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Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

03.10.2012 | 07:22 |  von Stefanie Kompatscher (DiePresse.com)

Der Börsenpsychologie-Experte erklärt, warum das Risiko von Immobilien und Gold unterschätzt wird - und warum es so schwer ist, den Markt zu schlagen.

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DiePresse.com: Sie leiten die "Behavioral Finance Group" an der Uni Mannheim. Haben Sie auch schon einmal einen Affen, der zufällig Aktien auswählt, gegen Profi-Investoren antreten lassen? Solche Experimente führen ja immer wieder zu erstaunlichen Ergebnissen. 

Martin Weber:
Nein, das war nicht nötig, die Forschung ist hier relativ eindeutig: Wenn man selbst entscheidet, ist man vermutlich etwas schlechter als die Profis. Wenn man die Profis betrachtet, sind sie auch nicht besser als der Markt. Die Frage lautet eigentlich: Kann man den Markt schlagen?

Und - kann man?

Es gibt ein starkes Signal dafür, dass es sehr schwierig ist: Die Banken fahren - zumindest hier in Deutschland - ihren Eigenhandel zurück. Wenn dieser so lukrativ wäre, würden sie das ja nicht tun. Erfolgreich kann man vielleicht bei Nebenwerten sein, mit denen sich nur wenige Leute beschäftigten. Jemand, der das so macht, hat mir einmal erzählt: "Als ich jung war, saß ich nachts auf dem Parkplatz und habe mit den Arbeitern gesprochen". Ein interessanter Zugang. Es ist schon möglich, eine gute Research zu machen. Allerdings darf man die Kosten nicht aus dem Auge verlieren. Und mit größeren Werten beschäftigen sich ohnehin so viele, dass man sich keinen Vorsprung herausarbeiten kann.

Könnte man einen Vorsprung haben, wenn man in Unternehmen investiert, die man kennt - also als Österreicher in österreichische Unternehmen?

Das ist sicherlich für das österreichische Unternehmen gut, aber nicht für den österreichischen Investor. Ein Beispiel dafür, wie schief das laufen kann, ist der Skandal um den US-Energieriesen Enron. Viele ehemalige Angestellte haben ihr Vermögen in den Konzern investiert und dann fast alles verloren. Wie unsere Oma schon sagte: "Man soll nicht alle Eier in einen Korb legen". Es fällt vielen schwer - da es gegen die Intuition ist. Aber: Breite Streuung, also weltweit in Indizes zu investieren, ist der Königsweg. Je mehr ich darüber lese, desto sicherer werde ich mir.

Warren Buffett sieht das anders. Er hat einmal gesagt: ''Konzentrieren Sie Ihre Investments. Wenn Sie über einen Harem mit vierzig Frauen verfügen, lernen Sie keine richtig kennen''.

Danke für das tolle Beispiel. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem Markt und Buffetts Harem: Am Markt kann ich den Wert von Firmen ablesen, da sich unheimlich viele Leute mit diesen Firmen beschäftigen. Tausende versuchen nichts anderes, als den Markt zu schlagen. Und davon profitiere ich als Investor.

Menschen tendieren dazu, neue Informationen überzubewerten: Wir werden zu hektisch und machen Fehler.



Wie groß sind die Unterschiede im Verhalten von Profis und Laien?

Der Laie reagiert meistens spontaner und damit oft auch schlechter. Er hat höhere Kosten und natürlich weniger Information. Denn wenn ein Profi-Investor anfängt für das Japan-Desk zu handeln, ruft er erst mal seinen Kumpel in Tokio an. Außerdem gibt es im Investmentfonds-Bereich persönliche Gespräche mit den Vorständen. Natürlich erzählen die keine illegalen Insider-Informationen, aber man bekommt doch einen ganz anderen Blick auf die Unternehmensstrategie.

In einem Interview mit der "Welt am Sonntag" haben Sie gesagt, man sollte sich von schlechten Neuigkeiten am besten distanzieren. Sollten Anleger also künftig die Wirtschaftsnachrichten überlesen?

Es gibt ein mathematisches Theorem, das erklärt, wie wir neue und alte Informationen verarbeiten. Menschen tendieren dazu, neue Informationen überzubewerten: Wir werden zu hektisch und machen Fehler. Man sieht das auch an den Medien - irgendwie ist das Glas immer halbvoll, aber manchmal wird es als halbleer bezeichnet. Ein Beispiel: Jetzt machen wir uns Sorgen über niedrige Zinsen, vor drei Jahren hat jeder gedacht, die Zinsen gehen hoch. Und eigentlich hat sich nichts geändert.

"Hin und Her macht Taschen leer" - ich nehme an, Sie stimmen dieser Börsenweisheit zu?

Ja, vor allem deshalb, weil Gebühren oft unterschätzt werden. Denn wir können den Zinseszins nicht im Kopf ausrechnen. Wir denken: Ein Prozent ist nicht viel. Aber wenn man das über 20 Jahre rechnet, geht es um enorme Beträge.

Hat sich das Verhalten der Anleger eigentlich seit dem Ausbruch der Finanzkrise verändert?

Sollte sich das Verhalten ändern? Nein! Es gibt vom amerikanischen Aktienmarkt Daten aus über 200 Jahren: Er ist im Durchschnitt um sieben Prozent gewachsen - obwohl es viele Krisen gab. Es gibt immer Krisen. Und der nächste Crash kommt bestimmt.
Ob sich das Verhalten geändert hat, untersuchen wir gerade am Institut. In der Krise sind doch einige aus Fonds raus gegangen und haben die Sache selbst in die Hand genommen. Was ist passiert? Sie haben ihr Risiko stark erhöht, weil sie nicht mehr diversifiziert anlegen, sondern nur noch in große deutsche Unternehmen investieren. Das ist einfach keine sinnvolle Strategie.
Wenn ich in die BASF investiere, dann gibt es da Arbeitskräfte, Vorstände und eine Geschäftsidee. Gold ist dagegen reine Spekulationssache, weil es keinen realen Wert hat.


Was halten Sie davon, jetzt verstärkt in die vermeintlich sicheren Anlagen wie Gold und Immobilien zu investieren?

Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts. Punkt. Wenn ich in die BASF investiere, dann gibt es da Arbeitskräfte, Vorstände und eine Geschäftsidee. Gold ist dagegen reine Spekulationssache, weil es keinen realen Wert hat. Wie bereits gesagt haben wir Daten der letzten 200 Jahre - und Gold war keine erfolgreiche Investition. Auch Immobilien sind superriskant. Abgesehen von den Blasen der vergangenen Jahre: Wenn ich eine Eigentumswohnung kaufe und verkaufe, kosten mich alleine Steuern, Maklergebühr usw. an die zehn Prozent. Und dann hat sich noch nicht einmal der Preis geändert. Dann doch lieber BASF, wo ich auch Immobilien und Sachwerte habe - und sogar einen Vorstand, der sich darum kümmert.

Das Risiko von Aktien wird also zu hoch eingeschätzt?

Nein, die Wissenschaft belegt, dass man keine höheren Renditen erzielen kann ohne mehr Risiko. Aber dieses Risiko wird bei Immobilien unterschätzt, weil man sie anfassen kann. Stellen Sie sich einmal vor, man würde ein Papier kaufen und allein durch Gebühren und Steuern zehn Prozent verlieren.

Wie sinnvoll ist es, Geld in deutschen oder österreichischen Staatsanleihen anzulegen?

Man kann nicht alles riskant investieren, daher ist es sicherlich sinnvoll, einen Teil in Staatsanleihen anzulegen. Manche Leute investieren lieber in Unternehmensanleihen. Aber sie sollten bedenken, dass sich der Staat Geld beschaffen kann, indem er die Steuern erhöht - das trifft wiederum die Unternehmen. Durch dieses Macht- und Steuermonopol ist eine Staatsanleihe von der Logik her sicherer als eine Unternehmensanleihe.

Gottfried Heller, der mit dem Börsenguru André Kostolany eng zusammengearbeitet hat, sagte vor kurzem in einem "Handelsblatt"-Interview: "Ich habe etwa 90 Prozent meines Vermögens in Aktien investiert. [...] Denn Aktien sind nur kurzfristig riskant, langfristig aber nicht."

Das wäre schön, wenn das so wäre. Aber wenn Aktien langfristig sicher wären, dann dürften Sie keine höheren Renditenerwartungen haben. Es ist auch ein Fehler mit solchen Argumenten Aktien oder Indizes zu propagieren. Denn so mancher wird dann zu Recht fragen: Wieso gibt es Perioden, in denen ich zehn Jahre lang Geld mit Aktien verloren habe?

Als älterer Professor kann man ruhig die Hälfte in Aktien investieren - aber natürlich immer breit diversifiziert.



Wie viel Prozent seines Geldvermögens sollte man Ihrer Meinung in Aktien investieren?

Das hängt davon ab, wie gut man schläft und ob man bereit ist, auch einmal einen Rückschlag in Kauf zu nehmen.

Wie handhaben Sie das persönlich?

Als älterer Professor kann man ruhig die Hälfte in Aktien investieren - aber natürlich immer breit diversifiziert. Würde ich meine selbstgenutzte Immobilie zum Vermögen zählen, wäre es weniger.

Auf einem Daytrading-Seminar ist mir aufgefallen, dass auf 100 Männer gerade einmal fünf Frauen kommen.

Das ist eigentlich schon ziemlich viel.

Gibt es eine Erklärung für dieses Ungleichgewicht?

Es hat vielleicht psychologische Hintergründe. Viele Studien kommen zum Ergebnis, dass Frauen etwas mehr risikoscheu sind als Männer. Aber Genaueres kann ich Ihnen dazu nicht sagen.

Und was halten Sie von Daytrading?

Daytrading ist ein Hobby. Ich würde empfehlen, stattdessen im Garten zu arbeiten oder Tennisspielen zu gehen. Daytrading nützt nur den Banken: Ihre liebsten Kunden sind immer jene, die die höchsten Gebühren zahlen.

Haben Sie zum Abschluss noch einen Tipp für die Teilnehmer unseres Börsenspiels?

Das Börsenspiel kann man nur gewinnen, wenn man extreme Wetten eingeht - mit der Realität hat das aber wenig zu tun.

Zur Person
Martin Weber (*1952) ist Professor für Betriebswirtschaftslehre an der Universität Mannheim. Er hat sich auf auf die verhaltensorientierte Kapitalmarktanalyse spezialisiert und leitet die "Behavioral Finance Group".

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143 Kommentare
Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 18:22
0 0

Re: Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Oh Herr - schmeiß Hirn herab! Sie wollen doch nicht wirklich die Kaufkraft von 1980 mit der heutigen vergleichen, oder?? Etwas mehr Kenntnisse habe ich zu hoffen gewagt! Die $ 850,- von 1980 entsprechen heute zwischen $ 2.300,- und $ 3.500,- - je nach dem, ob man der offiziellen oder der inoffiziellen Inflationsberechnung glaubt!
Man sollte schon den Unterschied zwischen "nominalen" und "realen" Werten kennen....

Antworten Antworten Gast: EULENSPIEGEL DEG
03.10.2012 13:46
1 0

Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

... und der WERT der monetären Edelmetalle wird bei dieser katastrophalen Inflationierung der Währungen auch so lange steigen, bis die Währungen sich durch diese unkontrollierte Geldschwemme in Luft auflösen - so, wie es in den letzten 100 Jahren seit Gründung des Zentralbanksystems schon 43 Mal (dreiundvierzig!) der Fall war. Wer also annimmt, dass Währungsreformen die Ausnahme sind, der zieht auch einen nassen Hut auf!

Antworten Antworten Antworten Gast: Big Dude
03.10.2012 19:14
0 0

Re: Re: Re: Martin Weber: "Gold ist reine Spekulationssache"

Ich würde gerne wissen was zu empfehlen ist falls sich die Währungen verflüchtigen. Was würden Sie raten? Der Preis wird in Blasenhöhe geraten und nach Einführung des neuen Fiat-Systems stark absinken. Vorher verkaufen würde nach der Umstellung nichts bringen oder kann angenommen werden dass dann für 20 Euro in einen NewAge-Dollar getauscht werden kann?

Gast: sebastian ott
03.10.2012 12:32
2 0

martin weber nie gehört

mir kommt es so vor als wenn die presse immer neue hampelmänner schaltet indem sie einen penner unter der brücke hervorzieht ihm frisch rasieren, im mantel stecken und eine brille aufsetzen (damit er schlau aussieht).

kennt einer diesen hampelmann, wo selbst hampelmänner sagen guck mal dieser hampelmann?

Re: martin weber nie gehört

Der Herr ist Professor an der Uni Mannheim, der besten Wirtschaftsuni Deutschlands und eine der besten der Welt. Jemand der dort eine leitende Position inne hat ist sicher kein Hampelmann.

Phänomenal

Mir welchen Kunstberufen man in der heutigen Zeit sein geld verdienen kann.

Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 13:13
0 0

Re: Phänomenal

Professor an einer Universität?!

2 0

Was Sache ist?

Wer sich an den Finanzmärkten wirklich auskennt ist auch da "reich" geworden.

Alle anderen "Experten" sind kleine Angstellte, meist ohne Praxiserfahrung und ohne Erfolg an den Märkten. Denn sonst wären sie keine kleinen Angestellten.

Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 12:45
0 0

Re: Was Sache ist?

Wenn sich jemand an den Finanzmärkten auskennt heißt dies noch lange nicht das er damit auch reich wird !

Und reich sein heißt noch lange nicht das er sich aus auskennt !

Garantiert reich wird nur jemand der Zugang zu Kapital und einen fixen Käufer für seine billig eingekaufte Ware hat ( siehe Schlaff mit der Telekomschweinerei ).

Alle anderen die sich auskennen brauchen die 4 G des Kostolany !
Geld, Geduld, eigene Gedanken und auch Glück.

Wie soll sich jemand auskennen wenn er noch keine Fehler ( Pleite ) gemacht hat ?
Und von was soll dieser dann leben ?

0 0

Re: Re: Was Sache ist?

Ein Experte ist man da halt erst nach mind. 30 Jahren Erfahrung und zwischendurch einer lehrreichen Fastpleite.

Aber dann sollte man es geschafft haben, um als unabhängiger Experte (ohne Salär von einer Bank oder öffentlichen Institution) zu gelten.

Gast: sheriffxl
03.10.2012 12:31
3 0

Experte?Selten so gelacht

Wahrscheinlich ist das einer der Experten,die unsere Regierung berät und deshalb geht es so bergab.Selten so einen Schwachsinn gelesen,allein die Antwort zu Buffetts Harem sagt schon alles,was man von diesem "Experten" halten soll.

Gast: osterhase
03.10.2012 12:02
6 0

Sicherheit

Gold ist Geld. Punkt.
Und das seit zweieinhalbtausend Jahren. Und es ist kein Spekulationsobjekt, stimmt, es ist eine Versicherung.
Dieser Mann hat Gold einfach nicht verstanden.
BWLer halt... ;-)

Antworten Gast: shaba
03.10.2012 12:42
3 0

Re: Sicherheit

Der Börsenpsychologie-Experte Weber muss es negativ sehen wenn jemand Gold kauft, denn bei seiner Provisionsabrechnung scheint das nicht auf, also verdient er nichts daran!

Ich habe ab 2008, sämtliche Aktien verkauft und bin zu 100% in Gold investiert, die Inflationsrate nach der ich zu leben pflege, immerhin ca 7-10% jährlich, interessiert mich kaum, ich verdiene laufen an meinem Investment GOLD!

Schau dir das Video an, dann weißt du was auf uns alle zukommt;

http://videos.arte.tv/fr/videos/la-grande-pompe-a-phynances--6965918.html

Nichts ist schlimmer als ein Anal yst!

Gruß

Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 12:30
0 0

Re: Sicherheit

sich gegen den Untergang sämtlicher Währungen der Welt, sowie des Kapitalismuses zu versichern ist sehr wohl Spekulation ;-)

Gast: Bänkster
03.10.2012 11:46
7 1

Gold bleibt wichtig, SOLANGE

- man mit dem Sparbuch, Bausparen, Sparkonto, österr. & deutschen Anleihen, Vorsorge Plus und Lebensversicherungen GARANTIERTE REALE Verluste macht nach Abzug der tatsächlichen Inflation (die noch um 2-3 % höher sein dürfte als die offizielle Inflation, die knapp bei 3 % liegt).

- solange unsere Zocker-Banken Staaten erpressen können ("too big to fail")

- solange EZB, FED, BoJ, BoE, SNB etc die Lösung jedes Problem mit noch mehr ungedecktem frischen Papier aus der Druckerpresse in die Zukunft verschieben (um den Preis unserer Kaufkraft und dass die Probleme nur noch grösser werden).

- solange die Bilanzsumme unserer Zockerbanken (zB Deutsche Bank) das BNP großer Staaten übersteigt

- solange der Staat JEDERZEIT Immobilenvermögen, Aktien etc besteuern kann (und damit Ausgaben für Banken und PIIGS mitfinanziert...)

- solange das Energieproblem (langsame Verkanppung des billigen, konventionellen Rohöls) nicht gelöst ist.

- solange kein Notenbänker des Schlages eines Paul Volker (USA 1980 ff !)in Sicht ist !

- solange die Wirtschaft einiger Staaten (e.g. USA, GB, Luxemburg, CH...) in erster Linie auf einer aufgeblasenen Finanzbranche basiert, die vom Dienstleister zur Zockerbranche verkommen ist.

- solange unfähige Politiker wie Juncker, Baroso, Faymann, Hollande das Sagen haben

- solange wir eine gemeinsame Währung mit Ländern wie Griechenland, Spanien, Portugal, Italien und Frankreich haben.

- solange der USD die Weltleitwährung ist.


1 0

Sehr richtig,

so lange die Zentralbanken nicht die Geldmenge stabil halten (Geldwertstabilität LEBEN!), EGAL was in der Realwirtschaft passiert, ist Gold eine alternative Währung, die man zur Diversifizierung auch halten sollte/muss.

Warum sollte man alles auf den Dollar oder Euro setzen?

1 4

Ein par Punkte für die Leser

1) mit dem Gold hat er schon Recht.

Nur weil etwas gestiegen ist, war es deshalb noch lange kein gutes Investment.

Man muss eine begründbare Meinung haben können zum Wert eines Assets, und dieser muss vom Markt unterscheiden. Wenn das mit einigen anderen Bedingungen gegeben ist, ist es ein Investment. Sonst reine Spekulation.

Nur wegen einem Verhaltensmuster wie bei Gold, kann man nicht investieren. Gold hat keine Einkünfte im Vergleich zu z.B. Unternehmensanteilen, Anleihen, und Immobilien.

Wenn man Dinge kauft mit hoher Rendite erfährt man statistisch gesehen insgesamt Erfolg, punkt. Niedrige (<6) P/E Aktien und Hochzinspapiere sind Beispiele, tausend mal bewiesen.

So etwas kann man eben bei Gold nicht machen.

2) Zum Börsespiel. Auch hier stimme ich ihm zu.
Es geht nur um 2 Monate, genau deshalb muss man sehr riskant und Momentum basiert investieren. 3-5 Jahre wäre schon etwas ganz anderes.

Ansonsten stimme ich ihm leider in den wenigsten Punkten zu.

die Frage ist dich:

Auf was ich spekuliere ich, wenn ich Gold kaufe. Auf die pure Unfähigkeit der Politik, deren einzige Lösung zur Krise es ist, noch mehr Geld zu drucken und die Steuern noch weiter zu erhöhen?

Das sind ja wohl Tatsachen und keine Spekulationen.

1 0

Re: die Frage ist dich:

Ich würde Gold sofort verkaufen, wenn ein Zentralbanker auftaucht, der die Geldmenge um jeden Preis in der Realwirtschaft stabil hält und es keine Bail-Outs mehr gibt.

D.h. ich würde dann diesen extrem harten und stabilen Euro lieber halten.

Aber noch sind wir lange nicht so weit. Ich fürchte, dass der Euro vorher gegenüber realen Werten noch sehr viel weiter abgewertet werden muss.


Antworten Gast: Bänkster
03.10.2012 11:49
2 0

Re: die Frage ist dich:

ich würde das (unfähige Politiker) als SICHERE SPEKULATION bezeichnen und anhängen:

Spekulation auf unfähige Politiker UND Notenbänker und ebenso, dass die gleichen Politiker notfalls auf JEDE Art der Besteuerung greifen werden, wenn es um das Überleben des Staates (siehe Griechenland) geht.

Anonym gekauftes physisches Gold ist praktisch nicht zu (vermögens)besteuern. In Griechenland BLUTEN gerade Immobilienbesitzer doppelt (massiver Verfall der Preise und hohe Besteuerung - werden wir auch noch hier sehen, spätest, wenn die Babybommer der 60 er Jahre in Pension gehen wollen ;)))

Gast: Wanderer.
03.10.2012 11:23
0 0

Ein Tipp:


Wenn einmal etwas im Trend oder sonstigen Zeitungen als besonderer Anlagetipp steht, soll man es gleich vergessen. Da haben die echten Investoren bereits ihr Geschäft gemacht.

0 0

Re: Ein Tipp:

Die meisten Spekulanten sind Trendfolger.

So lange der Trend besteht, gibt es keinen Grund anzunehmen, dass er zu Ende ist.
Natürlich war es besser Gold vor 10 Jahren zu kaufen, als sich die Trendwende durch das Platzen der dot.com Blase abgezeichnet hatte.

Antworten Gast: Barrorscho
03.10.2012 11:36
0 0

Re: Ein Tipp: Griechenland-Anleihen kaufen!

Ein todsicherer Tipp und ein gutes Geschäft, denn Griechenland wird immer wieder gerettet, gerettet, gerettet. Man kann also nie Verlust machen.

0 3

Das mit dem Gold stimmt

der Rest...

Das mit dem effizienten Markt ist ein Witz..

Noch ein Buffett Zitat:
"Wenn Sie so klug sind, warum sind Sie nicht reich? "

Sehr gemein, aber auch wahr.

Antworten Gast: Wanderer.
03.10.2012 11:27
0 0

Re: Nur, Reichtum korreliert nicht wirklich mit Klugheit!


Auch Warren Buffet ist nicht besonders klug. Aber er ist rücksichtslos, gierig und spielt nur jetzt (als altes A-Loch) den Gönner.

0 0

Re: Re: Nur, Reichtum korreliert nicht wirklich mit Klugheit!

Sie wissen schon, dass er Unternehmensanteile zumeist für 10 Jahre oder mehr hält? Und dass er kein Cost Cutting oder so etwas betreibt, sondern die Manager einfach managen lässt.

Alles was er tut, ist gute Unternehmen kaufen und warten. Was ist daran so fies?

Antworten Antworten Antworten Gast: TheDude
03.10.2012 11:47
1 0

Re: Re: Re: Nur, Reichtum korreliert nicht wirklich mit Klugheit!

Warren Buffet ist reicher als wir, drum ist er natürlich der Antichrist.

Warum sollte ich jemanden etwas gönnen, der mehr hat als ich?
Alle die weniger als ich haben sind faul, alle die mehr haben sind gierige Korrupte!

Gast: Na und?
03.10.2012 10:56
8 0

Ich formuliere es so:

Im Notfall ist Gold Zahlungsmittel.

Im Notfall sind Aktien Klopapier.

Antworten Gast: Steirer
03.10.2012 13:19
1 0

Re: Ich formuliere es so:

im Notfall ist Essen Zahlungsmittel

Gold

Wie immer bei Investment kommt es auf den richtigen Zeitpunkt an. Wer vor Platzen der dot-com-Blase Anfang der 2000er Jahre Gold gekauft hat kann sich über eine gigantische Rendite freuen. Wer in den 80er Jahren Gold gekauft hat konnte bis heute gerade einmal die Inflation ausgleichen. Da sind Leute mit Sparbüchern besser ausgestiegen.

Es kann ohne weiteres passieren, dass sich der aktuelle Trend zum teuren Gold wieder umdreht und es dann recht schnell bergab geht. Man kann versuchen das abzuschätzen, das Risiko ausschalten kann man aber nie.

Gold hat den großen Vorteil, dass es seit Jahrtausenden von den Menschen für wertvoll gehalten wird und sich das mit ziemlicher Sicherheit auch in Zukunft so sein wird. Damit entkommt man jedenfalls ziemlich sicher dem Totalverlust. Wobei bei wirklich breiter Streuung auch mit Aktien ein Totalverlust ziemlich unwahrscheinlich ist. Nur sind dann eben auch die Ertragschancen nicht besonders hoch.

Re: Gold

war als Zahlungsmittel praktikabel, jetzt ist es nur noch ein Spekulationsobjekt ...

Gast: Halbwissen
03.10.2012 10:15
0 1

Wieso werden beim Wort Gold die meisten so Emotional ?

Metall, Papierln egal welcher Art oder Steine ist doch egal !

Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis !

Um bei Kostolany zu bleiben:
Es hängt halt davon ab ob es mehr Dummköpfe als Papierln ( damit ist jede Handelsware gemeint ) oder mehr Papierln als Dummköpfe

Und wenn alle Spieler auf eine totsichere Sache spekulieren geht sie fast immer schief.

Und zum Computerhandel: Kommt Mist rein, kommt Mist raus.


Antworten Gast: Fprester
03.10.2012 16:23
0 0

Re: Wieso werden beim Wort Gold die meisten so Emotional ?

Ganz einfach: weil sie zu spät eingestiegen sind!

Gold war keine erfolgreiche Investition

Dieser Mann betreibt massive Realitätsverweigerung, wenn er Gold realen Wert abspricht. Welchen realen Werten haben Banknoten, wenn sie rund um die Uhr mittels Druckpressen vermehrt werden?
Der Handelswert von Gold ist in den letzten 10 Jahren um mehrere hundert Prozent gestiegen. Tendenz: solange die Zinsen im Keller sind weiterhin steigend.
Aktienkurse, die mittels Leerverkäufen manipuliert werden können, spiegeln selten den realen Wert der AG´s wider. Mit Aktien hat der Privatanleger Anteilscheine im Depot, deren Wert rein spekulativ ist, und somit, im Gegensatz zu Immobilien, keinerlei Sicherheit für die Vermögensabsicherung bietet.
Viel Unsinn, was Weber in diesem Interview von sich gibt.

5 1

Experten, hmm?

Breite Streuung bringt auch nur einen durchschnittlichen Ertrag. Aber die "durchschnittlichen" Börsen sind seit 2000 in einem Bärenmarkt.

Informationen gibt es wie Sand am Meer. Zu glauben, man kann mit einem Informationsvorsprung bessere Renditen erzielen ist wirklich sehr naiv. Nachrichten folgen außerdem den Kursen und nicht umgekehrt.

Einer der wichtigsten Faktoren für einen erfolgreichen Investor ist das Sentiment. Man muss seine Gefühle im Griff haben und extrem diszipliniert sein. Es gibt zu gewissen Zeiten für viele Unternehmen (oft sogar für schlechte) einen guten Preis. Das war z.B. 2008/2009 so.
Heute ist fast alles wieder zu teuer.

"Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts".
Tja, da sollte man lieber auch von solchen Interviewaussagen nichts halten!
Denn Gold hat in den letzten 12 Jahren (nachgewiesen!) praktisch ALLE anderen Märkte bei weitem geschlagen.

Gold ist kein klassisches Investment, das ist richtig, aber das ist kein Argument!
Gold ist eine Währung, in die man heute lieber geht als in Euros.

Wer hat als Investor in Aktien noch niemals eine Pleite erlebt? So viel zum Risiko bei Aktien. Natürlich gibt es ein beträchtliches Risiko.
Von Immobilien als Investment halte ich auch nicht viel.
Staatsanleihen? Meide ich wie der Teufel das Weihwasser.
Daytrading? Frauen sind grundsätzlich emotionaler, das kann man beim Traden absolut nicht gebrauchen.
Börsenspiele sind absolut wertlos. Das ist so, als würde ich Poker- Spielen, ohne echten Geldeinsatz.


Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 10:22
0 0

Re: Experten, hmm?

Was sagt das Sentiment beim Gold ?

Antworten Antworten Gast: osterhase
03.10.2012 11:28
0 0

Re: Re: Experten, hmm?

Um sich diese Frage selbst zu beantworten, fragen Sie mal in Ihrem Bekanntenkreis, wer wirklich in Gold investiert ist (also nicht nur darüber nachdenkt!). In der Hochphase (Blase) von Gold 1980 waren ca. 30% aller liquiden Mittel weltweit in Gold investiert, momentan sind es unter 5%...
Frage beantwortet?

Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 11:56
0 0

Re: Re: Re: Experten, hmm?

In meinem Bekanntenkreis sind alle abgebrannt !

Woher wissen Sie das mit den 5 Prozent ?
Haben Sie das persöhnlich nachgeprüft ?
Und wieso sollten es mehr als 5 Prozent werden, wenn doch die mit Geld die Erfahrung der 80er haben ?

0 0

Re: Re: Re: Re: Experten, hmm?

Noch ein Argument, warum wir in keiner Blase sind?

Wieviele Bekannte kennen Sie, die zumindest ein paar Gold- Explorer Unternehmen benennen können. Ich spreche jetzt noch gar nicht vom besitzen solcher Aktien.

Die meisten Leute können nicht einmal ein großes Goldminen- Unternehmen wie z.B. Newmont Mining, Barrick Gold, Gold Fields, Goldcorp nennen!

Zusätzlich sind all diese Unternehmen heute so billig bewertet wie schon seit Jahrzehnten nicht mehr.


1 0

Re: Re: Re: Re: Experten, hmm?

In meinem Bekanntenkreis, unter jenen, die Kapital frei haben, hat fast niemand wesentliche Anteile in Gold, obwohl ich ihnen das seit ca. 10 Jahren "empfehle". Jetzt kommen sie manches Mal und meinen: "Ja, du hast recht gehabt, aber jetzt ist Gold doch schon zu teuer."
Tja, das hörte ich in den letzten Jahren immer wieder.

All diese Leute werden erst wirklich kaufen, wenn Gold sehr viel teurer ist als heute. Dann nämlich, wenn die Inflation ein wirkliches Problem geworden ist.


0 0

Re: Re: Experten, hmm?

Bei den Minenwerten kann man das Sentiment mit den Jahren 2000 und 2008 durchaus vergleichen. Es ist katastrophal und die Minen sind auf historische Niedrigstbewertungen gefallen.

Denken Sie, dass das in einer Goldblase (in einer Phase der enormen Euphorie) passiert? Ich nicht.

Wieviele Leute haben wirklich bedeutende Anteile ihres Kapitals in physischem Gold? Ein paar (wenige) spekulieren damit.

Das zum Thema Sentiment.


Antworten Antworten Antworten Gast: Halbwissen
03.10.2012 12:04
0 0

Re: Re: Re: Experten, hmm?

Ich habe nicht nach einem Aktiensektorlsentiment gefragt sondern nach Gold !

Wieso sollte diese Diskrepanz nicht in einer Goldblase passieren ?
Bei Ölaktien verhält es sich übrigens ähnlich !

Das Volk will Gold und keine Aktien !
Und schlaue Investoren wissen das Minen nur Gewinn machen wenn der Preis nachhaltig hoch ist und es sich um keine kurze Blase handelt.

Gast: onkel dagobert
03.10.2012 09:55
7 1

Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts. Punkt

Gold ist im Wert in den letzten 5 Jahren um einige hundert Prozent gestiegen. Punkt!
Und wird weiter ansteigen.
Dieser Börsenheini versucht die Menschen für dumm zu verkaufen.

Antworten Gast: Bänkster
03.10.2012 11:55
0 0

Re: Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts. Punkt

in Euro war es nicht so viel (wie in USD) - und wenn man dann npch die tatsächliche Inflation abzieht, dann ist Gold gar nicht so stark gestiegen, wie es auf dem ersten Blick auf den USD Chart aussieht.

Dennoch war es die weit bessere Anlage als Aktien, Fonds, Vorsorge Plus, Lebensversicherungen, Sparbch oder Anleihen. In diesem Umfeld, kein Wundern.... und daran wird sich auf absehbare Zeit auch nichts ändern.

Es geht ums nackte Überleben einige Staaten und Banken .


4 0

Wenn ein Börsenfuzzi über Gold redet

ist das so glaubwürdig,
wie die Aussagen eines Opelverkäufers zu einem Vergleich Golf / Astra.

Das Börsenspiel kann man nur gewinnen, wenn man extreme Wetten eingeht...

Gleich vorweg, ich habe mir die Spielregeln dazu nicht angesehen und es interessiert mich auch nicht. Aber wenn es so ist, dass einfach nur der gewinnt, der am Ende am meisten Geld hat, dann ist es ein dummes Spiel mit doofen Spielregeln.

Gast: Markus Trullus
03.10.2012 09:36
0 3

Stimmt scho irgendwie

Durchaus cleverer Artikel. Und entspricht nach meiner bescheidenen Erfahrung wirklich der Praxis.
Gold ist eine "mobile Sicherheit". Kenne Leute, die alle Wirren des WK2 damit überlebt haben und bessere Startbedingungen beim Reset hatten. Also da macht Gold Sinn; sonst hat der Autor recht. Sinn macht auch, gestreut in bekannte eher lokale Unternehmen zu stecken. Das sind Arbeitsplätze vor Ort, und man weiß, wenn man recherchiert, meist doch recht gut, was mit den Unternehmen passiert.....Sicher, erhöht der Staat die Steuern, dann gehen mehr Unternehmen pleite. Der Markt ist gnadenlos..... Und wir Konsumenten auch: Geiz ist Geil!

Gast: Halbwissen
03.10.2012 09:14
1 0

Also die Antwort zu Buffetts Harem verstehe ich nicht !


Gold ist keine

...Spekulationssache, sondern zeigt den Wert des Geldes.
Nicht Gold wird teurer, sondern der Euro (Dollar etc. ) einfach immer weniger wert.
Solange unbegrenzt Geld erzeugt wird, wird das Vertrauen in das "Scheingeld" immer weniger. Weniger Vertrauen, weniger Wert.

Warum wird bei den Aktien mit keinem Wort der automatisierte Aktienhandel erwähnt, sondern nur abgetroschene Phrasen?

Das ist Desinformation erster Klasse.

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1464514/


Antworten Gast: Ernster_gast
03.10.2012 11:38
1 0

...

....weil das doch kritische, relevante Fragen wären. Sowas kann man den Leuten, deren Interessen man vertritt, doch nicht antun. Ein Saftladen, wie die gesamte Medienlandschaft in Ö. Teilweise seh ich's ja als Arbeitsverweigerung, dass die ihrer Informationspflicht nicht nachkommen.

Gast: Kritischer Beobachter
03.10.2012 09:11
10 0

Von Gold halte ich praktisch überhaupt nichts. Punkt.

Ein Fall von : wes Brot ich ess' ...

"Wenn ich in die BASF investiere, dann gibt es da Arbeitskräfte, Vorstände und eine Geschäftsidee. Gold ist dagegen reine Spekulationssache, weil es keinen realen Wert hat." "

Wenn ich als Großinvestor (Bill Gates & Co.) von einem Unternehmen einen großen Anteil kaufe, mag das vielleicht (!) stimmen, denn da kann ich via Aufsichtsrat die Strategie mitgestalten und durch gezielte "Kurspflege" den Börsenwert beeinflussen. Wenn ich als Kleininvestor kleine Aktienpakete kaufe (und auch hunderttausende Euro sind da meist noch "klein"!), dann ist der Aktienkurs mindestens ebenso reine Spekulationssache. Sogar noch mehr, weil ein Unternehmen nach einem - höchst hypothetischen! - Ertragswert bewertet wird, Gold hingegen ein Substanzwert ist.

"Wie bereits gesagt haben wir Daten der letzten 200 Jahre - und Gold war keine erfolgreiche Investition."

Aha. Und warum hat dann Gold nicht nur in den letzten zweihundert , sondern sogar in den letzten zweitausend Jahren seinen Wert so konstant beibehalten, dass das Äquivalent eines Herrenanzugs zu Augustus' Zeiten, nämlich eine edle Toga, damals ebenso eine Unze Gold kostete, wie heute ein präsentabler Herrenanzug für eine Unze zu kriegen ist?

Und hätte mein Großvater damals (um 1910) sein stattliches Erbteil statt in"sichere" k.k. Staatsanleihen hochspekulativ in Goldmünzen angelegt, könnten mein Bruder und ich heute sagen: "Arbeiten? Wozu denn ...?"