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Öl: Rekordaufträge für Schoeller-Bleckmann

23.08.2012 | 17:23 |   (Die Presse)

Der heimische Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) profitiert von der wachsenden Energienachfrage der Schwellenländer. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahresvergleich um 31,5 Prozent .

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Wien/b. l. Die Schuldenkrise in Europa und das nachlassende Wirtschaftswachstum in China gingen am Ölfeldausrüster Schoeller-Bleckmann (SBO) fast spurlos vorbei – zumindest im ersten Halbjahr. Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahresvergleich um 31,5 Prozent auf 255,7 Mio. Euro, der Gewinn erhöhte sich um 57,2 Prozent auf 37,2 Mio. Euro.

Das war etwas besser, als von Analysten erwartet. Die Aktie, die in den Wochen zuvor deutlich angezogen hatte, gab als erste Reaktion leicht nach. Sie notiert dennoch nur knapp unter ihrem Allzeithoch. Zuletzt kostete sie 76,55 Euro. Die Analysten sind überwiegend positiv gesinnt: Neun raten zum Kauf, je einer stuft das Papier mit „Halten“ und „Verkaufen“ ein.

Bei den Auftragseingängen gab es im zweiten Quartal mit 147,7 Mio. Euro einen absoluten Rekordwert. Der Auftragsbestand lag zur Jahresmitte bei 208,7 Mio. Euro und damit um 52,2 Prozent höher als vor einem Jahr.

Solange sich die Weltwirtschaft nicht deutlich abschwäche, sollten auch die Ergebniszahlen für das Gesamtjahr positiv ausfallen, meinte SBO-Chef Gerald Grohmann. Die geringen Reservekapazitäten der Opec und die zunehmend schwierigere Ölförderung kämen dem Unternehmen entgegen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 24.08.2012)

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