beim Betriebsvermögen - sollen Härtefälle vermieden werden.

Zwangsanleihen werden immer wieder Spiel gebracht, vor allem von linken Politikern und Gewerkschaften. In der Vergangenheit wurde das Instrument oft angewandt, etwa zur Finanzierung von Kriegen. Auch die ersten Staatsanleihen im Mittelalter waren Zwangsdarlehen (mehr dazu ...).

(APA/Reuters)

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343 Kommentare
 
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10 0

Leute regt Euch bitte nicht auf

Solche Dinge werden auf alle jene zukommen, die in ihrem Leben nicht alles verprasst haben, die bescheiden gelebt haben und die fleißig gearbeitet haben.

Aber was kann man dagegen tun?

Man kann z.B. sämtliches Geld, dass auf Bankkonten liegt, bis auf das Geld das man regelmäßig benötigt, abheben (den Bankstern entziehen)!
Dann kann man damit physisches Silber oder Gold anonym kaufen (besser Gold), so lange das noch geht.
Man ist dann sozusagen seine eigene Zentralbank.

Was auch immer passieren wird. Die Unzen Gold oder Silber werden immer diese Unzen bleiben und die werden immer einen Wert haben!

Ist das eine radikale Ansicht?
Radikale Maßnahmen zu kritischen Zeiten.


Antworten Gast: Halbwissen
11.07.2012 10:20
0 1

Re: Leute regt Euch bitte nicht auf

Hört sich gut an, ist aber leider keine Problemlösung !

Denn wenn so etwas kommt wird ein normales Leben nicht mehr möglich sein.
Dann kann Gold höchstens das reine Überleben erleichtern.

Antworten Antworten Gast: Rätätä
11.07.2012 10:50
1 0

Dann geht aber auch der Staat bankrott,

das Geldsystem bricht zusammen und man muss wieder beim Goldstandard beginnen.

Raten Sie mal, was so eine Unze dann wert ist!

2 0

Re: Leute regt Euch bitte nicht auf

Irrtum. wenn jetzt schon zwangshypotheken ventiliert werden ist das verbot von goldbesitz nicht mehr weit. die Herren brauchen nur die mottenkiste aufmachen. darin befinden sich genug grausligkeiten. der einzige weg ist, die eurozone zu verlassen. solange kapitalverkehr noch erlaubt ist. diese falle wird in kürze jedoch zuschnappen...

0 0

Re: Re: Leute regt Euch bitte nicht auf

Was sollte ein Goldverbot bringen?

Wie wird ein solches begründet? Wir haben keinen Goldstandard, wie Sie sicher wissen.

Falls es wirklich kommt, wird es Wege geben, um es außer Landes zu schaffen.

Man sollte daher auch Diamanten kaufen. Die sind als kleiner extrem leichter Wertspeicher unschlagbar und die kann man daher überall mitnehmen.


0 0

Re: Re: Re: Leute regt Euch bitte nicht auf

man braucht das nicht begründen. haben die Usa bis 1974 auch nicht getan. das gold muss einfach für einen spott abgeliefert werden, ordentlicher strafrahmen bei nichteinhaltung, fertig. gucken sie mal "Goldfinger" - dessen einziges vergehen war: privater goldbesitz...

2 0

Re: Re: Re: Leute regt Euch bitte nicht auf

Diamanten sind etwas für Experten.
Unkundige können hier nur verlieren.
Außerdem ist man beim Verkauf darauf angewiesen, einen zu finden, der weiss, was der Diament wert ist und ihn auch kaufen will.

Bei Goldmünzen ist das viel leichter.

Gast: Halbwissen
11.07.2012 09:52
2 0

Was sollen "Experten" die von Staatsgeldern leben auch anderes denken ?

Die sind alleine beim Gedanken an kleiner Rationen schon unterzuckert !

Gast: porto5
11.07.2012 09:51
4 0

Gute Idee

Ein wunderbarer Vorschlag, der allerdings etwas überarbeitet gehört. Nicht in D oder A wird sowas eingeführt. Das wird für alle Euro-Staaten zur Grundvoraussetzung für die Beantragung von Hilfen gemacht. Erst wenn ein Land ein derartiges Zwangsanleiheprogramm erfolgreich durchgezogen hat, darf es Finanzhilfen beantragen und bekommen.

Gast: rellok
11.07.2012 09:49
0 2

nur so !

man muß den schotter(euro) wieder hollen wo er hingekommen ist,um weiter bauen zu können!

Gast: Franz Bauer
11.07.2012 09:45
1 0

Es reicht!

Die Politiker, die unser Geld mit beiden Händen zum Fenster rausschmeißen sollen belohnt werden. Die Privaten die mit ihrem Vermögen gut umgehen können sollen bestraft werden?
Ich hätte nichts dagegen, wenn die Reichen zugunsten der Armen mehr bezahlen. Ich habe aber etwas dagegen, dass die Politiker für nichts zur Verantwortung gezogen werden und unser Geld verprassen und nach immer mehr greifen.

Gast: Waldschrat
11.07.2012 09:40
2 0

Vermögentransfer

Danke für die Info, werde mein Vermögen
transferieren (retten vor der Staatsgewalt und
Zwangsbesteuerung)

15 0

Unglaublich

Das ist dann nichts anderes wie eine EUdSSR. Wer soll sich dann noch anstrengen? Die Leute arbeiten nicht um ein paar fette Polit-Speckmaden in Brüssel durchzufüttern, sondern um das eigene Leben und das ihrer Familien zu verbessern. Wenn das nicht mehr möglich ist, verschwindet jeglicher Leistungsanreiz so wie es ja auch schon in der Sowjetunion der Fall war, wo dann der Staat hinten und vorne besch... und hintergangen wurde, weil man die Schnauze voll hatte.

Diese Enteignungsfantasien der Euro-Fanatiker sind einfach nur noch krank. Werden als nächstes billige Blechmedaillen geprägt mit dem Titel "Held des Euro" wie damals der "Held der Arbeit" in der UdSSR oder Blechringe mit der Aufschrift "Gold gab ich für Euro - 257.ESM-Anleihe zur Finanzierung der Solidaritätszahlung"? Alles schon dagewesen, nur hat es leider nie ein gutes Ende genommen.

Antworten Gast: Bärenfalle...
11.07.2012 09:49
3 0

Re: Unglaublich

Was soll man von einem politischem System erwarten welches gemäß dem Vorbild der UdSSR aufgebaut wurde anderes erwarten ?

Entmachtete, rechtlose, scheindemokratische Satellitenstaaten, Befehle kommen von ominösen Kommissaren die keiner gewählt hat und ein Scheinparlament welches defacto absolut keine Kontroll- oder sonstigen Rechte hat.

Samt Posten und Behörden von denen keiner Ahnung hat wozu sie eigentlich dienen (Ashton, ..)

Falls es das geheime Ziel der EU ist Europa zu zerstören, den Wohlstand der Bevölkerung zu vernichten und Europa in einen Haufen zänkischer Kleinstaaten des Mittelalters zurückzuverwandeln ..

Gratuliere: Voll auf Kurs !


Gast: Bärenfalle...
11.07.2012 09:34
3 0

Haha .. habs gewusst.

Die Zwangsanleihe für Immobesitzer kommt .. um die größenwahnsinnigen Visionen der Euro-Politiker und die Millionenboni der Banker zu retten.

Gut das ich, anstatt die Hütte zu renovieren, das dafür über 2 Jahrzehnte angesparte Geld in Sicherheit (legal) gebracht habe.

Regel Nr.1 aus SU-Zeiten:

Niemals sichtbares Vermögen besitzen !

Empfehlung für Krisenländer

Eine solche Zwangsanleihe sollte als Erste Massnahme zur Sanierung der Staatshaushalte in Krisenländern eingeführt werden. Griechenland, Italien, Spanien usw... Dort gibt es eine Vielzahl von Millionären, die sich konsequent Ihrer Steuerlast befreien. In Italien ist das durchschnittliche (!) Vermögen höher als in Deutschland und Österreich.

Das DIW schlägt das aber nicht für Griechenland oder Italien vor sondern für Deutschland

In Griechenland oder Italien würde es nämlich schon genügen wenn die Behöhreden die bestehen Steuergesetzt vollziehen würden.

Tun sie aber nicht

Und warum sollen sie auch wir zahlen eh und es gibt genug idiotische Ökonomen bei uns die das auch fordern.

Die Italiener genießen das (Monti wurde gerade verwarnt dass er die Reformbemühungen eingestellt hat).

Re: Das DIW schlägt das aber nicht für Griechenland oder Italien vor sondern für Deutschland

Gerade das ist ja die Anmassend falsche Haltung und empfehlung des DIW! Eine solche Zwangsanleihe in den Krisenländern hätte auch noch den Vorteil, dass hierfür relativ wenig operative Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Auch in solch schlecht organisierten Satten wie Griechenland wäre eine solche Anleihe umsetzbar. Leichter als ein effizientes Steuersystem einzuführen.

Tja, wie schon gepostet

ein System fährt an die Wand und je schlimmer die Situation desto verworrener die Vorschläge.

Vor Jahrzehnten las ich in einer schwedischen Diplomarbeit dass Steuern eine Form der Enteignung sind. Ich pflichtete lauthals bei (damals noch ärmlicher Student) und schickte mich an ein Positionspapier zu schreiben. 2002 dann mein Kommentar dass dem Bürger bei Enteignungen das vollständige Arsenal der Verteidigungsmöglichkeiten gegen die Gewalt des Staates zur Verfügung stehen muss wie z.B. der EMRK so wie dies für Schwerverbrecher der Fall ist. Warum sollte der brave Steuerzahler der seine Besteuerung anficht schlechtere Waffen gegen die Administration haben als der Kindermörder. Wurde aber in der Realität nichts draus. Kindermörder sind in Europa immer noch besser gestellt (siehe Ferrazzini EGMR).

Wie man sieht geht es in die Gegenrichtung. Der Bürger wird immer mehr entmündigt. Aber es lebt sich auch in Monaco sehr schön. Schweiz bietet auch gute Deals.

Gast: Steuerkrimineller
11.07.2012 09:14
1 4

Das jammern geht schon los

Damit retten die Reichen doch nur ihr eigenes Vermögen doch auch dafür sind die zu gierig.
Da soll doch lieber der Mittelstand das Vermögen der Reichen retten. Denn das sind die einzigen die noch was haben. Auch die müssen noch versklavt werden.
Soeben wieder 7000 Steuerverbrecher in Deutschland erwischt. Wohlgemerkt in Milliardenhöhe,HAHAHA

Unnötig

Das braucht es ja überhaupt nicht.

Es würde schlicht eine ganz normale Gläubigerbeteiligung bei den diversen Bankpleiten nach Abschreibung der griech., portugies. usw Staatsanleihen, die in den diversen Fonds und Versicherungen angesammelt sind, reichen.

Aber diese Lösung wäre wohl zu marktwirtschaftlich im EU-System des Sozialismus für die armen Reichen.

Statt dessen kommen absurde Vorschläge wie Zwangsanleihen, um zu verschleiern, dass der Euro ja tatsächlich bereits zusammengebrochen ist und die Politik den einzig korrekten und logischen Schritt, nämlich die geordnete Auflösung der Eurozone, eben aus Rücksicht auf die Bankengläubiger, verweigert.

Statt dessen sollen alle inkl. der zukünftigen Generationen für die künstliche Beatmung der Banken zahlen.

Sehr fair, wenn die 1.500 p.m.-Büroangestellte den Tilgungsträger des Herrn Primar für den Kredit für die 3-Mio-Villa garantiert.

Der Durchschnitts-Italiener hat mehr Vermögen als der Durschnitts-Deutsche

Aber wir sollen eine Zwanganleihe Auflegen damit die wir die Schulden des italienischen Staates Zahlen, der das Geld dann 1 zu 1 gleich weiter an seine korrupten Steuerhinterzieher überweist.

Wenn das geschieht dann gibt es bei uns eine Revolution und dann können die Süd-Europäer von uns noch den Faymann+Spinedelegger als Abschiedsgeschenk ober sonst nichts und pleite gehen.

Re: Der Durchschnitts-Italiener hat mehr Vermögen als der Durschnitts-Deutsche

auf die revolution werden wir noch a bissl länger warten müssen... leider

Gast: Hastalavista
11.07.2012 09:09
5 0

So werden die Superreichen gerettet

Gerettet werden die Superreichen und die Allgemeinheit bezahlt. Den Reichsten wird via ESM, ESFS u.s.w. unser Geld hinübergeschaufelt.

Aber dieses Geld für den ESM wird nicht von den Reichen eingesammelt, denn die Reichen finden und nutzen ohnedies Schlupfwege. Blechen wird die Party wieder das Volk.

and so it begins

Wie nicht anders zu erwarten war: die große Masse der Neidgesellschaft, die ohnehin schon einen Teil der Steuern der Besserverdiener als Subventionen beziehen, setzt sich durch.

Gibt der Staat zu viel aus, muss man nicht sparen, sondern andere Leute, die sich selbst etwas aufgebaut, selbst etwas erwirtschaftet, selbst etwas erspart haben, schröpfen.

Schopenhauer und Kafka sind optimistische Tagträumer gegen die Realität.

Antworten Gast: Fprester
11.07.2012 09:13
1 10

Re: and so it begins

Zitat: "......die grosse Masse der Neidgesellschaft die ohnehin schon einen Teil durch Steuern der Besserverdienenden als Subventionen beziehen...."

Das stimmt zwar. Nur darf man nicht vergessen, dass eine grosser Teil der Besserverdienenden ihren Mehrvedienst durch Umverteilung von unten nach oben geerntet haben (z.B.: Bankerboni haben ja kaum etwas mit echter Wertschöpfung zu tun). Insofern ist die Steuerprogression nichts anderes als eine Rückumverteilung.

Antworten Gast: Hastalavista
11.07.2012 09:12
5 2

Re: and so it begins

Irrtum. Die Kleinen zahlen besonders drauf. Spareinlagen via Inflation in Kürze vernichtetk, denn wo sollen sie den groß hin mit dem wenigen Ersparten. Lohneinbußen und Pensionseinbußen werden das ganze noch verschärfen. Kaufkraftverlust durch Inflation.

Re: Re: and so it begins

Hä?

Ja, Inflation wird ein riesiges Problem werden. Aber Inflation "passiert" ja nicht wie ein Erdbeben sondern ist Folge von aberwitzigen Lohnforderungen. Durchgesetzt von der "sozialen" Gewerkschaft.

Inflation ist die simple Folge von überhöhten Nominallohnerhöhungen im Vergleich zur realen Wirtschaftsleistung. Der Reallohn hingegen ließe sich nur durch vernünftige Strukturreformen erhöhen.

Und dazu: siehe oben.

Gast: Hastalavista
11.07.2012 08:59
5 0

Wie immer verliert das Volk und nicht die Reichen

Wer noch Zweifel hat, wen es trifft: IMMER die Kleinen! siehe auch aktuell in Spanien:

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/07/11/banken-rettung-in-spanien-kleine-sparer-werden-milliarden-verlieren/

Gast: ASVG-Sklave
11.07.2012 08:55
6 0

Dann übersiedeln viele reiche Deutsche nach Griechenland

Dann übersiedeln viele reiche Deutsche nach Griechenland. Von dort können sie noch viel Steuer vermeiden.

14 0

Neuseeland ist wunderschön !!


0 0

Re: Neuseeland ist wunderschön !!

Ich würde Südostasien bevorzugen, falls in Österreich solche Steuern eingeführt werden.

Einem Amerikaner würde das Auswandern alleine nicht vor der Steuer retten. Der müsste auch die Staatsbürgechaft zurücklegen.

Bei uns genügt es zum Glück den Lebensmittelpunkt zu verlegen.

Die Schweiz natürlich auch

Aber wenn es in Neuseeland oder Schweiz wegen der Einreisebestimmugnen nicht klappt gibt es auch genug EU-Länder die bei diesem Wahnsinn nicht mitmachen:

England, Schweden, Dänemark, aber auch Teschechien, Polen werden nicht merh lange wirtschaftliche hinter uns liegen, wenn dieser kommunisistische Wahnsinn von den EURO-Chefs fortgeführt wird.

2 0

Re: Neuseeland ist wunderschön !!

hat aber extrem restriktive Zuwanderungsgesetze.
Mit "Asyl" rufen und sich ins Nest fallen lassen ist dort nix.

Re: Re: Neuseeland ist wunderschön !!

für millionäre genügt ein dauervisum...

Re: Re: Neuseeland ist wunderschön !!

@Boris

das gehört auch zu den Schönheiten !

aber ein Visum zu bekommen, sehr schwer ;-))


18 0

DIW ?

Sind das die neuen Kommunisten Deutschlands?

250.000 ?

Da bekommt man heute nicht einmal eine vernünftige Wohnung.

Antworten Gast: Hastalavista
11.07.2012 09:00
7 0

Re: DIW ?

Wer glaubt, dass Pläne das Volks abzuzocken und uns Dummschafe zu scheren nur in Deutschland exisitieren, der wird bald eines besseren belehrt werden!

Gast: Besenkammerl
11.07.2012 08:47
5 0

wie man in der PRESSE las...

"über die Privilegienrepublik Griechenland" werden dort jährlich ca. € 800 Millionen an nicht existierende Versicherte ausbezahlt! Von den anderen Kuriositäten ganz zu schweigen.
Reeder und andere Vermögende zahlen keine bis wenig Steuer etc.. (in Griechenland)?
Und da sollen wir unsere Steuergelder als "Krisenbewältigung" nach Griechenland schicken?
Wohl dem Politiker, der bei der nächsten Wahl dies den Wählern so erläutern kann, damit er noch einmal gewählt wird!
Höre: Faymann und Spindelegger, die Stunde der Wahrheit naht!

Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 08:47
13 2

Das hätte eine ungaubliche Wirkung aufs Schaffen!

Die Menschen würden weniger Möglichkeiten haben sich Eigenheime zu schaffen, also würde diese Schaffen reduziert.

Die Menschen müssten Gelder aus den Unternehmen zum Staat umleiten, also wäre das geringe Eigenkapital von Unternehmen weiter beschädigt. Weil aber der Handlungsspielraum der Unternehmen dadurch viel geringer sein muss, so werden die Unternehmen viel weniger schaffen können. Davon wären die Massen der KMU betroffen und ein erheblicher Wirtschaftsabschwung müsste die Folge sein.

Der Staat aber, welche diese Summen dann abkassiert, der würde das verwenden um seine irren Staatsausgaben irgendwie zu decken. Da kommen dann die Versuche der Planwirtschafter sich Wachstum zu kaufen, was ja niemals möglich ist. Es würden dann sinnlose öff. Gebäude gebaut und sonstige Investition getätigt, welche für die Gesellschaft aber kaum einen Nutzen haben. Es würden weitere Zigmilliarden in den Sozialsystemen versickern. Das bringt aber keine Leistung für die Gesellschaft, weil eben der Frühpensionswahnsinn einfach keine Leistung zur Versorgung leistet, genauso wie die riesigen geschützten Bereiche und der Förderwahnsinn.

Zu bemerken ist noch, dass die 230 Mrd. auch nur wenig Nutzen haben würden. Die gesamten Staatsschulden von D sind ja auch schon über 2.000 Mrd. Euro. Es hätte einen 11,5% Effekt, welcher in nur 2-3 Jahren aufgezehrt / vernichtet wäre.

Eine Gesellschaft, welche das eigene Schaffen reduziert, die reduziert sich selber!

Antworten Gast: 1. Parteiloser
11.07.2012 09:53
0 0

Jede Gesellschaft hat genau so viel wie die Gesellschaft zusammen schafft!

Die Verantwortlichen in Europa, für Europa, die haben es offensichtlich geschafft das Schaffen von nützlicher Leistungen für die Menschen erfolgreich zu verhindern.

Es scheint aber so zu sein, dass die Verantwortlichen das Verhindern von Leistungen für die Gesellschaft weiter optimieren wollen. Dazu haben diese Typen ja schon vor einigen Jahren das "einnahmenseitige Sparen" erfunden, welches noch mehr Gelder in den geschützten Bereichen verbrennt, aber auch noch mehr Zwangsabgaben für die Menschen der Realwirtschaft bedeutet. Die Resultate können teilweise auch schon beobachtet werden. Die Rezessionen in GR, E und I sind ja dadurch entstanden. Das konnte nicht einmal die exzessive Geldschöpfung der EZB verhindern, auch weil die Mittel hauptsächlich von den Staaten und Banken ausgesaugt wurden.

Den Leistungsverhinderungstrend haben wir schon min. 10 Jahre!

Tatsächlich zeigen die realen Daten zur Produktion in der Eurozone ein erschreckendes Bild. Basis 2005 = 100%
2001: 96,3%
2002: 96,1%
2003: 96,4%
2004: 98,5%
2005: 100%
2006: 104,2%
2007: 108,3%
2008: 106,5%
2009: 90,8%
2010: 97,5%
2011: 100,5%
Es wurde also ein bereinigtes Wachstum in 10 Jahren von gerade einmal 4,3% geschaffen, das Bevölkerungswachstum war aber +5,6%!

Die Daten zum Baugewerbe
2001: 95,7%
2002: 96,4%
2003: 97,4%
2004: 97,6%
2005: 100%
2006: 103,4%
2007: 105,1%
2008: 99,7%
2009: 91,9%
2010: 84,5%
2011: 86,5%

Es wird zu Versorgungsproblemen kommen müssen!

die in frage kommenden personen sind eh fleissige käufer von staatsanleihen.

sie tun es allerdings im seltensten fall direkt, sondern sie investieren ihr geld in fonds und andere anlageformen, welche dank des monopoly spiels der 'märkte' zu deutlich höheren zinssätzen für anleihen.

der investor hat wenig bis nichts von diesen höheren zinsen, denn diese sind das körberlgeld für die smartboys in hedgefonds und anderen finanzmanipulatoren.

aber im sinne von 'wir wollen selbst bestimmen, wer uns ausnimmt' liest man hier natürlich widerstand gegen diese direktfinanzierung und will lieber beim system unter einbeziehung der heuschrecken bleiben. das sind ja soooo liebe tierchen!

aber geh falafferl!

wollens wieder die zwangszeichnung von staatsanleihen oder kriegsanleihen?

wer mehr geld hat, weil dafür gearbeitet wurde oder risiko genommen wurde, kauft doch keine staatsanleihen im grossen ausmass. solche leute finanzieren die wirtschaft, über aktien, gmbhs oder unternehmensanleihen oder immobilien, die sie renovieren lassen. all das führt dazu, dass leute, die es bequem haben wollen und 38,5h arbeiten, einen job haben!

sie sprechen z.B. über die BAWAG in der hand der gewerkschaft mit einem flöttl an der inestmentspitze oder einer wiener städtischen, die das geld der versicherten im gemeindebau gem. den gesetzen grossteils mündelsicher anlegen muss! und volumen und liquidität gibt es halt in staatsanleihen, da der staat, wie auch österreich, weit über seine verhältnisse lebt und jährlich mehr schulden macht, um ein paar stimmen mehr für die aktiven partein zu kaufen!

zusätzlich nimmt der staat geld auf und schenkt es nach brüssel. was ist dasran also verwerflich, gem. spö und grüner diktion?

Re: die in frage kommenden personen sind eh fleissige käufer von staatsanleihen.

Die in Frage kommenden Personen sind ganz einfache Einfamilienhausbesitzer. Sie haben dafür ggfs. jahrzehntelang gespart. Werfen Sie einen Blick auf die genannten Summen.
Sie Argumentieren für eine Vermögenssteuer für die 10% der Wohlhabendsten. Hat aber mit dem Artikel nichts zu tun.

Re: die in frage kommenden personen sind eh fleissige käufer von staatsanleihen.

Wer welche Anleihe oder Fondsanteile kauft, ist noch immer die Entscheidung des Anlegers. Also freiwillig.

Vor einigen Monaten. ..

... wurden hier und im Standard noch Postings gelöscht, die der EU eine Entwicklung in Richtung DDR vorwarfen.
Daran erkennt man, wie kurz der Weg in eine Diktatur sein kann.

Reiche

Wenn Politiker ernsthaft einen Beitrag von den Reichen in Europa einfordern wollten, hätten sie schon längst Steueroasen beseitigen müssen. Ich kann mich noch sehr gut erinnern, als genau das bei der Einführung des Euro von Politikern großmundig versprochen wurde. Geschehen ist natürlich nichts. Allein mit der Beseitigung von Steueroasen und der Verhinderung von Kapitalflucht im großen Stil z.B. aus Griechenland, könnte sehr viel zur Krisenbewältigung erreicht werden. Lieber missbraucht man den Begriff "Reiche" und enteignet den Mittelstand.

Damit ...

... sind die Reihenhausbesitzer schon in der Pflicht.
Da die meisten von ihnen schwarz oder rot gewählt haben, hielte sich mein Mitleid in Grenzen.

Vermögen ist relativ!

Was ist damit gemeint? Geldvermögen? Sachvermögen?

Letzteres würde dann erst wieder jeden treffen, der eine Eigentumswohnung oder ein Haus besitzt. Das finde ich nicht in Ordnung.

Vermögen ab 1 Mio EUR wäre eine vernünftige Grenze und der Hauptwohnsitz sollte nicht mit in diese Berechnung einfließen (denn wohnen muss man irgendwo). Zweit- oder Drittwohnsitze dürfen jedoch sehr wohl mitgerechnet werden, denn die sind nicht notwendig.

Re: Vermögen ist relativ!

Gemeint ist theoretisch alles. Nur ist das mit endlichem Aufwand nicht erfassbar, also wär´s in der Praxis ganz einfach entweder Zwangshypothek auf die Immobilie oder Anhebung der Grundsteuer oder Vervielfachung des Einheitswerts.
Mit anderen Worten: All jenen wurscht, die echten und grossen Grundbesitz (auch Wald) als Stiftungsvermögen auslagern können. Vom restlichen Vermögen ganz abgesehen.

 
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