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Britische Molkerei beschert NÖM Millionen-Verlust

09.07.2012 | 13:10 |   (DiePresse.com)

NÖM International, Tochter der niederösterreichischen Molkerei, machte im Vorjahr 51 Millionen Euro Verlust. Der Konzern-Verlust lag bei 7,3 Millionen.

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Die niederösterreichische Molkerei NÖM schrieb 2011 einen Konzern-Verlust von 7,3 Millionen Euro. 2010 wurde noch ein Gewinn von 7,4 Millionen Euro erzielt, berichtet das "WirtschaftsBlatt" (Montagausgabe). Sorgenkind sei die britische Tochter, für die der NÖM-Mehrheitseigentümer Raiffeisen Holding NÖ-Wien einen Gesellschafterzuschuss von 25 Millionen Euro gewährt habe.

Für heuer werde für die NÖM AG trotz eines herausfordernden und sehr volatilen Umfelds wie etwa bei den Milchquoten ein "deutlich positives Ergebnis" erwartet, hieß es heute aus der Raiffeisen Holding NÖ-Wien.

"Rahmenbedingungen stark verändert"

Die NÖM hat 2009 ihr Werk in Telford in der Nähe von Birmingham eröffnet. Die Gesamtinvestition für den Markteintritt in England lagen bei 100 Millionen Pfund (125,5 Mio. Euro), die Anlaufverluste bei 51 Millionen Euro. "Großbritannien war früher ein Absatz-Hoffungsmarkt, seit der allgemeinen Krise haben sich die Rahmenbedingungen aber stark verändert", so Holding-Sprecherin Michaela Stefan im "WirtschaftsBlatt".

Um die Absatzschwäche zu beseitigen, sei das Management nun auf der Suche nach einem Vertriebspartner. "Wir sehen den Verlusten nicht tatenlos zu und intensivieren dort im Moment unsere Kundenbeziehungen", so Stefan. "Wir halten am Engagement in Großbritannien fest". Der Break-even werde sich aber um "zwei bis drei Jahre verschieben". Er soll 2016 erfolgen. Die Expansionspläne für die Ukraine lägen zudem auf Eis. Zuständig für die Auslandsaktivitäten ist die NÖM International AG.

NÖM zweitgrößte Molkerei Österreichs

Der Umsatz der NÖM - nach der Berglandmilch (830 Millionen Euro) die zweitgrößte Molkerei Österreichs - sank leicht auf rund 330 Millionen Euro. Im Ausland gab es laut "WirtschaftsBlatt" dabei ein Minus von neun Prozent. In Österreich stieg der Umsatz um 3,6 Prozent. Beschäftigt seien aktuell 612 Mitarbeiter.

(APA)

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10 Kommentare
Gast: Stern125
09.07.2012 18:41
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no milk today

vielleicht sollten sie ein Werk in der Türkei eröffnen, die Verpackungen haben sie ja schon.

Gast: Milchverweigernder
09.07.2012 18:18
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Schuster bleib bei deinen Leisten

Schuster bleib bei deinen Leisten

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Was die verkaufen ist ja auch kein Joghurt!

Wässrige weisse Milch mit Joghurtgeschmack, nicht cremig wie Joghurt sein sollte.
Ich kaufe wenn immer geht keine NÖM Produkte.
Teuer und nicht besonders gut.

wundert mich nicht

in Österreich alle kleinen Molkerein zudrehen und dann in einem nicht grad billigen Land groß investieren

Pröllistan ! Was sonst ?

Pröllistan goes international and is fallin on the mouth !

Gast: Frowy
09.07.2012 14:18
8 2

Juhu!

Ich vergönne es der NÖM.

Seit sie sich mit türkischsprachigen Verpackungen bei unseren Integrationsverweigern angebiedert hat, wünsche ich ihr den Konkurs.

Antworten Gast: E.T.
09.07.2012 18:34
0 0

Re: Juhu!

Das Managment weiß halt heute schon, welche Sprache wir morgen sprechen werden.

Re: Juhu!

Sehr treffend. Gratulation!

Natuerlich, jetzt erinnere ich mich wieder

- hat der neue Kundenkreis vielleicht nicht den erhofften Profit gebracht?

http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/589900/Grosse-Aufregung-um-tuerkische-Milch-von-NOeM

Re: Natuerlich, jetzt erinnere ich mich wieder

mit der türki-aufschrift verdienens ned amoi de portokosten