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Globale Ölreserven steigen schneller als der Verbrauch

08.10.2012 | 17:43 |   (Die Presse)

Seit 1980 wurde weltweit mehr Öl gefördert als damals gesicherte Reserven bekannt waren. Dennoch sind die gesicherten Reserven heute dreimal so hoch und würden für weitere 54 Jahre Ölverbrauch reichen.

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Wien/jaz. Es war eine „Gewissheit“, mit der eine ganze Generation aufwuchs: „In spätestens 30 bis 40 Jahren gibt es kein Erdöl mehr.“ So lautete die Prophezeiung des „Club of Rome“ aus dem Jahr 1972. Seither sind 40 Jahre mit stetig steigendem Ölverbrauch vergangen und die gesicherten Reserven inzwischen sogar deutlich angestiegen. Ist Öl also doch unendlich?

Ganz so weit wollen die Autoren einer neuen Studie („What next for the oil and gas industry?“) des britischen Thinktanks „The Chatham House“ dann doch nicht gehen. Denn natürlich sei Öl als geologische Ressource endlich. Entscheidend sei jedoch die Definition der gesicherten Reserven. Diese hängt sehr stark von den technischen sowie finanziellen Möglichkeiten zur Förderung ab. Und in beiden Fällen hat die Ölbranche in den vergangenen Jahren Fortschritte gemacht, die man sich vor 40 Jahren nicht zu erträumen wagte.

So werden inzwischen Tiefseebohrungen in mehreren tausend Meter Tiefe unter dem Meeresspiegel durchgeführt. In den 1970er-Jahren war die Exploration der Nordsee noch technisches Neuland, obwohl das Wasser dort nur wenige hundert Meter tief ist. Gleichzeitig stieg auch der Ölpreis auf ein konstant hohes Niveau, weshalb sich aufwendige Förderungen rechnen. Damit sorgt ein hoher Ölpreis automatisch für ein Ansteigen der gesicherten Reserven.

Alte Felder besser ausgebeutet

Doch es sind gar nicht nur die spektakulären Erkundungen wie jene in der Tiefsee, die den stetig steigenden Öldurst der Welt gestillt haben. So beträgt die „primäre Förderquote“ (die Ausbeutung eines Ölfeldes ohne Hilfsmittel wie der Injektion von Wasser, Gasen oder Chemikalien) im Durchschnitt lediglich 20 Prozent. Diese konnte durch die zuvor genannten Maßnahmen („sekundäre Förderquote“) auf 35 bis 45 Prozent gesteigert werden Dieses Ausbeuten alter Felder gilt etwa auch als Spezialität der heimischen OMV. Doch auch diese Quote bedeutet, dass in „leeren Ölfeldern“ immer noch die Hälfte des ursprünglichen Ölvorrats vorhanden ist.

Wie stark sich die Födertechnik verbessert hat, zeigen folgende Zahlen: 1980 lagen die globalen gesicherten Reserven bei 683 Milliarden Fass (je 159 Liter). Seither wurden weltweit 795 Milliarden Fass gefördert, die gesicherten Reserven stiegen per Ende 2011 aber trotzdem auf 1774 Milliarden Fass.

Den größten Zuwachs gab es naturgemäß im Nahen Osten, noch imposanter ist jedoch die Entwicklung in Süd- und Mittelamerika. Diese Region hatte 1980 für die Ölwirtschaft noch überhaupt keine Bedeutung – es gab kaum gesicherte Reserven. Inzwischen lagern dort die zweitgrößten gesicherten Reserven der Welt (siehe Grafik).



Verändert haben sich in den vergangenen 30 Jahren jedoch die Besitzverhältnisse im Ölgeschäft. Kontrollierten damals noch die westlich dominierten internationalen Ölkonzerne die Ressourcen, sind inzwischen vor allem die staatlichen Ölkonzerne von Saudiarabien, Venezuela, dem Iran, von Russland oder Brasilien die mächtigsten Ölgesellschaften. 86 Prozent aller gesicherten Reserven liegen heutzutage im Einflussbereich eines staatlichen Ölkonzerns. Und diese Entwicklung dürfte sich auch künftig fortsetzen.

Ebenfalls weiter ansteigen dürften auch die gesicherten Reserven. So wird in den USA seit einigen Jahren erfolgreich Ölschiefer abgebaut, dessen Möglichkeiten imposant klingen. So haben die USA theoretische Ölschiefervorkommen, die dreimal so groß sind wie die konventionellen Reserven Saudiarabiens. Doch auch ohne neue Funde dürfte das Öl nicht so bald ausgehen, berechneten die Studienautoren: So würden die heute gesicherten Reserven für weitere 54 Jahre Ölverbrauch reichen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.10.2012)

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80 Kommentare
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Re: Re: Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Das ist die Haltung jener Handvoll Amerikaner, die nicht nur durch die ungenierte Ausbeutung der Natur, sondern auch durch die ungenierte Ausbeutung ihrer Mitbürger rücksichtslos und gierig riesige Reichtümer anhäufen. Als ob sie 1000mal so viel fressen, saufen, schei$$en, wohnen, lieben etc. könnten als die ach so verachteten Normalos!

Antworten Antworten Gast: noch einer
09.10.2012 10:27
2 2

Re: Re: Da wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

"in amerika weiss man mittlerweile gar nicht mehr wohin mit dem ganzen erdgas - das gibts hier ueberall gratis mittlerweile"

Wenn die Realität zu tragisch ist ,
flüchten die Menschen in Träume .......

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vielleicht genug - aber nicht für alle

Erdöl mag vielleicht noch "lange" vorhanden sein. Aber wird es für uns auch leistbar sein?

Haben die Autoren dieser Studie berücksichtigt, dass der Bedarf in Zukunft, alles bisher Benötigte bei weitem übertreffen wird? - Auf 10 Amerikaner (Kinder mitgerechnet) kommen heute 8 Autos. In China (Peking) ist es gerade einmal ein Auto (auf zehn - allerdings erwachsene - Chinesen).

Chinas Ziel ist es, sich unserem Standard anzugleichen. Sie sind fest entschlossen dazu, und werden es sich - im Unterschied zu uns - auch leisten können.

Antworten Gast: Bänkster
09.10.2012 15:45
0 0

Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

vollkommen richtig und die 3 roten Bwertungen zeigen die NERVÖS manch bei dem Gedanken werden, dass Erdöl noch teurer werden könnte.

Gewöhnt euch daran, meine lieben ;)))

7 0

Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

Na und? Dann wird sich der Verbrauch selbst regulieren. Je teurer etwas wird, umso sparsamer wird der Umgang damit und desto konkurrenzfähiger werden Alternativen.
Was wir im Augenblick machen, nämlich nicht marktfähige Nischenprodukte durch absurd hohe Förderungen gewaltsam in den Markt pressen, ist jedoch absolut idiotisch und eine einzige Geldverschwendung.

Re: Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

mir wurde bei nem bier mal erklärt, welchen nutzen eine förderung von zb photovoltaik hat:
wissend dass die technologie nicht ausgereift ist, relativ geringen wirkungsgrad hat, die schadstoff- und energiebelastung bei der produktion recht hoch ist.
es rentiert sich nicht für firmen, die nach den regeln der marktwirtschaft funktionieren müssen, viel geld für die weiterentwicklung zu investieren. keiner schert sich um photovoltaik - weil schlicht nicht rentabel.

der staat geht her und fördert mit folgendem effekt: es wird produziert, verkauft, gewinn erwirtschaftet und in forschung gesteckt und das produkt weiterentwickelt (der wichtigste effekt!) und so nebenher freuen sich ein paar häuserlbauer dass sich die anlage nach 10 jahren amortisiert und somit dann auch ein kundenstamm geschaffen wird, der vielleicht auch unter zukünftig nicht mehr so tollen konditionen eine anlage kauft

0 0

Re: Re: Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

Wenn man die Forschung vorantreiben will, so soll man diese direkt fördern, aber nicht über einen Umweg noch Firmen mit nicht marktreifen Produkten durch Steuergeldsubventionen mästen. Denn das ist nichts anderes wie eine einzige Geldverschwendung. Denn "Gewinn" wird eben keiner erwirtschaftet, da dieser nur durch die Subventionen zustande kommt, aber nicht auf wirklicher Nachfrage basiert.
Wenn diese Technologie durch Forschung einmal Marktreife erlangt, so wird sie sich von selbst durchsetzen.

Re: Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

Stimmt, aber Kostenwahrheit, die alles regulieren würde, wird von den Regierungen besonders bei Strom und Erdöl aus Angst vor Wählerstimmen mit allen Mitteln verhindert.

Da könnte man sich dann so unsinnige Gesetze wie Glühbirnenverbot oder die Spritpreisdatenbank sparen.

2 1

Re: Re: Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

Welche Kostenwahrheit wird beim Erdöl verhindert?

Da wird im Gegensatz zur erneuerbare Energie nichts subventioniert, sondern ganz im Gegenteil noch kräftigst besteuert.

1 0

Re: Re: Re: Re: vielleicht genug - aber nicht für alle

Die "Internationale Energieagentur" - der wohl alles andere als ein Naheverhältnis zur Öko-Organisationen nachzusagen ist - sieht das etwas anders:

"Trotz der Expansion CO2‐armer
Energiequellen bleiben fossile Brennstoffe im weltweiten Energiemix vorherrschend,
gefördert durch Subventionen, die sich 2011 auf 523 Mrd. $ beliefen, was einem Anstieg
um 30% im Vergleich zu 2010 und einem Sechsfachen der Subventionen für erneuerbare
Energien entspricht."

http://www.iea.org/publications/freepublications/publication/German.pdf

Gast: DrBiersauer
09.10.2012 02:56
1 6

Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Denn diese sind fossiles Erbe für die Menschheit und unwiederbringlich.
Dass die Sonnenenergie in der Biomasse lediglich zu 2% gespeichert und etwa zu 1% als Treibstoff zur Verfügung steht, ist ein Naturgesetz, welches dazu mahnt, dass es Jahrmillionen gedauert hat, diesen Schatz zu generieren.
Diese gespeicherte Biomasse ist viel zu kostbar, als es innerhalb von 100 Jahren für einige Kilometer auf der Strasse zu vergeuden.
Dagegen kann die Sonnenstrahlung mittels Solarelemente direkt als Strom für den Antrieb von Fahrzeugen gewonnen werden.
Es muss der archaische Mensch lediglich für diese neue Antriebsart entsprechend umdenken. Die Zeit ist reif!


Antworten Gast: @DrBiersauer
09.10.2012 10:32
1 0

Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Woher käme dann die viele Biomasse in der Arktis?

Konnten die paar Flechten und Eisbären dort die Milliarden Tonnen von Öl und Gas (etwa in Jamal) produzieren?

Eigenartige Anscihten die sie vertreten...

Und - glauben sie dass diese mrd. Tonnen fossiler Rohstoffe sich viele Millionen Jahre lang halten konnten?

Ich habe immer geglaubt Erdöl zersetzt sich schon nach relativ kurzer Zeit...

Antworten Antworten Gast: oxypha
09.10.2012 14:33
1 0

Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

"Woher käme dann die viele Biomasse in der Arktis?"

"Konnten die paar Flechten und Eisbären dort die Milliarden Tonnen von Öl und Gas (etwa in Jamal) produzieren?
Eigenartige Anscihten die sie vertreten...
Und - glauben sie dass diese mrd. Tonnen fossiler Rohstoffe sich viele Millionen Jahre lang halten konnten?
Ich habe immer geglaubt Erdöl zersetzt sich schon nach relativ kurzer Zeit..."
bin gerade fast vom sessel gefallen. das kann nicht ernst gemeint sein.
niemand der in der lage ist zu lesen und zu schreiben, kann derart unwissend sein (x
falls
falls es doch ernst gemeint ist: die schalentiere sind auf die berge geflogen und hannibal hat die alpen so wie sie jetzt sind ueberquert die elefanten sind dabei schlittschuh gefahren (x

Antworten Antworten Antworten Gast: @oxypha
09.10.2012 15:01
0 0

Re: Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Es dürfte ihrer werten AUfmerksamkeit aber doch nicht entgangen sein dass es schon seit IMMER in den polaren Regionen relativ wenig Sonneneinstrahlung, und daher auch wenig Biomasse gegeben hat?

Wie erklären sie dann dass die grössten Erdölvorräte in genau diesen Regionen gefunden wurden?

Es müssten ja - wenn man rein die Verteilung der Biomasse betrachtet - genau in den Regionen die grössten Ölvorkommen vorhanden sein, wo auch die Biomasse heute am grössten ist:
in den äquatorialen Regionen (Zentralafrika, Südamerika, Südasien), wo heute Dschungel herrschen.
Ist aber nicht.

Die von Lebewesen aller Art aufgrund der Kälte und unwirtlichen Lebensbedingungen gemiedenen nördlichen Regionen weisen aber die grössten Erdöl,-Erdgasvorkommen auf.

Wie kamen die Milliarden tonnen Erdöl und Mrd. kbm Erdgas auf die Halbinsel Jamal und tausende m unter das Eis des NOrdpols?

Es gibt keine geologischen Hinweise dass es Verschiebungen gab die vom Äquator die Erdmassen tausende km weit nach Norden schoben...

Es gibt bis heute keinen wissenschaftlichen Erklärung dafür.

Nur - die Literatur die im ehem. Ostblock die sovjetisch gängige Entstehungstheorie behandelte verschwand sehr schnell aus allen Bibliotheken als westlich angehauchte Regierungen in Osteuropa die Macht errangen; und die Forscher die sich mit der (im Westen verbotenen) abiotischen Erdölentstehungstheorie befassten wurden schnell pensioniert oder konnten sich nurmehr eines kurzen Lebens erfreuen.
Dafür sorgte der CIA...

Re: Re: Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Ich verstehe, dass Sie am Stammtisch noch nie etwas von Kontinentalverschiebungen gehört haben. Aber bitte googlen Sie selbst, das kann ich Ihnen nicht abnehmen. Das ist Volksschulstoff.

Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Schon mal was von Verschiebung der Kontinentalplatten gehört? Schon mal was von regulären Wärmephasen gehört?

Offensichtlich haben Sie von vielem noch nicht gehört.

Antworten Antworten Antworten Gast: rudi_
09.10.2012 12:19
0 0

Re: Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Träumens weiter ihren eingeimpften Traum vom Peak Oil.

Re: Re: Re: Re: Fossile Kohlenwasserstoffe sind nicht zur Vergeudung da!

Ich habe "Peak Oil" nicht erwähnt, sondern gegenargumentiert.

Und Sie machen genau das, was Sie mir vorwerfen. Irgendeinen Schmarrn nachplappern.

Man sollte diese Zahlen

mit Vorsicht genießen, da Staaten die Zahlen gerne frisieren um nicht als bald "öllos" da zu stehen. Da gibt es z.B. Sprünge in der Statistik, da stiegen die Ölvorkommen im Nahen Osten quasi über Nacht an.

Re: Man sollte diese Zahlen

der nahe osten juckt im prinzip niemand. es wird nur dort weiter oel gekauft um die dummen scheichs abhaengig zu halten vom dollar und den oel-dollar-standard aufrecht zu erhalten.

das anorganisch im erdinneren erzeugte oel gibt es ueberall auf dem planeten, man muss nur tief genub bohren. sie koennten bei ihnen im garten anfangen zu bohren und nach mehrerend dutzenden kilometern werden auch sie auf oel stossen

nur wie gesagt - die bankster wollen weiterhin den oel-dollar standard aufrecht erhalten und so kauft man eben den saudis das oel gegen fiat-funny-money ab - aus jux, weil technisch gesehen waere energie-autarkie ueberhaupt kein problem

Re: Re: Man sollte diese Zahlen

Naja, das mit dem Öl aus der Tiefe ist eine sehr theoretische Sache und lässt sich wahrscheinlich nicht stichhaltig beweisen. Fakt ist aber, dass die Angaben bezüglich der Ölreserven von den Staaten im Nahen Osten regelmäßig geändert werden und die Sprünge lassen den Schluss zu, dass man damit Politik macht.
Dass wir längst mit der Energie aus der Sonne leben könnten ist klar, wenn man sich anschaut welche lächerlich kleine Fläche der Erde den Gesamtenergiebedarf der Menschen von der Sonne bekommt. Da wäre sogar Wasserstoffversorgung möglich.
Aber die Ölindustrie will ihr einträgliches Geschäft natürlich auch nicht einfach so aufgeben, das verstehe ich.

Antworten Gast: noch einer
08.10.2012 23:33
0 2

Re: Man sollte diese Zahlen

Die Erdölreserven sind "über Nacht"
drastisch gestiegen ,
als die Förderquoten ,die anteilig den Reserven bestimmt wurden ,neu festgelegt
wurden .
Die Erdölreserven sind seit 4/5 Jahrzehnten weitgehend bekannt . Rund um diese Reserven ist die Gewinn- und Medienträchtige
Manipulation .

Gast: noch einer
08.10.2012 22:07
2 1

Peakoildelirium

Der peak oil ,
in dem wir uns gerade befinden ,
löst bei manchen Journalisten anscheinend
ein Delirium mit Hoffnung auf wachsende Ölreserven aus .

Tatsache ist ,
die Förderung aus konventionellen Ölquellen sinkt
und die offiziell stabile Ölförderung ist durch Statistiktricks (Teibstoff aus Pflanzen wird mitgerechnet)
und die Ausbeutung von sehr aufwändigen (Ölsände) und umwelttechnisch riskanten (Tiefseebohrungen) Ölquellen möglich

0 0

Re: Peakoildelirium

Man darf und ich stelle mir die Frage, wer verdient damit uns weiterhin am Oilnapf zu halten?

9 0

Peak Oil?!!

Ich dachte es wird immer weniger deswegen immer teurer??
Die bescheißen uns von Kopf bis Fuß!

Revolution!!

1 0

Re: Peak Oil?!!

Nicht notwendiger Weise.
Wie im Artikel angesprochen ist das Öl zwar vorhanden (bzw. war es immer schon), nur die Förderung ist nicht leicht oder billig: Wenn in den 70ern und 80ern relativ einfach 20% des Öls aus einem bestehenden Feld abgesaugt und raffiniert werden konnte und der Rest nicht wirtschaftlich oder technisch erschliessbar war, so muss heute aus dem selben Feld vielleicht der gesamte Ölsand gefördert werden, der im Anschluss kompliziert aufbereitet werden muss, etc.

Klar das das teurer ist.

1 1

Re: Re: Peak Oil?!!

"..Klar das das teurer ist.."

und genau, da fangen dann viele Poster wieder zum Jammern an, und glauben es ist reines Spekulantentum, nur weil irgend ein Politdepp das von der Mattscheibe gibt.
Gerade im Ölgeschäft funktioniert der Markt.

Re: Peak Oil?!!

Nachfrage steigt, Preis steigt

1 2

Re: Peak Oil?!!

Oder da oben im Artikel lügt wer.
I schau dass ich möglichst wenig von dem Zeugs brauche, und so gesehen geht mir nur das gesülzte um hohe Spritpreise auf den Keks. Und ob's jetzt 20 oder 30 Jahre noch leistbar ist, ist mir auch wurscht.

1 0

Kommt mir bekannt vor

"..Entscheidend sei jedoch die Definition der gesicherten Reserven.."

"..Entscheidend ist die Besicherung der Kredit, und Staatspapiere sind sicher.."

Technisch ist vieles möglich, aber ob's der Konsument bezahlen kann?

Gast: JT1980
08.10.2012 20:54
1 2

Rxj

Öl heißt Terroristen mit Geld zu füttern und das noch für 54 Jahre nein danke

0 3

Re: Rxj

... jedenfalls den Wirtschaftskreislauf hierzulande das Geld entziehen, da ist ja der ESM noch gescheiter.

aufgefüllt

Die leeren Ölfelder füllen sich bekanntlich von selber wieder, weil Öl im Erdmantel immer neu gebildet wird. Aber das wird bald niemand mehr interessieren, weil Energie durch low energie nuclear reactions unbegrenzt und spottbillig zur Verfügung sein wird. Nachzulesen bei google (LENR...Cold fusion.. zum Tod von Martin Fleischmann...und und und...)

Re: aufgefüllt

bei Google kann man auch alles zur Hohlwelttheorie nachlesen.

Demzufolge leben wir auf der INNENseite der Erdkugel...

nur weils bei Google zu finden ist, heißt nicht, es wäre nicht extrem unwahrscheinlich....

Antworten Antworten Gast: wansuk
09.10.2012 07:18
1 0

Re: Re: aufgefüllt

sie haben da vollkommen recht.der beweis dafuer ist die abnuetzung der schuhsohlen.
wuerden wir aud der aussenseite leben muessten sich die sohlen ja nicht an den enden sondern in der mitte abnuetzen.

0 0

Re: Re: aufgefüllt

Die Geschichte, dass Erdöl eigentlich durch elektrochemische Prozesse entsteht und daher ständig nachgebildet wird ist an sich nicht neu und hat mit Hohle-Erde-Geschichten nichts zu tun.

Re: Re: aufgefüllt

LENRS , Low Energy Nuclear Reactions. Not hot fusion but weak interaction nuclear reactions. Large body of experiments world-wide and several theories indicate this is both real and understood.

Leading Thinkers And Scientists On Energy - Dennis M. Bushnell, NASA Chief Scientist

0 8

Re: aufgefüllt

Sie waren sich schon unten in einem Ölfeld auf Exkursion.

Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

weiter in die Höhe zu treiben!
Und die Ökofaxe geben erst Ruhe bei 5€/L!

Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

in gold und silber kostet oel sowenig wie schon lange nicht

das einzige was steigt ist die anzahl der fiat-geldmenge, und zwar exponentiell

0 0

Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Unwahrscheinlich.
Es sei denn sie wollen die globale Wirtschaft crashen lassen (noch mehr als sie jetzt schon ist). Was das für Folgen hat haben die zwei Ölkrisen gezeigt, die haben niemanden verschont.

Daran hat also niemand ein Interesse.

1 4

Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Das machen die Konsumenten schon alleine, wenn sie sich nicht nach Alternativen umsehen.
Warum sollte ich nicht 5€/Liter verlangen, wenn's bezahlt wird?

Re: Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Und warum sollte ich nicht in Dürregebieten für einen Liter Wasser 50.- € verlangen, wenn´s bezahlt wird? Vielleicht, weil ich kein gewissenloser Halsabschneider sein will? ;-)

Re: Re: Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Nonsens!
Gerade wegen Wasser werden in Zukunft Kriege geführt werden.

Re: Re: Re: Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Warum Nonsens? Ist doch meine Rede, dass man mit gutem Wasser künftig gutes Geschäft machen kann. Gerade deshalb brauchen wir keine Wasserkonzerne, die Gewinne aus dem künftigen Geschäft können wir selber eh auch gebrauchen... ;-)

Antworten Gast: Hans im Glück
08.10.2012 20:42
3 0

Re: Das wird die Spekulanten nicht hindern, die Preise

Die Spekulanten?

Meinen Sie die Zentralbanken und die Banken die Geld aus dem Nichts schaffen, so das es immer weniger Wert wird und somit alles andere teurer wird?

schneller als der Verbrauch

und weil es heute technisch möglich ist noch mehr herauszuholen ,wird es auch immer teurer.
Wurde diese Milchmädchenrechnung von der Auto Lobby aufgestellt ?
für weitere 54 Jahre ,was für eine Zeitspanne
toll
haut rein Jungs

0 0

Re: schneller als der Verbrauch

Gerade da die EU steht nicht gut da. Da wird auch schon mehr gefördert als neu erschlossen.

Gast: gralchemist
08.10.2012 20:11
3 8

bad news

fragt sich nur, wie die atmosphäre die mengen an co2 aufnehmen wird.

0 0

Re: bad news

Das ist aber jetzt hoffentlich nicht Ihr Ernst.

Re: bad news

Wohl noch nie vom CO²-Kreislauf gehört, was?