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Spanien erhält Hilfen von bis zu 100 Milliarden Euro

10.06.2012 | 09:28 |   (DiePresse.com)

Die Eurozone gewährt eine Finanzspritze für die spanischen Banken. Madrid soll demnächst einen offiziellen Hilfsantrag stellen. Für Österreich bedeute die Hilfe keine zusätzlichen Belastungen, sagt Finanzministerin Fekter.

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Spanien hat sich nach langem Zögern nun doch zu einem finanziellen Notruf durchgerungen. Das Land werde bis zu 100 Milliarden Euro zur Rettung seiner maroden Banken erhalten, um jegliche Zweifel an ihrer Überlebensfähigkeit zu zerstreuen, erklärten die Finanzminister der Euro-Länder am Samstag. Die genaue Dosis der Geldspritze soll in den kommenden Tagen eine unabhängige Untersuchung des Finanzsektors ermitteln, der unter den Folgen einer geplatzten Immobilienblase ächzt.

Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) erklärte, der unmittelbare Rekapitalisierungsbedarf der spanischen Banken sei auf 40 bis 60 Milliarden Euro geschätzt worden. Hinzu komme noch beträchtlicher Restrukturierungsaufwand sowie "ein Puffer, damit man das entsprechende Vertrauen von den Märkten wiederbekommt".

Deutschlands Finanzminister Wolfgang Schäuble sprach von einem richtigen und wichtigen Schritt. "Deswegen ist das, glaube ich, ein guter Tag", sagte Schäuble der Nachrichtenagentur Reuters. Schäuble zeigte sich überzeugt: "100 Milliarden Euro sind mehr als das, was am Ende benötigt werden wird."

Spanien ist nach Griechenland, Irland und Portugal bereits das vierte Mitglied der Euro-Zone, dass im Strudel der Schuldenkrise Hilfe beantragen muss. Die Rettungszahlungen von Europäischer Union und Internationalem Währungsfonds (IWF) werden damit auf insgesamt rund 500 Milliarden Euro anschwellen.

Mehrstündige Telefonkonferenz

Dem Beschluss zur Rettung der Banken war eine mehrstündige Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister vorausgegangen, die von mehreren Personen als hitzig beschrieben wurde. Streit habe es vor allem über die Rolle des IWF gegeben, der zwar kein Geld bereitstellt, aber die Reformen im spanischen Finanzsektor überwachen soll. Spanien wollte die Rolle des IWF so klein wie möglich halten, erfuhr die Nachrichtenagentur Reuters. IWF-Chefin Christine Lagarde erklärte, das vereinbarte Kreditvolumen entspreche den Berechnungen des Fonds und sei damit auf jeden Fall ausreichend.

Weiter erfuhr Reuters, das Spanien in den Gesprächen dazu gedrängt wurde, sofort einen konkreten Hilfsantrag zu stellen, dies jedoch ablehnte. Das südeuropäische Land will zunächst Details wie die genau benötigte Summe in den kommenden Tagen ermitteln und erst dann formell einen Antrag stellen, kündigte Finanzminister Luis de Guindos an. Er betonte, dass mit den Zahlungen keine Sparauflagen für das Land, sondern nur für die Banken verbunden seien. Der spanische Bankenfonds (FROB) werde das Geld erhalten. Es sei jedoch noch nicht klar, ob die Summe aus dem Euro-Schutzschirm EFSF oder dem permanenten Rettungsmechanismus ESM kommen solle, erklärte de Guindos weiter.

Die Gruppe der sieben führenden Industrieländer (G-7) begrüßte den Plan der europäischen Staaten, die notleidenden spanischen Banken zu unterstützen. Der Plan Spaniens zur Rekapitalisierung seiner Banken und die von der Eurogruppe dafür angekündigte Unterstützung zeigten "einen wichtigen Fortschritt auf dem Weg des Eurogebiets zu einer größeren finanzpolitischen und Fiskalunion, um die Währungsunion zu stärken".

Opposition kritisiert Entscheidung

Die spanische Opposition übte Kritik an der Entscheidung der Regierung in Madrid, für das angeschlagene Bankensystem Hilfe aus dem europäischen Rettungsschirm zu erbitten. Nachdem Ministerpräsident Mariano Rajoy den Parteichef der Sozialisten (PSOE), Alfredo Pérez Rubalcaba, über das Ergebnis der Telefonkonferenz der Euro-Finanzminister informiert hatte, sprach der Oppositionsführer von einer "schlechten Nachricht" für Spanien, berichtete die Zeitung "El Mundo" am Samstag in ihrer Onlineausgabe.

Die Zeitung "El Pais" schrieb, dass zahlreiche befragte spanische Bankmanager befürchten, dass viel mehr Geldinstitute des Landes als die von der Regierung genannten 30 Prozent Hilfe aus dem Rettungsschirm benötigen könnten. Diese 30 Prozent, die der IWF als problematisch bezeichnet, beinhalten unter anderen Bankia, CatalunyaCaixa, Novagalicia und Banco de Valencia. Allerdings heiße es auf Seite 22 des selben Berichts, das viele weitere Banken Probleme bekommen könnten. Überprüfungen etwa von Hypothekarkrediten durch Experten seien noch nicht abgeschlossen, so "El Pais".

Das krisengebeutelte Spanien lässt die heimischen Banken derzeit von den Beratungsfirmen Oliver Wyman und Roland Berger durchleuchten, die das Ergebnis vor dem 21. Juni präsentieren wollen. Das Einschalten unabhängiger Prüfer soll den nervösen Finanzmärkten endgültig und glaubhaft Klarheit über die tatsächlich in den Bilanzen schlummernden Risiken verschaffen. Die Banken sitzen nach der 2008 geplatzten Blase auf einem Berg von Immobilien-Krediten.

Finanzprofis optimistisch

Finanzprofis äußerten sich in ersten Reaktionen trotz einiger Zweifel überwiegend positiv zu den Beschlüssen. Diese könnten die Finanzmärkte etwas beruhigen, hieß es. "Die Zahl von bis zu 100 Milliarden Euro ist ermutigend und ziemlich realistisch", sagte etwa Edmund Shing von Barclays. Er bemängelte jedoch die Unklarheit über viele Details. "Die Märkte werden dies mit Zurückhaltung bewerten, bis klar ist, wie es finanziert werden soll."

 

(Ag.)

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330 Kommentare
 
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der krumme könig jagt, der schwiegersohn verscherbelt gelder und wir geben...


wird wieder ein geschäft für die bürger?
wie uns der schon der kranke josef pröll mit griechenland aufschwatzen wollte?


Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Bis jetzt ist das ja nicht einmal Papiergeld. Das beruhigt die Märkte nicht mehr. Aber Gold, das ist wenigstens was Reales. Und dann sind wir auch ganz real pleite...

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Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

keine Sorge, dabei handelt es sich eh nur noch um Papiergold...dadurch geht es mit der Pleite vielleicht noch schneller, tut auch weniger wahr, da uns keine Barren um die Ohren fliegen können.

Re: Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Mein Antwort wartet auf Freischaltung. Hab mal wieder ein verbotenes Wort dabei, ich Schlimme :)

Re: Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Die Märkte leiden an Reizüberflutung. Je höher die Beträge, die ja lediglich genannt werden (und nicht real existieren), umso mehr schrumpft das Vertrauen. Das dämmert nun auch schön langsam den EU-Verantwortlichen bzw. zeigt sich das in der Realität: Kapitalflucht. Jetzt hilft dann eben nur noch Wahres. Ist das Gold noch da, ist es schwuppdiwupp weg. Ist es nimma da, crashts gleich.

Für mich beunruhigend, dass die meisten Leute nicht kapiert haben, wer für den Schlamassel wirklich verantwortlich ist (die Schuldenmacher) => Erstarken der Linken, desaströser Ruin, Enteignung, Plünderungen... und dann ist wirklich alles hin...

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Re: Re: Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Ich glaube, dass es noch vielen Leuten noch nicht so bewusst ist, wie die Lage wirklich ist.
Natürlich, sie wissen um eine Krise, aber "das wird alles schon noch"
In meinem Arbeitsumfeld ist es so, und wenn ich meine Kollegen darauf anspreche, rollen sie mit den Augen und interessieren sich lieber für die alltäglichen Ablenkungen. So gesehen, ist es ihnen gleichermaßen egal, Wer und Warum, und machen schön brav ihre Kreuzern bei der nächsten Wahl an der "richtigen" Stelle.

wobei ich mir immer wieder die Frage stelle ob Gold für den "Kleinbürger" das richtige Mittel ist.
Konservendosen in großen Mengen tut es auch....eine Zeit lang halt....

Re: Re: Re: Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Ein paar Münzerln für die Überbrückung, ansonsten überlasse ich es dem Schicksal. Zur Zeit befinde ich mich im Kampf gegen Wühlmäuse und Schnecken - Projekt: Gemüsegarten - Ausweitung (Umstechen im Herbst) für Erdäpfeln und Kraut. Planung: Hendln - es gibt nichts Idealeres. Schade, dass es den Heindl (Kükenversand, Legehybrid) nicht mehr gibt (war wahrscheinlich inhuman). Werde schon welche kriegen (Fuchssicherheit? - ohne Zaun paschens mir wahrscheinlich ab, andererseits haben die Bauern sie früher ja auch einfach herumlaufen lassen). Was man braucht: Einen Hahn und drei Hennen (drei Eier am Tag exkl. Mauser, da kann man sie schon brüten lassen) :)
Konserven habe ich schon ein großes Lager, das ich aber laufend am Stand halten muss (Ablaufdatum) - funktioniert ganz gut. Trockenei hält bis Mitte 2013, Gefrorenes usw. wird aufgebraucht und frisch ersetzt. Ich habe tatsächlich auch Butterberge und geriebenen Käse für die Spaghetti mit Inzersdorfergulasch. Sehr zu empfehlen: Weinbeuschl + fertige Semmelknödel. Tschicke sollte ich auch lagern, aber das ist teuer :)
Brot mache ich ja selbst. Habe große Mehlvorräte... mittlerweile sage ich das auch keinem mehr, sonst kommen die Schnorrer ;)

Das ist mein großer Schatz.

Ja, die meisten Leute scheren sich nicht drum. Unsere Politheinis wissen das auch. Man hört sie wohl fluchen über die hohen Abgaben, den Euro usw., aber richtig ernst nehmen sie die Sache noch nicht. Nun, jetzt werden sie ja auch durch die EM abgelenkt...

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Re: Re: Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Ich glaube, dass es noch vielen Leuten noch nicht so bewusst ist, wie die Lage wirklich ist.
Natürlich, sie wissen um eine Krise, aber "das wird alles schon noch"
In meinem Arbeitsumfeld ist es so, und wenn ich meine Kollegen darauf anspreche, rollen sie mit den Augen und interessieren sich lieber für die alltäglichen Ablenkungen. So gesehen, ist es ihnen gleichermaßen egal, Wer und Warum, und machen schön brav ihre Kreuzern bei der nächsten Wahl an der "richtigen" Stelle.

wobei ich mir immer wieder die Frage stelle ob Gold für den "Kleinbürger" das richtige Mittel ist.
Konservendosen in großen Mengen tut es auch....eine Zeit lang halt....

Re: Und jetzt muss das Ganze noch mit Gold gesichert werden, wie von Merkel schon vorgeschlagen.

Ja wo ist den unser Gold - gute Frage, die die Politik nicht beantwortet. W.

Gast: Niedersachse
09.06.2012 21:55
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Wie Europa geplündert wird

Off-Shore-Gebiete inmitten der EU: Luxemburg - Präsident Jean-Claude Juncker und Chef der Eurogruppe; Andorra - "Kofürst von" und Präsident von Frankreich z.Z. Holande; Cayman-Island - britisches Hoheitsgebiet, hier haben alle bedeutenden Banken eine Niederlassung, auch deutsche, und 50% aller Hedge Fonds.

Aufklärung über die Bankenmafia und den 11. September:

http://www.china-intern.de/page/politik-hintergrund/1339111213.html
" target="_blank">http://www.china-intern.de/page/politik-hintergrund/1339111213.html


Putin ist nicht das Problem, sondern die Lösung!

Nach dem Filmchen kann jeder selber erkennen, wohin das "Rettungspaket" geht und wie es zurückkehrt, um in Immobilien usw. angelegt zu werden.

Gast: Bankversteher
09.06.2012 21:55
0 0

Was für ein unaufrichtiges Geschachere....

Wir wird die Hilfe eigentlich gebucht. Kassa an Verbindlichkeiten (EU-Verschwender) oder wird gebucht Kassa an Eigenkapital was im wesentlichen einer Eigentümerschaft der EU-Verschwender an den jeweiligen fantastischen Spanienbanken bedeuten würde, welche ja aufgrund ihrer überaus vielversprechenden Geschäftsmodelle so hilfsbedürftig sind. Wie wird dann eigentlich weitergebucht. Abschreibungen Forderungen - an Eigenkapital; denn daran müßte man ja eigentlich denken bei den scheinbar uneinbringlichen Blasenübertreibungskrediten, welche jedoch die schönen Boni für die tüchtigen Mitarbeiter in der Vergangenheit ermöglichten. Und wie geht es dann weiter. Ein weiteres LTRO - langfristig teuerung richtig organisieren - denn wie man hört haben sich ja gerade die stolzen Spanienbanken schon mit den ersten Tranchen dieser Verschwendungstender vollgesogen um sich dann an den spreads zu laben. Was ist das ganze eigentlich für ein mieses Spiel, glauben die EU-Diktatoren wirklich man könne so verfahren weil das Volk ohnehin durch völlig falsch gestrickte Schulsysteme vernebelt ist u. die Grundprinzipien wirtschaftlicher Zusammenhänge dadurch nicht versteht. Man fühlt sich wohl sehr sicher, doch man sollte ev. doch denken, dass auch Politiker irgendwann zur Verantwortung gezogen werden können wenn sich herausstellt, dass sie ihr Volk verraten haben. Hochverrat hat in der Geschichte meist zu Konsequenzen geführt......

Gast: Bärenfalle...
09.06.2012 21:32
0 0

Hey .. ich will auch gern Geld ohne Auflagen

Ein paar Millionen reichen, ich bin bescheiden.

Aber ist schon unterhaltsam:

Zuerst 5, dann 15, dann 100, dann doch "nur" 40 und jetzt doch 100 Milliarden.

Wennst als kleiner Maxl mit solchen soliden Prognosen bezüglich des Geldbedarfes zu deiner Hausbank gehst ....


Gast: Dr. K. Fankhaus
09.06.2012 21:28
1 0

Epochaler EU-Großbetrug

Ja, schlimm, diese neuerlichen 100 Milliarden!
Es kündigt sich jedoch noch viel, viel Schlimmeres, denn in Verbindung mit dem kommenden Ermächtigungsgesetz, dem viel zitierten ESM, läuft demnächst der GRÖSSTE BETRUG DER MENSCHHEITSGESCHICHTE an, um einen zentralistischen Moloch ohne Grundrechte und völlig entgegen unsere Verfassung in Brüssel durchzusetzen. Offenbar sang- und klanglos, ohne Beteiligung der betroffenen Bürgerschaften! Volksabstimmung dazu? Das seinerzeitige Faymann-Versprechen – offenbar eine glatte Lüge!
Warum eigentlich wehren wir uns da nicht? Sind wir alle schon so degeneriert, daß wir nicht merken, wie die Politik uns in eine trostlose Armutsspirale nach unten zieht?
Nicht weniger als unsere und unserer Nachkommen Zukunft steht nun zur Disposition, und das wie noch nie zuvor in unserer Geschichte!!!

1 0

Bin ich polemisch oder habe ich recht ?

Wer in den vergangenen Jahren von einer Reise nach Spanien zurückgekehrt ist, konnte von einem ungeheuren Bauboom berichten, von Schnellbahnen, die aus dem Boden schossen. Strom war trotz der Trockenheit des Landes in Hülle und Fülle vorhanden (Bilder von durch Hitze ausgetrockneten Stauseen taten dem keinen Abbruch). Die teuersten und "medizinisch am besten betreuten" Sportler der letzten Jahre kommen aus Spanien (Contador und Freire, Fußballnationalmannschaft, der in Spanien trainierende Langläufter Mühlegg usw), und Deutsche fühlten sich dort zu Hause - früher waren es eher Engländer. Der Euro schien für das Land ein wahrer Segen zu sein; ein Manna, das es vom Himmel regnet, und das man recht schnell aufessen musste. Plötzlich gab es auch jede Menge Filme über Spanien (Jakobsweg, Woody Allen), Barcelona und Bilbao kamen groß in Mode. Kaum ein Land "hat vom Euro dermaßen profitiert".

Jetzt weiß aber der Rückkehrer, wer die Zeche zahlen wird: er selber !!! Daß das, wenn es geschieht, mit einer gewissen Wut im Bauch passiert, sollte man den spanischen Freunden schon einmal reiben.

Gast: tom Lahnst
09.06.2012 21:23
0 0

Wirklich wichtig

Wie es Spanien geht und wie dieser neue Rettungsschirm auch Österreich belastet, interssiert doch keine Sau...
Wirklich wichtig ist, dass sich der Graf im Jahre 1889 als Rechtsanwalt ausgegeben hat ... wie geht es eigentlich der Schwiegermutter von Grasser.....sowas bewegt "Österreich"

Fekter: "Keine zusätzlichen Belastungen für Österreich"

ach, und die milliarden, die bislang spanien besteuert, wer uebernimmt die?

Re: Fekter: "Keine zusätzlichen Belastungen für Österreich"

sie haben vollkommen recht, wenn sie "beisteuern" meinten. ;-)

Re: Re: Fekter: "Keine zusätzlichen Belastungen für Österreich"

genau das meinte ich- manchmal sind die haende schneller als das keyboard :-)

1 0

Re: Fekter: "Keine zusätzlichen Belastungen für Österreich"

Der international anerkannte Wirtschaftsökonom Dr. Faymann - aus seinem Werbeetat geht sich das locker aus...

21 0

Wieder einmal erzählt uns Fekter ein Märchen!

Ich zitiere die Märchentante: ""Das wird im Rahmen der bereits bestehenden Regularien abgewickelt, das fließt kein bilaterales Geld. Das Risiko sei man bereits im Rahmen der europäischen Institutionen insgesamt eingegangen."

Leider versteht Frau Fekter wieder nur die Hälfte! Wenn ich für einen Freund, eine Tochter oder einen Sohn eine Grarantie für die Rückzahlung seines Kredits abgebe, ist dies nur eine Garantie. Wenn der Kreditnehmer aber zahlungsunfähig ist, dann wird diese Garantie zur Zahlung, und ich muss zahlen. Genau das versteht Frau Fekter nicht sofort! Nur wenn man glauibt, die spanischen Banken werden jemals ihre faulen Kredite zurückzahlen können, dann bekommt man sein Geld wieder zurück. Wer das galubt, für den gilt der Satz:" Glauben heisst nichts wissen!"

Gast: gast1984
09.06.2012 20:56
0 0

2010 wars noch kein Problem...

http://www.zeit.de/politik/ausland/2010-06/Spanien-kein-Rettungsschirm

So schnell ändern sich die Zeiten...oder eher die Kontostände!

Gast: netter gast
09.06.2012 20:56
0 0

Wo ist das Problem

Eh alles digital :

Hier sind
1 000 000 000 000 Euro
holt sie euch

eine
real- /goldgedeckte Währung
wäre schon seriöser

Gast: b754
09.06.2012 20:52
1 0

das geld ist ja nur geliehen dass wird wieder ein super geschäft für uns

sagt die fekter

Gast: Vogel Strauss
09.06.2012 20:48
1 0

Das Perpetuum mobile der Eurozonen-Politiker

1. Es ist keine Hilfe nötig. 2. Nein, kein Rettungsschirm, wir schaffen das alleine. 3. Telefonkonferenz der Euro-FMs, wo eine 'kleine' Hilfe beschlossen wird. 4. Das wird 'die Märkte' wieder überzeugen. 5. Das Land kriegt keine Kredite mehr. 6. Das Land 'schlüpft' unter den Rettungsschirm. 7. Proteste gegen Deutschland, IWF u. EU-Troika. 8. Neuwahlen. Etc. etc. - langsam wirds fad, aber es ist eh bald kein Geld mehr für Rettungsaktionen da! Ahja, der Novotny, der erklärt, dass alles in Ordnung ist, und der Ö-FM, der uns überzeugt, dass alles ein gutes Geschäft ist, fehlen noch ...

20 0

Und nun ????

1. Wird nun GR kommen um sein Spardiktat loszuwerden, Spanien bekommt ja auch Geld ohne Auflagen für den Staatshaushalt.

2. Italien wird ebenfalls bald Geld ohne Auflagen fordern. Die Wirtschaft bricht gerade in I gnadenlos ein, eine großes Industriegebiet steht wegen dem Erdbeben still, die Unternehmen dort bekommen von Banken so gut wie kein Geld für den Wiederaufbau, dafür muss Rom sorgen.

3. Letztendlich wird auch Frankreich Geld ohne Auflagen für seine Banken fordern, die sind ähnlich marode wie Spanischen.

4. Ich glaube in Europa keinem der Verantwortlichen mehr ein Wort. Die Verträge, sei die No-Bail-Out, EFSF Geld nur gegen Sparprogramme, der ESM Vertrag alles was diese Leute in den letzten 15 Jahren je niedergeschrieben ist das Papier auf dem es steht nicht wert.
Alles wurde aufgeweicht, gebrochen und wie jetzt einfach vom Tisch gewischt.
die 3% Klausel hat keinen Interessiert, No-Bail-Out wurde einfach ignoriert, Geld gegen Sparauflagen 1x durchgesetzt und jetzt wo es die großen Player trifft werden Ausnahmen gemacht.
Dieses Europa wird untergehen und alles was uns versprochen wurde wird sich ins Gegenteil verkehren. In 10-15 Jahren werden wir einen europäischen Krieg haben wie es ihn noch nie gegeben hat.
Das kann nur im unwiederruflichen Untergang enden.

Antworten Gast: cvost
09.06.2012 21:01
1 0

Stimmt

nur die 10-15 Jahre könnte eher 10-15 Monate sein
oder
ihre Theorie stimmt und dazwischen noch eine nette kleine "europäische Volksdemokratie".

Entweder es geschieht noch ein Wunder oder der Putsch wird umgesetzt, die Demokratie ist abgeschafft, rette sich wer kann. China ist überall.

Gast: rai
09.06.2012 20:33
7 1

HURA

nein es gibt keine neuen Belastungen,es wird ein bomben Geschäft.

fekter

da wird es wenigstens ehrlich gesagt...

nicht die Spanier oder Spanien brauchen das Geld - sondern die spanischen Banken!
Bleibt nur die Frage, wieso retten wir Österreicher unsere Banken selbst?
Von der BAWAG, über die Kommunalkredit, bis zur Volksbank??

Und die Deutschen? Lassen Karstadt und Schlecker in den Ruin gehen und schicken das Geld nach Madrid...


Antworten Gast: Grüner Kacktus?
09.06.2012 20:39
16 0

Re: da wird es wenigstens ehrlich gesagt...

Weil unsere Politiker zu den dümmsten Europas gehören.

Antworten Gast: blablaman
09.06.2012 20:33
2 0

Noch immer nicht kapiert ?

es gibt die Richtigen für die tut sich immer was und die Falschen die haben halt Pech.

Ist genauso wenn die eine im goldenen Bett im Palast zur Welt kommt und der andere am Kotzn im Kohlenschuppen.

Die eine übernimmt Papas Fabrik, der andere macht sich selbständig als Tagelöhner vulgo "Neuer Selbständiger".

Die meisten hier finden das richtig, weil das ist "neoliberal". Jetzt habt's euren "Neoliberalismus" und seine Folgen - guten Lerneffekt. Wird noch hart werden - hoffentlich für die Richtigen.

10 6

hauptsache aufn Graf kina ma hinpecken!!


Re: hauptsache aufn Graf kina ma hinpecken!!

Es scheint völlig an Ihnen vorbeizugehen, worum es im Artikel und insgesamt überhaupt geht.
Ich wünsche Ihnen, dass Sie es nie herausfinden.
Nur ein Detail: Hr. G. ist nichtmal Wert, eine Ablenkung genannt zu werden.

Re: hauptsache aufn Graf kina ma hinpecken!!

@ diabolo

Der Graf verdient es nicht anders.

Antworten Gast: Really
09.06.2012 20:53
0 0

Re: hauptsache aufn Graf kina ma hinpecken!!

Gegen das was hier abgeht, ist das was der Graf für Machaloides gemacht hat kleiner als ein Fliegenschiss.

11 1

boa, des geht aber schnell, war gerade 3 Stunden am Sportplatz und aufamoil sans 100 milliarden, bin gspannt wüvü das morgen in da fru san!


nächster Paragraf § 159 StGB Grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen

Jeder 4. Spanier ist arbeitslos, aber Spanien hat nur ein Bankproblem

http://www.jusline.at/159_Grob_fahrl%C3%A4ssige_Beeintr%C3%A4chtigung_von_Gl%C3%A4ubigerinteressen_StGB.html

Antworten Gast: aus spanien
09.06.2012 21:24
2 0

Re: nächster Paragraf § 159 StGB Grob fahrlässige Beeinträchtigung von Gläubigerinteressen

Jeder 4.? In manchen Regionen bzw. Altersgruppen ist es sogar jeder zweiter.
In Nordspanien herrscht Chaos - Streiks, brennende Barrikaden auf den Autobahnen, soziale Unruhen, Straßenschlachten, weil man das Volk ausblutet.
Fast 20% der Kinder leben unter der Armutsgrenze (noch mehr sind es nur noch in Bulgarien, Rumänien und Lettland), müssen oft mit nur noch einer Mahlzeit / Tag auskommen.
Die Selbstmordraten steigen dramatisch an. Spanien ist wieder ein Auswanderungsland geworden. Vor allem junge, gut ausgebildete Spanier verlassen das sinkende Schiff.
Sozial und demographisch eine Katastrophe, was derzeit in Spanien abläuft...

Gast: gast1984
09.06.2012 20:07
3 0

Ich bräuchte auch eine Milliarde Euro!

Wo darf ich mich anstellen um Diese zu bekommen?

Liebe Leute.

Es wird gerade eure und die Zukunft eurer Kinder verspielt und ihr polemisiert noch oder macht Scherze.

Was ist los mit euch, ist das Ganze zu irreal für euch, kommt es zu schnell, wirkt es zu sehr wie ein Hollywoodfilm?

Jetzt wird sichtbar dass die Österreich nie selbst eine Demokratie erworben haben sondern sie von Außen geschenkt bekamen.

Liebe Leute,
wenn ihr die Demokratie nicht verteidigt habt ihr sie nicht verdient

Antworten Gast: Vogel Strauss
09.06.2012 20:49
0 1

Re: Liebe Leute.

Demokratie? Was'n das? Was zum Essen? Oder Fun? Oida!

Antworten Gast: gast1984
09.06.2012 20:11
2 2

Re: Liebe Leute.

Passt eh alles, ich hab einen Logenplatz vorm Fernseher und bekomme die Realität in Full HD! Chips und Bier sind eingebunkert! Kann los gehen!

12 0

Bin ebenfalls Pleite weil ich mich mit Krediten für

3 neue Porsches und ein Haus am See übernommen habe. Leider bin ich wieder einmal arbeitslos und bekomme unverständlicherweise keinen Kredit mehr.
Kann ich mich direkt an die Frau Merkel wenden oder muss ich das "auf dem Dienstweg" bei der Frau Fekter machen.
Jedenfalls ersuche ich um eine Finanzspritze von läppischen 10 Millionen Euro, direkt auf mein Konto und binnen einer Woche.

Re: Bin ebenfalls Pleite weil ich mich mit Krediten für

Als Privatmann keine Chance. Sind Sie jedoch Bankdirektor, würden Sie sofort mit Steurgeld bedacht werden.

Re: Bin ebenfalls Pleite weil ich mich mit Krediten für

PS an die Frau Merkel: Bin übrigens natürlich christlich sozial eingestellt und absoluter Anhänger der EU-Solidargemeinschaft, demnach also besonders förderungswürdig.

Antworten Gast: HB4242
09.06.2012 20:07
0 0

Re: Bin ebenfalls Pleite weil ich mich mit Krediten für

Da haben Sie leider den Beruf verfehlt !

Wären Sie Bankster geworden -> kein Problem. (dann könnte auch die Summe um einige Stellen höher sein)

13 0

Demnächst Italien : Mit mindestens 300 Milliarden EUR : als erste Tranche


Alles kein Problem.

3.000 bis 4.000 Milliarden stemmen die Deutschen schon. Die sind ja eh nur mit 83% des BIP verschuldet.

Gast: ade
09.06.2012 19:47
3 1

Ade, Abschied tut weh.

Wieder einmal schlechte Nachrichten für alle Österreicher - Milliarden an Steuergeldern werden in den nächsten Tagen trotz gegenteiliger Aussagen (die Griechenlandhilfe ist ein gutes Geschäft für Österreich / Ministerin Fekter (ÖVP)) in Spanien und anderen Südstaaten ohne sichtbaren Nutzen versenkt.

Was heisst dies für Herrn und Frau Österreicher?
- Höhere Steuern (Einkommen, Mineralölsteuer, ...) und geringere Leistungen (Pensionen, Krankenversicherung, Ausbildung, ...) für alle.

Ade liebe Steuergelder - SPÖ und ÖVP wollen nicht, dass ihr den österreichischen Staatsbürgern zu gute kommt, sondern "investieren" lieber in Europa's Süden.

Das nächste Supergeschäft für Österreich!

Was würden wir nur ohne die Frau Fekter machen.

Re: Das nächste Supergeschäft für Österreich!

Liebe Frau Fekter,

es landen immer mehr Länder unter dem Rettungsschirm und das nach Ihren Aussagen "Gute Geschäft für Österreich" sollte ja langsam Früchte tragen, sprich Geld einbringen.
Da ja Ihren Ausssagen folgend Österreich nun Unmengen von MRD verdienen müsste wäre es doch an der Zeit Dankbarkeit gegenüber dem Östr. Volk zu zeigen.
Mit den aus Ihren guten Geschäft eingenommenen MRD könnten wir in Ö das Rentenalter auf 35 senken und alle Steuern bis auf weiteres aussetzen.
Die Einnahmen sind ja gesichert, da der ESM dauerhaft arbeitet und sicherlich die zahl der Länder die unter den Rettungsschirm flüchten und uns die Einnahmen sichern immer größer werden wird.

Habe die Ehre

Gast: Die letzten Tage der Menschheit
09.06.2012 19:46
11 0

Noch wird es verklausuliert

aber Sie wissen schon ganz genau dass hier nichts mehr zu retten ist. Das Ende ist nah.Die Zeit des tarnen und täuschens und lügen und betrügen ist ein für allemal vorbei. Die 1000jährige EU, wird bald dort sein wo das 1000 jährige Reich geendet hat. In Leid und Chaos.

http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Faymann-Euro-auf-Folgen-vorbereiten/68623834

Re: Noch wird es verklausuliert

Das wäre doch DIE Ironie der Geschichte: Ein dutzendjähriges Reich und ein dutzendjähriger Bargeld-Euro. Beim einen wie beim anderen handelt es sich um innerweltlichen Utopismus - einmal tyrannisch, einmal liberal.

 
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