Finanzsystem: Tage der Wahrheit

11.03.2012 | 18:37 |  von Stefan Riecher (Die Presse)

Vehement haben Notenbanker und die Politik vor "unabsehbaren Folgen" einer griechischen Pleite gewarnt. Nun ist der Zahlungsausfall des Eurolandes Realität. Steht der Finanzcrash 2.0 vor der Tür?

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Es ist zwei Jahre her, dass Mario Draghi, damals italienischer Zentralbankchef, vor die Mikrofone getreten ist und gesprochen hat: „Versicherungen auf Staatsanleihen könnten nach einer Pleite Griechenlands ein Systemrisiko darstellen.“ Mittlerweile ist Draghi Chef der Europäischen Zentralbank und Griechenland offiziell insolvent.

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Denn seit diesem Wochenende steht fest, dass der hellenische Schuldenschnitt ein „Kreditereignis“ darstellt. Soll heißen: Sogenannte „Credit Default Swaps“, Versicherungen auf griechische Staatsanleihen, werden schlagend. Jener Fall, vor dem der mächtigste europäische Banker vor zwei Jahren so eindringlich gewarnt hat, ist eingetreten. Mit Spannung wartet die Finanzwelt nun auf die Reaktion an den Börsen. „Die Presse“ beantwortet die wichtigsten Fragen in diesem Zusammenhang.

1. Warum lässt die Pleite eines kleinen Landes die Finanzwelt zittern?

Weil unklar ist, welche Bank in welchem Ausmaß von der Fälligkeit der CDS betroffen sein wird. Zwar gibt es Schätzungen, wie viele solcher Versicherungen sich im Umlauf befinden (siehe Frage 2). Allerdings werden CDS nicht an geregelten Marktplätzen gehandelt. Jedem Institut steht es frei, diese Finanzinstrumente „over the counter“, also außerhalb regulierter Börsenplätze, zu kaufen und zu verkaufen. Deshalb könnten in den Bilanzen mancher Banken bisher unbekannte „Leichen“ in Form griechischer CDS schlummern.

2. Um welche Summen geht es bei griechischen CDS?

Der US-Derivateverband DTCC will erfragt haben, dass weltweit ein Nettovolumen von 3,2 Milliarden Dollar an griechischen CDS im Umlauf ist. Bei dieser Schätzung sind von ein- und demselben Institut ge- und verkaufte CDS gegeneinander aufgerechnet. Allerdings haben gegengerechnete CDS oft unterschiedliche Fälligkeiten, weshalb der Bruttowert von 70 Mrd. Dollar aussagekräftiger ist.

Ein Beispiel: Die Deutsche Bank muss als Verkäufer von Versicherungen auf griechische Anleihen bis zu 4,4 Milliarden Euro zahlen. 4,3 Milliarden Euro bekommt das Institut als Käufer solcher CDS wieder zurück – jedoch zu einem anderen Zeitpunkt. Der im Umlauf befindliche Nettowert beläuft sich also auf 100 Millionen Euro, der Bruttowert auf 4,4 Milliarden Euro. Der Bruttowert ist relevanter, weil es sein kann, dass die Bank weniger zurückbekommt – etwa, wenn ein Vertragspartner in der Zwischenzeit bankrottgegangen ist.

Erschwerend kommt hinzu, dass sich Banken auch gegen fällige CDS erneut versichern konnten, sozusagen CDS auf CDS gekauft haben. All diese Punkte machen es schwierig, genau zu sagen, wie groß das Risiko für das Finanzsystem nun tatsächlich ist.

3. Droht der weltweiten Hochfinanz ein zweites Lehman Brothers?

Wenn der genannte Bruttowert von 70 Milliarden Dollar an griechischen CDS stimmt, dann eher nicht. Schätzungen zufolge war das im Umlauf befindliche Volumen an Versicherungen auf eine Lehman-Pleite 2008 zumindest siebenmal so hoch. Es kann also durchaus sein, dass sich die von der Politik immer wieder betonten „unabsehbaren Folgen“ einer Pleite Griechenlands als gar nicht so dramatisch herausstellen. Doch Vorsicht ist geboten, weil es sich bei allen genannten Zahlen nur um Schätzungen handelt.

4. Wer hält CDS auf griechische Staatsanleihen?

Keineswegs nur Hedgefonds. Auch Pensionsfonds und Kleinanleger kaufen CDS, um sich vor der Pleite eines Landes zu schützen. Wie sich mittlerweile herausgestellt hat, hält auch die KA Finanz, die Bad Bank der auf Gemeindekredite spezialisierten Kommunalkredit, griechische CDS von 400 Millionen Euro – wofür der österreichische Steuerzahler wird geradestehen müssen.

5. Warum verbietet man diese gefährlichen CDS nicht einfach?

Da die Investoren dann die Finger von Staatsanleihen zahlreicher Länder ließen, möglicherweise auch von italienischen und spanischen. Sich vor einem möglichen Zahlungsausfall zu schützen zählt zu den wichtigsten Grundregeln des Investierens. Immer wieder diskutiert wurde in den vergangenen Jahren, Investoren den Kauf von CDS nur zu erlauben, wenn sie auch das dem Geschäft zugrunde liegende Wertpapier besitzen. Dieser Versuch scheitert unter anderem daran, dass der CDS-Markt kaum reguliert ist. Eine Überprüfung wäre deshalb schwer möglich.

6. Wie hätte die Politik für die jetzige Situation vorsorgen können?

Indem sie, wie seit der Lehman-Pleite 2008 immer wieder angekündigt, ein Insolvenzrecht für Banken geschaffen hätte. Nach wie vor ist unklar, wie mit Großbanken umgegangen werden soll, die – etwa durch den Verkauf von CDS – zu viele Risken auf sich genommen haben. Existierte eine Möglichkeit, insolvente Institute „abzuwickeln“, würde dies das Finanzsystem stabiler machen. Eine immer wieder geäußerte Forderung in diesem Zusammenhang lautet: Nicht ganze Institute retten, sondern den Investmentarm in die Pleite schicken und dem „klassischen“ Bankgeschäft wieder auf die Beine helfen.

7. Inwiefern ist Österreich von der griechischen Pleite betroffen?

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) betont, dass die Hilfe für Griechenland ein Geschäft für die Steuerzahler ist. 1,56 Milliarden Euro sind bislang an Krediten nach Griechenland geflossen. Dafür bezahlten die Hellenen Zinsen von 62,6 Millionen Euro.

Doch muss Österreich die Hilfsgelder selbst auf den Kapitalmärkten refinanzieren. Geht man von einem Zinssatz von drei Prozent aus, sind 46,8 Millionen Euro pro Jahr für die geliehenen 1,56 Mrd. Euro fällig. Ob Griechenland die Hilfsgelder zurückzahlen wird, wird sich erst in Jahren zeigen – wenn klar sein wird, ob die Hellenen den angestrebten Schuldenabbau schaffen.

Abgesehen davon muss der Steuerzahler wegen der griechischen Insolvenz der staatlichen KA Finanz wohl weiteres Geld zuschießen – voraussichtlich bis zu einer Milliarde Euro.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.03.2012)

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232 Kommentare
 
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Warum hat KA Finanz

nicht auf eine Griechenland- Pleite gesetzt?
Eine solche war doch absehbar.
Da setzen die einfach im Finanzcasino auf rot, aber es kommt schwarz ?

Naja, was soll man von diesen statlichen Zockern erwarten. Zahlen muss wieder der Steuerzahler.

Re: Warum hat KA Finanz

die haben alle offenbar keine casino erfahrung ... ;-)

bei rot oder schwarz hat man jeweils eine 50% chance zu gewinnen

die brauchen einfach nur immer auf die selbe fahre zu setzen und jedes mal den einsatz verdoppeln :-)

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Re: Re: Warum hat KA Finanz

Damit wären Sie aber auch irgendwann sicher pleite.

Rechnen Sie nach, wieviel sie da im Extremfall benötigen würden (z.B. 10 x kommt rot). Das 1024 fache des Starteinsatzes. Also statt vielleicht 1000 eur dann 1.024.000 eur.

Den meisten geht mit dieser Taktitk einmal das Geld aus, bzw. spätestens wenn sie extrem hohe Beträge setzen müssten (Wahrscheinlichkeit zu verlieren immer 50%) würden auch die Nerven versagen.

Re: Re: Re: Warum hat KA Finanz

aus diesen gruenden gewinnt auch in den meisten aller faelle das casino, nicht der spieler. aber rein mathematisch gesehen funktioniert die taktik

ich "spiele" lieber an der boese - da gewinnen die spieler oefters und die wahrscheinlichkeit betraegt ebenfalls 50% - entweder gehts bergauf, oder es geht bergab und man braucht nicht jedesmal den einsatz verdoppeln ;-))

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Re: Re: Re: Re: Warum hat KA Finanz

Ergänzung:

Das Verdoppelungssystem ist auch deshalb zum sicheren Scheitern verurteilt, weil es kein Risikomanagement beinhaltet.

Jede Spekulation (auch ein Pokerspieler!) muss das Risiko begrenzen, egal wie. Wer das nicht tut (tun leider viele, obwohl sie es sich vornahmen), wird früher oder später alles verlieren.

Spielen Sie einmal auf einer online Pokerplattform. Man wundert sich da wie unlogisch viele Leute da spielen - oft komplett gegen alle Wahrscheinlichkeiten. Das läuft an den Börsen nicht viel anders.

Pokerspiel ist ein Strategiespiel und damit ein gutes Training seine Emotionen im Zaum zu halten und sein Risikomanagement zu verfeinern.

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Re: Re: Re: Re: Warum hat KA Finanz

An den Börsen sollte es längerfristig doch auch wieder aufwärts gehen, nachdem es abwärts ging. Also mit viel Geduld, könnte man den Verlust zumindest minimieren.

Der große Vorteil an den Börsen ist, dass man zu gewissen Zeiten (wenn alle panisch sind) auch sehr stark unterbewertete Unternehmensanteile kaufen kann. Das war 2003 und 2009 so. Nächstes Mal 2015 ?

Derzeit kann man das allerdings eher vergessen (DOW in der Nähe des Allzeithochs!), außer man ist Daytrader.


Gast: Luise 007
12.03.2012 21:48
0 0

BRD hat kein Staatsvolk

Das deutsche Volk muß überhaupt keine Opfer bringen, denn es gehört nicht zur BRD. Die BRD hat kein Statsvolk, kein Staatsgebiet und keine Staatsgewalt. Denn sie ist kein Staat.
Das sollten wir ändern.
Morgen ist wieder Brückentag in ganz Deutschland. Also runter von der Couch und mal einen schönen Abendspaziergang gemacht.

http://dem-deutschen-volke.blogspot.com/p/aktionen_02.html
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Gast: Germane
12.03.2012 20:15
1 0

Was Faymann und Fekter im Namen von uns allen unterschrieb

http://www.youtube.com/watch?v=HRfusu2mQwI

Gast: Captain Kirk
12.03.2012 19:33
2 0

Schon vergessen?

Die europäischen Banken haben von der EZB gerade eine BILLION (!) Euro - fast zum Nulltarif in den Allerwertesten geschoben bekommen. Da sind jetzt natürlich ein paar läppische Milliarden für schlagend gewordene CDS locker drin...

1 0

Re: Schon vergessen?

Mittlerweile hat die EZB ihre Bilanz massiv aufgeblasen - viel stärker als die US- Fed.

Das kann nicht gut ausgehen.

Gast: Hemingway
12.03.2012 18:54
1 6

Wer hat sich denn diese Europäische Union gewünscht ?

Die Menschen wurden vor der Abstimmung durch korrupte, dumme und kriminelle Politiker - und Medien - aus Geldgier in diese verhängnisvolle Union gelockt - und nun möchte niemand bei der Entscheidung dabei gewesen sein.....

Kluge und verantwortungsvolle Menschen haben

1) dagegen gestimmt und
2) vorgesorgt - nicht nur mit Glühbirnen....

Antworten Gast: Bärenfalle...
12.03.2012 19:55
2 4

Re: Wer hat sich denn diese Europäische Union gewünscht ?

Glühbirnen .. Check
Echtes Geld .. Check
Freßpaket .. Check
Material für Erste Hilfe .. Check
Material für Letzte Hilfe .. Check
Gesundheit .. Check
Zanderl in Ordnung .. Check

und zum Schluss:

Flasche edler Schampus zur Feier des Tages an dem Freiheit, Selbstbestimmung, Kapitalismus und echtes Geld wieder ihren Siegeszug in Europa antreten .. Check !


Tage der Wahrheit.....

Die Bank Austria tauscht griechische Anleihen im Wert von 509 Millionen Euro ein
Die Kommunalkredit trifft der Umtausch über ihre Bad Bank KA Finanz mit 455 Millionen Euro
Die Österreichische Volksbanken AG(ÖVAG) muss Anleihen im Ausmaß von 175 Millionen Euro tauschen
Die BAWAG 53 Millionen Euro
Das heisst, Österreichs Kreditinstitute sind von der Griechenland-Misere im Ausmaß von insgesamt 1,2 Milliarden betroffen.

Gast: Weltuntergang 2012
12.03.2012 17:30
2 0

Finanzsystem: Tage der Wahrheit

und die schlichte wahrheit ist: es passiert genau null - nichts!

das war doch bloß eine drohung der mafiösen finanzbranche, die einen haircut und damit ihre verluste im letzten moment abwenden wollten.


Gast: Waldläufer 05
12.03.2012 16:49
9 0

Leute wie Herr Mateschitz waren den Sozis immer suspekt. Ein ehrlicher Mensch kann nicht so viel Geld machen, war ihre Meinung. Wenn es dann doch gute Reiche wie zum Beispiel Herrn Schlaff - das ist der, dessen Konsortium bei einem Telekom Deal rund 800 Mille verdiente - gibt, dann müssen die einen besonderen Draht zur SPÖ besitzen, um nicht von Politikern und Journalisten immer wieder attackiert zu werden.


Also wirklich erfolgreich = sehr böse. Außer derjenige ist gut ins SPÖ Netzwerk eingebunden.

Und deshalb sind in unserem politisch-korruptes System vor allem die Personen prädestiniert, politisch ganz weit nach oben zu kommen - die von wirtschaftlichen Abläufen keine Ahnung haben.

Es beginnt beim finanztechnisch völlig unbeleckten Faymann über die Minister bis hin zu den Parteisekretären.

Würde eine Partei wagen, mit echten Wirtschaftsfachleuten - nicht den Vranitzkys, die durch die Partei in Banken gespült wurden - aufzuwarten, würde diese Partei von der Journaille durch den Fleischwolf gedreht.

Deshalb haben unsere Spaßvögel auch gar keine Ahnung, was hier soeben passiert. Echte Wirtschaftsprofis durften nie ganz oben in der Politik mitspielen. Und so hat Österreich niemanden, der sich in dieser Materie wirklich auskennt.
Und das, kann uns alle noch viel Geld kosten.

0 0

Re: Leute wie Herr Mateschitz waren den Sozis immer suspekt. Ein ehrlicher Mensch kann nicht so viel Geld machen, war ihre Meinung. Wenn es dann doch gute Reiche wie zum Beispiel Herrn Schlaff - das ist der, dessen Konsortium bei einem Telekom Deal rund 800 Mille verdiente - gibt, dann müssen die einen besonderen Draht zur SPÖ besitzen, um nicht von Politikern und Journalisten immer wieder attackiert zu werden.

All diese "Politexperten" haben Null Ahnung, richtig!

Aber Großmannssucht hoch 10.

Gast: Austriaca_
12.03.2012 16:28
6 0

1+1=?

Der fundamentale Trugschluss im Wohlfahrtsstaat, welcher sowohl in die Finanzkrise als auch zum Verlust der Freiheit führt, liegt im Versuch, Gutes auf Kosten anderer zu tun.
Milton Friedmann

Gast: Alles ist ungewiss
12.03.2012 15:42
8 0

Gehns Frau Fekter, erzählens uns doch noch einmal

das Gschichtl mit dem Bombengeschäft mit den Griechen. Ich kanns nicht oft genug hören!

Re: Gehns Frau Fekter, erzählens uns doch noch einmal

Vielleicht kann uns Frau Fekter auch sagen, in welcher Höhe im Budget 2012 für die zu erwartenden Verluste im Zusammenhang mit den schlagend gewordenen Versicherungen der verstaatlichten Banken vorgesorgt wurde. Die ganze Welt rätselt noch über die Gesamthöhe, aber Frau Fekter hat schon vor Monaten vorgesorgt. Hochachtung und Ehre wem Ehre gebührt.

Gast: Räuber-Netzwerke an den Schaltstellen
12.03.2012 14:54
4 0

Geplünderte Milliarden, verbrannte Zukunftschancen

>Wie hätte die Politik für die jetzige Situation vorsorgen können?

Indem sie, wie seit der Lehman-Pleite 2008 immer wieder angekündigt, ein Insolvenzrecht für Banken geschaffen hätte.<

Und schon wieder hat es die parteipolitisch ausgewählte Versagerpartie in der FMA verabsäumt, zeitgerecht für Entwirrung des untolerierbaren Wirrwarrs zu sorgen. Sie genießen ein hochbezahltes gemütliches Beamtenleben, denn im Ernstfall zahlt sowieso klaglos der mit Infotainment ruhiggestellte, manipulierte Steuerzahler.

Beobachtet man die FMA, so kann man sich nicht mehr des Eindruckes erwehren, daß nicht nur Faulheit,Inkompetenz sondern vielmehr berechnende, politisch erwünschte Komplizität im Spiel ist.

Cui bono?

Das Sozialisten-Netzwerk rund um den Milliardär Papandreou verdient dank der altruistischen Griechenland-Hilfe u.a. des Zahldeppen Österreichs locker zig Milliarden. Das heißt, die österr. Steuerzahler subventionieren via Troika (EU+EZB+IWF, wo überall in letzter Zeit völlig überraschend erstaunliche Rochaden stattfanden) dank ÖVP-Fekters besonderer ökonomischer Kompetenz (eingeflüstert von einem roten Gruppenleiter) die schon in der Vergangenheit auf wundersame Weise reich gewordenen griechischen Sozi-Milliardäre rund um den Papandreou-Clan, die ihre zig Milliarden schwere Beute steuerschonend in Steuerparadiesen wie der Schweiz parken. http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/niki-vogt/griechenland-hochverrat-und-insidergeschaefte.html

Recherche hätte Explosivkraft!

Re: Geplünderte Milliarden, verbrannte Zukunftschancen

Kompliment, Sie kennen sich mit dem FMA Personalmanagement sehr gut aus.
Es ist definitiv eine "schlechtesten" Auslese. Ehemalige Uniassistenten, bzw. Doppelmagister mit schwer vermindertem Sozial IQ.

Unkündbar, Freizeitorientiert und ja nur nirgends anstreifen.
Eine gute Idee die leider ein teurer Schuss in den Ofen ist.

In der echten Wirtschaft wäre so eine Personalpolitik bald am Handelsgericht gelandet.
Aber es zahlen ja alle anderen.

Bisher hat man mit CDS immer prächtig verdient-

-jetzt muss halt auch einmal gezahlt werden.......

Antworten Gast: Mausi
12.03.2012 19:10
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Re: Bisher hat man mit CDS immer prächtig verdient-

ja, es müsste! Nur wie jetzt langsam durchsickert, haben die Versicherer das Geld gar nicht um die Ausfälle zu zahlen.
Darum auch dieses Gezänke ob GR nun default ist oder nicht...
wenn die Versicherungen fällig werden gibts ein Lehman hoch 10!

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Die Versicherungen sind fällig

Nur niemand weiß in welchem Umfang.

Aber das ist erst das unbedeuende Griechenland. Was wird noch folgen?

Wahnsinn.......in welches Risiko haben wir uns hineintheatern lassen ?

Mich wundert, dass es bei uns noch keine Strassenschlachten gibt- und dass die Beamten ihre Nullohnrunde so mir nichts dir nichts geschluckt haben, während ihre Kollegen in Deutschland wegen 6,5 Prozent Lohnerhöhung streiken- echt heftig !

Was passiert ist in Wirklichkeit ganz einfach

Die enormen Massen an Menschen weltweit können die FAULEN (corruptus - lat FAUL, FÄULNIS) nicht mehr befüttern.
Ihr eigenes System der Ausbeutung implodiert.

Faule Früchte pflegen zu implodieren.

Fäulnis wurde die Bestechlichkeit nicht nur wegen mangelnden Arbeitswillen und Fähigkeit genannt, sonder auch wegen der raschen Ausbreitung der Fäulnis. (Faule Früchte)

 
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