Wien/Red. Seit drei Wochen wird beim Börsespiel der „Presse“ und direktanlage.at gezockt, was das Zeug hält. Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Topspieler unter den bereits 6000 Teilnehmern haben ihren virtuellen Einsatz von 25.000 Euro schon um mehr als zehn Prozent gesteigert, der Beste hat sein virtuelles „Spielkapital“ um fast 15 Prozent erhöht. Auf dem Sparbuch hätte er für diese Performance viele Jahre gebraucht. So mancher „Börsianer“ wird sich da wohl schon gewünscht haben, er hätte mit echtem Geld an der echten Börse investiert. Kann ja noch werden. Ein Börsespiel ist jedenfalls eine gute Gelegenheit, im „Trockentraining“ die Tücken des Aktienhandels kennenzulernen. Die gibt es zweifellos, wie schon eine Reihe von Spielern an ihren Depots ablesen kann. Da ist es Goldes wert, dass man Erfahrungen sammeln kann, ohne echtes Geld zu verlieren.
Auf den Sieger wartet ein Suzuki
Für die Topspieler zahlt sich der virtuelle Aktienhandel auf jeden Fall aus. Schließlich winkt dem, der sein virtuelles Startkapital bis Ende November am stärksten vermehrt hat, ein Suzuki-Vitara-Geländewagen im Wert von 26.000 Euro. Und die nächsten auf dem „Stockerl“ können sich über Fondsanteile von iShares und Vontobel im Wert von 4000 bzw. 3000 Euro freuen.
Der Wettkampf um den Suzuki Vitara tobt zwar schon seit drei Wochen, aber noch ist es nicht zu spät: Bis 31. Oktober besteht noch die Möglichkeit einzusteigen, sein Spekulationstalent unter Beweis zu stellen und die Topwertung noch umzuwerfen.
Das ist zwar nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Denn die Börse hält immer wieder Überraschungen parat – und die Trends ändern sich sehr schnell. Wer zum richtigen Zeitpunkt zur richtigen Aktie greift, der hat zehn oder 15 Prozent schnell aufgeholt.
Wobei die Leistung der Topspieler bisher enorm ist: Zehn bis 15 Prozent Kurssteigerung in drei Wochen mögen nicht spektakulär klingen, man muss aber bedenken, dass das Börsespiel realistisch auf Durchschnittsanleger zugeschnitten ist. Es kann also nicht mit gehebelten Derivaten, sondern nur mit ausgewählten Blue Chips aus den für Österreicher wichtigsten Indizes (etwa ATX, DAX, Dow Jones und Nasdaq) gehandelt werden. Und deren Kursentwicklung ist meist wenig erratisch.
Details zum Börsespiel und wie man jetzt noch einsteigt, gibt es auf http://boersespiel.diepresse.com.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2012)

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