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Alan Greenspan: "Ja, der Euro ist gescheitert"

14.06.2012 | 08:56 |   (DiePresse.com)

Südeuropäische Länder würden nie mit Deutschland mithalten können, so der frühere US-Notenbankchef. Daher sei der Euro-Rettungsschirm sinnlos.

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Der legendäre ehemalige US-Notenbankchef Alan Greenspan hat die europäische Gemeinschaftswährung als Fehlschlag bezeichnet. Südeuropäische Länder wie Griechenland, Portugal oder Spanien würden nie mit Deutschland oder anderen Staaten im Norden mithalten können, sagte er bei einer Konferenz in Montreal. Daher sei es auch nicht sinnvoll, diese Staaten immer wieder mit Finanzhilfen aus dem Euro-Rettungsschirm zu retten. 

"Ja, der Euro ist gescheitert. Die Frage ist, was wir nun tun sollen", zitiert "Global Montreal" den Ex-Notenbankchef. Schließlich wolle Deutschland den Euro beibehalten, um als Exportnation weiter erfolgreich zu sein. Fest stehe, dass die EZB nicht immer wieder die Notenpresse anwerfen könne. Greenspan sieht daher nur eine Lösung: "Die politische Vereinigung".

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19 Jahre an der Spitze der US-Notenbank

Greenspan, der 1926 in New York als Sohn eines Börsemaklers zur Welt kam, arbeitete unter vier US-Präsidenten an der Spitze der Fed. Seine Berufung an die Spitze der US-Zentralbank erfolgte 1987 durch den republikanischen Präsidenten Ronald Reagan. Auch von Reagans Nachfolgern im Amt George Bush sen., Bill Clinton und George Bush jun. wurde Greenspan hoch angesehen. 2006 folgte ihm Ben Bernanke als Notenbankchef nach.

(sk)

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191 Kommentare

Ja, der Euro ist gescheitert

auf dieses Fazit bin ich schon vor mehreren Jahren draufgekommen

Antworten Gast: ido
14.06.2012 12:59
4 1

Re: Ja, der Euro ist gescheitert

Das erinnert mich ein bißchen daran, wie es war, mit meinem Großvater Skirennen zu schauen. Bei jedem Fahrer hat er kurz vor der Zwischenzeit gerufen "Uh der is schnell". 9 von 10 mal hatte er damit natürlich unrecht, aber 1 von 10 war dann wirklich vorne, und er hat drauf gemeint "hab ichs ja gsagt!"

Sie sehen worauf ich hinaus will?

PS: Nur weil Greenspan es sagt, ist es noch nicht in Stein gemeißelt

Sie sehen worauf ich hinaus will?

ja ja, obwohl für mich der Euro von Anfang an eine Fehlkonstruktion war (in der Form, alle Länder bedingungslos mitaufzunehmen), aber der Vergleich mit dem Schirennen ist gut. Grünstricherl

Gast: baro palatinus
14.06.2012 12:36
2 1

jeder, der einen anstieg der kaufkraft durch den € bestreitet

möge ins nicht-€ ausland fahren und die dortigen preise für konsumgüter mit den hiesigen vergleichen.
v.a. im ehemaligen konsum-eldorado usa.

daher wohl auch die zahlreichen negativmeldungen aus amerikanischer provenienz, dort fürchtet man sich klarerweise vor einem ökonomisch dominanten europa. nur die herren und damen schilling nostalgiker wollen das nicht wahrhaben.

besagte personen, also alles unter mir (was den platz der kommentare angeht natürlich), scheinen normale inflation, währungsumstellung und die fragwürdige aussagekraft beliebiger kaufkraftindices durcheinanderzubringen.

das was mich butter und milch "durch den €" (in wirklichkeit inflation und verschiebung des preisgefüges) mehr kosten hab ich bei der anschaffung eines habdys, pcs, autos oder was auch immer locker wieder drinnen, gerade auf die lebenszeit gerechnet.

in vielen punkten haben die blauen ja nicht unrecht, aber was den € angeht liegen sie komplett daneben.

Antworten Gast: nvgsjölgh
14.06.2012 14:12
0 1

Re: jeder, der einen anstieg der kaufkraft durch den € bestreitet

Also ich zahl' lieber für Produkte des täglichen Bedarfs weniger als für bescheuerte Handys, I-phones etc. Was braucht der Mensch wohl mehr?!

Außerdem: sagen Sie das mal einem Mindestpensionisten, der sich weder teure Handys, noch anderen elektronischen Schnickschnack leisten kann und der durch die Preiserhöhungen sogar schon bei den Lebensmitteln und Heizkosten sparen muss!

Re: jeder, der einen anstieg der kaufkraft durch den € bestreitet

Nach Ihrer Logik müssten dann namhafte Ökonomen auch danebenliegen. Tun sie aber nicht, leider.

Antworten Antworten Gast: ido
14.06.2012 13:03
1 0

Re: Re: jeder, der einen anstieg der kaufkraft durch den € bestreitet

die Aussage hat mit dem Posting von Baro Platinus aber nun wirklich gar nichts zu tun... abgesehen davon gibt es Ökonomen die sich irren wie Sand am Meer...

Antworten Gast: Fubarhahaha
14.06.2012 12:54
0 0

Re: jeder, der einen anstieg der kaufkraft durch den € bestreitet

nochmal für's Verständnis bitte

wer fürchtet sich vor einem "ökonomisch dominanten Europa" mit Ländern wie Griechenland, Spanien, Italien, Irland, Portugal und Zypern im Schlepptau?

:-D :-D :-D wohl nur alte Großmütterleins

... aber vielleicht wird einem das ja an der WU eingetrichtert, so wie den Architekten die vermeintliche Schönheit eines Sichtbetonglaskubus

schattenwährung

grünspan dürfte recht haben. wird zeit, dass vorausblickende europäer auf eine oder mehrere schattenwährungen wechseln. wie wäre es mit USD oder CNY? sollen unsere politiker am EUR festhalten wie sie wollen. den letzten beißen dann die hunde - wird mir ein volxfest sein.

Gast: L.W.
14.06.2012 12:32
1 1

Traumhaftes Bild !

Der Mann ist ein richtiger Sympathieträger, wie sich unschwer erkennen lässt.

Und dieser freundliche, offene Gesichtsausdruck erst, ein wahrhaftiger Emphat...

Antworten Gast: hjbc, mch
14.06.2012 14:14
0 0

Re: Traumhaftes Bild !

*lach* erklären Sie mir mal, was ein "Emphat" sein soll?! Meinen Sie etwa Empath?

Antworten Antworten Gast: L.W.
14.06.2012 16:23
0 0

Humpf !

Danke, Sie haben selbstverständlich recht :-)

Sorry, ist mir in der Eile passiert, obwohl ich normalerweise schon aufpasse, was ich so abschicke.

Holzweg

Die politische Union wird die Lage nicht verbessern. Die Wirtschaftskulturen sind in Europa zu verschieden, um sie zentral von Brüssel aus steuern zu können. Europa ist in diesen Fragen nicht mit der USA, die immer wieder als Vorbild gebracht wird, vergleichbar, sondern eher mit der verblichenen Sowjetunion und Jugoslawien. Das Scheitern des €uro in seiner jetzigen Form wird jetzt mißbraucht, um uns auf diese falsche Bahn zu bringen. Statt dogmatisch vorwärts zu stürmen, wie es jetzt geschieht, sollte das EU-Establishment eher einen Schritt zurücktreten und flexiblere Lösungen suchen. Ein "Vereintes Europa" muß nicht Einheitsstaat sein. Auch kann es ohne weiteres mehrere Währungen vertragen. Wichtig ist nur, die Stärken der Mitglieder sich frei entwicklen zu lassen. Nur das wird Europa weiter bringen.

0 3

Re: Holzweg

"..Auch kann es ohne weiteres mehrere Währungen vertragen.." und wozu soll das gut sein?

"..die Stärken der Mitglieder sich frei entwicklen zu lassen.."

war und ist immer sache der nationalen politik.

Gast: Maximilian von Wickeren
14.06.2012 11:53
0 1

anregender Vortrag!

Was haben Ökonomie und Buddhismus miteinander zu tun? - Prof. Dr. Karl-Heinz Brodbeck erklärt's!

http://www.youtube.com/watch?v=-rdt8wyEKd0

Ein buddhistischer Blick auf globale Fehlentwicklungen. "Neue Wege für eine werte-bewusste nachhaltige Ökonomie."

Haltet den Dieb?

AIG, FED, WALLSTREET, Greenspann, Soros, Bernake, usw immer die gleichen Verdächtigen.
Im Internet den Bericht lesen: "Das Monster von Jekyll Island"

Antworten Gast: Penador
14.06.2012 12:33
3 1

Mit diesem Müll haben es schon deine

Grossväter versucht.
Kriech zurück unter deinen Stein !

Antworten Antworten Gast: Bärlimann
14.06.2012 13:07
2 2

Re: Mit diesem Müll haben es schon deine

Das sind die Standartantworten wenn man der Wahrheit zu nahe kommt. Bis jetzt funktionierte es, aber wie lange noch?

Ich teile nicht oft die Meinung mit ihm

aber dass der Euro gescheitert ist, daran besteht nun kein Zweifel mehr. Man braucht sich nur anshehen, wie hektisch die Brüsseler Technokraten daran arbeiten, die Wahrheit zu verschleiern. Eine Gemeinschaftswährung kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten gelich stark sind. Dass das nicht so ist, das zeigen die Probleme der Südeuropäer. Banken müssen gerettet werden, der Bevölkerung werden Sparmaßnahmen aufgezwungen, die sie in die Armut treibt und alles wir nur noch schön geredet. Wie lange noch wird dieser Kreuzweg andauern?

1 5

Re: Ich teile nicht oft die Meinung mit ihm

"..Eine Gemeinschaftswährung kann nur funktionieren, wenn alle Beteiligten gelich stark sind.."

das stimmt schon mal nicht.

"..der Bevölkerung werden Sparmaßnahmen aufgezwungen.."

wegen dem Euro oder weil man über die verhältnisse gelebt hat?

a bisserl denken schadet nicht. (verraten sie uns wie sie zu ihrer meinung gekommen sind, das wäre echt interessant)

Re: Re: Ich teile nicht oft die Meinung mit ihm

Herr Oberlehrer hw007: Der Genetiv ist dem Dativ sein Tod. Wenn schon, dann "wegen des Euro". Sie schreiben ganz richtig "a bisserl denken schadet nicht". Trifft auf Sie zu. Selbsterkenntnis ist der erste Weg zur Besserung. Des weiteren würde ich Ihnen das Lesen seriöser Wirtschaftsblätter empfehlen. Im Internet gibt es deren viele.

Antworten Antworten Gast: anderswo
14.06.2012 12:12
0 0

Re: Re: Ich teile nicht oft die Meinung mit ihm


"... a bisserl denken schadet nicht..."

Wie wahr.

http://www.youtube.com/watch?v=vYNdvjug_8M

So sieht es aus, das berühmte "über die Verhältnisse gelebt"


Gast: Novaris
14.06.2012 11:49
2 1

Der EURO und die Vereinigten Staaten von Europa

Der EURO ist bekanntermaßen fehlkonstruiert (keine gemeinsame Finanz- und Wirtschaftspolitik + Länderfinanzausgleich) und dieser Fehler kann gegen den Willen der Völker nur via einer „EUROKRISE“ behoben werden.
Mit der nun von der Politik beabsichtigten Fiskalunion (Fiskalpakt, ESM, Bankenunion, EURObonds), werden so ganz nebenher auch die Vereinigten Staaten von Europa entstehen.
Natürlich gibt es gegen diese Union aufgrund politischer Defizite Widerstände in der Bevölkerung Europas, aber die Politik schafft nun Fakten, die unumkehrbar sind.
Demokratie war gestern ---- wenn sie nicht immer schon eine verdeckte Diktatur der „Eliten“ war.
Ziel der Westalliierten Siegermächte des WKII ist und war immer, das Wirtschaftspotential Deutschlands und Deutschland als Staat in den Vereinigten Staaten von Europa aufgehen zu lassen.
Die Realisierung dieses Vorhabens macht den Abschluß eines Friedensvertrages mit dem Deutschen Reich sowie auch die Abschaffung der Feindstaatenklausel nach den Artikeln 53/107 der UN-Charta überflüssig.
Das politische Personal der „Bundesrepublik Deutschland“ unterstützt die Zielsetzung der Westalliierten mit tatkräftiger Unterstützung und ist zur Aufgabe von Souveränitätsrechten bereit, die Deutschland (Deutsches Reich) lt. Herrn Schäuble ohnehin nicht hat.
Fazit : Scheitert der EURO, dann scheitern die Vereinigten Staaten von Europa und ein Scheitern ist von den Siergermächten nicht gewollt.
Gravierende Vermögensverluste sind vorprogrammiert.

Antworten Gast: Der Bremer
14.06.2012 13:53
0 0

Re: Der EURO und die Vereinigten Staaten von Europa

Tut mir leid, aber ich kann Ihnen da nicht ganz folgen. Ihre immer wieder angeführte Feindstaatenklausel ist obsolet geworden. Näheres sehen Sie hier:

http://de.wikipedia.org/wiki/Feindstaatenklausel

Wenn dem so wäre, dann wäre der Gedanke der Siegermächte aber ein Spiel mit vielen Unbekannten, oder meinen Sie nicht? Was wäre, wenn in den VSE die Deutschen sich zu einem Hegemon entwickeln würden? Dann hätten die Amerikaner es nicht nur mit rund 82 Millionen Piefkes zu tun, sondern mit ca. 503 Millionen Einwohnern, die (zumindest in der Theorie) von eben den 82 Millionen Piefkes dominiert werden würden. Bei den Franzosen scheint das Spiel ja wohl so zu funktionieren, in dem Sie immer wieder versuchen, uns Knüppel zwischen die Beine zu werfen. Aber das haben die schon immer so getan. Aber was ist mit den Engländern, die sich nicht als Europäer fühlen? Oder die Franzosen, die doch noch sehr viel auf ihre Grande Nation halten (obwohl da auch schon der Lack ab ist)? Werden die sich wirklich dazu von den Amis nötigen lassen, in die VSE einzuwilligen? Und nicht zu vergessen wären noch alle anderen Staaten, die bei den VSE mitmachen müssen. Die würden ja praktisch als Geiseln dafür missbraucht werden, nur um bei den VSE mitzumachen, und nach Ihrer Theorie, Deutschland zu schwächen.

Es gibt niemanden, keinen Ökonomen und keinen Politiker, der einen Königsweg aus der Eurokrise kennt. Ich glaube, dass die Politiker und Eliten nur noch schlichtweg Angst um ihre Macht und Privilegien haben.

Antworten Antworten Gast: Novaris
14.06.2012 17:04
0 0

Re: Re: Der EURO und die Vereinigten Staaten von Europa

Die Feindstaatenklausel hat für Deutschland (Deutsches Reich) weiterhin Gültigkeit.
Kanzler Schröder hat damals die Abschaffung der Feindstaatenklausel angeregt, wurde aber von den USA und Großbritannien abgelehnt.
Zudem hier ein Zitat des Ex-Justizministers Ramsey Clarke in "l`autre Journal", März 1991 :
"Ich warne die Europäer, dass die USA im Rahmen der Neuen Weltordnung keine Skrupel haben würden, auch in Europa zu intervenieren. Unsere Armee wird überall eingreifen, wo unsere Interessen gefährdet sind. Und zwar mit allen Mitteln, einschließlich Atomwaffen. Die USA würde eine europäisch nukleare oder wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden."
Die Vereinigten Staaten von Europa sind ein Teil der neuen Weltordnung.


Antworten Antworten Antworten Gast: Der Bremer
15.06.2012 10:59
0 0

Re: Re: Re: Der EURO und die Vereinigten Staaten von Europa

Ich weis zwar nicht, ob Sie aus Deutschland kommen. Aber wenn dem so ist, dann sollten Sie nicht vergessen haben, dass Gerhard Schröder dafür bekannt war, häufig mit seinen Entscheidungen eher aus der Hüfte zu schießen, als vorher darüber nachzudenken, was er gerade da entschieden hatte. Ich denke mal, dass seine Aussage eher aus dieser Ecke her motiviert war.

Sie zitieren:" Die USA würde eine europäisch nukleare oder wirtschaftliche Großmacht nicht lange dulden. Die Vereinigten Staaten von Europa sind ein Teil der neuen Weltordnung." Das Zitat ist aus 1991, also kurz nach dem Ende des Kalten Krieges und sollte nicht für Weltverschwörungstheorien missbraucht werden.

Und was ist mit Frankreich und England? Sind das etwa keine Nuklearmächte? Ist Deutschland etwa keine große Volkswirtschaft? Nach Ihrer Auffassung hätten die Amerikaner jetzt schon wenigstens drei Gründe hier alles plattmachen müssen. Mal ganz davon abgesehen, dass die Amerikaner ohnehin tun, was sie wollen und meinen, niemanden dafür Rechenschaft schuldig zu sein.

Aber auch die Amerikaner haben sich im letzten Jahrzehnt mehrmals eine blutige Nase geholt. Und diese Kriege sind immens teuer und müssen finanziert werden. Das machen dann gerne die Chinesen. Und von denen sind die Amerikaner dann abhängig, trotz voller Souveränität und mit einem Militär, das das Stärkste der Welt ist.


Re: Der EURO und die Vereinigten Staaten von Europa

Ja, irgendwie so ist es wohl. Nur, es haben in der Geschichte schon viele Machthaber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. In diesem Fall sind die Völker Europas der Wirt.

Gast: Absoluter Realist
14.06.2012 11:33
1 1

Euro

Der Euro ist gescheitert, damit hat Greenspan eindeutig recht. Aber ich glauben, dass dies nur vorerst so ist. Diese Gewaltprojekt, dinets bisher nur der Wirtschaft und so gut wie überhaupt nicht der breiten bevölkerung und auch die jeweiligen Landespolitiker schlugen auf das Projekt EU und Euro immer ein um politisch Kleingeld zu machen und von eigenen Fehlern bzw. der eigenen Inkompetenz abzulenken.
Vielleicht klappt es ja in vielen Jahren, aber einen Staat "Europa" kann ich mir aufgrund der kulturellen, sprachlichen und ideologischen Differenzen nicht sinnvoll vorstellen.

0 1

Re: Euro

"..kulturellen, sprachlichen und ideologischen Differenzen.."

die schweiz müßte sich auflösen, meinen sie?

diente nur der wirtschaft, ist die frage ob da der euro oder ihre genannten politiker.

Antworten Antworten Gast: Absoluter Realist
14.06.2012 14:05
0 0

Re: Re: Euro

Nein, meinte ich nicht!
Aber wenn man sieht wo überall nationalistische Parteinen rasante Zugewinnen machen, Frankreich, Österreich, Ungarn,... ist die Zeit für soetwas, falls es überhaupt gewollt wird, einfach noch nicht reif!

1 0

was will die EU?

Im normalen Leben ist es so, die die Geld haben sind die Minderheit und die die keines haben sind die Mehrheit. Um diesen Mangel auszugleichen geben die Reichen den Weg an wo es langgeht. Kein dauerhaftes Prinzip, was wir ja an den einzelnen Revolutionen und Umstürzen in der Welt auch sehen. Aber meistens funktioniert es eine ganze Weile.

Die EU will nun dieses Prinzip umstürzen. Es sind zwar die Staaten, die Geld haben, auch in der Minderheit, aber es soll die arme Mehrheit bestimmen was geschieht. Daß dieses Konzept gerade mal 10 Jahre gehalten hat, wird uns ja jetzt gerade eindrücklich vor Augen geführt. Statt endlich Fehler einzugestehen und dieses System zu ersetzten, wird noch einmal draufgesattelt und es soll in einer politischen Vereinigung den ärmeren Staaten noch mehr Macht zugesprochen werden. Die schiefe Ebene, auf der wir uns befinden wird also noch steiler und die Geschwindigkeit in den Untergang wird größer!

Gast: keterum kenseo
14.06.2012 11:20
1 0

Allmählich

kommt mir das ganze wie ein abgekartetes Spiel vor: Gewisse Kreise aus Finanzmärkten und ihre willfährigen Lakaien aus der Politik erfinden den Euro als Mittel, um damit die EU in eine veritable Krise zu treiben und dann in das Polit-Monster VSE, dessen bürokratisches Gorgonenhaupt sich in Brüssel bereits mehr als deutlich abzeichnet, zu zwingen.
Bin gespannt, ob dieses posting durchkommt!
kk

0 1

Re: Allmählich

unglaublich welch macht von einer münze namens euro ausgeht.

welcher sekte gehören sie an?

Antworten Antworten Gast: keterum kenseo
14.06.2012 22:21
0 0

Re: Re: Allmählich

@hw007:Die Macht geht nicht von der Münze aus, sondern von denen, die sie propagieren! Sehr armseliges Ablenkungsmanöver ihrerseits!

Antworten Gast: 4545
14.06.2012 12:00
0 0

Re: Allmählich

das ist schon lange klar.

Es ist immer das Gleiche

Mit dem Alter kommt mitunter auch eine Entwicklung, die realitätsfern ist.

Ähnlich wie bei manchen Nobelpreisträgern, die nicht weiterforschen sondern das Schreiben gegen Entgelt entdeckt haben.

Re: Es ist immer das Gleiche

Naja, soooo realitätsfern scheint mir die Aussage von Greenspan nicht.

1 1

Re: Es ist immer das Gleiche

... von dem lebt er. ;-)

Antworten Antworten Gast: Schweinchen Schlau
14.06.2012 11:58
1 0

Re: Re: Es ist immer das Gleiche

Ob er davon lebt oder nicht ändert nichts an der Tatsache, dass die Südländer mit den Nordländer nicht mithalten können.

So weitermachen wie bisher wird nicht gehen.
Man kann den Euroraum scheitern lassen oder man kann einen vernünftigen Weg einschlagen.
Für die zweite und bessere Lösung brauch es kluge Politiker in ganz Europa. Haben wir die?

0 1

Re: Re: Re: Es ist immer das Gleiche

"..Südländer mit den Nordländer nicht mithalten können.."

was heißt das bitte?

"..So weitermachen wie bisher wird nicht gehen.."

logisch. man kann nur ausgeben was man einnimmt.

"..Man kann den Euroraum scheitern lassen oder man kann einen vernünftigen Weg einschlagen.
Für die zweite und bessere Lösung brauch es kluge Politiker in ganz Europa. .."

kluge politik ist mit oder ohne euro angebracht. das sichert den wohlstand. der schilling wird diese form der politik nicht ersetzen. leider glauben das die eurogegner, so habe ich jedenfalls den eindruck. oder diese sind einfach dagegen, weil es ihnen jemand zugeflüstert hat. man weiß ja nie.


Gast: gastmorgen
14.06.2012 11:14
10 0

der euro ist gescheitert- nach den billionen volksvermögensverlusten in europa wollens eine fiskalunion- d.h. die wirtschaftsstarken nordländer (arbeitnehmer/pensionisten/mittelstand) sollen die südländer mitfinanzieren. der soziale wohlstand wird so vernichtet.


1 2

Re: der euro ist gescheitert- nach den billionen volksvermögensverlusten in europa wollens eine fiskalunion- d.h. die wirtschaftsstarken nordländer (arbeitnehmer/pensionisten/mittelstand) sollen die südländer mitfinanzieren. der soziale wohlstand wird so vernichtet.

der soziale wohlstand durch schuldenmachen ist nicht mehr haltbar.

das ist die änderung die wir gerade erfahren. mit währung hat das sehr wenig zutun.

glaubes in schilling können sie die schuldenrate auf 200% treiben? träumer

Gast: Don Quichote
14.06.2012 11:11
6 0

Das wäre wohl ...

... der finale Schritt Europas in den Abgrund - ganz im Sinn der Herrschaften von der Ostküste. Besten Dank für derart "wohlmeinende" Ratschläge.

2 2

Re: Das wäre wohl ...

das wäre es. da die werkbank china den USA langsam abhanden kommt, braucht man eine neue! europa wäre eine sehr gute.

sie sehen aber selbst unter den presseleser, welch meinung großteils vorherrscht. der weit- und weltblick geht max. bis in die eigene geldtasche, es ist leider traurig.

USE

Ich sehe keinen vernünftigen Grund ein Staatengebilde wie Europa zu vereinen.
Es würde an der Wurzel, sprich: reicher Norden, armer Süden, nichts ändern. Im Gegenteil, die Resourcen würden durch eine Einigung erst recht überverteilt werden, sodaß es im Krisenfall allen viel schlechter geht und nicht ausgleichend wirkt, siehe Nord und Süditalien.
Da es weder kulturelle, gesellschftliche noch sprachliche Einigkeit gibt, würde durch eine Homogenisierung sämtliche Vielfalt zerstört werden.
Ja, ich sehe mich als Europäerin, aber in 1. Linie bin ich Österreicherin.
Es ist mir durchaus klar, dass eine politische Union verwaltungstechnisch etwas einspart, nur würde dieses Geld mit Sicherheit nicht der Bevölkerung zu Gute kommen, sondern verstärkt, wie es bei allen großen Unionen der Fall war (ist), in die Rüstung fließen.
Ich sehe das Nationaltum als Markttreiber und Belebung der Wirtschaft, weil jedes einzelne Land gefordert ist sich zu beweisen. Daß hierbei der eine weniger gut wirtschaftet als der andere ist nun mal nicht aufzuhalten und soll auch so sein.
Leider wurden wir durch die Globalisierung der Märkte in ein finanzpolitisches Korsett gezwungen. Durch die Rettung der Banken hat sich die Situation dermaßen verfahren, daß der "Reset"-Knopf fast unausweichlich wird. Und dieses Reset sollte nicht ein nächster Großstaat sein (wie man an der Geschichte Europas sehen kann hat ein solcher NIE funktioniert), sondern das Ende des Euro, um die Wirtschaft wieder beleben zu können.

Re: USE

Eine Lösung wäre die Rückkehr zu den nationalen Währungen, die als "Puffer" für die eigene Wirtschaft vor dem Euro-Wahn gut geeignet waren. Eine politische Union wäre ein Risiko für alle. Nich jeder will die "Vereinigten Staaten von Europa", denn damit würde Österreich nur ein kleiner Bundesstaat mit regionaler Kompetenz werden. Besser wäre eine Freihandelszone, in der die Staaten ihre Souveränität behielten.

1 2

Re: Re: USE

"..denn damit würde Österreich nur ein kleiner Bundesstaat mit regionaler Kompetenz werden.."

genau, anders wärs wohl eine supermacht. was geht da eigentlich ab in AT?

"..Besser wäre eine Freihandelszone, in der die Staaten ihre Souveränität behielten.." das haben wir, sogar mit überall gültiger währung, ohne spesen und abwertungsgefahr. was wollen sie eigentlich?

0 1

Re: USE

beschäftigen sie sich mal mit marktführerschaft in zusammenhang mit macht und erfolg. vielleicht sehen sie dann mehr als geld.

mit "globalisierung" sind sie eh an dran. nur gehen sie es richtig an: EU und Euro ist eine antwort auf globalisierung und nicht deren ursache.

Weil die gemeinsame Währung schon nicht funktioniert,

basteln wir uns gleich einen gemeinsamen Staat - sehr sinnvoll.

So wie sich Paare in einer Krise ja auch unbedingt Kinder "anschaffen" sollten, um ihre Beziehung zu retten.

Ein gemeinsamer europäischer Staat gegen den Willen der jeweiligen Bevölkerungen würde unweigerlich zu einer Donaumonarchie 2.0 - die hatte übrigens auch eine gemeinsame Währung...

Weil die gemeinsame Währung schon nicht funktioniert,

basteln wir uns gleich einen gemeinsamen Staat - sehr sinnvoll.

So wie sich Paare in einer Krise ja auch unbedingt Kinder "anschaffen" sollten, um ihre Beziehung zu retten.

Ein gemeinsamer europäischer Staat gegen den Willen der jeweiligen Bevölkerungen würde unweigerlich zu einer Donaumonarchie 2.0 - die hatte übrigens auch eine gemeinsame Währung...

7 0

aha

"..Fest stehe, dass die EZB nicht immer wieder die Notenpresse anwerfen könne.."

das steht wohl nur der FED zu, oder wie?