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Frankreich und Italien für Rettungsschirm ohne Limit

31.07.2012 | 12:47 |   (DiePresse.com)

Wichtige Euro-Länder und führende EZB-Mitglieder fordern laut einem Bericht, dass der ESM auf Kredite der Zentralbank unbegrenzt zugreifen kann. So könnte der Fonds in großem Stil Staatsanleihen von Krisenländern kaufen.

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In der Eurozone gewinnen laut einem Medienbericht Überlegungen an Gewicht, die Mittel des künftigen Euro-Rettungsfonds ESM deutlich zu vergrößern. Dem ESM solle Zugriff auf Kredite bei der Europäischen Zentralbank (EZB) ohne jedes Limit gewährt werden, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" unter Berufung auf EU- und Eurozonen-Vertreter. Zu den Befürwortern zählen demnach wichtige Eurostaaten wie Frankreich und Italien sowie führende Mitglieder des EZB-Rats.

Frankreichs Präsident Francois Hollande empfängt am heutigen Dienstag in Paris den italienischen Regierungschef Mario Monti. Dieser sagte vor seiner Abreise zu "RadioRai": "Man sieht endlich das Ende des Tunnels. (...) Die einzelnen Regierungen sind jetzt stärker bereit, ihren Teil zu leisten und ihre Hausaufgaben zu machen". Ob damit auch Deutschland gemeint ist? Der Druck auf die größte Volkswirtschaft der Eurozone steigt jedenfalls von Tag zu Tag. Zuletzt meldete sich auch US-Finanzminister Timothy Geithner zu Wort. Er erwartet sich kühnere Schritte zur Lösung der Krise. Die Regierung lehnt aber so weitreichende Maßnahmen wie den unbegrenzten ESM ab - genauso wie die Bundesbank, die eine zu hohe Inflation befürchtet.

Anleihenkauf in großem Stil

Die Idee hinter dem neuen Vorschlag: Ein Rettungsschirm ohne Limit soll Länder wie Spanien und Italien unterstützen, indem er in großem Stil Anleihen dieser Staaten kauft. Durch künstlich geschaffene Nachfrage könnten so die Zinsen für Investoren wieder auf ein erträgliches Niveau gedrückt werden. Der ESM dürfte die gekauften Anleihen bei der EZB als Sicherheiten hinterlegen, im Gegenzug erhielte er frisches Geld, das er erneut zur Unterstützung wankender Euro-Staaten einsetzen könnte.

Ähnliche Überlegungen sind spätestens seit Dezember bekannt. Es sei aber "niemals konkret darüber geredet" worden, zitiert die "SZ" einen hohen EU-Diplomaten. Angesichts der Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre, in denen ständig aufs Neue an der Ausstattung der Fonds gezweifelt worden sei, hätten Experten und Politiker jetzt aber beschlossen zu prüfen, ob und unter welchen Bedingungen "der Fonds einen direkten Zugriff auf die Europäische Zentralbank erhalten sollte". Für Ex-EZB-Chefökonom Jürgen Stark wäre diese Maßnahme jedenfalls ein klarer Verstoß gegen das europäische Recht (mehr dazu ...).

EZB dämpft Erwartungen auf Anleihenkauf

In EZB-Kreisen wurde unterdessen die Erwartung gedämpft, dass der Rat bereits an diesem Donnerstag beschließen könnte, schnell Staatsanleihen von Spanien aufzukaufen. Mehrere Notenbanker sagten der Zeitung "Die Welt", wer einen konkreten Beschluss für sofortige Anleihekäufe erwarte, werde womöglich enttäuscht.

Erste Reaktionen auf den Bericht der "Süddeutschen" gibt es bereits: So sagte Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn im ARD-Morgenmagazin, der Rettungsfonds solle "nicht Geld ohne Limit und ohne Bedingungen" bekommen. "Wir müssen ein Instrument entwickeln, das effektiv die Spekulation unterbindet", erklärte er.

"Ich will kein Deutschland haben, vor dem man Angst hat, von dem man fürchtet, es könnte sich isolieren"
Luxemburgs Außenminister Jean Asselborn


Zum Streit mit Deutschland über die finanziellen Lasten der Krise sagte er: Wenn Deutschland denke, ohne den Euro gehe es ihm besser, sei dies "extrem gefährlich". "Deutschland war immer stark, wenn es europäisch war", sagte Asselborn. "Ich will kein Deutschland haben, vor dem man Angst hat, von dem man fürchtet, es könnte sich isolieren", ergänzte er.

Mehrere Ankündigungen der vergangenen Tage haben die Märkte auf einen neuen Rettugsplan hoffen lassen. So erklärten Angela Merkel und Francois Hollande, dass sie "alles tun werden", um die Eurozone zu rette (mehr dazu ...). EZB-Chef Mario Draghi sorgte mit ähnlichen Aussagen für Schlagzeilen (mehr dazu ...). Und auch Eurogruppen-Chef Jean-Claude meldete sich mit einem dramatischen Appell zu Wort: Der Zerfall der Eurozone drohe, man müsse jetzt "alle verfügbaren Mittel" anwenden (mehr dazu ...).

(APA/AFP/Red. )

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548 Kommentare
 
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Gast: alatheus
31.07.2012 12:39
6 0

An ähnlichen Formen der Wirtschaftspolitik

sind schon die Weimarer Republik und die Erste Republik in Österreich zugrunde gegangen. Die Folge war jedesmal Hyperinflation, Kaufkraftverlust und Massenarmut. Wir bekämpfen die Krise von heute mit Rezepten die schon vorgestern zum Scheitern verurteilt waren - tolle Perspektiven!

Re: An ähnlichen Formen der Wirtschaftspolitik

Jaja, vielleicht wird in GB und FR bald wieder vor "Made in Germany" gewarnt. Dann heissts wieder festhalten !

18 1

Wozu

die Aufregung? Hätte die Presse den ESM Vertrag gelesen, würden sie wissen dass der ESM unbegrenzt Mittel abrufen kann, für die wir Steuerzahler haften! Und sollten sies tats. nicht gelesen haben? Ihr Forum ist voll an Informationen über die uneingeschränkte Haftung der Österreicher!

Eben - wer lesen kann, ist klar im Vorteil.


So ist es. Wer lesen kann, ist klar im

Vorteil. Aber Lesen ist ja nicht die Stärke des Parlaments. Es muss ja geredet werden.

Jammern wir über etwas anderes

Wenn es um eine einfache und effiziente Lösung geht, wollen wir davon nichts hören (die ist eh fertig und hat sich damit erledigt). Jammern wir doch darüber, warum wir einfache und effiziente Lösungen nicht einfach einsetzen und ständig über Schuldenkrisen jammern, obwohl es doch die solidarische Umschuldung gibt!

http://oekonetik.info/umschuldung

Durch eine solidarische Umschuldung werden die Staatsschulden vom Finanzmarkt getrennt. Der Bürger erhält 3% Zinsen für Staatsanleihen und zahlt damit 1% Zinsen für den kreditfinanzierten Ankauf der Anleihen.

Ein einfaches, effizientes und sicheres Nullsummen-Kreislaufsystem, das zudem ein ganz normales Bankengeschäft darstellt und sofort - ohne gesetzliche Änderungen - umgesetzt werden kann.

Antworten Gast: prof. drahdiwaberl
31.07.2012 13:34
0 1

Re: Jammern wir über etwas anderes

zwei buchstaben zuwenig: "l" und "o" vor dem "s".

Re: Re: Jammern wir über etwas anderes

Wer kein Wissen hat, kann auch keine sachlichen Argumente bringen und muss sich mit rethorischen Argumenten helfen. Genau da liegt ihr Problem - darum führen sie eine niveaulose Argumentation.

Zeigt sehr schön, auf was für einem Niveau die Rotstrichler sind.

Re: Jammern wir über etwas anderes

Die Kredite wurden ja zum 100prozentigen Nutzen der Bürger aufgenommen. Warum soll der Bürger jetzt 102% erhalten?

????

Wenn der Staat Zinsen an die Bürger zahlt, ist das kein Schaden für das System, weil der Staat diese Zinsen über Steuern wieder kassiert.

Das ist keine Geldschöpfung sondern eine sozial gerechte Umverteilung. Die Geldmenge bleibt gleich!

LASSEN SIE SICH VON DEN ROTEN STRICHEN NICHT ABLENKEN

Wer bei Verstand ist kann selbst lesen und eine Information bewerten.

Nutzen sie ihren Verstand!

Wo sind die sachlichen Argumente dagegen?

Wer keine sachlichen Argumente hat hilft sich mit rethorischen oder eben mit läscherlichen Stricherln!

Ein Beispiel wie Ideen von den Lobbyisten blockert werden - überzeugen Sie sich selbst! Wer macht das mit?

Re: Jammern wir über etwas anderes

Die Desinformationsspammer-Lobbyisten haben viel zu tun dieses Finanzierungsmodell rot "wegzustricherln".

Das wird ihnen aber nichts nützen. Jeder der einen scharfen Verstand hat, kann sich davon überzeugen. Lesen sie das Konzept!

ES IST MACHBAR UND EXTREM EFFIZIENT.

PS: Wo sind bitte die Argumente dagegen? Keine? Na dann...

Die sog. "Machteliten" sollen gehen!


Wenn du denkst, es geht nicht noch ärger...

Wirst du Tag ein Tag aus von den europäischen Polit-Lügnern eines besseren belehrt.

der € steht kurz vor dem kollaps!

und diese beiden herren wollen offenbar, dass ganz europa "solidarisch" an die wand fährt!


2 1

Re: der € steht kurz vor dem kollaps!

und hoffentlich wird nun jedem klar, weshalb man in vielen Ländern das Bundesheer gegen eine Berufsarme austauschen möchte ?!

14 0

Ist dies nun das Nonplusultra der modernen Wirschaftswissenschaft!!


20 0

So, jetzt haben die ganzen Hollande-Fans was sie offenbar brauchen.

Und der weitaus gößere Rest das, was er von Anfang an nicht wollte.

Der Euro wird zum Rubel werden, nicht konvertierbar und das Papier nicht wert, auf dem er gedruckt ist, aber der Rubel gefällt den Kommunisten ja, die diesen linken Saustall so sehr lieben.

Gut aufgehoben - Wenn Europas letzte Grenze verschwindet. Einfach so.

Zauberei? Nein! Grenzen verhindern den Fortschritt. Auch das shoppen kann ganz schön deprimierend sein, wenn immer eine Grenze vorhanden ist. Bürgerin kennt das zur genüge.

Europäische Eliten setzten sich bereits einmal dafür ein, unnötige Grenzen endlich aufzuheben. Frieden und Wohlstand waren die Folgen. Befreites reisen dank Europäische Hochelitärs.

Doch noch sind nicht alle Grenzen aufgehoben! Die Mission geht weiter. Die des Bankkontos, sind immer noch vorhanden. Das verhindert Wachstum und die Absicherung Europas vor Spekulantinnen, die mit uns Bürgerinnen nur das aller böseste anstellen wollen. Bürgerin ist in ernster Gefahr. Europa wird unsere Retterin sein.

Dabei haben wir Glück. Wir müssen nicht hergehen und uns Stundenlang die Nächte wie Faymann und seine Hochelitärs Vollschlagen um eine Lösung zu finden. Wir können uns gemütlich zurücklehnen und uns angenehmeres widmen. Dafür haben wir unsere Elitärs, die genau wissen was wir Bürgerinnen brauchen und was gut für uns ist.

Das ist Dienst an der Bürgerin. Und das mit bester Qualität. Nicht so wie in Kärnten. Das beruhigt und wir Bürgerinnen schöpfen Hoffnung.

Die wichtigsten Ländern sind bereits für die wichtigsten Forderungen für den richtigen Weg. Was wir aber in jeder Situation erkennen können: Egal wo grenzen vorhanden sind, sind sie ewiggestrig und verhindern eine gute Zukunft. Mein Europa - da ist unser Frieden Grenzenlos.

Re: Gut aufgehoben - Wenn Europas letzte Grenze verschwindet. Einfach so.

Laura und Werner - seid ihr es ? Wir haben euch ja schon so vermisst ........

Antworten Gast: alatheus
31.07.2012 12:42
7 0

Re: Gut aufgehoben - Wenn Europas letzte Grenze verschwindet. Einfach so.

Haben Sie einen Faymann-Hausaltar, vor dem Sie tagtäglich Ihrem Kanzler / Parteichef huldigen?

Re: Gut aufgehoben - Wenn Europas letzte Grenze verschwindet. Einfach so.

Sie haben ja so recht, Michi !!
Es ist wirklich Zeit, dass die Grenzen des persönlichen Bankkontos fallen--schließlich sollte jeder auf jedes Bankkonto zugreifen können---nach dem Motto "speed kills" oder:wer zuerst kommt, malt zuerst.
Dann wird Bürgerin endlich das Gefühl der grenzenlosen Loyalität mit allen EU-Bürgern tief im Herzen empfinden und das Paradies auf Erden wird endlich Wahrheit werden !

Antworten Gast: Nordlicht
31.07.2012 12:41
5 0

Wieder mal was von Michi_Austria

Werner bist Du das? Oder ist es gar unser Liebling Laura, die sich hinter "Michi aus der Löwelgasse" versteckt?

Gast: geh anders
31.07.2012 12:21
13 0

RETTUNGSSCHIRM

ERLÖSE UNS VON HOLLANDE MONTI UND CO!

Diese Herren wollen eine Hyperinflation...


....und unsere Regierung schweigt wieder mal.

Unfähigikeit gepaart mit Untätigkeit kann man nur klinisch attestieren.

17 0

Eine Atommacht geht unter den Rettungsschirm!

Oder besser "Grande Nation" auf Sozialschein. Schlimmer geht es nimmer. Dafür arbeiten wir hierzulande doch gerne für einen Stundenlohn von einem Euro!

Re: Eine Atommacht geht unter den Rettungsschirm!

Die "Grande Nation" hat es doch noch nie aus eigener Kraft geschafft. Zuerst die Kollonien, dann zwei Weltkriege, ein bisserl Algerien und jetzt der Euro. Die Franzosen werden seit 100 Jahren alimentiert (von .de und .at ). Hoffentlich marschierens nicht wieder ins Ruhrgebiet ein wenn Merkel die falsche Entscheidung trifft.

Gast: Bänkster
31.07.2012 12:18
7 0

Welche Spekulanten

sind eigentlich die Bösen ?

Die, die nun keine Ramsch-Anleihen aus den hochverschuldeten und unfähigen PIGS-Staaten kaufen wollen bzw. dies nur noch für höhere Zinsen tun wollen ?

Böse Spekulanten !!

Gast: gast111
31.07.2012 12:17
10 0

na das klingt ja wunderprächtig zumindest für die franzosen, italiener, spanier, griechen usw

"Wichtige Euro-Länder und führende EZB-Mitglieder fordern laut einem Bericht, dass der ESM auf Kredite der Zentralbank unbegrenzt zugreifen kann. So könnte der Fonds in großem Stil Staatsanleihen von Krisenländern kaufen. "

wollt ihr den totalen untergang, fragen die diktatoren der eu und das volk sagt nein, es wird trotzdem weitergemacht wie gehabt

da kann man sich vorstellen, was in frankreich italien, spanien, griechenland usw in zukunft passieren wird - nämlich gar nichts, die werden weitermachen wie bisher, die franzosen gehen mit 55 in pension, die deutschen und österreicher dafür mit 75 und leisten transferzahlungen, die griechen werden weiterhin keine steuern zahlen, die zahlen ja die deutschen und österreicher über transferzahlungen, damit der griechische staat nicht pleite macht, in spanien und italien werden natürlich auch keine notwendigen reforemn durchgezogen, warum auch, die ezb zahlt ja

0 0

wollt ihr den totalen untergang, fragen die diktatoren der eu und das volk sagt nein, es wird trotzdem weitergemacht wie gehabt

Das Volk sagt eben nicht nein! Es wird nach wie vor die Parteien wählen, die uns das ganze eingebrockt haben.

Wäre eigentlich eine interessante Sache, wenn man die Gründe für ein derartiges Verhalten untersucht, obwohl alle wissen, daß dies in die absolute Pleite führt, wird stur weiter auf die EU vertraut. Vielleicht schreibt da einer einmal eine Dissertation darüber. Derjenige müßte sich aber beeilen und die gleichen Leute vor und dann nach dem Zusammenbruch befragen. Ein Vergleich dieser Aussagen wäre schon eine Sache!

19 1

Wahnsinn

Das ist kein "kuehner Schritt" sondern kurzfristige Rettung der Finanzelite bei mittelfristig todsicherer Hyperinflation und Waehrungsreform. Jeder, der Versicherungen und Pensionsfonds sowie Bankguthaben haelt kann schon mal 90% geistig abschreiben und sich ein Dankeschoen an Faymann & Co fuer diesen Hochverrat ausdenken.

Antworten Gast: gast111
31.07.2012 12:19
3 1

Re: Wahnsinn

die private pensionsvorsorge war noch immer eine enteignung der bevölkerung, die hat nie funktioniert

so was, was die kapazunder da vorhaben, kann niemals funktionieren. europa wird das, was afrika die letzten 300 jahr war, das armenhaus der welt

Antworten Gast: Bänkster
31.07.2012 12:19
0 0

Re: Wahnsinn

ich habe Sparguthaben und LV in den letzten Jahren Schritt für Schritt gegen Gold und Silber getauscht.

hat sich schon jetzt voll ausgezahlt - aber das beste (bzw. das Schlimmste) kommt erst...

Antworten Antworten Gast: gast111
31.07.2012 14:58
0 0

Re: Re: Wahnsinn

das gold musst aber zu hause liegen haben, weil wenn es irgendwo bei der bank liegt ist das auch weg

Gast: Gast 2012
31.07.2012 12:14
10 0

Pleiteländer suchen Zahler

Faymann hat sich schon gemeldet...!

Gast: Sparbuch
31.07.2012 12:10
11 0

Nach dem Chaos in Wien, durften die Grünen für ein paar Minuten auch im Parlament mitregieren. Um die 2/3 Mehrheit für die Zustimmung für den ESM zu bekommen.


Und was da herausgekommen ist, könnte unser ganzes Land wirtschaftlich verwüsten.

Und das alles, für ein paar Minuten Macht.

Gast: EFF EFF
31.07.2012 12:06
7 0

EU-Diktatur ? Nein Danke!

Die EZB kann man im Falle des Zusammenbruch der Eurozone auflösen, ohne dass die Steuerzahler dafür haften. Danach kommt eben eine Währungsreform und die Wiedereinführung der nationalen Währungen. Die Gefahr der Hyperinflation wegen vergrätzter Spekulanten und massiven Ausschüttungen der EZB wäre gebannt.
So soll einem der ESM anscheinend schmackhaft gemacht werden.
Nur ein demokratisch nicht legitimierter Gouverneursrat ist nicht akzeptabel. Auf diese Strategie fällt niemand rein, die noch an den Weihnachtsmann glauben. Zudem werden mit dem ESM nur Banken und Eliten gestützt. Solange Liquiditätsflutungen, sprich Geld- und geldwerte Geschenke nicht sozialisiert sind, bleibt die Politik unerträglich.
Fressen, ein Bett und ein Auto für den artigen Bürger sind nicht genug; wer auffällt oder gar aufsässig wird, kriegt nichts zu essen. Darauf läuft die elitäre Kontrolle der Freizeitgesellschaft doch hinaus. Ich habe mir vom Leben eigentlich sehr viel mehr versprochen als den resultierenden, gesamtgesellschaftlichen Absturz.
Diese faschistische Idiokratie, der Kapitaldarwinismus bei dem Intelligenz, Anpassungs- und Überlebensfähigkeit, soziale Kontakte, ethische Fundamente und alles, was eine begründbare Elitenbildung ausmacht, auf der Strecke bleibt, hängt mir zum Hals raus. Mir reicht's!

19 0

Es wird bald heißen:

Wir haben Österreich ruiniert gez. Faymann, Glawischnig und Spindelegger

Antworten Gast: smilefile
31.07.2012 13:01
1 0

Es wird bald heißen:



nicht zu vergessen Dr. A. Mo(c)k!!!

13 0

Re: Es wird bald heißen:

Fischer nicht zu vergessen!

Antworten Antworten Gast: gast111
31.07.2012 12:20
9 0

Re: Re: Es wird bald heißen:

ich würde da keine einzelnahmen anführen, alle funktionäre der parteien spö, övp und grüne

Gast: smilefile
31.07.2012 12:02
4 0

Tja,...

Da ging ein politisches System zugrunde (Kommunismus),- und was geschah zeitgleich. Wir zogen ein neues auf (Eurokratismus).

Mit trauigen Ergebnis. Die Währungsunion dauert bisher 13 Jahre.

Wohin fliessen all diese Rettungsschirme?

Und warum reden ständig Personen von Eurorettung, die davon absolut und überhaupt nie betroffen sein werden,....

Gast: eubadnews
31.07.2012 11:59
6 0

die US wallstreetbanker mit geithner und eu bankerlobbys lassen europas völker und steuerzahler nicht mehr aus ihren klauen- bis zum zusammenbruch europas; die hochfinanz und der kapitalismus haben wieder gesiegt und die eu völker und demokratien haben verloren.


Der hier scheint nicht ganz so seriös zu sein

wie viele annehmen. Ein Lobbyist als EZB-Chef, das darf doch nicht wahr sein, ist es aber. Noch dazu kommt er wie Monti und andere von Goldman Sachs, was so viel heißt, als dass Europas Finanzpolitk von Bankstern bestimmt wird. http://www.handelsblatt.com/politik/international/ezb-chef-draghi-unter-lobbyismus-verdacht/6941502.html

Antworten Gast: Ruhepol
31.07.2012 13:23
1 0

Re: Der hier scheint nicht ganz so seriös zu sein


http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2012/06/15/bloomberg-klagt-gegen-die-ezb-was-hat-mario-draghi-zu-verbergen/

Wie es scheint, hat man den Bock zum Gärtner gemacht.

Hyperinflation....

Ich komme :)

Gast: smilefile
31.07.2012 11:54
0 1

Und der US,...


Dollar lächelt bescheiden über den grossen Teich!

Sollte die Währung Euro fallen,- war das ein gelungener Coup der FED,....

(Unter massiver Mitwirkung der agierenden Eurokraten!)

Wie immer,- bleibt die Stabilität des Dollars unangetastet,...

Gast: Zyni
31.07.2012 11:51
5 0

Kraft des Faktischen

Warum scheren wir uns überhaupt noch um das ESM papierl? Machen wir es doch wie der Süden! Oder lernen wir den Europagedanken dann erst richtig kennen. Griechische und französische Panzerdivisionen im Stil der Ruhrbesetzung?!

Es gibt ein neues Finanzierungsmodell für Staatsschulden!

Bemerkung: Der Staat hat sich selbst verboten, Geld direkt aus der Notenbank zu nehmen (aus gutem Grund). Jetzt wollen sich die Banken direkt und OHNE LIMIT Geld aus der Notenbank nehmen? Eine Umkehrung des Souveränitätsprinzips? Die Macht geht von den Banken aus?

Da wäre doch der Zeitpunkt, wo der Staat wieder selbst Geld aus der Notenbank nimmt. Besser nicht - es ist der beste Zeitpunt für ein neues Finanzierungsmodell: Die solidarische Umschuldung!

Konzept kurz:
Durch eine solidarische Umschuldung werden die Staatsschulden vom Finanzmarkt getrennt. Der Bürger erhält die Zinsen der Staatsschulden und zahlt damit die Zinsen für den kreditfinanzierten Ankauf der Staatsanleihen. Einfach, effizient und sicher!

http://oekonetik.info/umschuldung

PS: Bitte verteilen!

Re: Es gibt ein neues Finanzierungsmodell für Staatsschulden!

Das ist Unsinn weil dann die Staatsschulden gleichmaessig und nicht, wie es de facto jetzt im Steuerfinanzierten Modell der Fall ist, sozial nach Leistungsfaehigkeit verteilt sind. Abgesehen davon will ich spaeter mal nicht gepfaendet werden sondern ich will das die Bankiers den Schaden des Zahlungsausfalles der Republik Oesterreich tragen.

Re: Re: Es gibt ein neues Finanzierungsmodell für Staatsschulden!

Ich bin da weder pro noch contra. Diese ganze Schlammschlacht: "Banken" vs. "Zentralbanken" vs. "Staatsschulden" vs. "Steuerzahler" muss ein Ende haben. Derartige Systeme, so schön sie sich auch anlesen, werden das ganze nur noch verkomlizieren.

Wir sollten wieder mehr zum Minimalismus zurückkehren. Diese ganzen Regulationen: Basel II, Basel III, Eurobonds, ESM, etc. sind doch alles nur Augenauswischereien dafür das die Politik nicht mit Geld umgehen kann und dafür das man nicht die Cojones bzw. die Ehrlichkeit hat sich auf die Gesetzmässigkeiten und die Fähigkeit der Selbstreinigung der freien Marktwirtschaft zu verlassen.

Es wird an unseren Grundproblemen nichts ändern wenn wir damit weitermachen den EURO zwischen verschiedenen Partnern hin- und herzuschieben um somit Staatsbilanzen oder Jahrsabschlüsse zu schönern.

Diese Modelle berücksichtigen alle keine Oportunitätskosten.

Radikaler Konstruktivismus im Sinne der freien Märkte ist gefragt - und nicht regulatorische Systeme von Staaten die im Endeffekt im totalen Sozialismus münden.

 
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