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EZB-Entscheid erst später

24.08.2012 | 18:31 |   (Die Presse)

Die Zentralbank will ein Urteil der deutschen Verfassungsrichter abwarten, bevor sie über mögliche Anleihenkäufe entscheidet.

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Frankfurt/Bloomberg/Red. Nichts treibt die Börsen derzeit so sehr wie die Hoffnung auf frisches Geld von der Zentralbank. Die Auslöser: Am 2. August kündigte Mario Draghi, Chef der Europäischen Zentralbank, an, Arbeitsgruppen der Zentralbank würden ein Kaufprogramm für Anleihen ausarbeiten. Wenig später berichtete der „Spiegel“, die EZB plane fixe Zinsziele für Staatsanleihen. Dabei müsste sie automatisch die Papiere kaufen, wenn sie eine gewisse Renditeschwelle übersteigen. Einige nennen dies den ultimativen Tabubruch, andere reden von einem Instrument, das endlich für Entspannung in der Schuldenkrise sorgen könnte.

Bis dato hieß es, die Währungshüter würden am 6. September über ihre Strategie entscheiden. Wie die Nachrichtenagentur „Bloomberg“ am Freitag berichtete, dürften sie sich jedoch etwas länger Zeit lassen. Zwei mit den Vorgängen betraute Personen erklärten, die EZB wolle auf ein Urteil des deutschen Verfassungsgerichts zum permanenten Euro-Rettungsschirm (ESM) warten, bis sie über die Anleihenkäufe entscheidet. Das Gericht will sein Urteil am 12. September bekannt geben.

Am Programm für die Anleihenkäufe werde noch gefeilt, sagten die beiden Personen. Es sei daher nicht zu erwarten, dass die Arbeiten bis zum 6. September abgeschlossen werden. Zwar sei es wahrscheinlich, dass Draghi nach der nächsten Ratssitzung der EZB zumindest einen Zwischenbericht zum Kaufprogramm abgibt. Die endgültige Ausgestaltung hänge aber davon ab, ob die Ungewissheit hinsichtlich des permanenten Rettungsschirms geklärt wird.

Ursprünglich hätte der ESM, der Nachfolger des temporären Rettungsschirms EFSF, schon am 1. Juli in Kraft treten sollen. Wegen einer Verfassungsklage, unter anderem durch die Linksfraktion des Bundestages, musste der Termin aber verschoben werden. Die Karlsruher Richter müssen entscheiden, ob Deutschland mit dem Gesetz die viel zitierte „rote Linie“ überschritten hat oder nicht. Es geht etwa um die Frage, ob der Machttransfer nach Brüssel (Stichwort: Durchgriffsrechte beim Haushalt) noch im Rahmen des Grundgesetzes ist oder nicht.

 

Euro wird schwächer

Der Euro fiel nach der Veröffentlichung des Berichts um 0,5 Prozent. Ein Euro kostete zuletzt 1,25 Dollar. Die Renditen für spanische und italienische Staatsanleihen stiegen leicht. Zuvor waren die Renditen deutlich gesunken, nachdem der „Spiegel“ über die fixen Zinsgrenzen berichtet hatte.

Die Schweizer Nationalbank bedient sich eines ähnlichen Instruments, um den Wechselkurs des Frankens stabil zu halten. Die Notenbank in Bern hat erklärt, die Marke von 1,20 Franken je Euro vehement verteidigen zu wollen. Dazu muss sie jedoch massiv Fremdwährungen kaufen, denn die Anleger strömen aus Unsicherheit weiter in das Land. Zinsgrenzen für Euroländer würden dazu führen, dass sich Schuldenstaaten wie Spanien und Italien günstiger verschulden können.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 25.08.2012)

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5 Kommentare
Gast: So-wird-der-Bock-zum-Gärtner
26.08.2012 16:10
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CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt attackiert den EZB-Chef +++Draghy+++ wegen dessen Idee für eine Zinsobergrenze beim Kauf von Staatsanleihen. „Mario <Traghi istauf dem allerbesten Weg, als der Falschmünzer Europas in die Geschichte einzugehen!"

Dobrindt bezeichnet die Idee als den Versuch, vertragswidrig eine "Finanzierung der Schuldenländer durch die Hintertür" zu erreichen - damit könnten "Schuldensünder ihren Schlendrian fortsetzen".
Weiter Zitate von CSU-General. Doprint:
„Mit solchen Vorschlägen begibt sich Dragi M.auf den besten Weg, in das Geschichtsbuch als der Falschmünzer Europas einzugehen!"
„Drakhi misssbraucht die EZB als Schaufelrad - um Geld vom stabilen/soliden Norden Europas in den defizitären Süden zu schaffen. Damit macht Dragi die EZB zur Inflationsbank!".

Auch Bundesbankpräsident Jens Weidmann kritisierte die Pläne der EZB für ein neues Programm zum Aufkauf von Staatsanleihen ungewöhnlich scharf. "Eine solche Politik ist für mich zu nah an einer Staatsfinanzierung durch die Notenpresse", sagte Weidmann dem SPIEGEL. Die grundlegenden Probleme würden auf diese Weise nicht gelöst. "Der Geldsegen der Zentralbanken würde anhaltende Begehrlichkeiten wecken", zeigte sich der Bundesbank-Chef überzeugt.

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/csu348.html
http://www.noz.de/deutschland-und-welt/wirtschaft/65827019/issing-kritisiert-plaene-von-ezb-praesident-draghi
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/csu-alexander-dobrindt-beleidigt-draghi-als-falschmuenzer-europas-a-852133.html
http://www.preussische-allgemeine.de/nachrichten/artikel/draghi-im-zwielicht.html
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/csu-dobrindt-greift-ezb-chef-draghi-wegen-euro-rettung-an-a-848240.html
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/mario-draghi-superbanker-aus-berlusconien-a-746185.html

Gast: Jens Schmidtke
26.08.2012 09:25
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Der größte Raubzug der Geschichte Der Euro basierte von Anfang an auf falschen Versprechungen, Lügen und Legenden. Mittlerweile gibt es kaum noch Gesetze oder Vereinbarungen, die nicht gebrochen wurden. - Was Politiker verschweigen: Bei den beschlossenen Rettungspaketen und Rettungsschirmen handelt es sich um die größtangelegteste Enteignungsaktion aller Zeiten. „Es wird nicht so sein, dass der Süden bei den sogenannten reichen Ländern abkassiert. Dann nämlich würde Europa auseinanderfallen. Es gibt eine ‚no bail-out rule‘. Das heißt, wenn sich ein Land durch eigenes Verhalten hohe Defizite zulegt, dann ist weder die Gemeinschaf noch ein Mitgliedstaat verpflichtet, diesem Land zu helfen.“Horst Köhler, damals Finanzstaatssekretär, April 1992



Die Lüge von der stabilen Währung:
Wie Politiker den Euro als DMark-Ersatz lobten

· „Ihr könnt darauf vertrauen, dass der Euro eine stabile Währung sein wird. Das funktioniert.“ Wolfgang Schäuble, damals Unionsfraktionschef, Dezember 1996

· „Die Stabilität des Euro hängt langfristig von der Reaktion der Finanzmärkte ab. Wenn die Teilnehmer der Währungsunion, was ich befürchte, nach politischen Erwägungen ausgewählt werden, dann wird das die Devisenhändler beeindrucken.“ Gerhard Schröder, damals niedersächsischer Ministerpräsident, Februar 1997

· „Auf keinen Fall darf es einen weichen, inflationstreibenden Euro geben.“Jacques Delors, früherer EG-Kommissionspräsident, Juni 1997

· „Es gibt keine Zentralbank der Welt, die von der Politik so unabhängig ist wie die Europäische Zentralbank.“ Wim Duisenberg, erster EZB-Präsident, Juni 1998

· „Der Euro ist eine außerordentlich stabile Währung, stabiler als zum Beispiel die Mark während der meisten Zeit ihrer 50-jährigen Existenz.“ Otmar Issing, damals Chefökonom der Europäischen Zentralbank, Januar 2000

· „Der Euro beruht auf derselben Art von Stabilität wie die Mark. Dafür haben wir mit dem Stabilitätspakt gesorgt.“ Romano Prodi, damals EU-Kommissionspräsident, September 2001

· „Dieses Geld wird eine große Zukunft haben!“ Helmut Kohl, Altbundeskanzler, Dezember 2001

GESAMTER LINK UNTER:

http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/10681-der-groesste-raubzug-der-geschichte

Gast: Angela Schäubele
25.08.2012 18:43
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Goldman Sachs "Bindeglied zwischen Draghi, Monti und Papademos" In einem aufschlußreichen Artikel in Le Monde beschrieb der Londoner Korrespondent der Zeitung, Marc Roche wichtige Aspekte der neuen EU-Bankendiktatur. Auszüge: "Was haben Mario Draghi, Mario Monti und Lucas Papademos gemeinsam? Der neue Präsident der EZB, der zukünftige Chef des italienischen Kabinetts und der neue griechische Ministerpräsident gehören zu verschiedenen Graden zur europäischen 'Regierung Sachs'. Die amerikanische Investmentbank hat sich in Europa ein einzigartiges Einflussnetz geschaffen, das seit Jahren in einer engmaschigen, sowohl sichtbaren als auch nicht sichtbaren Struktur aufgebaut wurde."


"Jeder Wettbewerb bedarf einer Hierarchie. Dabei geht der erste Preis sicherlich an
Mario Draghi,
der zwi 2002 u 2005 Vizechef von Goldman Sachs /GS) für Europa war.
Als sog. Teilhaber sind 'Unternehmen u souveräne Staaten' sein Aufgabengebiet. Unter dieser Bezeichng kümmert er sich um den Verkauf von 'Swaps', die es erlauben, einen Teil der Staatsschulden zu verschleiern. So wurden die griech. Bilanzen frisiert. Danach kommt Monti, seit 2005 internat.r Berater (GS]. Dritter ist Lucas Papademos, der gerade griech. Ministerpräsident wurde. Er war zwi 1994 u 2002 Chef der griech. Zentralbank u in dieser Eigenschaft an der von GS begangenen Bilanzfälschg beteiligt. Verwalter der griech.Staatsschulden ist /war Petros Christodoulos, ein ehem. Börsenmakler von GS"


" Draghi beteuert, dass er – er übernahm die Funktion [bei GS) Jahr 2002 - nichts mit dem Frisieren der griech. Bilanzen zu tun gehabt habe, das schon 2 Jahre früher stattgefunden hatte. Und er trat 2005 zurück, ein Jahr, bevor GS einen Teil des in Frage stehenden „swaps“ an die Nat.l Bk of Greece verkaufen konnte, die führende Geschäftsbank des Landes, deren Chef damals Petros Christodoulos, ein ehem. Mitarbeiter von GS war. Heute ist dieser veraUnd das Ende der Geschicht???


Ein kleiner Wohnsitzloser, den man mehrmals erwischte wie er eine Flasche Korn
im Supermarkt stibizite, um sein Elend für eine Weile wegzusaufen, wird in der Regel mit 6 Monaten Haft bestraft.
Figuren wie Trakhi Mario. ( AND OTHER FRIENDS)
der uns Milliarden stahl, wird mit dem Präsi Stuhl der EZB belohnt!
Freunde zieht euch warm an – die Rosstäuscher und Krattler sind auf dem Vormarsch – sind seit einigerf die Herren dieser WELT!
http://www.youtube.com/watch?v=n1tAfyvvrQ0&feature=youtu.be
ntwortlich für die Institution, die die griech. Staatsschulden verwaltet."

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Die EZB ist ein zahnloser Papiertiger

Die drüfen nichts kaufen, denn die sind der Geldwertstabilität verpflichtet, schon vergessen?

Also werden die maroden Staaten pleite gehen, weil der ESM mit dem deutschen Grundgesetz nicht vereinbar ist.

http://www.meinbezirk.at/schoenkirchen-reyersdorf/wirtschaft/panikmache-euro-d324668.html