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Finnischer Minister: "Vorbereiten auf Ende der Eurozone"

17.08.2012 | 07:26 |   (DiePresse.com)

Finnlands Außenminister Erkki Tuomioja glaubt nicht, dass ein Auseinanderbrechen des Euro das Ende der EU bedeutet.

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Der finnische Außenminister Erkki Tuomioja hat am Freitag mit Aussagen über einen möglichen Zerfall der Eurozone für Wirbel gesorgt. Sein Land habe bereits Vorbereitungen für das Ende der Währungsunion getroffen, sagte er in einem Interview mit der britischen Zeitung "Daily Telegraph".

Er riet anderen europäischen Staaten, ebenfalls Vorkehrungen für ein solches Szenario zu treffen. "Wir müssen uns offen auf die Möglichkeit eines Zerfalls der Eurozone vorbereiten", forderte Tuomioja.

"Nicht Position der Regierung"

"Das ist nicht etwas, das jeder in Finnland befürwortet, geschweige denn die Regierung." Ein Auseinanderbrechen des Euro würde aber nicht das Ende der Europäischen Union bedeuten, so Tuomioja. Im Gegenteil: "Es könnte der EU helfen, besser zu funktionieren."

Finnlands Europa-Minister Alexander Stubb versuchte Zweifel an der finnischen Unterstützung für den Euro zu zerstreuen. Finnland stehe zu "100 Prozent" zum Euro, sagte Stubb. "Ich will deutlich machen, dass die Spekulationen des Außenministers nicht die Position der Regierung widerspiegeln".

"Möglichkeit für Rausschmiss"

Der Chef der euroskeptischen Oppositionspartei Wahre Finnen, Timo Soini sagte, es gebe zwar keine Regeln dafür, wie ein Land den Euro verlassen könne, aber es sei nur eine Frage der Zeit. "Entweder der Süden oder der Norden wird wegbrechen." Die Gemeinschaftswährung sei wie eine Zwangsjacke, die Millionen Menschen in Not bringe und die Zukunft Europas zerstöre. "Aber niemand in Europa will der erste sein, der aus dem Euro aussteigt und die ganze Schuld auf sich ziehen", sagte der Chef der drittstärksten Kraft im Parlament von Helsinki.

In Österreich hat unterdessen Vizekanzler Außenminister Michael Spindelegger (ÖVP) in einem Interview mit dem "Kurier" erklärt, man brauche im Falle von Ländern, die sich nicht an Verpflichtungen halten, "Möglichkeiten, dass man jemanden aus der Währungsunion rausschmeißt." Wenn es diese Regel schon gäbe, "hätte man schon Konsequenzen ziehen müssen", so der ÖVP-Chef, ohne jedoch Griechenland in diesem Zusammenhang namentlich zu erwähnen. Eine Vertragsänderung, die zum Ausschluss eines Landes aus dem Euro-Raum nötig wäre, brauche allerdings Zeit - schätzungsweise fünf Jahre.

BZÖ-Chef Josef Bucher kritisierte daraufhin am Freitag die Aussagen Spindeleggers als "Scheinschwenk". Die ÖVP habe das BZÖ für diese Forderungen immer "als schlechte Europäer verunglimpft", jetzt kopiere sie "in ihrer Umfrageverzweiflung" die Linie des BZÖ. Als Nagelprobe werde das BZÖ in der nächsten Sitzung des Nationalrates einen Antrag auf Vertragsänderung nach Wunsch Spindeleggers einbringen. "Österreich muss sich endlich auf das leider kommende Auseinanderbrechen der Euro-Zone vorbereiten", meinte Bucher in einer Aussendung.

Erratum: Die Nachrichtenagentur Reuters hat eine Meldung über die Aussagen des finnischen Außenministers zu einem möglichen Ende der Euro-Zone korrigiert. Tuomioja habe ein Auseinanderbrechen der Euro-Zone nicht als unausweichlich bezeichnet, wie Reuters ursprünglich meldete. Die entsprechenden Aussagen stammten vom Chef der Oppositionspartei Wahre Finnen (siehe oben), so Reuters.

(APA/Reuters)

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184 Kommentare

Niederlande

Die holländischen Sozialisten fordern ein Referendum über den Fiskalpakt.

http://euobserver.com/tickers/117262

Und wir?

Was machen wir? Wir sitzen in einem Internetforum und geben immer wieder die gleichen Weisheiten von uns. Warum zur Hölle gibt es keine Großdemonstration. Vollkommen parteiunabhängig. Was muß denn noch passieren daß sich die Bevölkerung der zahlenden Länder erhebt und ein für alle mal einen Denkzettel hinterläßt. Mich eingeschlossen... wir sind doch auch nur Sesselpupser.

Re: Und wir?

Solange die vierte Macht im Staat fehlt - an unsere "freie" Presse - müßte man 50.000 Leute vor das Parlament bringen und das so lange, bis darüber berichtet wird.

Bleibt nur die Frage für welche "Lösung" demonstriert wird.
Spielball oder vereintes Europa.

Re: Und wir?

Die Antwort ist erschreckend einfach, solange Milch und Honig fließen und das Volk mit Brot und Spielen versorgt ist passiert gar nix... Mich kotzt die ganze Situation auch an aber solange es den Menschen noch so "gut" geht werden sich nur sehr wenige dazu bereit erklären auf die Straße zu gehn und was zu ändern. Ist ja auch verständlich wer will sich schon mit der Polizei anlegen und riskieren verhaftet zu werden (wenn man die Wahrheit ausspricht). Der Großteil der Menschen will oder kann nicht über den Tellerrand hinausschauen um zu verstehen was uns blüht... deshalb hilft nur eins.. hilf dir selbst und Sorge vor so weit es möglich ist...

Re: Re: Und wir?

Das habe ich schon längst gemacht. Ich lebe mein Leben und habe eben kein Geld irgendwo gebunkert. Keine Schulden, aber auch kein Vermögen :) Und so brauche ich mir keine Gedanken darüber machen ob meine Anlagen an Wert verlieren. Und das Beste daran. Selbst wenn alles zusammen kracht. Als Arzt werde ich nie arbeitslos sein. Genau da liegt aber der Hund begraben, wie eben auch erwähnt, deswegen ist es bequemer in den Sessel zu pupsen und pseudorevolutionär in die Tasten zu hämmern :) Eigentlich schrecklich...

Re: Re: Re: Und wir?

Keine Schulden?
Sie sind ja ein richtig subversives Element;-)

Antworten Antworten Gast: NurGast
17.08.2012 12:03
1 0

Re: Re: Und wir?

Die alte Geschichte vom Frosch im Kochtopf...

Re: Und wir?

Seien Sie nicht so hart zu sich selbst. Sie werden die Welt nicht ändern. Europa auch nicht. Und schon ganz sicher nicht dieses Land.
Also wo ansetzen? Na bei Ihnen selbst. Mit anderen Worten: Wenn Sie ehrlich sind, wissen Sie, wohin das läuft. Bereiten Sie sich und Ihre Familie darauf vor.

Auch wenn Sie glauben, dass ist nicht viel, was Sie tun können: Es ist mehr, als die meisten anderen tun.

Re: Re: Und wir?

@ creeping consumption

Besser könnte man es nicht ausdrücken !!

Es ist selbstverständlich klar, dass die Rechnung der Euro-Fans niemals aufgehen kann-es MUSS krachen !!

Daher persönliche Absicherung mit allen
zur Verfügung stehenden Mitteln !!
(Kein Geld auf der Bank, materielle Werte, Vorräte, und, wo es geht sein Haus gut gegen Eindringlinge absichern etc. )

Re: Re: Re: Und wir?

Worauf ich hinauswill ist, dass sich jeder Einzelne selbst so vorbereiten kann, dass er/sie ruhig schlafen können sollte. Ich z.B. hab noch Geld auf der Bank;-)

Ich meine übrigens nicht, dass das alles sehr viel mit der Rechnung der "EUR-Fans" zu tun hat. Ein Blick auf den Budgetvollzug hierzulande sagt, dass wir nicht mit dem Finger auf andere zeigen sollten. Wir überschulden unsere öffentlichen Haushalte selbst so als gäb´s kein morgen.
Hätten sich alle an die Maastricht-Kriterien gehalten, hätten wir kein Problem. Letzteres liegt also offensichtlich in den Schulden, nicht in der Währung.

Antworten Antworten Gast: schlÄchter
17.08.2012 12:27
1 0

Re: Re: Und wir?

sg cc!
sehe es auf der persönlichen seite wie sie.
auf staateneben habe ich das vertrauen in unsere politiker noch nicht ganz verloren. ich denke schon, dass ein plan B (eurozonen-zusammenbruch/ausscheiden)ausgearbeitet wird - die hoffnung stirbt zuletzt.

mfg
s.

Re: Re: Re: Und wir?

Ich will´s mal so formulieren: Ob ein Plan B ausgearbeitet wird oder nicht, ist mir mehr oder weniger gleichgültig. Ganz einfach, weil ich es nicht beeinflussen kann.
"Hoffnung" ist der Boden, auf dem "Enttäuschung" wächst;-)

Re: Und wir?

Richtig. Bitte vor den Vorhang.

...

versteh nicht was jemand gegen den Austritt schwächelnder Euro Länder hat. ich Wünsche mir eine starke Währung! verlässt ein schwaches Euro Land den Euro wird der euro dadurch stärker... eigentlich logisch...
früher wollten viele Länder in die Eu, da dort nur starke wirtschaftsnationen vertreten waren. heutzutage nehmen wir alle und jeden auf!
aber wozu?
nur weil die Eu Bonzen Glauben je größer, desto mächtiger!?
wir sollten mehr auf qualität und nicht auf Quantität setzen!

Re: ...

Warum ist Griechenland Bankrott?

Nehmen wir statt Griechenland einen Häuslebauer.
Geregeltes Einkommen (BIP), "vertretbare" Schulden bei einer Verzinsung von 3,5%.
Der Nachbar (Rating Agentur) geht zur Bank und erklärt, daß die Kreditwürdigkeit der Häuslebauers (Staat) nicht mehr gegeben ist.
Bank erhöht Zinsen auf 35 %.
Der Häuslebauer kann unmöglich - egal wie sparsam er lebt - die Schulden und Zinsen zurückzahlen und ist Bankrott.
Nachbar kauft Haus zu Spottpreis, hat nun noch mehr Geld und macht das Gleiche immer und immer wieder.

Stark vereinfacht, aber nicht so weit hergeholt.

Re: Re: ...

Nicht alles was hinkt, ist ein Vergleich.

a) GR (und auch AT so ganz nebenbei) investiert den Kredit in die Zukunft (Hausbau), sondern ins Füllen des Kühlschranks. Also Leben auf Pump, keine Investition.
b) Die Kreditzinsen steigen nicht. Sondern nur bei jeder Umschuldung. Staatsanleihen werden begeben, um die abreifenden auszahlen zu können.
Wer in einer Schuldenspirale steckt darf sich nicht wundern, wenn die Zinsen für den neuen Kredit höher ausfallen.

Auch AT muss sich verschulden, um die Zinsen bedienen zu können. Aber es ist durchaus österreichisch, dem Nachbarn die Schuld für´s eigene Versagen zu geben.

Re: Re: Re: ...

Wie gesagt, stark vereinfacht.
Der Häuslbauer nimmt sich Kreditkarte um Zinsen zu zahlen.
Kreditkarte überzogen, neue Kreditkarte zu schlechteren Konditionen, usw. Bankrott.

Der Unterschied zwischen Häuslbauer und Staat? Im Endeffekt keiner. Beim Staat dauert es nur länger.

Re: Re: Re: Re: ...

Nein, nicht vereinfacht, sondern prinzipiell nicht dasselbe.
Der Häuslbauer zahlt seinen Kredit zurück. Dessen Zinsen werden von der Bank nicht während der Laufzeit angepasst (abges. v. Inflation, war aber nicht im Beispiel).

Sollte sich der Häuslbauer die Zinsen, die er ja vor Kreditaufnahme kannte (auch den Anpassungsmechanismus an Inflation kannte er) nicht mehr leisten können und einen Kredit aufnehmen, um diese bezahlen zu können, so ist nur er selbst Schuld. Nicht die Bank und schon gar nicht der Nachbar.

Ich bin dagegen, die Verantwortung für das eigene Handeln irgendwelchen Anderen umzuhängen. Und ehrlich gesagt geht es mir schon heute gehörig auf den Geist wenn ich mir ausmale, was das in diesem Land für ein Geheule sein wird, wenn auch dem Letzten klar wird, dass man nicht auf Pump leben kann. Da werden dann auch wieder alle anderen Schuld sein.

Re: Re: Re: Re: Re: ...

Er ist selbst Schuld. Da bin ich 100% Ihrer Meinung.
Nur es ist beim Staat keine Frage der Schuld, sondern es ist Tatsache, daß Schulden mit Schulden bezahlt werden.

Was ist die Lösung?

Was ist die Lösung?

Ich empfehle immer den Blick nach SWE. Die Lösungsstrategie dort war, nicht Zeit mit Einzelmassnahmen zu verlieren, sondern ein Gesamtpaket zu machen. Steuererhöhung, v.a. aber Verbreiterung der Steuerbasis, Umstellung des Sozialstaats auf Dienstleistung statt Transfer, Abwicklung von Pleitebanken um nur ganz wenige Punkte zu nennen.

Seither findet sich dort kein böser Nachbar, der die SEK schlecht macht. Kein Wunder, die Verschuldung wurde bisher halbiert. Nein, nicht Defizit. Tatsächlich die Gesamtverschuldung. Es geht also, ist aber Arbeit.

Re: Was ist die Lösung?

Ganz ehrlich, wer Ihrem Lösungsansatz glaubt, der glaubt auch das Gold teurer geworden ist.

Zuerst eine Feststellung

des Außenministers und dann sofort ein Dementi. Das spiegelt die Uneinigkeit nicht nur bei den Finnen. Banken und Versicherungen in der ganzen EU haben schon Pläne entwickelt für den Fall, dass der Euro crasht. Diese Währung wird über kurz oder lang zerbrechen, doch niemand ist bereit, das zuzugeben. Erst muss etwas passieren damit die Euro-Retter erkennen, dass ihr Weg der falsche ist. Aber wenn es dann wirklich in der Euro-Zone blitzt und kracht, dann will natürlich keiner die Schuld auf sich nehmen. Wäre der Euro eine gute Währung, könnte man sich das ganze Palaver um ihn sparen. So ist es aber nicht. Der Euro war eine Missgeburt und für die Folgen müssen in erster Linie die Steuerzahler der "Nordländer" herhalten. Es wird höchste Zeit, dass die Steuerzahler der Nordländer ihren Politikern zeigen, dass sie so eine Politik nicht mehr dulden.

"schöner" als auf...

...dieser Webseite http://www.staatsschulden.at/
kann man es nicht darstellen, daß das "Spiel" (der Finanzen) praktisch verloren ist.

Die Verzinsung der Schuld wird mit ca. 3,5 % gerechnet.

Bei einem, absolut nicht den Tatsachen entsprechenden Rating, wie in Griechenland würde der Zinssatz sich verzehnfachen (35%).

Wer glaubt, daß ein Zinsproblem durch ein Sparpaket behoben werden kann...

Griechenland ist nicht Bolivien.

Re: "schöner" als auf...

Und was lernen wir daraus? Richtig: Gar nichts.
Nachweis: Das Problem ist alt. Hat aber bisher in überhaupt keiner Weise zu einem Umdenken geführt. Dieser Staat leistet sich (vom übertriebenen Föderalismus über unterschiedlichste Pensionssysteme, "Sozial"transfers, bis hin zu Anlagespekulationen von Musiklehrern und anderen Experten) Dinge, die nur in den ersten Jahrzehnten nach dem Krieg leistbar waren (und das nicht in diesem Umfang).

Jetzt sind sie es sicher nicht mehr.

Faktum ist und bleibt...


....die Finnen haben einen Plan B.

Und wir???


Antworten Gast: GPunkt
17.08.2012 11:59
1 0

Re: Faktum ist und bleibt...

wir haben doch Werner (den mit den 7 Millionen), Michi den Saubermann und die schnelle Eva (äh Wasser und Wein oder so). Und natürlich nicht zu vergessen unsere Mitzi!

0 0

Re: Faktum ist und bleibt...

wir haben einen Plan P : ParteienFörderung - und können damit locker unsere Schulden - kitzeln.

Re: Faktum ist und bleibt...

Faktum bleibt, dass auch ein allfälliger Plan B für A und F ist!

Re: Und wir???

Ebenfalls: Plan B = Plan A mit höheren Summen (Ironie Ende).

Warum gehen schon wieder


keine Postings von mir durch???


Das Unaussprechliche

hat wieder einer ausgesprochen. Unaussprechlich, weil die Politiker nicht zugeben wollten, dass ihre Vorgänger tödliche Fehler begangen haben.

Weil sie lieber 100e Milliarden nachgeschossen haben und nun weitere nachwerfen, sonst würden ihre Versprechungen (Geld ist ja nicht weg, die Sanierung kostet den Steuerzahler letztlich nichts) als völliger Unsinn entlarft.

Die Angst vor dem Steuerzahler, dem niemand erklären will, dass unglaubliche Beträge sinnlos verloren sind, schafft die "Alternativenlosigkeit". Aber niemand sagt, wie die "Rettung" konkret aussehen soll, was die BEibehaltung des Status-quo kosten wird.

Was passiert mit der Demokratie wenn einmal alle Europäer erkannt haben, dass wir von eitlen Narren regiert werden, die lieber die Zukinft der Bevölkerung für ein wenig Zeitgewinn bis zur nächsten Wahl verzocken als Fehler zuzugeben und Verantwortung zu übernehmen.

Gast: Deininger W
17.08.2012 09:54
5 1

Endlich!!!

Wagen sich EU Politiker mit Hausverstand und Mumm nach vor!

Gast: Czerno
17.08.2012 09:50
2 6

britische Boulvardzeitungen

sie hassen die EU und den Euro, wie alle wissen, (zumindest ist das die Blattlinie), deshalb ist so eine Meldung nicht verwunderlich. Wer den ORIGINAL Beitrag liest, merkt, dass es sich um Zitate, und nicht um ein Interview handelt, und zwar größtenteils vom WAHREN FINNEN (!) Chef.
Nur die Aussage, dass Finnland, für den Fall des EURO Ende vorbereitet wäre (nona) stammt vom Außenminister.

In Summe also eine ZEITUNGSENTE (!!), die alle österreichischen Medien wort ident übernommen haben. Genauso gut könnte man in Finnland berichten, dass Österreich demnächst aus dem EURO aussteigt, weil der Stronach das will.

Gratulation an ORF Teletext, Presse, Kurier, die scheinbar ihre Beiträge gar nicht mehr auf Plausibilität prüfen, sondern ungelesen online stellen......

Euro und EU wird es Gott sei Dank auch in hundert Jahren noch geben, die wahren Finnen, werden in ein paar Jahren eine Fußnote der Geschichte sein!!

Bravo!

Endlich auch eine Meinung, die ich unterschreiben kann! Man muss auch Mumm haben, um zur EU und zum Euro zu stehen, ohne deshalb blind oder blöd zu sein!

"Wir müssen uns offen auf die Möglichkeit eines Zerfalls der Eurozone vorbereiten"

Nun, das soll der Mann tatsächlich gesagt haben. Sagt der Originalartikel. Wo also ist das Problem?
Oder ist die Aussage derart "no na", dass ich sie überhört habe, wie´s unser Aussenminister gesagt hat?

Sie können´s drehen und wenden, wie sie wollen. Es ist nunmal ziemlich offenkundig, dass sich Regierungsmitglieder in Finnland Gedanken über einen Plan B machen. Was anderes steht auch nicht da.

Dass AT keinen Plan B hat, ehrt uns eigentlich nicht wirklich. Genaugenommen lässt es uns ziemlich blöd dastehen.

0 0

Euro und EU wird es Gott sei Dank auch in hundert Jahren noch geben

Und warum wollen Sie das? Oder wissen Sie das gar nicht und sind halt dieser Meinung weil halt die Obrigkeit es so will?

Loose - Loose Situation

Mit dem Euro immer höhere Verschuldung.

Ohne Euro das Gleiche.

Wenn man mit dem Euro schon Billionen braucht um die Spekulationen auf einen Staatsbankrott zu stoppen, wird man als einzelner Staat nur mehr zum Spielball.
Und dann hilft Sparen auch nix mehr.

Re: Loose - Loose Situation


Das "Spekulationsproblem" hatten wir vor dem EURO doch überhaupt nicht!

Entweder ist es jetzt eine Erfindung oder es gab es einfach nicht!


Re: Re: Loose - Loose Situation

natürlich... es wurde schon vor 20 Jahren gegen das Pfund spekuliert - erfolgreich!

3 0

Re: Re: Re: Loose - Loose Situation

Dann ist das lediglich der Beweis dafür, daß die Engländer ihren Laden nicht ordentlich führen können und Schulden haben! Ein Land, das seine produzierende Wirtschaft quasi auf Null stellt und nur mehr in der Zockerei ihr Wohl findet, verdient auch nichts anderes. Leid tun mir lediglich die englischen Arbeiter, die auf die Straße gesetzt wurden und kaum mehr in der Heimat einen Lebensunterhalt finden können!

Re: Re: Loose - Loose Situation

Schlußfolgerung:
Weil es vor dem Euro keine Spekulationen gegeben hat, gibt es nach dem Euro auch keine mehr.
Hoffentlich, aber höchst unwahrscheinlich.

3 1

Re: Re: Re: Loose - Loose Situation

Man kann gegen eine Währung nicht spekulieren, wenn das Land, das diese Währung hat, ordentlich wirtschaftet!

Jetzt kann man zwar einwenden, daß österreichs Politiker schlecht wirtschaften und wir diesen "Euro-Schutzschirm" brauchen. Nur, wann der Zeitpunkt gekommen ist, daß wir dieses Instrument brauchen, gibt es keinen Schutzschirm mehr, bzw. ist keiner mehr da, der ihn mit Geld auffüllt!

Re: Loose - Loose Situation

Korrekt. Das Problem heisst Verschuldung, nicht Währung. Diese kann Effekte nur mildern oder verstärken.
Die Diskussion läuft doch nur darauf hinaus, vom eigenen Leben auf Pump abzulenken, indem man mit dem Finger auf andere zeigt.
Die Missachtung der Regeln für die Budgetdisziplin war der Anfang vom Ende. Die weiteren Brüche (EZB-Anleihenkauf, No-Bailout) die logischen nächsten Schritte.

Gast: Fprester
17.08.2012 09:38
4 0

Im Zentrum steht der EU-Erhalt

Der Euro war von Anfang an ein politisches und kein volkswirtschaftliches Projekt. Er war gedacht als Vehikel zur Erzwingung der Vereinigten Staaten von Europa. Möglicherweise sind die Sprengkräfte des Euro derart hoch, dass man auf ihn (vorübergehend) verzichten muss, um die EU zu retten. Darin sehe ich (aus Sicht der Brüsseler Kaste) das einzige Motiv, den Euro ganz aufzugeben, oder auf einige wenige Länder zu beschränken.

Für mich spielt hier Frankreich eine Schlüsselrolle. Die Wettbewerbsfähigkeit Frankreichs gegenüber Deutschland und anderen Ländern sinkt stetig, was sich u.a. in steigenden Leistungsbilanzdefiziten abbildet. Das gefährdet Arbeitsplätze in Frankreich. Vor dem Euro konnte Frankreich diesen Wettbewerbsverlust durch Abwertungen der eigenen Währung kompensieren. "Dank" des Euros ist das nicht mehr möglich. Diese Spannungen sind viel gefährlicher für den Euro als die Schuldenberge im EU-Raum. Da bin ich gespannt, was letztendlich noch herauskommt.

8 0

Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

würde den Euro zuerst schwächen (massive Turbulenzen an den Finanzmärkten!) und dann später stärken.

Ich denke, dass es den Euro noch lange geben wird, aber vermutlich nicht mit allen 17 Euro- Mitgliedern.

Antworten Gast: Kurt Winter
17.08.2012 09:56
2 1

Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

1. endlich mal Einer der die ungeschminkte Wahrheit sagen darf
2.die Schwächung des Euro nützt v.a. den Ami und jenen die ihn nicht eingeführt haben(aus purer Solidarität zu diesem tollen Friedenswerk?)
3. Old Frankie Boy liegt genau richtig..
nur wieviele Össi wurden in diese EU hineingelogen?
4. der EURO als Tauschwährung hätte v.a. gerechter eingeführt werden müssen.
ein wirtschaftlich geeintes Europa ist eine Utopie..da gibt es zu viele nationale Eigeninteressen
5. die Össi werden erst nach der Wahl erfahren wie schwer verschuldet sie bereits sind(Haftung mind. 80 Mrd),Defizit über 200 Mrd...ist ja kaum mehr vorstellbar für den Otto Normlverbraucher
6. unsere Nachkommen werden dafür brennen wie die Luster..dank den Bankstern,Zockern und gierigigen Spekulanten
7. ohne restriktive Börsepolitik dreht sich die Spirale weiter..dank GR (bar jeder Solidarität),der Schweiz und anderen Steueroasen .
8. die Medien sollten endlich aufhören mit den Lobesgesängen für diese EU,alles nur bezahlte Werbung..
9. was wir brauchen ist zumindest eine Erneuerung,Restrukturierung der europ. Gemeinschaft..dieser Moloch wird langsam aber sicher unser Grab.

Antworten Gast: Halbwissen
17.08.2012 09:20
2 0

Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

Ist es dann noch der Euro ?

Ich denke nicht.


Antworten Antworten Gast: ADVOCATUS DI
17.08.2012 09:57
1 1

Re: Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

Ja, wie Sie sich selbst bezeichnen-HALBWISSEN-eben!!
Wenn Sie denn dazu fähig sind, empfehle ich Ihnen einen Quervergleich aller 27 EU-Staaten für folgende Nationalökonomischen Kennziffern:
#BIP, sowie,
# Verschuldensquote des Staates in % des jeweiligen BIP,s!
Und wenn Ihnen dieser Vergleich richtig gerechnet vorliegt, dann werden Sie ohne Frage anders argumentieren!
FAZIT: Der EURO wird noch lange bestehen, die Chancen sind im Gegenteil sehr gut, dass er den US$-als 1.Leitwährung der westlichen Hemisphäre ablöst!
Zeitraum: 1 Dezenium!
Es sei denn, dies wird verhindert durch:
a.Obsessive Europäische Nationalisten, wie Merkel, oder,
b. Die zu jedem Betrug, bis hin zur militärischen Gewalt bereiten YANKEES!!

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
17.08.2012 11:06
0 0

Re: Re: Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

Aggesehen davon, das ich eine Frage gestellt habe !

Was wollen Sie mit dem frisierten Zahlensalat ?
Interessiert doch keine Sau.
Spanien hatte praktisch gar keine Schulden.
Und jetzt ?
Griechenland hatte ein super BIP.
Und jetzt ?

Was wirklich zählt lässt sich nicht in Zahlen packen !
ZB: Glauben, Vertrauen etc.

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ADVOCATUS DI
17.08.2012 11:56
0 0

Re: Re: Re: Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

BESCHEIDENHEIT:
1.Nur weil Sie nicht mit Zahlen umgehen können und auch nicht wissen, WIE MAN AUSSAGEFÄHIGE ZAHLEN GENERIERT, heißt nun keineswegs-DASS ES DIESE NICHT GIBT!
2.Es wundert mich doch sehr-"Halbwissen"-dass Sie sich selbst zu den Säuen rechnen?!
Unwissen allein, muß man-JA AUCH NICHT SO DRASTISCH BEWERTEN, Sir!!

Re: Re: Re: Der Ausstieg von GRE, SP, IR, POR

Wie schön! Ein Finanzmarktspiel!
Sie wetten auf den Euro, Ihr Vorposter nicht.
So what?

Ich gebe Ihnen übrigens insoweit Recht, als dass es eine Währung namens Euro noch länger geben wird.