22.05.2013 01:55 Merkliste 0

Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

03.10.2012 | 07:22 |  von Stefanie Kompatscher (DiePresse.com)

Der Börsenpsychologie-Experte erklärt, warum das Risiko von Immobilien und Gold unterschätzt wird - und warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

DiePresse.com: Sie leiten die "Behavioral Finance Group" an der Uni Mannheim. Haben Sie auch schon einmal einen Affen, der zufällig Aktien auswählt, gegen Profi-Investoren antreten lassen? Solche Experimente führen ja immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen. 

Martin Weber:
Nein, das war nicht nötig, die Forschung ist hier relativ eindeutig: Wenn man selbst entscheidet, ist man vermutlich etwas schlechter als die Profis. Wenn man die Profis betrachtet, sind sie auch nicht besser als der Markt. Die Frage lautet eigentlich: Kann man den Markt schlagen?

Und - kann man?

Es gibt ein starkes Signal dafür, dass es sehr schwierig ist: Die Banken fahren - zumindest hier in Deutschland - ihren Eigenhandel zurück. Wenn dieser so lukrativ wäre, würden sie das ja nicht tun. Erfolgreich kann man vielleicht bei Nebenwerten sein, mit denen sich nur wenige Leute beschäftigten. Jemand, der das so macht, hat mir einmal erzählt: "Als ich jung war, saß ich nachts auf dem Parkplatz und habe mit den Arbeitern gesprochen". Ein interessanter Zugang. Es ist schon möglich, eine gute Research zu machen. Allerdings darf man die Kosten nicht aus dem Auge verlieren. Und mit größeren Werten beschäftigen sich ohnehin so viele, dass man sich keinen Vorsprung herausarbeiten kann.

Könnte man einen Vorsprung haben, wenn man in Unternehmen investiert, die man kennt - also als Österreicher in österreichische Unternehmen?

Das ist sicherlich für das österreichische Unternehmen gut, aber nicht für den österreichischen Investor. Ein Beispiel dafür, wie schief das laufen kann, ist der Skandal um den US-Energieriesen Enron. Viele ehemalige Angestellte haben ihr Vermögen in den Konzern investiert und dann fast alles verloren. Wie unsere Oma schon sagte: "Man soll nicht alle Eier in einen Korb legen". Es fällt vielen schwer - da es gegen die Intuition ist. Aber: Breite Streuung, also weltweit in Indizes zu investieren, ist der Königsweg. Je mehr ich darüber lese, desto sicherer werde ich mir.

Warren Buffett sieht das anders. Er hat einmal gesagt: ''Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen''.

Danke für das tolle Beispiel. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Markt und Buffetts Harem: Am Markt kann ich den Wert von Firmen ablesen, da sich unheimlich viele Leute mit diesen Firmen beschäftigen. Tausende versuchen nichts anderes, als den Markt zu schlagen. Und davon profitiere ich als Investor.

Menschen tendieren dazu, neue Informationen überzubewerten: Wir werden zu hektisch und machen Fehler.



Wie groß sind die Unterschiede im Verhalten von Profis und Laien?

Der Laie reagiert meistens spontaner und damit oft auch schlechter. Er hat höhere Kosten und natürlich weniger Information. Denn wenn ein Profi-Investor anfängt für das Japan-Desk zu handeln, ruft er erst mal seinen Kumpel in Tokio an. Außerdem gibt es im Investmentfonds-Bereich persönliche Gespräche mit den Vorständen. Natürlich erzählen die keine illegalen Insider-Informationen, aber man bekommt doch einen ganz anderen Blick auf die Unternehmensstrategie.

In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" haben Sie gesagt, man sollte sich von schlechten Neuigkeiten am besten distanzieren. Sollten Anleger also künftig die Wirtschaftsnachrichten überlesen?

Es gibt ein mathematisches Theorem, das erklärt, wie wir neue und alte Informationen verarbeiten. Menschen tendieren dazu, neue Informationen überzubewerten: Wir werden zu hektisch und machen Fehler. Man sieht das auch an den Medien - irgendwie ist das Glas immer halbvoll, aber manchmal wird es als halbleer bezeichnet. Ein Beispiel: Jetzt machen wir uns Sorgen über niedrige Zinsen, vor drei Jahren hat jeder gedacht, die Zinsen gehen hoch. Und eigentlich hat sich nichts geändert.

"Hin und Her macht Taschen leer" - ich nehme an, Sie stimmen dieser Börsenweisheit zu?

Ja, vor allem deshalb, weil Gebühren oft unterschätzt werden. Denn wir können den Zinseszins nicht im Kopf ausrechnen. Wir denken: Ein Prozent ist nicht viel. Aber wenn man das über 20 Jahre rechnet, geht es um enorme Beträge.

Hat sich das Verhalten der Anleger eigentlich seit dem Ausbruch der Finanzkrise verändert?

Sollte sich das Verhalten ändern? Nein! Es gibt vom amerikanischen Aktienmarkt Daten aus über 200 Jahren: Er ist im Durchschnitt um sieben Prozent gewachsen - obwohl es viele Krisen gab. Es gibt immer Krisen. Und der nächste Crash kommt bestimmt.
Ob sich das Verhalten geändert hat, untersuchen wir gerade am Institut. In der Krise sind doch einige aus Fonds raus gegangen und haben die Sache selbst in die Hand genommen. Was ist passiert? Sie haben ihr Risiko stark erhöht, weil sie nicht mehr diversifiziert anlegen, sondern nur noch in große deutsche Unternehmen investieren. Das ist einfach keine sinnvolle Strategie.
Wenn ich in die BASF investiere, dann gibt es da Arbeitskräfte, Vorstände und eine Geschäftsidee. Gold ist dagegen reine Spekulationssache, weil es keinen realen Wert hat.


Was halten Sie davon, jetzt verstärkt in die vermeintlich sicheren Anlagen wie Gold und Immobilien zu investieren?

Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts. Punkt. Wenn ich in die BASF investiere, dann gibt es da Arbeitskräfte, Vorstände und eine Geschäftsidee. Gold ist dagegen reine Spekulationssache, weil es keinen realen Wert hat. Wie bereits gesagt haben wir Daten der letzten 200 Jahre - und Gold war keine erfolgreiche Investition. Auch Immobilien sind superriskant. Abgesehen von den Blasen der vergangenen Jahre: Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe und verkaufe, kosten mich alleine Steuern, Maklergebühr usw. an die zehn Prozent. Und dann hat sich noch nicht einmal der Preis geändert. Dann doch lieber BASF, wo ich auch Immobilien und Sachwerte habe - und sogar einen Vorstand, der sich darum kümmert.

Das Risiko von Aktien wird also zu hoch eingeschätzt?

Nein, die Wissenschaft belegt, dass man keine höheren Renditen erzielen kann ohne mehr Risiko. Aber dieses Risiko wird bei Immobilien unterschätzt, weil man sie anfassen kann. Stellen Sie sich einmal vor, man würde ein Papier kaufen und allein durch Gebühren und Steuern zehn Prozent verlieren.

Wie sinnvoll ist es, Geld in deutschen oder österreichischen Staatsanleihen anzulegen?

Man kann nicht alles riskant investieren, daher ist es sicherlich sinnvoll, einen Teil in Staatsanleihen anzulegen. Manche Leute investieren lieber in Unternehmensanleihen. Aber sie sollten bedenken, dass sich der Staat Geld beschaffen kann, indem er die Steuern erhöht - das trifft wiederum die Unternehmen. Durch dieses Macht- und Steuermonopol ist eine Staatsanleihe von der Logik her sicherer als eine Unternehmensanleihe.

Gottfried Heller, der mit dem Börsenguru André Kostolany eng zusammengearbeitet hat, sagte vor kurzem in einem "Handelsblatt"-Interview: "Ich habe etwa 90 Prozent meines Vermögens in Aktien investiert. [...] Denn Aktien sind nur kurzfristig riskant, langfristig aber nicht."

Das wäre schön, wenn das so wäre. Aber wenn Aktien langfristig sicher wären, dann dürften Sie keine höheren Renditenerwartungen haben. Es ist auch ein Fehler mit solchen Argumenten Aktien oder Indizes zu propagieren. Denn so mancher wird dann zu Recht fragen: Wieso gibt es Perioden, in denen ich zehn Jahre lang Geld mit Aktien verloren habe?

Als älterer Professor kann man ruhig die Hälfte in Aktien investieren - aber natürlich immer breit diversifiziert.



Wie viel Prozent seines Geldvermögens sollte man Ihrer Meinung in Aktien investieren?

Das hängt davon ab, wie gut man schläft und ob man bereit ist, auch einmal einen Rückschlag in Kauf zu nehmen.

Wie handhaben Sie das persönlich?

Als älterer Professor kann man ruhig die Hälfte in Aktien investieren - aber natürlich immer breit diversifiziert. Würde ich meine selbstgenutzte Immobilie zum Vermögen zählen, wäre es weniger.

Auf einem Daytrading-Seminar ist mir aufgefallen, dass auf 100 Männer gerade einmal fünf Frauen kommen.

Das ist eigentlich schon ziemlich viel.

Gibt es eine Erklärung für dieses Ungleichgewicht?

Es hat vielleicht psychologische Hintergründe. Viele Studien kommen zum Ergebnis, dass Frauen etwas mehr risikoscheu sind als Männer. Aber Genaueres kann ich Ihnen dazu nicht sagen.

Und was halten Sie von Daytrading?

Daytrading ist ein Hobby. Ich würde empfehlen, stattdessen im Garten zu arbeiten oder Tennisspielen zu gehen. Daytrading nützt nur den Banken: Ihre liebsten Kunden sind immer jene, die die höchsten Gebühren zahlen.

Haben Sie zum Abschluss noch einen Tipp für die Teilnehmer unseres Börsenspiels?

Das Börsenspiel kann man nur gewinnen, wenn man extreme Wetten eingeht - mit der Realität hat das aber wenig zu tun.

Zur Person
Martin Weber (*1952) ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er hat sich auf auf die verhaltensorientierte Kapitalmarktanalyse spezialisiert und leitet die "Behavioral Finance Group".

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

Mehr auf DiePresse.com

143 Kommentare
2 0

Re: Re: Hallo Hr. Weber...

Gold halte ich für die wesentlichste Anlageform in einem Depot vor allem auch nach Krisenzeiten zum Neuanfang. Es kann kaum wertlos sein, wenn es einen Wert hat seitdem es dieses Metall gibt. Eine Papierwährung kann so eine Bilanz nicht vorweisen. Alleine die Tatsache, dass Gold in allen Kulturen als wertvoll angesehen wurde spricht ebenfalls dagegen. Wichtig ist den Grundsatz der Piraten zu beherzigen: Sie versteckten physisches !! Gold für später auf einsamen Inseln. Physisches Gold und für später weil sie wußten dass es eben immer einen Wert haben wird und auf der einsamen Insel weil sie wußten, dass die Banker und Politiker größere Verbrecher sind als sie selbst...

Re: Hallo Hr. Weber...

...der Mann scheint überhaupt auch so ein großer Wirtschaftsdampfplauderer zu sein !

Die Wirtschaft ist nicht auszurechnen, denn sehr viele Entscheidungen fallen aus dem Bauch heraus....

Gast: oejs
03.10.2012 17:54
0 3

Geschichte des Londonder Goldfixings


85 Jahre lang und bis 2004 trafen sich die fünf Mitglieder des Goldfixings persönlich jeden Tag im Büro von N. M. Rothschild, Vorsitzende des Goldfixings, in der St. Swithins Lane in London.

Jeder Vertreter der fünf Banken hatte telefonischen Kontakt mit deren Hauptsitz. Sie wussten jedoch schon, ob ihre jeweilige Bank mehr kaufen oder mehr verkaufen wollten, nach dem sie die Geschäfte ihrer Kunden balanciert hatten.

Genau so wie bei dem ersten Goldfixing am 12. September 1919 kennen diese fünf Banken das Volumen der insgesamten Käufe und Verkäufe besser als alle andere.

Die Rothschild Bank beschloss 2004 aus dem Goldmarkt zu steigen. Dies ihre Begründung: 'Unsere Einnahmen aus dem Rohstoffhandel in London sind im prozentuellen Vergleich zu unseren insgesamten Einnahmen in den letzten fünf Jahren gefallen.' Seit dem ist der Goldpreis um das Doppelte gestiegen und der Vorsitzende rotiert jährlich zwischen den anderen fünf Mitglieder: Deutsche Bank, Barclays Capital, ScotiaMocatta, HSBC und Société Générale.

Als in der grossen Wirtschaftskrise die Leute verzweifelt ihr Geld in Gold anlegten, wurde überdies der Handel von Gold staatlicherseits ausgesetzt, was bedeutete, dass alle Anlagen in GOLD sofort WERTLOS waren.

1 0

Re: Geschichte des Londonder Goldfixings

Gold wurde nicht wertlos, sondern zu einem fixen Wechselkurs zurückgenommen, weil die Zentralbank das Gold benötigte, um die Golddeckugn aufrecht zu halten. Heute gibt es aber keine Golddeckung!

Falls das Gold wieder von der Zentralbank angekauft werden sollte, so wird sie wohl einen angemessenen Preis bezahlen müssen, sonst werden die Zentralbanker keine ruhige Minute mehr haben.


Antworten Gast: Bärenfalle...
03.10.2012 20:49
3 1

Re: Geschichte des Londonder Goldfixings

Und wenn die Börsen die "circuit-breaker" aktivieren kann man sich sämtliche Papierln erst recht auf den Bauch hauen.

Weil weder hat man diese heute physisch im Depot (taugt also nicht mal zum anheizen des Ofens) noch kann man diese als Kleinanleger mit Depot bei der Hausbank an der Börse vorbei in den dark pools handeln.

Bittesehr .. hier das Kleingedruckte welches die Papier-Liquiditätsanhänger leider gerne übersehen:

http://www.sec.gov/investor/alerts/circuitbreakersbulletin.htm

Wenns knallt hat man heute definitiv keinen Zugriff auf seine Papierl, gilt natürlich auch für ETFs, REITs, CDS, CDOs, Zertifikate usw. usw.

In drastischen Zeiten sind Aktien heute im Gegensatz zu früher als physische Lieferung sehr verbreitet war eben nicht liquide.

Die Rechtslage zu Eigentum welches über längere Zeiträume nicht besessen wird ist übrigens recht interessant.


Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 19:35
4 1

Köstlich ...

"Als in der grossen Wirtschaftskrise die Leute verzweifelt ihr Geld in Gold anlegten, wurde überdies der Handel von Gold staatlicherseits ausgesetzt, was bedeutete, dass alle Anlagen in GOLD sofort WERTLOS waren."

Nur weil die Börse geschlossen ist glauben sie, dass ihre Wertpapiere wertlos sind?

Was sie da behaupten ist bei Gold, das sie bei sich tragen, noch viel sinnloser.

Nach einem Währungsschnitt werden sie neidisch sein auf all die die rechtzeitig etwas Gold gekauft haben.

Gast: Protestor
03.10.2012 17:31
7 2

Goldspekulation in 5000 Jahren

Gold ist reine Spekulation in 5000 Jahren? Falsch! Der Herr Professor versteht von Wirtschaft nicht viel, seine Beispiele widerlegen sich selbst. Einmal muss die Enron-aktie als Warnung herhalten, dann die BASF-aktie den überlegenen Sieger gegenüber Gold spielen. Zum Glück habe ich nicht bei diesm feisten Professor studiert. Was ist Spekulation, Angebot und Nachfrage, Geld?- und ein Picasso ist auch nur ein Stück Papier.... Ich halte nichts von der Argumentation dieses Professors.

9 1

Guter Tip:

Machen Sie immer exakt das Gegenteil von dem, was Ihnen "Bank- und Börsenexperten" raten und Sie werden in Kürze sehr wohlhabend.

Gebot der Stunde daher: (Physisches) Gold und Silber kaufen!

Antworten Gast: yamo
03.10.2012 19:13
2 3

Re: Guter Tip:

Ratschläge in anonymen Postings hingegen sind uneingeschränkt verlässlich und der sicherste Weg zu Wohlstand aller Art.

Antworten Antworten Gast: Bärenfalle...
03.10.2012 20:38
5 0

Re: Re: Guter Tip:

Stimmt schon.

Mein Bankberater wollte mir in den letzten 10 Jahren so verkaufen:

Aktienfonds investiert im Nemax

Argentinienanleihen

"Sichere" Lehmann-Zertifikate mit Kapitalgarantie

Anteile seiner eigenen Bank (musste später gerettet werden ..)

Aktuell: Bausparer

Hmmm.. das der Mann noch immer seinen Job hat beweist das er wohl tatsächlich im gewünschten Rahmen seine Produkte an den Mann bringt.


Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 19:38
0 0

Hirn muss mann auch bei nicht anonymen Postings und bei sonstigen Publikationen einschalten.

Sonst haben wir wieder eine Klimakatastrophe.

Gast: Jeky
03.10.2012 16:49
7 1

Der Börsenpsychologe

Dem Börsenpsychologen laufen anscheinend die spekulierenden Schafe davon.

"Wie viel Prozent seines Geldvermögens sollte man Ihrer Meinung in Aktien investieren?

Das hängt davon ab, wie gut man schläft und ob man bereit ist, auch einmal einen Rückschlag in Kauf zu nehmen."

Aber im gleichen Atemzug meint er Gold sei eine reine Spekulationssache....

Gold steigt proportional zur Geldentwertung. Deswegen notiert es jetzt in Euro auf Höchstkurs. Verfolgt man die Schieflage der Eurostaaten lässt sich annehmen, dass der Preis weiter steigen wird. Griechenland ist erst der Anfang. Wenn Spanien als nächstes unter den Schirm will wird das Misstrauen weiter verstärken.

Gast: Kaufmann 1010
03.10.2012 16:21
2 8

Schon seltsam, welche Kommentare man hier lesen kann.

Viele zeugen von ökonomischem Unwissen.

Leute:

Wer einen Funken von Ökoniomie versteht, weiß, dass nichts von dauerhaft gleichem Wert ist.

Und wenn ich hier von einer demnächst eintretenden Hyperinflation im Euroraum lese, so zeigt dies, wie schrecklich dumm diejenigen sind, die solches verbreiten.

Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 16:39
2 0

Re: Schon seltsam, welche Kommentare man hier lesen kann.

Schöne Kritik.

Warum kären sie nicht die Leute auf?

Antworten Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 16:55
2 2

Re: Re: Schon seltsam, welche Kommentare man hier lesen kann.

das hat er bereits:

1. keine Wertanlage dieser Welt und kein Trend bleibt für immer bestehen (es gibt Aufs und Abs). Es ist blauäugig zu glauben, dass der Trend von Gold der letzten Jahre dauerhaft anhält!

2. Es droht keine Hyperinflation in Europa!

Öonomie 101 ;-)

0 0

Re: Re: Re: Schon seltsam, welche Kommentare man hier lesen kann.

Die dauernden Aufs und Abs haben ja verhindert, dass zu viele Leute Gold kaufen.

Die Regierungen sind sicher nicht interesseirt an einem hohen Goldpreis. Die Banker ebenfalls nicht.
Trotzdem ist er gestiegen, bzw. richtig wäre: Sind der Euro und der Dollar relativ gefallen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 19:27
2 0

Re: Re: Re: Schon seltsam, welche Kommentare man hier lesen kann.

Ich bin auch der Meinung, dass die Gold-Blase platzen wird.

Das wird ein Schock für viele. Wenn es so weit sein wird wird der Goldpreis von 40.000,- USD auf 35.000,- USD stürzen.

Das mit der Hyperinflation sehe ich anders.

Aber was soll´s wir werden es miterleben.

Gast: Fprester
03.10.2012 16:13
2 0

Gold legte überdurchschnittlich zu

Im Jahre 1995 gekauftes Gold hat bis dato im Jahresdurchschnitt 7.4 % zugelegt.

Re: Gold legte überdurchschnittlich zu

Der Goldpreis ist mir eigentlich egal. Hauptsache mein Kg Gold aus 1995 wiegt heute immer noch ein Kg! Und (wahrscheinlich) morgen auch noch!

Antworten Gast: yamo
03.10.2012 19:18
0 0

Re: Gold legte überdurchschnittlich zu

1980 war der Preis auch so hoch wie 1995 - auf diese Distanz schaut der Schnitt dann nicht mehr so gut aus...

0 0

Re: Re: Gold legte überdurchschnittlich zu

Entscheidend ist doch was Gold jetzt tut, bzw. was die Zentralbanker mit unserer Währung anstellen, nicht was Gold von 1980 bis 1995 tat. Das war eine ganz andere Zeit!

Da gab es 1980 eine Paul Volker, der die Leitzinsen in fast astronomische Höhen hievte und so den Dollar rettete. Denken Sie dass das heute wieder passieren wird?
Was würden die Schuldner dazu meinen?

0 0

Re: Gold legte überdurchschnittlich zu

Und wie sieht es seit dem frühesten datenpunkt aus? Die 7,4% sind CAGR nehme ich an?

Antworten Antworten Gast: Hans im Glück
03.10.2012 19:41
0 0

Re: Re: Gold legte überdurchschnittlich zu

Auf lange Sicht ist der interne Zinssatz 5%.

Gast: Bänkster
03.10.2012 16:01
1 0

der Euro wird immer weniger wert

gegenüber echten Werten wie Öl oder Gold.

Aber ein Barrel ist ein Barrel, macht im Winter warm oder läßt unser Auto fahren.

Gold trägt seinen Wert in sich, ist ein

1) Wertspeicher (seit über 2000 Jahren)

2) Wertmaßstab: ich kann mit Gold messen, was ein Euro (= etwa 0,022 g Gold) oder Barrel Brent (etwa 2.4 g Gold) und

3) Zahlungsmittelfunktion (prinzipiell alle Goldmünzen mit Nennwert, obwohl niemand so blöd sein wird und Gold so verschleudert wird...)

Mit diesen 3 Funktionen erfüllt GOLD alle Vorrausetzungen, um es berechtigterweise als die ÄLTESTE und BESTÄNDIGSTE WÄHRUNG der Menschheit zu bezeichnen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Geld

Selbst die Notenbanken zählen Gold zu ihren "Devisenbeständen" und bestätigen damit den Geldcharakter von Gold.

Anders als Fiat-Geld trägt Gold allerdings seinen Wert in sich (und ist gedeckt durch All-In Kosten von durchschnittlich etwa 1100 USD und Grenzkosten für neue Goldvorkommen, die deutlich darüber liegen).

Anders als Fiatgeld, brauch Goldgeld auch keine Politiker, Bänker oder Notenbänker um stabil und werthaltig zu sein und zu bleiben - im Gegenteil, je inkompetenter diese "Elite", umso mehr steigt die Kaufkraft der Währung Gold.

Diese Krise ist zwar schon ein paar Jährchen alt, aber wer glaubt, sie wäre in 1-2 Jahren gegessen, der mäge bei Gelegenheit auch gleich den Osterhasen grüßen, wenn er ihn sieht ;)

Experte für Börsenpsychologie

aber nicht für Ökonomie.

Papiergeld, Staatsanleihen und Unternehmensanleihen werden nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit wertlos werden in der kommenden Hyperinflation.

Gold sollte den besten Werterhalt bieten gefolgt von Immobilien. Aktien kann man als sehr langfristiges Investment beimischen.

Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 16:10
3 1

Re: Experte für Börsenpsychologie

Ich glaube das sich die meisten Aktien besser schlagen werden als Gold !

Der Hauptgrund ist das Unternehmen stark verschuldet sind und diese Kosten dann wegfallen. Des weiteren hinken die Kosten den Preisen hinterher.
Aber der Hauptrund ist das Kein Schwein Aktien wirklich will.

Es besteht auch nicht so eine große Gefahr der Enteignung oder des Verbotes, da die großen Spielmacher ja in Aktien ihre Vermögen haben und ohne Unternehmen sowieso nichts geht. Nicht einmal ein Massengemetzel ist ohne Massenproduktien möglich.

Antworten Gast: Wirist Low
03.10.2012 16:04
1 0

Re: Experte für Börsenpsychologie


Ach und du peinlicher Komiker willst etwas von Ökonomie verstehen?
Da lachen wohl die Hühner.

Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 15:51
1 0

Re: Experte für Börsenpsychologie

das ist hoffentlich ironisch gemeint. Sonst sollten Sie Ihren Nicknamen überdenken

Antworten Gast: Bänkster
03.10.2012 15:48
2 0

Re: Experte für Börsenpsychologie

bezüglich IMMOBILIEN - siehe mal Griechenland !

Griechenland hatte anders als Spanien keine vergleichbare Immobilienblase - und trotzdem stürzen dort die Immopreise stärker als in Spanien. Warum?

Einerseits wegen der allgemeinen Krise (Leute haben einfach weniger Geld), aber vorallem IMMOBILIEN werden einfach vom Staat (der ums Überleben kämpft) massiv besteuert !!!

Und wie der Name "IMMOBILIE" schon sagt - sie ist immobil und kann nicht so einfach wie Geld oder noch einfach wie anonym gekauftes physisches Gold vor dem Zugriff eines Staates geschützt werden. Immobilien (Grundbuch) kann man nicht verstecken, ausser man ein anderer steht im Grundbuch, aber dann gehört einem die Immobilie auch nicht wirklich....

1 0

noch ein experte


4 0

Und was ist dann der Euro? Eine sichere Sache!? *lach*


Gast: sheriffxl
03.10.2012 13:59
3 0

Interessanter Artikel zu diesem Thema

Der "Experte" Weber sollte auch mal diesen Artikel lesen:
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1295867/Rekordtief_100-Euro-fuer-nur-226-Gramm-Gold?obref=obinsource
Auch für alle anderen interessant.

Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 13:29
6 4

Naja...

Eigentlich ist der Artikel recht interessant und die Meinung des Prof. entspricht zum Großteil der Realität - das ist bei "Experten" heute leider nicht mehr allzu oft der Fall.
Seine Meinung zu Gold allerdings schlägt dem Fass den Boden aus! Als Mitbegründer der DEUTSCHEN EDELMETALL-GESELLSCHAFT DEG frage ich mich, wie Herr Weber einen solchen Unsinn verbreiten kann. Nun ja, er erhält sein Gehalt sicherlich von staatlichen Stellen, aber ein wenig mehr Rückgrat hätte ich mir schon gewünscht...
Wer nach der DOTCOM-Blase seine sieben Sinne zusammengenommen hat und sich für Investments in Edelmetalle entschieden hat, kann heute selbst bei dem sichersten aller Investment - dem physischen Besitz - auf einen satten Gewinn von ca. 450 bis 520 % blicken (je nachdem, ob man mehr in Gold oder Silber investiert ist). Da wir uns langsam auf das Ende des Kondratieff-Zyklus hinbewegen, werden wir auch bei den Edelmetallen eine Blase sehen. Doch diese ist noch weit entfernt. Warum? Weil sich die Edelmetalle in den letzten Edelmetall-Bullenmärkten immer um das ca. 24-fache (Gold) bzw. 45-fache (Silber) verteuert haben. Momentan haben sich die beiden monetären Edelmetalle erst versiebenfacht!!! - da ist also noch reichlich Luft nach oben. Leider fehlen solchen interessanten und wichtigen Informationen in diesem Artiklel, da der Herr Proffessor dies verschweigt - oder den Menschen aus unbekannten Gründen nicht mitteilen will oder darf!

EULENSPIEGE

Antworten Gast: leser1987
03.10.2012 14:38
2 1

Re: Naja...

Zitat: "letzten Edelmetall-Bullenmärkten immer um das ca. 24-fache (Gold) bzw. 45-fache (Silber) verteuert haben"
und
"da ist also noch reichlich Luft nach oben."

Das ist kompletter Unsinn. Nur weil das früher so war, bedeutet das nicht einmal ansatzweise, dass es wieder so sein wird.

ganz abgesehen von den verschwörungstheoretischem Unsinn am Schluß: "da der Herr Proffessor dies verschweigt - oder den Menschen aus unbekannten Gründen nicht mitteilen will oder darf"

Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 18:31
1 0

Re: Re: Naja...

"Nur weil das früher so war, bedeutet das nicht einmal ansatzweise, dass es wieder so sein wird"
Da hast du ganz recht, mein Junge. Auch wenn du beim letzten EM-Bullenmarkt scheinbar noch garnicht auf der Welt warst. Diesmal wirst du es aber am eigenen Leib erleben. Good luck!

Antworten Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 15:14
0 0

Re: Re: Naja...

Er muß ja das Geschäft ankurbeln !

Gold kann steigen oder auch nicht. Wenn es steigt werden alle Sachwerte auch steigen und wenn alles zusammenbricht wird man in der Not für einen Golbarren ein Ei bekommen, was aber besser ist als diese Papierfetzen.

Sicher ist nur das der jetzige Zustand nicht gehalten werden kann !

Antworten Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 18:28
0 0

Re: Re: Re: Naja...

Ihr Nickname schein Programm zu sein :-)

Und bevor Sie weiter wirres Zeug wie "muß ja das Geschäft ankurbeln" schreiben, sollten Sie sich ein Bild machen. Wir verkaufen/vertreiben nämlich nichts :-)
"Wenn es (Gold) steigt werden alle Sachwerte auch steigen". Eine schreckliche Scheinrealität, die Sie sich da vormachen. Dagegen hilft aber Sachlektüre...
Aber wie gesagt: Der Nick scheint bezeichnend :-)

Antworten Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 14:58
1 0

Re: Re: Naja...

Abgesehen davon, ist es einem Uni-Professor ziehmlich wurscht in was man investiert. Ob es einem MA/Vorstandsmitglied der DEG auch so wurscht ist - Einer Gesellschaft, die nur zum Glorifizieren der Edelmetalle ins Leben gerufen wurde - sei dahin gestellt.

.

Stimme überhaupt nicht mit ihm überein.

Goldkommentar disqualifiziert ihn und ich würde auch nicht sagen, dass Staatsanleihen sicherer sind als Unternehmensanleihen (kommt drauf an welcher Staat und welches Unternehmen man vergleicht).

Gast: Dr. No
03.10.2012 13:19
5 0

der Mann bringt halt seine Meinung zum Ausdruck, aber glauben muss man's ja nicht

besonders seine Meinung zu Gold ist für mich nicht nachvollziehbar. Gold ist echtes Geld mit sehr wohl einem intrinsischen Wert als Anlagemetall (auch und gerade Notenbanken sind wieder Nettokäufer!), als Objekt der Begierde (Schmuck) und immer mehr als Industriemetall (Elektronik).

Was er auch nicht weiss, ist, dass wir momentan das Phänomen "peak gold" erfahren: Die typischen Goldlagerstätten weisen immer weniger Unzen pro Tonne auf, und gleichzeitig steigt daher der Energiebedarf für den erfolgreichen Abbau und auch noch die Energiepreise sind in den letzten Jahren konsistent in die Höhe gegangen. Daher laufen die Kurse der Goldminenaktien mittlerweile nur mehr dem Kurs des physischen Goldes schaumgebremst bis gar nicht nach, früher war es umgekehrt.

Der größte Bubble momentan sind meiner Ansicht nach US Treasuries, und wenn diese Blase platzt, dann ist Gold der Superstar.

Aus den obigen Betrachtungen heraus erachte ich ein Investment in Gold als eine intelligente Anlage zum gegenwärtigen Zeitpunkt.

Wenn einmal die Krise vorbei sein sollte, und wieder mit Anleihen, Sparbüchern und Festgeld real Renditen über Inflation erwirtschaftet werden können, dann wäre Gold die falsche Anlage. Diese Situation haben wir aber momentan nicht.


Gast: Wutvolk
03.10.2012 12:36
6 3

Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Lieber Herr Weber,

Sie haben von Gold so viel Ahnung wie ich von Quantenphysik. Ihren geistlosen Kommentar zu Gold hätten Sie sich sparen können - das qualifiziert Sie nämlich ab.

1 0

Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

er beruecksichtigt nicht die Grundweisheit dass Gold nicht zur Spekulation, sondern zur Vermoegenssicherung dient. Bitte wer hat Gold daheim und bereut den Kauf vor 1,2,5 oder 10 Jahren ? Silber schoss von 2010/11 auf 100%, auf 2012 immer noch 50% hinauf, die Goldmuenzen die ich sammle steigen pro Jahr im Durchschnitt um 12% auf ebay. Lieber Edelmetall als der Finanzindustrie loehnen,fuer die dieser Herr hier Werbung macht.

Antworten Antworten Gast: verkäufer
03.10.2012 13:41
3 4

Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Habe Gold vor einigen Monaten mehrmals um USD 1500 bis 1.800 verkauft und würde jetzt keinesfalls mehr kaufen

Die goldminen werden bald die neuen ANlagen anwerfen, Italien muss verkaufen,in Indien geht die Heiratssaison zu ende - wer ausser den Panikern soll bitte jetzt noch Gold zu diesem überhöhten Preis kaufen??

0 0

Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Falls Sie jemals eine einzige Unze Gold besessen haben sollten - was ich bezweifle -, hatten Sie keine Ahnung WARUM Sie diese besitzen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Bänkster
03.10.2012 13:59
2 1

Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

du hattest nie gold, das ist sicher ;))

Antworten Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 13:53
2 0

Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Wenn selbst Zentralbanken seit zwei Jahren bereits wieder auf der Käuferseite sind, sollten Sie Ihre irrige Meinung schleunigst überdenken :-)
Kommentare wie der Ihrige ("überhöhte Preise" etc.) habe ich bereits bei $ 650,-, $ 1.000 und $ 1.300,- mit einem Lächeln zur Kenntnis genommen - und Edelmetallbesitzer werden auch noch lächlen, wenn der Wert der Edelmetalle in Regionen vorgestoßen sein wird, von denen Unwissende nur träumen werden.

EULENSPIEGEL

Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 13:16
2 4

Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Von 1980 bis 2007 ist der Goldpreis stetig gesunken. Nur weil er jetzt seit 5 Jahren steigt, wird er vom Durchschnittsbürger komplett überbewertet.

Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 13:48
2 0

Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Sicherlich meinen Sie von "1980 bis 2001" - alles andere ist nämlich Unsinn oder eine dreiste Falschaussage!!!

Antworten Antworten Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 14:43
0 1

Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Der Abwärtstrend wurde zwar schon 2004 (!!!) durchbrochen, den Stand von 1980 hat der Goldkurs aber erst 2008 (oh Wunder, genau zur Krise) wieder erreicht.

Sie sollten als Vertreter der DEG Ihre Hausaufgaben machen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Reflector
03.10.2012 18:31
1 0

Re: Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

... und Sie sollten ein Chart mit mehr als 10 Jahre Anzeige verwenden.

Wenn sie irgendein Chart verrlinken können, das zwischen 1980 und heute das AU in USD unter 255,95 ausweist, könnte man weiterdiskutieren, ansonsten gilt wohl das 2001 ATL (1980 - heute), als Wendepunkt einer Abwärtsbewegung, was eben im April 2001 war und weiters, dass Ihre Aussage, "Von 1980 bis 2007 ist der Goldpreis stetig gesunken ...", eindeutig falsch ist.

Ausserdem ist es immer witzig, dass in den AU Gegenargumenten immer das Jahr 1980, als es von Dez 79 bis Mai 80 zu einer extrem kurzzeitigen Überhöhung (Fahnenstange) kam, als Einstiegspunkt gewählt wird.

Anders sieht es nämlich aus, wenn man den Kauf 1970 ansiedelt oder um den Mai 1979 (ca. 2001 ATL Preis), dann wurden nämlich nie nominale Verluste eingefahren.

Von den wirklich ernsten Krisen und Kriegen einmal ganz abgesehen.

Ausserdem ersieht man bei diesen Langfristbetrachtungen, erstens, dass AU nie seinen Wert verlor und zweitens, wie fragil das Fiat Papiergeldsystem ist und in welchem Stadium es sich bereits befindet.

Gold ist nämlich der Kanarienvogel in der Kohlemine oder wenn man die symphatischere, österreichische Metapher lieber will, die Kerze im Weinkeller.

Also noch viel Spass Hr. Weber bei ihrer Altersvorsorge mit den 'sicheren' Staatsanleihen!

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 18:22
0 0

Re: Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Oh Herr - schmeiß Hirn herab! Sie wollen doch nicht wirklich die Kaufkraft von 1980 mit der heutigen vergleichen, oder?? Etwas mehr Kenntnisse habe ich zu hoffen gewagt! Die $ 850,- von 1980 entsprechen heute zwischen $ 2.300,- und $ 3.500,- - je nach dem, ob man der offiziellen oder der inoffiziellen Inflationsberechnung glaubt!
Man sollte schon den Unterschied zwischen "nominalen" und "realen" Werten kennen....