Wien/red./apa. Während der deutsche Premiumhersteller Audi seinen Betriebsgewinn im ersten Halbjahr um 13 Prozent auf 2,9 Mrd. Euro steigern konnte, schmolz der Gewinn des Lkw-Bauers MAN dahin. Der Überschuss reduzierte sich beim Kraftfahrzeughersteller um 814 auf 40 Mio. Euro. Die VW-Tochter leidet an der gesunkenen Nachfrage in Europa, aber auch in Brasilien machte die Einführung einer neuen Abgasnorm dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Auch im Gesamtjahr rechnet der Konzern mit einem geringeren Überschuss. Anders die Schwester Audi: Sie will im laufenden Geschäftsjahr nicht nur mehr Autos verkaufen, sondern auch ihren Gewinn auf dem Rekordniveau des Vorjahres halten.
Fiat-Gruppe mit weniger Gewinn
Unterdessen hat auch der Fiat-Konzern seine Zahlen für das erste Halbjahr gelegt. Der Nettogewinn sank gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 537 auf 737 Mio. Euro. Der Gesamtumsatz erreichte 41,7 Mrd. Dollar. Ohne die Tochter Chrysler wäre der Erlös bei 17,9 Mrd. Euro gelegen, was einem Rückgang von 6,6 Prozent entspricht. Fiat führt das vor allem auf geringere Verkaufszahlen in Europa zurück. Die Nachfrage auf dem Kontinent hat die Lust auf einen Neuwagen gedämpft.

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