Der Autobauer wird zum August den Sportwagenhersteller Porsche komplett übernehmen. "Nach Abschluss der Transaktion wird Volkswagen über eine Zwischenholding hundert Prozent der Anteile an der Porsche AG halten. Die Porsche SE erhält dafür rund 4,46 Milliarden Euro in bar, zuzüglich einer Volkswagen-Stammaktie," sagt Martin Winterkorn, der Vorstandsvorsitzende von Volkswagen AG.
Mit dieser Stammaktie nutzt Volkswagen ein Steuerschlupfloch aus. VW spart bei der Übernahme so 1,5 Milliarden Euro an Steuern. Daneben übernimmt VW mehrere Milliarden Euro Schulden von Porsche. Nach Bekanntwerden der Übernahme legte die VW-Aktie deutlich zu.
Porsche und VW arbeiten bereits jetzt bei den Modellen Panamera und Cayenne zusammen. Bisher mussten sie sich dabei aber wie getrennte Unternehmen behandeln. Durch die Zusammenlegung der beiden Autobauer wird VW so voraussichtlich 700 Millionen Euro pro Jahr sparen.
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