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EZB-Chef: Bankenaufsicht erst 2014 richtig einsatzfähig

13.10.2012 | 11:18 |   (DiePresse.com)

Für Mario Draghi sei es jedoch wichtig, die Einführung bis 1. Jänner 2013 gesetzlich zu verankern. Die Umsetzung könnte ein weiteres Jahr brauchen.

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Die von der EU geplante Bankenaufsicht in Europa wäre laut dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wahrscheinlich erst ab 2014 richtig einsatzfähig. Auch wenn sie zum 1. Jänner 2013 gesetzlich verankert sei, bedeute das nicht, dass sie dann auch schon tatsächlich aus operationeller Sicht ihre Aufgabe wahrnehmen könne, sagte Draghi am Samstag bei einer Pressekonferenz am Rande der Jahrestagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank in Tokio.

"Es ist sehr wichtig, dass wir den institutionellen Schritt bis zum 1. Jänner gemacht haben, damit wir uns darauf vorbereiten können, die Aufsicht zu führen, aber das könnte durchaus ein weiteres Jahr dauern", sagte der EZB-Chef. "Wir müssen das rasch machen, aber man muss es gut machen." Wann der Betrieb tatsächlich aufgenommen werde, sei aber nicht wichtig, solange die Eurostaaten an ihren Zusagen festhielten.

Die geplante Bankenaufsicht ist Voraussetzung dafür, dass marode Banken direkt Nothilfe aus dem Euro-Rettungsfonds ESM erhalten dürfen. Anwärter dafür sind vor allem spanische Banken.

(APA/dpa)

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7 Kommentare
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BANKENLOBBY

Die mächtige Bankenlobby hat sich wieder einmal durchgesetzt. Gut für die Banken, schlecht für Menschen ab dem Mittelstand abwärts...........

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Die von der EU geplante Bankenaufsicht in Europa wäre laut dem Präsidenten der Europäischen Zentralbank (EZB), Mario Draghi, wahrscheinlich erst ab 2014 richtig einsatzfähig

welcher (ex)Banker hat wohl Interesse daran, eine funktionierende Aufsicht erdulden zu müssen ?!

WO war denn die FMA vor der Krise als sie bereits spürbar wurde, und ein Nobody dazu meinte "wir wären bestens aufgestellt und werden nichts davon spüren" ?!

Solange selbst ein Kontrollorgan wie der Rechnungshof nicht wirklich etwas bewirken darf, solange sind derarte angebliche Vorhaben völlig sinnlos weil auch gar nicht gewollt.

Natürlich haben Banken keinerlei Bock darauf reguliert und kontrolliert zu werden, denn das hiesse für viele Nehmer (wie Aufsichtsräte bspw) ja, sich nicht weiterhin selbst unendliche Bonizahlungen selbst genehmigen zu dürfen, bzw auch das man marode Geldhäuser in den Konkurs schicken würde können.

Also wird man weiterhin auch im Parlament weiterhin Banker sitzen sehen welche dies zu verhindern wissen.- schon allein um ihr eigenes zusätzliches Einkommen steuerfrei am liebsten, verteidigen zu können.

2014?

damit sich die reichen in ruhe neue pfade und strukturen aufbauen können?
finantransaktionssteuer bitte rückwirkend für 2012!

Gast: freund?
13.10.2012 12:45
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Der Draghischen Drucksortenanstalt



die die Währung zum Plunder macht (1Semmerl-1 Billion), die Aufsicht auch nur über einen Krautgarten zu geben, geschweige über die Banken, ist lächerlich !

Ich will meinen Schilling wieder, ich will keine fremden Schulden zahlen... ich will raus aus dem Moloch.

Mein Österreich, nicht das von Brüssel .

Re: Der Draghischen Drucksortenanstalt

Draghi ist nicht brüssel!

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Re: Draghi ist nicht brüssel!

er samt Monti aber sind Interessenvertreter der Bank in welcher sie (zuvor) tätig waren, und diese natürlich auch (weil weiterhin sicher verflochten) weiterhin verteidigen versuchen.


Antworten Antworten Gast: freund?
13.10.2012 13:37
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Re: Re: Der Draghischen Drucksortenanstalt

MIR ist Draghi Brüssel genug, Goldman-Sachs IST Brüssel .