Reaktionen auf S&P-Drohung: ''Watch ist nicht negativ''


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Maria Fekter

Österreichs Finanzministerin rechnet "derzeit nicht" mit einer Herabstufung. "Wir haben sehr stabile Fakten", sagte Fekter. "Die gesamte Euro-Zone ist unter Beobachtung. Watch ist nicht negativ."

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6 Kommentare
Gast: sagnix
05.01.2012 08:50
0 0

Unsere lügen Ministerin

Wollte nicht sie den Steuerabsatzbetrag 2012 erhöhen die Frau Ministerin.

Gast: gast45
06.12.2011 11:53
1 0

bild 2 ist genial, kompliment :-)


Gast: Ein Denkender
06.12.2011 11:38
0 3

Ratingagenturen und ihre Missetaten

Dass Politiker es nicht schaffen, den Schuldenberg zu verringern, ist eine Sache. Schlimmer ist vielmehr, dass diese "Ratingagenturen" im Interesse der USA handeln, und somit unserer Volkswirtschaft durch höhere Zinsen enorm schaden.
Das ist das Problem: Private Ratingagenturen regieren die Welt, NICHT die vom Volk gewählten Politiker. Sie arbeiten im Interesse der 1 %, die werden reicher, das Volk muss immer mehr arbeiten und wird trotzdem ärmer.

Gast: Yvonne O
06.12.2011 11:16
3 0

"Auch die österreichische Regierung reagierte mit einer Aussendung auf die Ankündigung von S&P. Darin heißt es, Österreich hätte bereits Maßnahmen gesetzt, um die Haushaltsdefizite und Schuldenstände nachhaltig zu senken."

Mit der Pensionserhöhung um 2,7% und der Beamtenerhöhung von 4,75%, zusammengesetzt aus den 2,95% nomineller Erhöhung PLUS einer halben Biennalie in der Höhe von 1,8%?

Die Beamtenerhöhung kostet jährlich 300 Millionen Euro! Die Pensionserhöhung jährlich eine Milliarde! Und das Rating-Downgrading kostet jährlich bis zu zwei Milliarden!

Es ist eine weltweit einzigartige "Schuldenbremse" mit der Österreichs Polkitiker-Lulus uns an die Wand fahren:

x) Gestern den Nobelpensionisten 2,7% geschenkt.

x) Heute den Beamtenheerscharen 4,75% hinten rein geschoben.

x) Und morgen schreiben wir eine "Schuldenbremse" nicht in die Verfassung, die "über den Konjunkturzyklus" max. 0,35% Verschuldung zulassen soll. Also wieder nichts als wischiwaschi.

Würden SIE so einem Land, dass bereits 240 Milliarden Euro Schulden hat und jährlich, sogar bei 3% Wirtschaftswachstum, weitere 10 Milliarden schulden braucht, noch höchste Bonität zubilligen?

Ganz "Ursupersozialeuropa" braucht jährlich 5% mehr Geld als es einnimmt. Für Wohltaten.

Und die Ratingagenturen sind sowas wie die deutsche SCHUFA: sie schätzen ein, wie hoch die Chance ist, dass die Geldgeber ihr sauer verdientes Geld jemals wieder zurückgezahlt bekommen.

Was nicht so sicher ist, siehe Griechenlands Schuldenschnitt.

Keine neuen Schulden = keine Macht für Ratingagenturen.

So einfach kann die Welt sein.

Diese Ratings könnten Österreich vollkommen egal sein, wenn es unsere Politiker in den letzten 40 Jahren nicht "geschafft" hätten, dass Österreich sogar in Zeiten mit 3% Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung jährlich die internationalen Geldgeber um 10 Milliarden Euro Schuldengeld anbetteln muss.

Würden sie einem Land ihr Geld leihen, welches seit 40 Jahren nicht ein einziges mal mehr eingenommen als ausgegeben hat?

Re: "Auch die österreichische Regierung reagierte mit einer Aussendung auf die Ankündigung von S&P. Darin heißt es, Österreich hätte bereits Maßnahmen gesetzt, um die Haushaltsdefizite und Schuldenstände nachhaltig zu senken."

würden sie einem staat steuern zahlen, der so wirtschaftet???

kein normaler mensch würde das - und trozdem machen es die meisten

Re:


Ich fürchte es gibt hier eine gewisse Macht-Asymetrie: der eine macht die die (Steuer-)gesetze, der andere darf's zahlen.

Dort wo es um Freiwilligkeit geht sieht es meist anders aus: wieviele Schatzscheine der Rep. Ö. haben Sie denn?


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