270 Milliarden Euro für die Pleitekandidaten

Portugal ist mit 78 Milliarden Euro „Nothilfe“ vorläufig gerettet, nicht aber der Euro. Denn der sündteure „Rettungsschirm“ löst das europäische Schuldenproblem nicht, sondern verschiebt es nur auf später.

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(c) EPA (INACIO ROSA)

Jetzt ist auch Portugal gerettet: Das Hilfspaket von EU, EZB und IWF im Ausmaß von 78Mrd. Euro steht. Damit sind im Euro-Rettungsschirm, unter den Irland und Portugal geschlüpft sind, schon 163 Mrd. Euro verbraten. Mit Griechenland, das außerhalb des Schirms vorläufig vor dem Zusammenbruch bewahrt wurde, hat die „Transferunion“ innerhalb weniger Monate mehr als 270 Mrd. Euro (zum größeren Teil in Form von theoretisch zurückzahlbaren Krediten) in Bewegung gesetzt. Also annähernd die österreichische Wirtschaftsleistung eines ganzen Jahres.

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 05.05.2011)

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