26.05.2013 09:04 Merkliste 0

AK kritisiert "bankchinesisch" auf Banken-Websites

16.07.2012 | 15:31 |   (DiePresse.com)

Laut Arbeiterkammer sind die Websites von Österreichs Banken zu wenig transparent. Auch bei der Verständlichkeit gebe es Verbesserungsbedarf.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Laut Arbeiterkammer Wien müsste man "bankchinesisch" beherrschen, um die oft löchrigen Informationen auf den Banken-Websites über Girokonten zu verstehen. Es mangele an Verständlichkeit, Vergleichbarkeit und Transparenz. Während Werbebotschaften gerne günstige und oftmals gratis Konten versprechen, würden Spesen für einzelne teure Transaktionen online oft nicht angeführt.

Bei einem Test von sieben Banken-Websites (Bank Austria, BAWAG PSK, Erste Bank, Hypo NÖ Wien, RLB NÖ Wien, Volksbank Wien und WSK Bank) fand die AK Unklarheiten bei Konto-Preisen und Spesen. Wichtige Begriffe bezüglich des Zahlungsverkehrs wurden unverständlich oder schlichtweg nicht erklärt.

"Preisvergleich praktisch unmöglich"

Auch bei Preisen für Girokonten fehle Transparenz. Vier der sieben Banken (Bank Austria, BAWAG PSK, Erste Bank, Raiffeisen NÖ Wien) führen im AK Test nur teilweise Preise an, bei der Hypo NÖ Landesbank waren erst gar keine vorzufinden. "Das macht einen Preisvergleich praktisch unmöglich", kritisiert Gabriele Zgubic, Leiterin der AK Konsumentenpolitik, in einer Aussendung am Montag. Die AK warnt auch vor der Zinsfalle Überziehungszinsen. So schreibe eine Bank einen eindeutigen Zinssatz an, obwohl dieser an den Euribor gekoppelt ist und somit die Verzinsung schwankt. "Der Euribor ist derzeit auf einem Tiefstand. Sollte er ansteigen, steigen auch die Minuszinsen empfindlich", warnt Zgubic.

Die Arbeiterkammer fordert mehr Klarheit auf Banken-Websites, wie zum Beispiel die Einführung eines standardisierten Speseninformationsblattes für Girokonten, das alle Kosten und Preise auf einen Blick verdeutlichen soll. Auch ein verpflichtendes Glossar zur Begriffserklärung soll zu mehr Verständlichkeit führen. Konsumenten wäre geholfen, wenn Banken die Kosten für nicht inkludierte Leistungen anführen, um die Konsumenten im Voraus ausreichend zu informieren und die Vergleichbarkeit zwischen Girokonten zu vereinfachen.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

8 Kommentare
1 0

Denn sie wissen nicht was sie wollen ....

a ja, die lieben konsumentenschützer... ich kann mich noch gut erinnern,als die gleichen vor vielen Jahren laut geschrien haben: "Skandal, die Banken bilden ein Kartell, alle machen das Gleiche, mehr Wettbewerb gehört her!" usw.
Genau das ist schließlich passiert und jetzt kritisiert man genau das nicht mehr zu haben was man nicht wollte...

Wer schützt eigentlich die Konsumenten vor den Konsumentenschutzern ?

0 0

Simple Lösung

Einfach zur Easybank wechseln. Güte Konditionen, keine Kosten. Alle anderen sind meiner Meinung nach nicht wettbewerbsfähig.

Antworten Gast: UKW
16.07.2012 20:50
0 0

Re: Simple Lösung

Wettbewerbsfähig sind sie schon, sonst hätten sie nicht soviele Kunden. Aber deren Konditionen sind halt zum vergessen, wie Sie sicher richtigerweise meinen. Ich bin auch bei der Easybank und könnte mir nicht vorstellen, jemals wieder zu einer Fillialbank mit ihren teuren und unkompetenten Mitarbeitern zurückzukehren.

Gast: 1. Parteiloser
16.07.2012 16:53
0 2

Was versteht die AK überhaupt?

- Die Reichen sind Schuld!

- Die Steuern müssen rauf!

- Den eigenen korrupten Posterl- und Amterlschacher!

- Faymann Inserate zahlen und Parteiförderung machen!

- Tankstellen sind teuerer als Fachgeschäfte, aber erst nach einer extra Studie!

Nur, Leistung, Freiheit und Eigenverantwortung sind Begriffe, welche diese Typen niemals begreifen werden.

Die Anderen müssen einfach Schuld sein. So etwa:" Ich bin deppat und der Andere ist Schuld"!

Die AK ist als Ganzes weggekippt und hat für die Bürger schon lange keinen Sinn mehr. Genauso wie die anderen Kammern!

Antworten Gast: globetrotterneu
16.07.2012 18:47
1 0

Re: Was versteht die AK überhaupt?

genau richtig ak und ögb der verein der nutzlosen.

Antworten Antworten Gast: UKW
16.07.2012 20:54
0 0

Re: Re: Was versteht die AK überhaupt?

AK ist noch dazu, der Verein der Zwangsbeitragszahler. Wer den ÖGB unterstützt, tut dies ja meist freiwillig. Das ist der Unterschied zwischen den beiden SPÖ-Vereinen.

Gast: Banken in die Schranken
16.07.2012 16:44
0 1

Auf Banktüren und auf jede Bankwerbung gehört ein großes weisses, schwarz umrandetes Warnschild ähnlich Zigarettenpackungswarnschildern

Auf Banktüren und auf jede Bankwerbung gehört ein großes weisses, schwarz umrandetes Warnschild ähnlich Zigarettenpackungswarnschildern:

Digitales Geld ist nicht gesetzliches Geld. Es ist nur Anspruch auf Geld. Es ist jederzeit möglich, dass ihre Bank basierend auf deren Eigenkapitalquote von .... (hier gehört die jeweilige Quote eingefügt) Prozent nur einen Bruchteil des vermeintlichen Geldes auszahlen kann.
Ihre Bank schafft Geld bei Kreditvergabe aus dem Nichts. Das angewendetete Geldsystem führt immer zum Zusammenbruch. Nähre Informationen entnehmen Sie unter- an dieser Stelle gehört dann ein Weblink, der das "Geschäftsmodell" der Banken und Zentralbanken genau erklärt, platziert.


Antworten Gast: Cerzha66g
16.07.2012 18:05
0 0

Digitales Geld?

Meinen Sie Buchgeld oder E-Geld? Ihr Post ist unverständlich.