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Troika: Griechenland braucht mehr Geld als gedacht

19.08.2012 | 10:03 |   (DiePresse.com)

Die jüngste Prüfung von EU, EZB und IWF soll ergeben haben, dass die Finanzierungslücke um 2,5 Milliarden größer ist als angenommen. "Wir müssen unter dem Euro-Schirm bleiben", betont der griechische Finanzminister.

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Griechenland Finanzierungslücke ist laut einem Bericht des Nachrichtenmagazins "Spiegel" noch größer als bisher bekannt. Der Regierung des Landes fehlten in den kommenden zwei Jahren nicht wie angegeben 11,5 Milliarden Euro, sondern bis zu 14 Milliarden Euro, berichtete das Magazin unter Berufung auf das Ergebnis der jüngsten Prüfungen der Gläubiger-Troika aus EU, Europäischer Zentralbank (EZB) und Internationalem Währungsfonds (IWF).

Ursache seien Rückschläge bei geplanten Privatisierungen und wegen der verschlechterten Wirtschaftslage ausbleibende Steuereinnahmen. Die genaue Höhe des zusätzlichen Finanzbedarfs soll demnach Anfang September ermittelt werden, wenn die Troika zu ihrem nächsten Besuch nach Griechenland kommt.

Am Sonntag reiste der griechische Außenminister Dimitris Avramopoulos nach Berlin ab. Er wollte das in Athen als außerordentlich wichtig eingestufte Treffen von Regierungschef Antonis Samaras mit der deutslchen Kanzlerin Angela Merkel (CDU) am 24. August vorbereiten. In der griechischen Presse wurde betont, Samaras' Reise werde entscheidend für den Verbleib Griechenlands in der Euro-Zone sein. Die Athener Sonntagszeitung "To Vima" schrieb von der "Agonie-Reise" (Todeskampf-Reise) nach Berlin.

"Müssen unter dem Euro-Schirm bleiben"

Finanzminister Ioannis Stournaras machte keinen Hehl daraus, was den Griechen bevorsteht: Weitere schmerzhafte Einsparungen. "Wir müssen unter dem (Euro)-Schirm bleiben", zitierte die Zeitung den Finanzminister. "Nur das wird uns vor einer Armut bewahren, die wir noch nie erlebt haben", sagte der Minister den Blatt weiter.

Wie aus Kreisen des Athener Finanzministeriums verlautet, ist das neue, gut 11,5 Mrd. Euro schwere Sparpaket fast unter Dach und Fach. Es soll Anfang der Woche von den Chefs der drei Koalitionsparteien gebilligt werden. Verspätungen bei der Umsetzung älterer Sparprogramme sollten durch schnelle Privatisierungen in den kommenden Monaten wettgemacht werden, berichtete die Athener Zeitung "Kathimerini".

(APA/dpa)

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102 Kommentare

Re: Frage

Im Prinzip recht einfach. Es "versickert" nicht, es wurde bereits vor Jahren ausgegeben. Und wir bezahlen im Moment die dadurch entstandenen Schulden.

Re: Frage

Die Boni der Banker steigen jährlich um 20 %.
Die Gehälter der Politiker vermutlich um 10%.
Die Aktien der Firmen, die nach Griechenland importieren, obwohl die dort eigentlich pleite sind, stehen auch durchwegs gut.

Alle anderen verlieren natürlich durch die Inflation + Nullzinspolitik + ständig verminderten Sozialleistungen + ständig erhöhten Lebensarbeitszeiten.

KINDERERZIEHUNG

Wenn man einem Kind eine Strafe androht ( z.B. Du darfst nicht fernsehen wenn du deine Aufgaben nicht gemacht hast ) und dann darf es dennoch fernsehen obwohl die Aufgaben nicht gemacht wurden so kann man sagen : schlechte Erziehung bzw. unfähige Eltern,.... die Griechen werden noch in 10 Jahren kommen und Ausreden finden warum und wieso -

Gast: Brummer
19.08.2012 16:19
3 0

Da wird ständig gelogen,

daß sich die Balken biegen und die wahren Zustände werden verschleiert.
Wundert sich da noch jemand, der nicht zu den
EU-Cliquen gehört, daß die Bürger jedes Vertrauen zu den veranwortlichen Politikern verloren haben und EU samt Euro zur Hölle wünschen ?

Würde man...

die griechische Regierung in die Wüste schicken, wäre nach 3 Jahren der Sand knapp.

1 1

mehr als...



Mehr, als wer gedacht hat?

überraschung

kaum zu glauben , griechenland braucht noch mehr geld !! also soll über den transmitter griechenland noch mehr geld zur rettung der in griechenland investierten maroden französischen und anderen großbanken durchgedrückt weren. die perversion ist, ohne dass es die meisten schnallen das volk in griechenland, seien es die pesnionisten welche die medikamente selbst bezahlen müssen oder die immer mehr werdenden arbeitslosen sehen davon keinen cent, nur das kapital wird fett gefüttert, alles andere ist nur lüge und das dumm domestizierte euro-wahlvolk glaubt unüberprüft jede lüge.

0 1

Re: überraschung

Moment, wenn Sie jemand Geld borgen, und es irgendwann zurück haben wollen, sind Sie dann unverschämt ??

Re: Schwachsinn!

Meinen Sie die hunderttausenden "erfundenen Pensionisten", die es niemals gegeben hat, die aber mit unseren Steuergeldern ausgehalten werden?

Und Griechenland hat übrigens ein Primärdefizit (resultierenden aus Gehältern, Sozialleistungen, Kosten der Infrastruktur,...), welches mit den Hilfsgeldern finanziert wird. Das Kapital, das fett gefüttert wird, sind übrigens WIR (die nordeuropäischen Steuerzahler), weil wir sind schon fast die einzigen Gläubiger des Pleitestaates. Aber wenn Sie meinen, dass nur "das Kapital" fett gefüttert wird, dann steht dem nichts entgegen die Hilfszahlungen sofort einzustellen. Ich bin dafür! - weil, dass ich mir selbst die Zinsen für mein verliehenes Steuergeld bezahle (lt Fekter und Juncker ein "Super Geschäft"), ist mir auch schon zu blöd.

Gast: Hutbürger
19.08.2012 15:42
2 0

also, da bin ich nun doch überrascht.

Sie auch, Frau Minister Fekter?

Gast: Hemingway
19.08.2012 15:37
5 0

Diese dummen, kurrupten und kriminellen Politiker(innen), die dem Verschleudern unseres Geldes zugestimmt haben, gehören inhaftiert. Frage an die Finanzministerin ? Wo bleibt das versprochene 'gute Geschäft', wo bleiben die Zinsen, die uns versprochen wurden ? Wie lange lassen sich die Österreicher(innen) noch zum Narren halten ?


Gast: erika 2
19.08.2012 15:33
0 0

Getarnte EUROBONDS - Hilfe zum Umfallen für Merkel

Hamburg/Berlin/Madrid - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwägt, bei ihren künftigen Anleihekäufen Zinsschwellen für jedes Land festzulegen. Demnach würde sie Staatspapiere von Krisenländern immer dann kaufen, wenn deren Zinsen einen bestimmten Aufschlag auf die Renditen deutscher Bundesanleihen überschreiten. So bekämen Anleger ein Signal, welches Zinsniveau die EZB für angemessen hält.

Weil die Zentralbank über unbegrenzte Mittel verfügt - sie kann sich das Geld letztlich selbst drucken - würde es auch Spekulanten nicht mehr gelingen, die Renditen über den angepeilten Satz hinaus zu treiben. Damit will die EZB nicht nur die Finanzierungskosten angeschlagener Länder im Zaum halten, sondern auch erreichen, dass das generelle Zinsniveau in der Euro-Zone nicht allzu sehr auseinanderdriftet.

Bei seiner nächsten Sitzung Anfang September wird der EZB-Rat darüber entscheiden, ob das Zinsziel tatsächlich installiert wird. Fest steht schon jetzt, dass die EZB bei ihren Anleihekäufen künftig mehr Transparenz üben wird. In Zukunft wird sie für jedes Land bekanntgeben, in welchem Volumen sie dessen Anleihen vom Markt genommen hat. Diese Angaben sollen unmittelbar nach den Ankäufen veröffentlicht werden. Bislang hatte die EZB stets nur montags bekanntgemacht, wie viel Geld sie für Ankäufe in der Vorwoche insgesamt ausgegeben hatte.

2 0

Exekution ...

... für die, die dem Geld beim Versickern helfen und denen, die sich dafür stark machen, ständig welches nachzuschießen.

Anders wird dieses Abgreifspiel nicht beendet.

Antworten Gast: Konservativer
19.08.2012 15:44
2 0

Re: Exekution ...

Sehe ich genauso. Was wir brauchen, sind Standgerichte.

6 0

Re: Exekution ...

Es wird langsam Zeit den Schirm abzuspannen!!

Gast: morsat
19.08.2012 15:24
2 0

grichenland

Jetzt muß aber der kloheinzi rüffen und rügen!

Gast: Bademeisterin
19.08.2012 15:05
11 0

Keine Angst, Leute

unser Werner Faymann hat alles im Griff!!!
Die Laura sagt das übrigens auch, und der Spindelegger hofft es zumindest auch.....

0 0

Re: Keine Angst, Leute

falsch - nicht alles : nur unser Geld...


Gast: holiax
19.08.2012 15:00
1 0

Das war zu erwarten,und

es wird nicht die letzte Korrektur bleiben.
Griechenland bleibt ohne wirklicher Reformen ein Fass ohne Boden.
Diese Schuldenkönnen nicht mehr zurückgezahlt ,sondern nur mehr weginflationiert werden.

Gast: gast656
19.08.2012 14:56
11 0

man kann nur noch lachen, ob der aussagen

"Troika: Griechenland braucht mehr Geld als gedacht"

nein wirklich?? wer hätte das gedacht?

und dann steht "Die jüngste Prüfung von EU, EZB und IWF soll ergeben haben, dass die Finanzierungslücke um 2,5 Milliarden größer ist als angenommen. "Wir müssen unter dem Euro-Schirm bleiben", betont der griechische Finanzminister."

die quasseln da wa svon 2,5 mrd €, sag gehts noch

die staatsverschuldung griechnelands liegt mittlerweile wieder bei über 300mrd €, jede h machen die 8 millionen € miese, und da sollen nur 2,5 mrd € fehlen?? was machen die da unten feiern wie die vertreter einer versicherung mit wein, weib und gesang?

nach griechenland könnte man 1 billion € schicken und in 3 jahren währen die wieder da wo sie jetzt sind und die letzten 3 jahre waren

griechenland ist kein staat, da fehlen die grundlegendesten dinge - es braucht endlich sanktionen für unfähige politiker, wer so eine position annimmt und steuergeld verschleudert muss sich im klaren sein, was er oder sie tut, wenn einer einen steuerbescheid ausfüllt hilft ihm auch nichts hinterher zusagen "das wusste ich nicht", strafe schützt vor dummheit nicht heißt da die devise

gäbe es haftstrafen für solche machenschaften der politiker, also stimmenfang durch irre steuergeldausgaben, die den staat am ende in den ruin treiben, dann hätten wir weniger probleme oder die verantwortlichen politiker der letzten 10 jahre säßen im gefängnis

3 0

"Müssen unter dem Euro-Schirm bleiben"

weil die bequemste Form von Unfähigkeit samt Faulheit und Machtausübung gegenüber anderer länder, welche eben keine Siesta kennen und leben !

Obwohl vergleichbar mit hier, es weiterhin unzählige Ruhensgeldbezieher (Pensionisten) gibt, welche das Sozialsystem feudal an den Abgrung führen, und weiterhin daran (siehe WIen) daran festhalten wollen.

Eigentlich sollten wir als erste aus der Union austreten, um weiteren Unsinn vorab verhindern zu können ?

Wir hätten alle Kraft dazu (als Transitdrehscheibe welche weit weit weniger Nettogelder bezahlen müsste) , gäbe es auch eine Regierung, die den Namen verdient !


Einfach nach Island schauen

SO - und nicht anders macht man das. Aber bei 200 000 Einwohnern kann sich die Oberschicht eben schwer als gated community verschanzen und würde sofort auf der Straße erschlagen. Ergo dessen müssen die Isländer im Sinne von Volk und Land arbeiten und nicht für eine Handvoll Goldmänner.

Gast: Pensador
19.08.2012 14:41
2 1

Darf ich auch mehr Geld brauchen? Ich hätt's so gern!

Ja, ja so ist das.
Ich z. B. brauch auch mehr Geld.
Aber dafür sorgen ja der GröKaz (grösster Kanzler aller Zeiten) und der Spindi.

6 0

Die jüngste Prüfung von EU, EZB und IWF soll ergeben haben, dass die Finanzierungslücke um 2,5 Milliarden größer ist als angenommen.

und selbst diese kolportierte Summe wird längst nicht ausreichen, geschweige denn stimmen !

GR ist eben nicht zu retten, ausser man entlässt sie aus der Zone um sich selbst wieder mittels der Drachme erfangen zu können !

Ebenso wie IT wieder die Lire brauchen wird um sich über Wasser halten zu können, sollte man nicht weiterhin darüber nachdenken eine Union der Unterscheide zwanghaft aufrecht erhalten zu müssen weil angeblich die Finanzmärkte (welche längst andere Ziele im Visier haben) dies verlangen !


Antworten Gast: gast656
19.08.2012 15:02
1 0

Re: Die jüngste Prüfung von EU, EZB und IWF soll ergeben haben, dass die Finanzierungslücke um 2,5 Milliarden größer ist als angenommen.

da nützt es auch nicht, wenn die gemeinschaft die 305 mrd staatsverschuldung komplett übernimmt, weil da einfach nichts funktioniert, keine summe geld dieser welt würde das problem beseitigen, sondern alles nur verschieben, gibst denen 2 billionen, dann kommen sie halt ein paar jahre aus, aber danach steht man wieder da, wo man jetzt ist

die griechen haben keine staatsstrukturen, da fehlt es am grundlegendsten, kein funktionierendes steuersystem, kein funktionierendes rechtssystem, gesundheitssystem, verwaltungssystem alles ist korrupt, jeder muss für alles zahlen und trotzdem zahlt keiner für das wesentliche, da fehlte s an der gesamte infrastruktur, die einen staat ausmacht

griechenland kann man nur noch auf die umliegenden staaten aufteilen und hoffen, dass die den jeweiligen exgriechen demokratie und staatswesen beibringen

12 0

Heut sinds 14 Milliarden und bei der nächsten Prüfung stellt sich heraus das doch 20 sind, das Spiel geht ja seit 2008 so!


12 0

Vor einigen Wochen war die Troika

noch zufrieden. Einige Tage später ist wieder alles anders. Das ist schon ein Kasperltheater.

Antworten Gast: gast696
19.08.2012 15:17
1 0

Re: Vor einigen Wochen war die Troika

bevor diese hanseln aufgebrochen sind um zu prüfen, war ja schon die rede, dass alles katastrophal in griechenland aussieht und die total mit den reformen hinten sind - da haben ja schon viele gesagt, jetzt kann man bei dem desaster kein geld mehr da runter geben

trotzdem sind da ein paar politiker (mein absoluter liebling aus luxemburg), die die griechen nicht aufgeben wollen, und dann konnte man schon erahnen, wie die troika-ergebnisse aussehen - na wunderbar, so schlimm ist es also ja eigentlich nicht, es ist schon schlimm, aber nicht so schlimm, wie es vielleicht sein hätte können, also gibt es weiterhin geld für die greichen, obwohl jeder weiß dass es sinnlos ist, weil das kein staat ist

2 0

Re: Vor einigen Wochen war die Troika

sieht man sich die Gestalten dieser Truppe an, weiss man sehr schnell welch Interessen sie in Wahrheit vertreten; scheinbar sehen das aber unser BK samt Witz immer noch nicht, bzw sind selbst gekaufte Erfüllungsgenossen welche auf einen traumhaften Job in Brüssel hoffen ?!

Gast: trust 12
19.08.2012 14:27
3 0

oh welche Überraschung

die Feckter kann dann morgen wieder ein paar Mrd überweisen.
wir erhöhen dann die Steuern und senken die Einkommen und schon ist wieder alles gut.

der Euro ist alternativlos und eine Erfolgsgeschichte. wir können das laufend beobachten. (Satire Ende)

wir leben in einer Zeit, wo wir die Vernichtung ganzer Volkswirtschaften life miterleben.
es ist zum heulen.

Gast: ungenießbarer Geonsse
19.08.2012 14:20
4 0

Das Wort Troika.....

Das Wort "Troika" hätte man auch in der UdSSR verwenden können, oder?

Ich meine, die EU scheint langsam ohnehin eine neue UdSSR zu werden und dass man von den Staaten Geld abzieht und in das bodenlose Griechenland-Fass pumpt (damit manche Familien gut leben können dort), beschleunigt nur diesen Trend.

Mach einen Staat pleite, nimm ihm die Finanzhoheit (letzteres de facto mit dem Euro geschehen und wird demnächst abgeschlossen) und dann kannst Du über ihn herrschen.

Gast: Hypokrates
19.08.2012 14:15
2 0

Solange man Geld bekommt, braucht man immer mehr als gedacht

Solange man Geld von außen bekommt, braucht man immer mehr als gedacht.

Das war schon in der Verstaatlichten-Ära in Österreich so, ich erinnere an die alte Vöst Alpine, VEW und viele andere.

Gast: Konservativer
19.08.2012 14:14
3 3

Überraschung!

[X] FPÖ 2013. Es gibt keine Ausreden mehr.

Antworten Gast: Moderndenkender
19.08.2012 16:02
0 1

Re: Überraschung!

NEIN ! [X] Stronach 2013. Ich werde auch protestwaehlen, aber ich waehle keine Partei mit problematischer Naehe zur rechtsextremen Szene.

Gast: so einfach ginge es
19.08.2012 14:05
0 0

Türkei wirtschaftlich erstarkt -

Doch das zu kopieren wird für Griechenland schwer. „Die Türken haben einen guten Job gemacht. Aber sie hatten es auch leichter als die Griechen heute, denn sie konnten ihre Währung stark abwerten“, sagt Markus Jäger, Volkswirt der Deutsche Bank Research in New York. Die kräftige Abwertung der türkischen Lira half den Exporten, denn sie verbilligte türkische Waren im Ausland. Zugleich kauften die Türken weniger ausländische Produkte, weil die zu teuer wurden. Heimische Anbieter wurden wettbewerbsfähiger. Beides stützte die Wirtschaft und bremste zum Teil den Absturz durch die Sparmaßnahmen der Regierung. Die waren daher politisch leichter zu verwirklichen.

Die Griechen hingegen hängen vom Euro-Wechselkurs ab. Und der verliert gerade minimal an Wert gegenüber anderen Währungen. Sie haben keine Abwertungsoption. Sie können nur ihre Löhne und Preise senken, was politisch deutlich schwieriger durchzusetzen ist

Überraschung!!!

Damit hat ja wirklich niemand gerechnet. Zumindest keiner der verantwortungslos handelnden Politiker, die ohne die geringste Verantwortung tragen zu müssen, das Geld von mehreren Generationen zur Rettung des Euro und damit (so meinen die Großen Helden) der ganzen Welt.
Jeder vernünftig denkende Mensch sah das Fass ohne Boden schon vor zwei Jahren.

Re: Überraschung!!!

... der ganzen Welt, verpulvern.

Ursachen

Bei Nennung der Ursachen hat die APA gnädiger Weise weggelassen, dass die Griechen immer noch nicht ihre Steuern bezahlen und Sozialmissbrauch immer noch der Volkssport Nr. 1 ist. Anderswo konnte man davon lesen.

Gast: Bärenfalle...
19.08.2012 13:55
1 0

Wie jetzt ?

"Die Troika reist zufrieden aus ihrem schuldengeplagten Ziehkind Griechenland ab, das Sparpaket steht."

Quelle vom 8 August (!); http://diepresse.com/home/wirtschaft/eurokrise/1275843/Eurokrise_Fortschritte-in-Athen-Streit-in-Europa
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Mal Klartext, der große Gewinner sind die Banken und die Griechen.

Denn keiner kann es sich leisten sie aus dem Euro zu schmeissen weil dann umgehend vielerlei europ. Banken gerettet werden müssten.

Von selber gehen die Griechen sicherlich nicht, sind doch nicht doof, so wie da die Milliarden sprudeln.

Und die Banken kommen auch zu ihrem Geld.

Es verliert: der Steuerzahler im Norden Europas der für die "Visionen" der Politik haften muss.


Wo sind europäische Politiker, die den Griechen


Re: Wo sind europäische Politiker, die den Griechen

Wo sind europäische Persönlichkeiten, die den Griechen endlich zeigen, wo die Türe ist?

Oder müssen erst alle Pleite gehen?

Gast: hazard
19.08.2012 13:48
1 0

Parallelwährung

Die größte Gefahr für die Eurozone ist die Kapitalflucht. Wird sie nicht gestoppt, implodiert das Eurobankensystem.
Verläßt Griechenland mittels Zwangsumtausch den Euro, müssen andere mit dem Gleichen rechnen und die Kapitalflucht geht ausser Kontrolle.

Andererseits, so wie jetzt könnnen wir mit dem perversen "moral hazard" (wo jedes Land glaubt, auf Kosten des Anderen leben zu können) auch nicht weitermachen.

Die Einführung von lokalen Währungen und die Beibehaltung des Euro als Parallelwährung wäre eine Lösung.

Wenn die Sparer in den Südländern ihre Euro auf dem Konto behalten dürfen, ist die Kapitalflucht nicht mehr zwingend.
Die Folgen einer liederlichen Politik tragen sie mit eigener Währung dann selber und Deutschland braucht mit eigener harter Währung ihre hochwertigen Exportgüter auch nicht mehr so billig zu verkaufen.


laaaaaaaaaaaaangweilig, ist dieser Artikel eigentlich eine Wiedervorlage?

...brauchen mehr Geld, mehr Geld ist nötig....

--> Sind schon mal drei Tage vergangen, wo die nicht mehr Geld benötigt hätte?

PS: Ich brauche auch mehr Geld! Bei Interesse bitte Nr bekannt geben, ich rufe zurück!

9 0

Hol' euch doch der Teufel


Stellungnahme der Finanzministerin erwünscht!

"Griechenhilfe ... laut Finanzministerin Maria Fekter von der ÖVP ist diese Hilfe sogar ein gutes Geschäft für Österreich." In diesem Zusammenhang sprach sie weiters davon, dass Österreich diese Hilfe "keinen Cent" koste.

Quelle: ORF, 15.6.2011 (http://oe1.orf.at/artikel/279327)

Wünschenswert wäre eine erneute Stellungnahme von Frau Dr. Fekter zu diesem Thema! Ist sie immer noch der Ansicht, dass Österreich das "bloß geliehene" Geld wieder zurückbekommt und dass diese weiteren 2,5 Milliarden (siehe Artikel) ein "gutes Geschäft für Österreich" sind?

Selbst der 80-jährige Alm-Öhi hat mittlerweile diese desaströse Finanzpolitik durchschaut!

5 0

Re: Stellungnahme der Finanzministerin erwünscht!

Danke für den Erinnerungslink!
Jaja, das eletronische Gedächtnis ist schon böse.... :)

Gast: Abgetaucht
19.08.2012 13:40
0 0

Haben die EU-EZB oder der IWF unserer verehrten Finanzministerin das Interview-Verbot erteilt?


15 1

Griechenland braucht mehr Geld als gedacht


ich auch.

Wo kann ich die von Deutschland aufgeladene Bankomatkarte kriegen, die die Griechen haben?

Kleingeister

sind doch alles lächerlich geringe Summen, wenn man sich überlegt, dass eine Firma wie Apple 600 Milliarden Euro wert sein soll - die könnten die Probleme von Griechenland aus der erweiterten Portokasse lösen. Oder als anderes Beispiel - die spanischen Fussballvereine haben 4 Milliarden Schulden - da da diskutiert man in Europa über die Möglichkeit ein ganzes Land vor die Hunde gehen zu lassen - ach ihr Kleingeister

4 0

Re: Kleingeister

Gut, dann werden Sie eben bis an das Existenzminimum gepfändet. Wer kostspielige Hobbies hat, soll auch dafür bezahlen.