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An der virtuellen Börse ist die Hölle los

19.10.2012 | 18:30 |   (Die Presse)

6000 Hobby-Börsianer beteiligen sich schon am Börsespiel der „Presse“ und direktanlage.at. Noch ist es nicht zu spät: Bis zum 31. Oktober kann man an der Jagd nach dem Hauptpreis, einem Suzuki Vitara, teilnehmen.

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Wien/Red. Seit drei Wochen wird beim Börsespiel der „Presse“ und direktanlage.at gezockt, was das Zeug hält. Und der Erfolg kann sich sehen lassen: Die Topspieler unter den bereits 6000 Teilnehmern haben ihren virtuellen Einsatz von 25.000 Euro schon um mehr als zehn Prozent gesteigert, der Beste hat sein virtuelles „Spielkapital“ um fast 15 Prozent erhöht. Auf dem Sparbuch hätte er für diese Performance viele Jahre gebraucht. So mancher „Börsianer“ wird sich da wohl schon gewünscht haben, er hätte mit echtem Geld an der echten Börse investiert. Kann ja noch werden. Ein Börsespiel ist jedenfalls eine gute Gelegenheit, im „Trockentraining“ die Tücken des Aktienhandels kennenzulernen. Die gibt es zweifellos, wie schon eine Reihe von Spielern an ihren Depots ablesen kann. Da ist es Goldes wert, dass man Erfahrungen sammeln kann, ohne echtes Geld zu verlieren.

 

Auf den Sieger wartet ein Suzuki

Für die Topspieler zahlt sich der virtuelle Aktienhandel auf jeden Fall aus. Schließlich winkt dem, der sein virtuelles Startkapital bis Ende November am stärksten vermehrt hat, ein Suzuki-Vitara-Geländewagen im Wert von 26.000 Euro. Und die nächsten auf dem „Stockerl“ können sich über Fondsanteile von iShares und Vontobel im Wert von 4000 bzw. 3000 Euro freuen.

Der Wettkampf um den Suzuki Vitara tobt zwar schon seit drei Wochen, aber noch ist es nicht zu spät: Bis 31. Oktober besteht noch die Möglichkeit einzusteigen, sein Spekulationstalent unter Beweis zu stellen und die Topwertung noch umzuwerfen.

Das ist zwar nicht leicht, aber auch nicht unmöglich. Denn die Börse hält immer wieder Überraschungen parat – und die Trends ändern sich sehr schnell. Wer zum richtigen Zeitpunkt zur richtigen Aktie greift, der hat zehn oder 15 Prozent schnell aufgeholt.

Wobei die Leistung der Topspieler bisher enorm ist: Zehn bis 15 Prozent Kurssteigerung in drei Wochen mögen nicht spektakulär klingen, man muss aber bedenken, dass das Börsespiel realistisch auf Durchschnittsanleger zugeschnitten ist. Es kann also nicht mit gehebelten Derivaten, sondern nur mit ausgewählten Blue Chips aus den für Österreicher wichtigsten Indizes (etwa ATX, DAX, Dow Jones und Nasdaq) gehandelt werden. Und deren Kursentwicklung ist meist wenig erratisch.

Details zum Börsespiel und wie man jetzt noch einsteigt, gibt es auf http://boersespiel.diepresse.com.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2012)

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9 Kommentare
Gast: Hermann vom Gipfel
27.10.2012 20:04
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Das ist ein vollkommen realitätsfremdes Spiel

Jeder startet mit den gleichen Chancen. Wie im Kommunismus. Die Korruptionskultur ist auch nicht implementiert. Alles vollkommen realitätsfremd.

Gast: Franck Reich
26.10.2012 14:36
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15 Euro Gebühr unangemessen hoch

15 Euro Gebühren finde ich in der Relation zu viel,
da ja in dieser kurzen Zeit nur gewinnen kann, wer möglichst viel kauft und verkauft.

Außerdem kann man nur ein Viertel auf 1 Aktie setzen, damit ist ein Gewinn mit Buy-and hold-Strategie fast ausgeschlossen.
Ein Viertel von 10% Gewinn sind nur 2,5%Gewinn bezogen auf das Gesamtvermägen. - außerdem ist es fast unmöglich, ohne SMI und FTSE während der Eurokrise eine Buy-and-Hold-Strategie zu fahren, zumal der DOW ja überbewertet ist.
Also wieder nur für Zocker!

...

...genau so sinnlos wie die "echte" börse.

Und was machen die Verlierer?

Was wurde im Schnitt verzockt?
Wieviel hat der Schlechteste verloren?
Das sollte man wissen, bevor man sich wünscht mit echtem Geld gehandelt zu haben.

Re: Und was machen die Verlierer?

Ich bin mit -1% auf Platz 1800 von 6000. Wieviel jetzt der "schlechteste" Miese gemacht hat wäre tatsächlich interessant! Muss ja nicht mit Nickname sein...

So ein Börsen Spiel

ist natürlich nicht realistisch. Ein Spieler der kein Risiko eingeht wird sein Kapital ganz anders veranlagen als ein realer Spieler.

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Re: So ein Börsen Spiel

Dazu kommt noch daß das Spiel nur 2 Monate dauert. D.h. man muß entsprechend hohes Risiko nehmen um in der kurzen Zeit möglichst hohe Gewinne zu machen.

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Börse

Leider reagiert eine virtuelle Börse ganz anders als die Echte!

Gast: uburoi
20.10.2012 16:54
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die vorläufer der panik nennt man gerüchte?

also alles wie immer.

sehr spannend!