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Bausparvertrag verliert an Beliebtheit

13.08.2012 | 17:06 |   (Die Presse)

Das Sparbuch belegt Platz eins auf der Hitliste der Österreicher, die niedrigen Zinsen scheinen die Anleger nicht zu schrecken. Auch der Sparstrumpf gewinnt an Attraktivität. Von Aktien lässt man die Finger.

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Wien/B. l. Im Vorjahr war noch der Bausparvertrag die beliebteste Anlageform der Österreicher. Bei der regelmäßig erhobenen GfK-Umfrage zum Anlageverhalten der Österreicher sprachen ihm damals 53 Prozent zu. Derzeit sind es nur noch 40 Prozent. Auf Platz eins liegt wieder das Sparbuch mit 46 Prozent. Als Ursache für das Abrutschen des Bausparers in der Beliebtheitsskala sehen die GfK-Experten die jüngste Prämienkürzung. Derzeit erhält man nur noch bis zu 18 Euro pro Jahr an staatlicher Prämie. Das dürfte einigen doch zu wenig sein.

Lebensversicherungen stabil

Die niedrigen Zinsen, die man für Sparbücher erhält, scheinen die Anleger aber nicht zu schrecken. Auch die Lebensversicherung hält sich seit Jahren konstant bei 26 Prozent. Das zeige auch, „dass die Österreicher künftig noch weniger als sonst zu Experimenten bereit sind und auf Bekanntes, Altbewährtes setzen“, meint GfK-Finanzmarktexpertin Sonja Buchinger. Deutlich an Beliebtheit zugelegt haben in den vergangenen Jahren Eigentumswohnungen (36 Prozent), Grundstücke (35 Prozent) und Gold (25 Prozent).

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Das hohe Interesse an Sachwertanlagen zeige, dass die Stimmung unter Österreichs Anlegern nach wie vor auf wackeligen Beinen stehe, stellt die GfK-Expertin fest. Auch die niedrigen Zinsen machten unverzinste Werte wie Gold relativ attraktiver. Weit abgeschlagen rangieren Aktien und Investmentfonds, sie haben sich seit der Finanzkrise, als die Marktturbulenzen viele Anlegervermögen anknabberten, nicht mehr erholt.

In den vergangenen Jahren hat sich hingegen ein neuer Trend etabliert: der Sparstrumpf. Fanden es vor fünf Jahren nur fünf Prozent der Befragten attraktiv, „zu Hause zu sparen“, so waren es heuer im zweiten Quartal 13 Prozent.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 14.08.2012)

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6 Kommentare
Gast: wienerdersichdasdurchgelesenhat
14.08.2012 15:10
0 0

...und wieder das eherne hist.Gesetz: die Kleinen kommen zum Handkuß...

na wunderbar- wieder kommen die Kleinen zum Handkuß - erst versuchte man ihnen Aktien anzudrehen ("ach wie gut ist doch die Wr. Börse...!), dan theaterte man sie hinen in das Gold, als der Preis schon oben war...
Das täglich fällige Sparbuch der Banken ist ein Inflations/KEST-Verlust... (man sehe sich nur die Frechheit bei d.angebotenen KINDERSparbüchern an!!!) - die Banken bekommen hingegen ihre Steuereuros nachgeschmissen um sich nach kapitalen Manageverspekulationen (ohne Konsequenzenf.diese) wieder zu sanieren...
Unsere Steuern für die nichtreformwilligen korrupten Griechen, wo die Oberschicht ihr Kapital in Steueroasen verschoben hat (die die EU nicht gewillt ist auszutrocknen), bzw sowieso keine Steuer zahlen...etc. etc...

Nun sage man da einer armen Großmutter, einem jungen Ehepaar mit Kindern (die nicht wie Singls alles verkonsumieren dürfen, sondern beiseitelegen müssen, für die in Hinkunft immer stärker privat zu zahlende Ausbildung ihrer Kinder...), oder anderen kleinen Leuten, die nie ein professinellen Privatbank-Kapitalmanagement wie die Steuerdefraudanten Grasser, Graf. M. & Co haben werden... WIE sie sich nun wenigstens etwas vor der kommenden Inflation (zum staatlichen Schuldenabbau zwangsläufig kommend...) schützen sollen ?
Bleibt nur mehr, wenn man's kann, steuerschonende Schwarzarbeit...für die Kleinen.

Antworten Gast: Hans im Glück
14.08.2012 16:47
0 0

Re: ...und wieder das eherne hist.Gesetz: die Kleinen kommen zum Handkuß...

Silber ist das Geld der kleinen Leute.

Die Edelmetalle sind weit davon entfernt überteuert zu sein.

Re: Re: ...und wieder das eherne hist.Gesetz: die Kleinen kommen zum Handkuß...

Super. Guru da kennt sich wieder so ein Wichtscha.... wieder Super aus

Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
15.08.2012 12:28
0 0

Re: Re: Re: ...und wieder das eherne hist.Gesetz: die Kleinen kommen zum Handkuß...

Ja, ich kenn mich aus.

Liefern sie mir ein paar Argumente gegen Silber.


Gast: Hans im Glück
13.08.2012 23:05
0 0

Edelmetalle haben schon etwas aufgeholt...

So wie man ein Kleinkind schwer vom Schnuller/Daumenlutschen entwöhnen kann so kann man auch die Menschen die ein Lebenlang in Sparbücher, Bausparer und Lebensversicherungen veranlagt haben schwer davon überzeugen, dass gerade diese Verträge nicht das Papier wert sein werden auf dem sie geschrieben sind.

Das Risiko steckt jetzt im Sparbuch, im Bausparer und in der Lebensversicherung.

Wer nicht hören will muss fühlen. Diesen Spruch verwendet man viel zu selten in der heutigen erziehung.

Antworten Gast: jessasna11
14.08.2012 09:39
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Re: Edelmetalle haben schon etwas aufgeholt...

Hansi, pensionierter Experte für Anlageformen und rabiatkonservative Erziehungsunmethoden teilte einen Teil seiner Weisheit mit dem Forum.
Ganz lieb, Hansi!