Ein US-Parlamentsausschuss hat offiziell bedauert, dass in der weltweiten Finanzkrise von der US-Hilfe auch deutsche und französische Banken profitiert haben, in der Gegenrichtung aber keine Hilfe geflossen sei. "Es ist offensichtlich, dass die US-Rettungsgelder international deutlich größere Auswirkungen hatten als die Programme anderer Staaten auf die USA", hieß es am Donnerstag (Ortszeit) in Washington in einem Bericht des mit der Kontrolle der Krisengelder beauftragten Parlamentsausschusses.
So hätten beispielsweise die Deutsche Bank und die Société Générale potenziell mit am meisten zu verlieren gehabt, wenn der US-Versicherungsriese AIG wirklich zusammengebrochen wäre. AIG stand 2008 unmittelbar vor der Pleite. Der Versicherungskonzern wurde von der US-Regierung gerettet. Dafür flossen mehr als 170 Milliarden Dollar (132 Milliarden Euro) öffentliche Gelder.
(Ag.)


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