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Monti warnt vor "psychologischer Auflösung" Europas

05.08.2012 | 16:07 |   (DiePresse.com)

Der Euro dürfe nicht zu einem Faktor des Auseinanderdriftens werden, sagt Italiens Premierminister Mario Monti. Athen und die Troika vereinbaren ein Sparpaket.

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Die anhaltende Euro-Krise gefährdet nach Einschätzung von Italiens Premierminister Mario Monti den Zusammenhalt in Europa. "Die Spannungen, die in den letzten Jahren die Euro-Zone begleiten, tragen bereits die Züge einer psychologischen Auflösung Europas", sagte Monti dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" laut Vorbericht vom Sonntag. Wenn die gemeinsame Währung zu einem Faktor des europäischen Auseinanderdriftens werde, "dann sind die Grundlagen des Projekts Europa zerstört".

Monti empfahl den Regierungschefs der EU, sich ihre Handlungsfreiheit auch gegenüber den eigenen Parlamenten zu bewahren: "Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Lob für Draghi

Der italienische Premier begrüßte zudem die Presseerklärung des Chefs der Europäischen Zentralbank (EZB) Mario Draghi vom Donnerstag. Wie Draghi spreche er schon lange davon, dass der Markt für Staatsanleihen in der Euro-Zone "schwer gestört" sei. Er forderte die Euro-Partner zum Handeln auf: "Diese Probleme müssen jetzt schnell gelöst werden." Der Italiener Draghi hatte gesagt, die Zentralbank werde "in den nächsten Wochen" die Bedingungen von Maßnahmen wie den erneuten Aufkauf staatlicher Schuldscheine diskutieren.

Troika beendet Besuch in Griechenland

Die Vertreter der Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF) haben am Sonntag ihre Inspektion in Griechenland beendet. Die griechische Regierung hat sich mit ihren internationalen Kreditgebern auf die Eckpunkte eines weiteren, 11,5 Milliarden Euro schweren Sparpakets geeinigt. "Die Gespräche sind gut gelaufen, und wir sind gut vorangekommen. Wir machen nun eine Pause und werden Anfang September zurückkehren", so Poul Thomsen, der Chef der Delegation des IWF.

In der offiziellen Erklärung der Geldgeber hieß es, man sei sich mit den Griechen einig darüber geworden, dass noch größere Anstrengungen nötig seien, um die Sparziele zu erreichen. Der Plan sieht vor, dass 2013 und 2014 gut 11,5 Milliarden Euro eingespart werden. Die Details sollen der griechischen Bevölkerung Anfang September präsentiert werden. Die Zeitung "To Vima" berichtete von "schockierenden Kürzungen".

"Wir müssen Anfang September alles unter Dach und Fach haben, damit wir es der Eurogruppe präsentieren können", sagte ein hoher Mitarbeiter des griechischen Finanzministerium der Deutschen Presse-Agentur dpa. Dann soll die Troika feststellen, inwieweit Athen seine Sparbemühungen tatsächlich umsetzt. Daraufhin könnte es Grünes Licht für weitere Finanzhilfen geben.

Der Zeitung "Ethnos" sagte der griechische Finanzminister Giannis Stournaras, die kommenden Wochen seien "entscheidend für das Überleben des Landes". Zwar hätten die Griechen schon "große Opfer" gebracht. Wenn die zugesagten neuen Kürzungen nicht umgesetzt würden, drohten dem Land aber der Bankrott und der Austritt aus der Eurozone.

Das neue Sparprogramm sieht nach übereinstimmenden Informationen griechischer Medien eine weitere Verschlankung des Staates und erhebliche Einschnitte vor. Vorgesehen sind unter anderem Kürzungen bei den Gehältern der Staatsbediensteten und Angestellten staatlicher Unternehmen (2 Mrd. Euro) sowie Kürzungen bei Renten (2,6 Mrd. Euro) und Einsparungen bei Verteidigung sowie Bildung.

(APA/dpa)

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254 Kommentare
 
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Re: Im Kurier Interview von heute...


Wenn Faymann und Novotny nicht total minderbemittelt sind, gibt es nur eine Erklärung für ihr Verhalten:

Wir sind reif für den Rettungsschirm !!

1 0

Re: Re: Im Kurier Interview von heute...

Ich glaube momentan aber dennoch eher das Erste.
Oder besser gesagt, ich hoffe es!

Re: Im Kurier Interview von heute...

@Bolzen: Herr Faymann sollte lieber das hier lesen, bevor er wieder Schwachsinn redet:http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/0,2828,848262,00.html
36.000 Deutsche unterstützen Klage gegen den ESM !

0 0

Re: Re: Im Kurier Interview von heute...

Das gibt Hoffnung!

Antworten Gast: Lukas
05.08.2012 11:35
7 0

Re: Im Kurier Interview von heute...

der Faymann hofft, daß die Arbeitnehmer nicht merken wie sie von der SPÖ betrogen werden!

4 0

Re: Re: Im Kurier Interview von heute...

Arbeitnehmer sind der SPÖ schon lange völlig egal.

Besser eine rasche psychologische Auflösung Europas

als eine Jahrzehnte dauernde Schuldnerknechtschaft für alle europäischen Länder, die nicht an eine inflationäre Finanzierung des sozialistischen Wohlfahrtsstaates oder an anderer Fantasien
glauben, wie den Gerechtigkeitsstaat.

3 8

wer profitiert?

wenn der euro fällt und europa wieder in kleinstaaten zerfällt...
denkt mal nach..... china hat die meisten dollar reseven, was bedeutet das? man muß den dollar durchbringen......amerika ist zwar pleite, hat aber militärisch einiges zu bieten... also wer zahlt drauf?
europa sozusagen filetieren und nur die gustostückerl auslutschen
möcht ich eigentlich nicht haben
und permanent das linke gespenst bemühen wird auch schon fad!

Re: wer profitiert?

Stimmt. Und jetzt?
"Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."
Sagt einer, dem selbst jegliche demokratische Legitimation fehlt. Das soll der Weg sein?
Glauben Sie, einer nachhaltig starken Wirtschaftsraum lässt sich auf Basis von ungebremster Verschuldung, Transfer und Ausschaltung von Parlamenten bauen?
Das ist nämlich exakt das, was jetzt versucht wird.

2 1

Re: Re: wer profitiert?

kreativität und erfindungsreichtum war schon immer ein recht europäisches kapital. warum nicht einmal neue lösungen versuchen. ich gebe ihnen recht, nur schulden machen und nur auf pump leben und nur ungebremste umverteilung ist keine lösung.
in amerika drucken sie einfach geld und stärken ihr millitär und das funktioniert.... ist doch verrückt, oder?
ich finde solidarität und eine vernünftige wirtschaftspolitik ist angesagt. wenn ich ständig jeden gegen jeden in europa sozusagen "aufhusse" dann immer allen die kompetenz abspreche, ununterbrochen alle leute verunsichere, dann ruinieren wir unser fundament die demokratie, die ja mehr ist als nur immer parteien wählen.
es gäbe noch viel zu sagen, aber wenn ich mir die beiträge im forum lese, denke ich, wenige versuchen zu einer lösung beizutragen, die meisten schimpfen und schimpfen...... wo bleiben die menschen?
...........

Re: Re: Re: wer profitiert?

Sehe ich wie Sie. Das primäre Problem ist (zumindest aus meiner Sicht) das Leben auf Pump. Ob man das gemeinsam (also *alle* Länder des Euroraums) abstellt, oder jeder für sich, halte ich für untergeordnet.
"Untergeordnet" deshalb, weil´s für diese Trendwende eine andere Grundeinstellung *Aller* (*nicht* nur der Politik) bedürfte. Unsere Demokratie vernichtet sich durch die Belohnung von durch Schulden finanzierte Wahlversprechen gerade selbst.

Gast: UKW
05.08.2012 11:22
4 1

"Der Euro dürfe nicht zu einem Faktor des Auseinanderdriftens werden"

Richt ist vielmehr: Der Euro darf nicht zur Lire werden. Wenn die Italiener und andere weiter so fuhrwerken, werden wir bald mit den Nullen hinter den Einser schreiben nicht mehr nachkommen.


Monti, Draghi, Hollande

Die Totengräber der jetzigen EU.
Und sollten sich die tatsächlich durchsetzen, ist nicht schade drum.

Antworten Gast: Gast 2012
05.08.2012 11:37
7 1

Re: Monti, Draghi, Hollande

und den kleinen unwissenden Faymann nicht vergessen, der diese Typen unterstützt...

14 3

Lasst uns das Leben nach der EU endlich beginnen!


18 1

Eh klar,

dass Herr Monti den Italiener Draghi lobt, will dieser doch eine Geldpolitik inszenieren, die den Italienern nur recht sein kann, Inflation in Kauf nehmen, kein Druck in Richtung Strukturreformen, den Norden zahlen lassen und auf deren Kosten weiterhin gemütlich leben,...a la Sizilien, Griechenland...
Es ist verdammt richtig, dass die Zahlmeister Nummer eins, die Deutschen, eine rote Linie ziehen wollen. Und wo bleibt da die österreichische Regierung? Abgetaucht...
Das Projekt Europa kann nicht sein, dass die einen für den Schlendrian der anderen zahlen!! Eine Spaltung der Währungsunion in einen weichen Südeuro und einen harten Nordeuro wäre eine sinnvolle Lösung - sie würde gleich alle auf einmal einbinden: von Zypern bis Frankreich

Re: Eh klar,

sie wollen wissen, was die ö-regierung macht? auf kurier.at gibts ein interview mit faymann. jetzt wissen wir auch, warum er bei den bilderbergern war!
(nicht nur, um den kaffee zu servieren)

Gast: waltarius
05.08.2012 11:02
7 1

Monti's, Draghi's, Juncker's etc. Zielvorstellung


Mit der ESM-Banklizenz würde das Verbot der monetären Staatsfinanzierung umgangen, sagen die Kritiker. Die Regierungen könnten sich durch den Rettungsfonds selbst mit Geld versorgen. Das ist nach den EU-Verträgen verboten.

Wenn keine ZweiEurolösung möglich ist, dann gibt es nur eines:
Raus aus dem EURO !!!

Gast: Wirtschafts_Union
05.08.2012 11:02
9 0

Monti empfahl den Regierungschefs der EU, sich ihre Handlungsfreiheit auch gegenüber den eigenen Parlamenten zu bewahren

"Wenn sich Regierungen vollständig durch die Entscheidungen ihrer Parlamente binden ließen, ohne einen eigenen Verhandlungsspielraum zu bewahren, wäre das Auseinanderbrechen Europas wahrscheinlicher als eine engere Integration."

Also handeln diese EU-Regierungsschefs längst nicht mehr nach dem Willen der EU Bürger sondern einem größeren Zweck/Nutzen?
Egal um welchen Preis, selbst wenn sich viele EU Staaten nicht einmal bisher an die Maastricht Kriterien gehalten haben sollen diese Staaten weiter von den Netto-Zahlern finanziert werden? Und damit nicht genug, die Banken von diesen Staaten sollen auch noch laut dem ESM-Recht „Direkten“ Anspruch auf die Hilfegelder haben.

Ansonsten ist mit Euch eh noch alles OK?

15 0

Sowohl Monti als auch Draghi

sind auf dem besten Weg, die EU in ein Desaster zu führen. Wenn beide Spaghetti glauben, sie könnten Europa nach ihren Vorstellungen regieren, dann sind sie auf dem Holzweg. Die EU besteht nicht nur aus den "Südstaaten", die haufenweise Geld verschleudert haben und jetzt verlangen, dass andere für ihre Sünden aufkommen sollen. Die EU ist ein Konglomerat aus wirtschaftlich unterschiedlich starken Ländern und da war es ein Irrsinn, eine Gemeinschaftswährung einzuführen und das noch dazu aus politischen Gründen. Jetzt zeigt sich, dass der Euro eher ein Gift als ein Geschenk war. Montis Wunsch, die Parlamente zu übergehen ist nicht akzeptabel. Die Parlamente sind die Garantie für eine Demokratie und diese will er ignorieren? Monti ist kein Politiker, er ist ein Technokrat und Technokraten waren noch nie gute Politiker. Es kommt also nicht überraschend, wenn jetzt die EU vor einer (eventuellen?) Auflösung steht, denn eine Lösung der derzeitigen Probleme ist eher unwahrscheinlich.

Re: Sowohl Monti als auch Draghi

Die Euro-Zone ist gespalten und wird nicht mehr zusammenfinden. Dazu sind die Vorstellungen der Politiker und Technokraten zu unterschiedlich http://www.welt.de/wirtschaft/article108480386/Schuldenkrise-spaltet-die-Euro-Zone-in-zwei-Lager.html

Gast: Openeye
05.08.2012 10:48
10 0

Wann ist endlich Schluss


http://www.querschuesse.de/spanien-target2-saldo-im-juli-bei-423272-mrd-euro/

Spanien ist nicht zu retten, man soll endlich aufhören, uns ständig anzulügen.

Der österreichisch Target2 Saldo soll zu Jahresbeginn auf 70 Milliarden gesprungen sein, seither gibt es keine neuen Zahlen.

Weiß da vielleicht jemand mehr?

2 0

Re: Wann ist endlich Schluss


Österreich im März 2012 -37,937 Mrd Euro

Österreich mit seinen Leistungsbilanzüberschüssen der letzten Jahre müsste eigentlich einen Plus-Saldo aufweisen.

Wahrscheinlich verbraten unsere Banken die Gelder im Osten.

http://de.wikipedia.org/wiki/TARGET2

Antworten Antworten Gast: Openeye
05.08.2012 12:20
1 0

Re: Re: Wann ist endlich Schluss

Na ja, es geistern andere Zahlen im www herum

Zitat
16.03.12,
Österreich: Target 2-Salden springen auf 70 Milliarden Euro

Österreich war lange Zeit nicht auf Kredite aus dem Euro-System
angewiesen. Das hat sich in den vergangenen Monaten explosions-
artig verändert. Österreichs Banken sind vom billigen
EZB-Geld abhängig geworden.

Die Verbindlichkeiten der Österreichischen Nationalbank aus
Target 2 sind Ende vergangenen Jahres sprunghaft angestiegen.

Von November auf Dezember 2011 sind die Verbindlichkeiten um
über 24 Milliarden Euro gestiegen. Seit Juni 2009 lag der negative
Saldo Österreichs bei Target 2 konstant um die 30 Milliarden Euro.

Im November 2011 überschritt er erstmals die 40 Milliarden Euro
Marke. Am Ende des Jahres lagen die Verbindlichkeiten dann
bereits auf fast 69 Milliarden Euro.

Das Downgrade Österreichs durch die Ratingagentur Standard & Poor?s
und das Risiko durch die Kreditvolumina in Osteuropa, deren Ausmaß
Ende vergangenen Jahres verstärkt ans Licht kamen, haben offenbar
das Vertrauen beschädigt und könnten nun für einen weiteren
Anstieg des negativen Saldos Österreichs im Target 2 System
führen , was ein Hinweis auf den schlechten Zustand der
österreichischen Banken sein könnte.

Quelle: Dt. Mittelstandsnachrichten, Original Beitrag leider nicht aufrufbar

Gast: Psst, darf nichts sagen
05.08.2012 10:47
9 1

Bitte zu beachten

unter der neuen PRESSE Leitung sind nur mehr EU Jubelperser Postings zugelassen und solche werden nur mehr frei geschaltet.

Gast: Bärenfalle...
05.08.2012 10:39
8 0

Der Markt für Staatsanleihen ist schwer gestört.

Nein, ist er nicht.

Er funktioniert nur wie Märkte funktionieren sollten auch wenn dies den Planwirtschaftlern nicht in den Kram passt.


Gast: nina blum
05.08.2012 10:34
17 1

Bitte, bitte, laßt das Euro-Projekt nicht scheitern! Wer schicktdenn sonstdie Milliarden zu den fleissigen Zypern, Griechen, Italienern, Kroaten, Slowenen, Spaniern, Portugiesen ?

Und wenn die kein Geld mehr von uns bekommen, dann arbeiten die arbeitslosen Südländer nichts mehr!
Und wobekommen wir dann den italienischen Säuewein, die gefälschten Olivenöle, den Schafskäse aus Kuhmilch und Melamin, die Oliven aus Nordafrika, den Bio-Büffelmozzarella, den Parma-Schinken etc?
Und die freundliche Bedienung im Urlaub, die uns in den Kaffee spuckt, damit der Crema ordentlich wird?

12 0

Na, Zensur,

paßt es euch nicht, wenn man die EU als das bezeichnet, was sie ist: eine kriminelle Organisation?

Hoffentlich bekommen langsam wenigstens die ganzen "Friedensprojekt"-Zujubler Magenschmerzen.

Antworten Gast: 10sUhr
05.08.2012 10:52
9 0

Re: Na, Zensur,


ja, heut sind sie wieder besonders aktiv....

Die freie Meinung darf eben nur geäussert werden, wenns in den Kram passt....


Gast: Wer A sagt....
05.08.2012 10:23
12 1

Die Katze kommt schön langsam aus dem Sack

Herr Monti weiß schon wie er den Staaten beim Sparen helfen kann. Geht ja ganz einfach durch Auflösung der Parlamente und Einsetzen eines Statthalters.
Hoffentlich darf das lästige Volk wenigstens diesen wählen. Danke Herr Monti, sie haben sich endlich geoutet.

14 0

Ah sieht so aus

als würden die Bürger der einzelnen Länder langsam auf den Untergang des Euro vorbereitet.

In allen Ländern der Währungsunion kommen nun so langsam und derzeit noch leise ähnliche Aussagen wie von Monti.
Allerdings lässt sich feststellen das auch immer mehr die AUSHÖHLUNG der Demokratie geradezu einfordern. Wie Monti jetzt auch wieder: Regierungschef sollten unabhängig von ihren Parlamenten sein (sinngemäß).
Allein schon die Forderung verstößt gegen zahlreiche Verfassung der Mitgliedsländer, weil es ja eben das Merkmal der Demokratie ist das das Parlament den Regierungschef kontrolliert, damit der nicht zum ALLEINHERSCHER wird.
Merkel umgeht ja auch zeitweise das dt. Parlament ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben. Diese Entwicklung ist äusserst bedenklich!!!!!!!!!

Wie dem auch sei, es gab genug Experten die voraussagten das der Euro SO WIE ER EINGEFÜHRT wurde NICHT funktionieren kann und wird. Keiner wollte diese Warnungen hören.
Im Gegenteil, der Club-Med bekam dadurch niedrige Zinsen und anstatt die Chance zu ergeifen die Staatsschulden abzubauen haben die sich über das BILLIGE GELD gefreut, PARTY gemacht und die Währungsunion in diese Lage gebracht.

Man braucht sich wundern das die europäische Gemeinschaft auseinander driftet. Nicht mal eine richtig gute Familie hält es aus, wenn sich einige Mitglieder nicht an die Regeln halten, da zerfallen selbst diese

Nun ja wenn ich Abends SAUFEN gehe brauche ich mit nicht wundern wenn ich MORGENS Kopfschmerzen habe.

Die nationalen Tendenzen sind doch schon überall spürbar....


....Belgien, Spanien, Italien, ja selbst in Deutschland will Bayern nicht mehr die maroden Bundesländer voll finanzieren.

Warum?

Weil die "fleißigen" Regionen es satt haben, daß auf ihre Kosten Party gefeiert wird.

Und was auf regionaler Ebene gilt, gilt für die EU schon lange.

Die Bürger der Nordstaaten fürchten um ihr Vermögen und die Bürger der Südstaaten fordern Solidarität.

Eigentlich ein Szenario, aus dem auch Kriege entstanden sind.

Gast: hahahallo
05.08.2012 10:14
18 0

Und was tut unser Kanzler?

Er fordert eine Banklizenz für den ESM. Wenn es den "vernünftigen" Geberländern mal reicht (D,NL,Finnland) und diese aus der Eurozone austreten, dann bleiben wir, dank unserer Regierung, wohl mit dem ClubMed übrig.

Übrigens, eine Banklizenz für den ESM ist doch eine wichtige Eurozonen-Entscheidung, warum gibt's dazu keine Volksbefragung? Dies war doch eines der Wahlversprechen der Faymann-SPÖ. Seit der großen Koalition gab es soviele wichtige und schwertragende EU-Entscheidungen, aber die Volksbefragungen dazu muss ich wohl verschlafen haben, denn die Faymann-SPÖ tut was sie sagt und hält ihr Wort, schließlich ist sie ja zu 100% dem Wähler verpflichtet. Interessant ist nur, dass man auf der Straße gegenteiliges hört, agiert die SPÖ etwa gegen den Wählerwillen und das Volk?

Spanien wird ja jetzt mehr oder weniger unter den Rettungsschirm gedrängt, also wird ja dann auch unser 20Mrd Anteil am ESM erhöht - Hmm, aber wir zahlen doch gerne.

1 1

Re: Und was tut unser Kanzler?


>Spanien wird ja jetzt mehr oder weniger unter den Rettungsschirm gedrängt, also wird ja dann auch unser 20Mrd Anteil am ESM erhöht<

Nein, gerade dann nicht, weil mit dem Geld aus dem Rettungsschirm zahlt Spanien seinen Beitrag an den Rettungsschirm.

Also, wer´s noch nicht begriffen hat...


....unser Kanzler ist angesichts der Lage

....überfordert

....macht was die Sozis, vorallem Hollande vorgibt

....übersieht, daß Deutschland unser wichtigster Handelspartner ist

....fällt Merkel und den anderen Nordstaaten in den Rücken

....will beim nächsten Bildenberger-Treffen wieder dabei sein

....und vergisst, daß er eigentlich österr. Interessen zu vertreten hat.

Aber was soll´s.

2013 wird er weiterhin Kanzler einer rot/schwarz/grünen Regierung sein und an vorderster Front miterleben, wenn der ganze Euro-Wahnsinn crasht.

Re: Und was tut unser Kanzler?

Im Kommunismus gibts keine Volksentscheidung.

18 1

Monti ist verordnet den Ausstieg aus der Demokratie -

das nennt man dann EU-Diktatur.

Re: Monti ist verordnet den Ausstieg aus der Demokratie -

Monti ist ein Brandstifter

Aus der Politiker-Sprache übersetzt meint Monti: wenn Deutschland (und damit auch Österreich) nicht weiter den Mund hält und zahlt, sind die Deutschen die Bösen.


Und weil kein Politiker in Gierigland, Spanien, Italien und inzwischen auch Frankreich der eigene Bevölkerung die Wahrheit sagen will, nämlich dass diese Länder allesamt seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse gelebt haben, schaffen sie lieber ein neues Feindbild: den bösen Deutschen.

Nur weiter so, ihr Brandstifter. Wenn dann die Wirtschaft endgültig zusammenbricht und nichts mehr geht - alles immer nur auf die Deutschen schieben. Trotzdem wird es dann zuerst in den heruntergewirtschafteten Ländern zu sozialen Spannungen und Unruhen kommen.

Hoffen wir nur, dass von den Politikern dieser heruntergewirtschafteten Ländern, der Hass auf andere Völker dann nicht schon so erfolgreich geschürt wurde, dass kleinere Konflikte der Völker untereinander ausbrechen.

1 0

Re: Aus der Politiker-Sprache übersetzt meint Monti: wenn Deutschland (und damit auch Österreich) nicht weiter den Mund hält und zahlt, sind die Deutschen die Bösen.

hätte man nicht jahrzehnte lang das Bildungssystem zerstört, gäbe es keinen F.men oder so manch Reg.Chefs, welche allesamt gegen, statt für das eigene Volk tätig waren und sind !

Warum wohl will man bspw die gemeinsame Mittelschule und ein Berufsheer ...... ?!

Antworten Gast: hahahallo
05.08.2012 10:17
14 0

Re: Aus der Politiker-Sprache übersetzt meint Monti: wenn Deutschland (und damit auch Österreich) nicht weiter den Mund hält und zahlt, sind die Deutschen die Bösen.

agree.

Aber setzen sie Österreich doch gleich mit auf ihre Liste, denn Faymann und Novotny sind ebenfalls Brandstifter (fordern doch beide die Banklizenz für den ESM und das Deutschland umfallen soll). Und den Mund halten sie bei schwierigen Entscheidungen so und so.

Gast: Engelbert Dollhand
05.08.2012 10:11
9 0

democratia a la italiana

Das ist doch endlich mal was. Parlament ausschalten, Parteien verbieten, Verfassungsgericht auflösen. Das wärs doch. Hat - glaub ich - schon mal (mehr als) einer probiert.

Diese Auflösung ist schon passiert - nur fällt

das der abgehobenen und welfremden Politik natürlich nicht auf.

Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

kann ich die Angst mancher Eurolaender vor dem 4. Reich verstehen! Die Frage ist nur, wo steht Österreich?

9 0

Die Frage ist nur, wo steht Österreich?

Bis zum Hals in der Kacke. Soviel ist sicher.

Antworten Gast: hahahallo
05.08.2012 10:20
8 0

Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

Sieht man doch wo Österreich steht. Auf der Verliererseite! Wendet es sich doch gegen Deutschland, Finnland usw und schlägt sich auf die Seite des ClubMed

5 0

Re: Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

Solche Charakterriesen wie unsere Politiker werden sich doch nicht gegen die New World Order stemmen. Womöglich gibt es dann keine Kekse für's brave Hundi.

Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

Zum Beispiel?

Re: Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

Zuerst den Artikel lesen...

4 0

Re: Re: Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

In dem Artikel wird kein deutscher Politiker zitiert.
Die Aussagen des Herrn Monti gehen allerdings in diese Richtung - der ist aber kein Deutscher und hat in Deutschland keine Funktion.

Es wäre also jetzt an Ihnen Beispiele zu bringen.

Antworten Gast: Deswegen ja
05.08.2012 10:14
6 0

Re: Wenn ich die Aussagen der deutschen Politiker höre,

Ja die Deutschen müssen raus aus der Eurozone und auch aus der EU. Vorher wird abgerechnet und die 13,8 Billionen Euro, die Deutschland in dieses Projekt gesteckt hat, werden ihnen überwiesen.

 
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