UBS-Studie: "Österreich sieht alarmierend schwach aus"

20.08.2012 | 18:24 |  NIKOLAUS JILCH (Die Presse)

Das reale, verfügbare Einkommen in Österreich ist laut einer Studie der Großbank UBS seit dem Jahr 2000 um bis zu 35 Prozent gefallen. In Euro-Problemländern wie Griechenland sieht die Situation ganz anders aus.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mehr zum Thema:

Wien. Wer gehört zu den Gewinnern der Euroeinführung, wer zu den Verlierern? Viele Studien kamen bisher zu dem Ergebnis, die Österreicher stünden fest auf der Gewinnerseite. Eine neue Analyse der Großbank UBS fällt aber ein ganz anderes Urteil. Nirgends in der Eurozone sind die realen verfügbaren Einkommen seit 2000 stärker geschrumpft als in Österreich, so die UBS. Am stärksten gewachsen sind sie demnach in Griechenland. „Reales verfügbares Einkommen“ steht für jenes Geld, das nach Abzug der Steuern, Abgaben und der Inflation übrig bleibt.

Mehr zum Thema:

„Österreich sieht alarmierend schwach aus“, schreiben die UBS-Analysten. So mussten die ärmsten zehn Prozent der Österreicher in den Jahren 2000 bis 2010 einen realen Einkommensverlust von rund 35 Prozent hinnehmen, während das reichste Zehntel mit „nur“ minus zehn Prozent davongekommen ist. Grund dafür sei vor allem die Inflation: „Was diese Zahlen tatsächlich zeigen, ist sehr schwaches Wachstum beim nominellen Einkommen, gekoppelt mit Inflation. Deutsche, Iren, die meisten Italiener sowie die französische Mittelklasse haben alle ein Sinken ihres Lebensstandards erleben müssen“, so die Analyse.

 

Der Süden profitierte

In den Euro-Problemländern Griechenland, Portugal und Spanien sieht die Situation ganz anders aus. Dort haben alle profitiert – die Armen sogar stärker als die Reichen. Deswegen geht es den Menschen in Athen aber noch lange nicht besser als jenen in Wien. Griechenland ist lediglich auf einem tieferen Niveau gestartet. Auch hier ist die Inflation Hauptgrund: Griechen, Spanier und Portugiesen sind hohe Teuerung und hohe Lohnabschlüsse gewohnt. Nach dem Eurobeitritt sank die Inflation, aber nicht die Lohnforderungen der Gewerkschaften. Heute ist das auch ein Problem für die Südländer, weil sie nicht mehr wettbewerbsfähig sind.

Zahlen, die beispielsweise die OECD berechnet, sind meist viel harmloser als die der UBS. Sie weisen für Österreich eigentlich ein reales Wachstum der Einkommen aus. Woher kommt die Diskrepanz?

UBS hat für die Analyse die Inflationsraten neu berechnet: für jede Einkommensklasse extra – denn die offizielle Inflationsrate spiegelt eher das Einkaufsverhalten der Oberschicht wider. „Es ist grundsätzlich teurer, arm zu sein, weil die Güter und Dienstleistungen, die von einkommensschwachen Haushalten gekauft werden, eher gestiegen sind als jene, die von reicheren Haushalten gekauft werden.“ Anders gesagt: Essen und Energie haben sich stärker verteuert als Reisen, Computer, und andere nicht essenzielle Dinge.

Dass Österreich auch im Vergleich zu Deutschland auffällig schlecht dasteht, sei auf die gegenüber den Lohnsteigerungen relativ hohen Inflationsraten in Österreich zurückzuführen, sagt UBS-Koautor Reto Huenerwadel im Gespräch mit der „Presse“. Auch die Ergebnisse anderer Länder überraschen: Die Italiener gehören insofern eher zu Kerneuropa, als auch sie ihren Lebensstandard fallen sehen. Und die Finnen leben besser als im Jahr 2000, obwohl sie nicht im Süden leben.

vergrößern

Die UBS-Analyse wurde von der österreichischen Opposition rasch als Beleg dafür zitiert, dass der Euro schlecht für das Land sei. Auch die UBS meint: „Für die meisten, wenn nicht für alle Euroländer war die Entscheidung, an einer dysfunktionalen Währungsunion teilzunehmen, eine in wirtschaftlicher Hinsicht schlechte.“

Das Papier lässt aber auch andere Schlüsse zu. Da es nur die Jahre bis 2010 unter die Lupe nimmt, sagt es nichts über den Erfolg der Reformen seither. Auch fehlt der Vergleich mit Nichteuroländern. „Das ist unseriös – man müsste auch mit Ländern vergleichen, die keinen Euro haben“, sagt Wifo-Ökonom Thomas Leoni. Und was die Angleichung der Lebensstandards betrifft: Das war durchaus ein erklärtes Ziel der Währungsunion. Und das Erreichte wieder aufzugeben sei tatsächlich eine „perverse“ Idee, schreiben selbst die UBS-Analysten.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.08.2012)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Lesen Sie hier weiter zum Thema:

Mehr aus dem Web

904 Kommentare
 
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15
Gast: 2810
26.08.2012 00:22
1 0

Reale Einkommen gesunken...

ich hab das oft mit bekannten besprochen & diskutiert, die meisten im gegensatz zu mir waren der meinung es wurde mit dem EURO besser. da ich ein mann der zahlen bin kann ich auch sagen der EURO = ein Teuro. ob wohnen, energie und lebensmittel, schule, urlaub ect. ales ist kostenmäßig explodiert...

Kluger Kommentar!

Vielen Dank!

Gast: wachstum
23.08.2012 19:03
2 2

passiert

wachstum passiert nur mehr in china und in australien ( deren rohstofflieferant ) und in einige anderen asischen ländern welche bisher eher unterentwickelt waren...
in ö und damit in ganz europa und den usa geht das wachstum zurück weil diese länder ihren wachstumsmotor ( die industrie und fast sämtliche produktionsbetriebe ) nach china verlagert haben um hier die löhne zu drücken und die profite ( kurzfristig ) zu steigern.....dafür brauch ich keine statistik und nicht volkswirtschaft studieren ein kurzurlaub in shanghai genügt um zu sehen wer die neuen herren der welt sind ...ein spaziergang in wien,paris oder brüssel genügt um zu erkennen wo die neue dritte welt entsteht....dritte welt = korruption,überhöhte preise , unternetwickelte bevölkerung ( schulisch und sozial in wien auch sprachlich ), ein großer unterschied zwischne den generälen und politikern und dem einfachen volk kaum mittelschicht,,überbordernde bürokratie wo jobs nur an nutznieser vergeben werden etc...etc...und natürlich ein enormer braindrain zu der neuen ersten welt hin...die banken sehen dies auch nd rechnen klar ...natürlich sind drittweltstatistiken immer geschönt und getürkt....

Gast: Rotunde
23.08.2012 07:55
3 9

Peinlicher Artikel: die Presse war einmal ein Organ der Aufklärung...

... dieser Text ist ein gezielt irreführender Schlammbach :(

Inflationsmessung misst keine Gefühle oder Wahrnehmungen, sondern die Preisentwicklung.

Über Methoden, wie man mit technischem Fortschritt umgeht, kann man trefflich streiten. Aber bitte sachlich, am konkreten Objekt (http://www.statistik.at/web_de/wcmsprod/groups/gd/documents/stddok/003214.pdf#pagemode=bookmarks), nicht einfach indem man das Wort 'hedonisch' als Weltverschwörung darstellt.

Wie schlecht muss es einer Zeitung gehen, dass sie sich nicht mehr traut (!), ihre Leser korrekt zu informieren!

Re: Peinlicher Artikel: die Presse war einmal ein Organ der Aufklärung...

Auf statistische Unterlagen zu verlinken ist noch keine Sachlichkeit.
Wenn Sie die Güte hätten, in Ihrem Verweis hineinzuschauen (S. 21-22):
Daumen mal Pi-"Qualitätsanpassungen" werden vom österr. Statistikamt bei Autos, PCs, Weißware, Haushaltselektronik, Büchern, Speicherkarten angewandt, wenn auch mit unterschiedlichen Methoden. Auch eine offen als solche bezeichnete "Expertenschätzung" (S. 22) wird demnach herangezogen - ohne anzugeben worauf eigentlich. Die Methoden sind jedoch allesamt unpräzis und daher für Schwankungen im Hundertstel- und Tausendstelbereich nicht geeignet.

Antworten Antworten Gast: Rotunde
23.08.2012 16:55
2 2

Re: Re: Peinlicher Artikel: die Presse war einmal ein Organ der Aufklärung...

Es wird sie jetzt vielleicht verwundern, aber ich habe das Ding gelesen, von vorne bis hinten, so wie vieles andere zu hedonischen Methoden -- falls es Sie interessiert, die Grundlagen sind in jedem VWL-Lehrbuch dargestellt (falls Sie wollen: Blanchard, oder falls ideologisch falsch für Sie gepolt, Mankiw). Und den Rest können Sie sich aus der Literatur sicher erarbeiten.

Wie stellen Sie sich das denn vor: den technischen Fortschritt schlicht ignorieren? Das meinen Sie aber nicht ernst...

Und ja, die Methoden sind unpräzise, aber Ihr (und Herrn Urschitz') Schlammbach sind noch viel unpräziser.

Also: Was ist ihr konkreter, umsetzbarer Gegenvorschlag zur Vorgangsweise der Statistik Austria?

Re: Re: Re: Peinlich

Abgesehen von Ihrem unmöglichen Benehmen, jede Kritik als "Schlammbach" zu titulieren, wenn man nicht gleich eine Lösung in der Größenordnung einer einheitlichen Feldtheorie parat hat, und abgesehen davon, dass Sie meine nachstehenden Ausführungen offenbar nicht gewürdigt, sondern nur "down-gevotet" haben:

SIE verzerren den technischen Fortschritt! Dieser ist nämlich zum Teil eine Aggregation des Aufwands, zum anderen Teil liegt er in einer Steigerung der Effizienz. Sie wollen nur die erstere Komponente adaptieren, um die Ergebnisse politisch zu optimieren. Die Effizienzsteigerungen dank technischen Fortschritts werden ja auch nicht herausgerechnet, da ist "man" froh auf mildernde Momente.

Wenn zB das Transportmittel Auto aufgrund Auflagen wie Bremsraketen, Schleudersitz , Bremsfallschirm (alles nicht ganz ernst gemeint, natürlich - nur zur Veranschaulichung), und reiner Akkubetrieb um's dreifache teurer wird (oder nur mehr ein Drittel von Leistung & Komfort=Nutzwert abwirft), so dass sich nur mehr jeder hundertste Erwachsene dieses Transportmittel leisten kann/möchte, dann pfeift jeder der Betroffenen auf Ihren VPI-Index, weil er nur mehr der Politik dient, aber nicht mehr als Maßstab des Leistbaren.

Re: Re: Re: Re: Peinlich

Sollte natürlich heißen:

..., da ist "man" froh über mildernde Momente.
...

Zum Stichwort "Hedonische Preise":

Eine üble Propagandamasche ist die Herausrechnung qualitat. Verbesserungen zwecks Gegenüberstellung mit früheren Leistungsstandards, was aufzuzeigen verdienstvoll ist.

Geht es nicht gerade um Einfaches wie das Herunterbrechen von Festplattenpreisen durch Gigabyte-Einheiten, wird dadurch der "schätzomativen" Willkür Tür und Tor geöffnet. Wie rechnet man denn bei PKWs etwa ABS oder Feinstaubfilter heraus? Das wäre exakt nur nach genauer Untersuchung aller Produktionskostenfaktoren möglich; selbst wenn Zulieferer Preise für ABS-Systeme als Listenpreise führten, kommen die Einbaukosten hinzu, die auch eine Frage des produktionstechn.Integrationsaufwands sind. Hinzu kommen Fragen der Mischkalkulation, also unterschiedl.Aufschläge bei der Zusatzausrüstung.

Schon gar keine Berechtigung hat diese Methode, wenn die qualitat.Anreicherungen Folge gesetzl. (inkl. Normensetzungen) & industr.Standards sind, wenn also der Kunde gar keine Wahl hat,auf die "goodies" zu verzichten. So etwa müssen arbeitsorientierte Konsumenten mit einem älteren Betriebssystem & bescheidenen multimed.Bedürfnissen hochkapazit.Festplatten kaufen, obwohl weder ihr OS es braucht noch ein BEdarf zum Abspeichern v.speicherhungrigen Videos besteht. Was nutzt solchen PC-Benutzern,dass das GB billiger ist,wenn sie dafür gleich 300 GB kaufen müssen?

Ein echter Lebenshaltungskostenindex gehört her als Maß dessen, was man ohne besondere Freizeit- & Komfortansprüche für einen minim.Lebensstandard ausgeben muss.

Gast: Gaius Petronius
22.08.2012 18:40
3 0

Das wahre Aussehen kehrt zurück, während das vorgetäuschte verschwindet.


Gast: Markus Trullus
22.08.2012 16:20
5 0

Groma sagte

Ich vermute, dass Großmama doch recht hatte: "Du sollst nie mehr ausgeben, als du verkraften kannst. Keine Langzeitkredite, denn was über ein halbes Jahr Horizont hinausgeht, weiß niemand. Verschulde die nicht über beide Ohren, du bekommst das ein Leben lang nicht mehr los. Ehrgeiz, Selbstdisziplin, Fleiß sind unveräußerbare Dinge; und alles andere ist ein bisschen Glück, dass man für ein erfülltes Leben braucht"- irgendjemand was 'Moderneres' entgegenzuhalten???

9 0

Re: Groma sagte

Sehr richtig!

Ich war in meinem ganzen Leben noch niemals verschuldet, und hatte nicht einmal eine Kontoüberziehung, die länger als 1-2 Tage gedauert hätte.

Man kann niemals wissen was morgen ist und ob man noch arbeiten und Geld verdienen kann.

Wohlstand kann man nur mit Arbeit, Sparen und intelligent Investieren schaffen. Das werden die Schuldenmacher niemals verstehen und die werden immer nur neidisch nach dem Geld der anderen greifen.


Antworten Antworten Gast: globetrotterneu
23.08.2012 00:28
0 4

Re: Re: Groma sagte

bleibt beim thema oder schreibt nichts bitte.

Antworten Gast: Kibietz
22.08.2012 16:47
4 0

Re: Groma sagte auch: "Durch seiner Hände Arbeit ist noch keiner reich geworden"

Zumindest nicht in diesem Land. Man braucht nur die hisige "Schikeria" und die Politik anschauen und sieht das man oft nicht eine dieser Eigenschaften für ein erfülltes Leben braucht. Oft genug reicht "Networking" aus.

Allerdings gibt es in diesem Land genug Leute die fleissig sich krumm und buckelig arbeiten, und dennoch kein erfülltes Leben haben weil der Verdienst einfach nicht ausreicht.

Gast: advo
22.08.2012 14:40
5 1

Nibelungetreue

Die österreichische Politik äfft die deutsche Politik nach. Diesmal kein Krieg sondern der Lauf in ein ökonomisches Desaster ohne Gleichen.
Die einheimischen Politiker gerieren sich in Brüssel so als wären sie der Wurmfortsatz Deutschlands.
Die Schweiz steht ohne EU, ESM und Fiskalpakt überall an der Spitze. Warum immer die deutsche Politik nachahmen!?
Auch Deutschland hat seit Jahren keine entsprechenden Reallohnerhöhungen vorgenommen. Als Belohnung dürfen sie bald die gesamte EU finanzieren. Schäuble macht sich zum Oberfinanzierer der EU, deutscher Größenwahn im finanziellen Bereich.
ESM und Fiskalpakt sind verdeckte Nostandshilfen für die französischen und deutschen Banken die in Griechenland mehr als 100 Mrd. Euro offen haben.
Von irgendwem muss das Geld herausgepresst werden, damit das Staatswesen oder die EU nicht unter geht!

Re: Nibelungetreue

Zu glauben die Schweiz steht gut da, weil sie nicht bei der EU sondern nur bei Schengen sind, ist gelinde gesagt falsch:
Vielleicht lesen sie mal die Kommentar des "Helvetiers" unter http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1279640/Schweiz-erwartet-fuer-2012-einen-Budgetueberschuss?parentid=2822906#kommentar2822906.

Vielleicht gibt es realere, einfachere und anstrengendere Erklärungen.

Und unsere Politiker haben auch sie gewählt. Sie bestrafen auch nicht die, die ihnen die Wahrheit sagen.

Vielleicht liegt der Grund für die österreichischen Probleme in Österreich und nicht in irgendwo anders.

Antworten Antworten Gast: Markus Trullus
22.08.2012 16:22
0 0

Re: Re: Nibelungetreue

Selbstverständlich haben sie recht; nur: hören will das niemand, und in der Bierrunde am Stammtisch bekommen sie ein Krügerl über den Schädel gezogen.....

Antworten Antworten Gast: advo
22.08.2012 15:54
5 0

Re: Re: Nibelungetreue

Pardon für den Schreibfehler für "Nibelungentreue". Der Hinweis auf den Helvetier ergibt gerade die Bestätigung, dass das Beispiel Schweiz mit eher wenig Steuern besser wirtschaftet und trotzdem einen Budgetüberschuss aufweist. In Österreich steht die Politik kurz davor wieder neue Steuern einzuführen!
Warum muss der Österreicher den Aff für Deutschland spielen und Deutschland den "Schatzmeister" der EU, dies alles zu Lasten seiner Staatsbürger!!
Es zeigt sich leider eine hochgradige politische Unfähigkeit dieser Länder nämlich in einer "Währungsunion" Länder aufzunehmen, die nicht dazugehören und in der Folge mit allen möglichen Rettungshilfen versuchen dieses Desaster in den Griff zu bekommen! Wenn die verantwortlichen Damen und Herrn politisch unfähig sind, sollten sie gefälligst etwas Anderes tun als unsere Geldbörsen zu plündern!

Antworten Gast: Fprester
22.08.2012 15:07
1 0

Re: Nibelungetreue

Ihre Forderung, die Schweiz nachzuahmen ist an sich richtig. Dagegen sprechen aber zwei wichtige Argumente:

a) Die Schweiz ist nicht Mitglied der EU und hat somit grösseren Spielraum in der Wirtschaftspolitik
b) Psychologische Gründe

Antworten Antworten Gast: Kibietz
22.08.2012 16:40
2 0

Re: Re: Nibelungetreue

Punkt A könnte man reparieren - Austritt aus der EU, Verbleib in der Schengenzone, Handelsabkommen bzw. bilaterale Verträge.

Pkt B Psychologische Gründe sehe ich keine die im Weg stünden, Erläuterung?

Antworten Gast: globetrotterneu
22.08.2012 14:58
0 0

Re: Nibelungetreue

ich stimme ihnen vollkommen zu.

Danke SPVP

Wir merken das Thema für die nächste Wahl vor!

Gast: zuckerrohr
22.08.2012 14:04
0 1

Ist jetzt doch nicht der Euro schuld?

Jetzt wo alle Poster im letzten Artikel den Euro schlecht gemacht haben stellt sich raus der war garnicht schuld?

Könnt ihr mir dann bitte einen anderen Schuldigen nennen, damit meine Welt wieder in Ordnung ist und ich mich hier im Forum wieder empören kann? Sonst müßte ich doch wieder die Krone lesen....

Antworten Gast: globetrotterneu
22.08.2012 15:08
1 0

Re: Ist jetzt doch nicht der Euro schuld?

lese du nur weiter krone und heute zeitung wenn du nicht weisst wer schuld hat hier zum mit schreiben rot schwarz hat uns das eingebrockt.

Gast: Analyst 829
22.08.2012 13:50
8 0

Erfundener Facharbeitermangel (Löhne sinken und müssten eigentlich bei Mangel steigen) nimmt Arbeiter und Angestellte in die Zange!

Für gewöhnliche Arbeiter (Facharbeiter an denen es angeblich mangelt und nicht in erster Linie Hilfsarbeiter) und Angestellte sind die Zeiten in den letzen 30 Jahren wirklich dramatisch schlechter geworden.

Wo kann sich heute noch ein gewöhnlicher Arbeiter in Wien ein ganzes freistehendes Haus leisten? Ausser ein paar privilegierte Genossen, die billigst Gemeindehäuser mieten kann das ein Arbeiter unmöglich mehr weder im Kauf (trotz niedrigerer Zinsen) noch in Miete bezahlen!

Konnte 1975 durchaus noch ein Arbeiter sich in Wien ein eigenes Haus kaufen - eine Wohnung sowieso - so ist das heute völlig undenkbar, die Preise besonders für Wohnen sind astronomisch besonders in den letzen Jahren seit der Ostöffnung gestiegen.

Einerseits müssen also die Arbeiter mehr für Wohnen bezahlen, andererseits verdienen sie aber viel weniger. Zwar werden Straßenkehrer höher bezahlt denn je, aber diese bei Arbeitern heute hoch begehrten Posten sind allesamt besetzt genau wie bei den Kanalarbeitern. In den Bereichen wo der Markt für Ausländer geöffnet wurde wie bei der Paketzustellung verfielen die Kollektivlöhne sogar nominell! So verdient ein Zusteller heute nur noch 750 Euro netto, muss aber nicht wie früher als es über 1100 Euro waren 50 Euro Miete bezahlen sondern 350!

Der Zuzug von Zustellfachkräften treibt die Miete und senkt ganz klar die Einkommen der Inläder. Genauso würden die Löhne bei der Bahn verfallen, wenn dort Ausländer arbeiten dürften! Einfache Tätigkeiten überbezahlt!

3 0

Re: Erfundener Facharbeitermangel (Löhne sinken und müssten eigentlich bei Mangel steigen) nimmt Arbeiter und Angestellte in die Zange!

Handwerker sind enorm teuer geworden. Das ist so, weil in Österreich die Steuern so enorm hoch sind.

Viele umgehen daher die Steuern.
Wer ein altes Haus hat, kann ein Lied davon singen.

 
12 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Umfrage

AnmeldenAnmelden