Litauens Suche nach der verlorenen Jugend

50.000 Menschen verlassen im Jahr das kleine Land im Baltikum. Den Exodus kann auch der Wirtschaftsaufschwung nicht stoppen. Digitalisierung, Start-ups und IT-Firmen versprechen nun bessere Zeiten für manche. Ein Besuch bei jenen, die heimkehrten.

„Start-ups könnten die Lösung sein, um die Jungen zurück ins Land zu holen“, sagt Ribačiauskaité.
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„Start-ups könnten die Lösung sein, um die Jungen zurück ins Land zu holen“, sagt Ribačiauskaité.
„Start-ups könnten die Lösung sein, um die Jungen zurück ins Land zu holen“, sagt Ribačiauskaité. – (c) Antonia Löffler

Als Aurelija Petrauskyte bei dem jungen Finanzunternehmen Transfer Go in Vilnius anfing, kam ein Kollege auf sie zu: Ob sie immer so viel lächle? Mehr als ein Vierteljahrhundert nach der singenden Revolution im Baltikum sitzt die Lehre aus dem Kommunismus tief in den Köpfen im kleinen Land: Bloß nicht zu viel lächeln. Bloß nicht prahlen. Sonst könnte der Nachbar auf Ideen kommen.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 03.09.2017)

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