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Bank Austria: "Arbeiten Tag und Nacht daran"

05.11.2012 | 14:27 |   (DiePresse.com)

Das Online-Banking läuft weiterhin "nicht auf dem gewohnten Service-Level", sagt ein Bank-Sprecher. Inzwischen wurden mehrere Hotlines eingerichtet.

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Noch immer läuft bei der Bank Austria nach der größten IT-Umstellung in ihrer Geschichte das Electronic Banking und Internetbanking nicht rund. Am 26. Oktober war mit der Systemumstellung auf das UniCredit-Konzernsystem begonnen worden. Heute Nachmittag wird in einer lang anberaumten Aufsichtsratssitzung der Bank Austria den Kontrolloren über den Status Quo und den Stand der Problembehebung berichtet.

"Wir haben nach wie vor nicht unser gewohntes Servicelevel", sagte Banksprecher Martin Halama am Montag. "Wir arbeiten Tag und Nacht daran." Gerüchte, die Bank hätte es verabsäumt, die EDV-Umstellung zu stoppen, als sich abzeichnete, dass der Umstellungstermin nicht zu halten sei, wurden als falsch zurückgewiesen. Ein System dieser Größenordnung sei im Testbetrieb nicht eins zu eins zu simulieren, meinte der Sprecher heute. Die Tests seien, so die Bank, reibungslos verlaufen, die jüngsten Fehlerbilder in den Probeläufen nicht sichtbar gewesen.

Kundenbetreuer als "Automatenersatz"

Kundenbetreuer hatten in den Filialen tagelang alle Hände voll zu tun, um als "Automatenersatz" Überweisungen zu tätigen. Die ärgsten Probleme im Onlinebanking sollen mittlerweile behoben sein, viele Nutzer sind noch mit den neuen Oberflächen überfordert. Ansonsten wurde bei der Bank Austria heute eingeräumt, dass es "bei bestimmten Kombinationen von Browsern und Providern immer wieder Verbindungsprobleme gibt."

Die Bank bekräftigte, dass betroffenen Kunden aus den Pannen keine materiellen Nachteile entstehen werden, Mahnspesen würden refundiert, auch aus Überziehungszinsen nach stecken gebliebenen Überweisungen sollen Bankkunden keine Lasten zu tragen haben.

Umstellungsgeschädigten Kunden sagt die Bank "individuelle Lösungen" zu. Es könne keine Generallösung geben. Federführend werde dies die Ombudsstelle der Bank abwickeln. Ob es in der Bank Konsequenzen geben wird? Der Focus, so der Sprecher, liege auf der Problembehebung.

Die Bank Austria hat zur Pannenhilfe mehrere Hotlines installiert:

ElectronicBanking Support

Tel.: 050505 - 26200*

Montag bis Freitag: 07:30 - 18:00 Uhr.

Technisch orientierte Anfragen zum ElectronicBanking/BusinessLine für Firmenkunden

E-Mail: electronic.banking@unicreditgroup.at

OnlineBanking und MobileBanking

Tel.: 050505 - 26100*

Hilfestellung rund um OnlineBanking im Internet und Kontoabfragen via Handy, weiters Musterdepot und Watchlist im Bereich Börsen & Märkte.

E-Mail Online: banking@unicreditgroup.at

BusinessNet Support

Tel.: 050505 - 26500*

Montag bis Freitag 07:30 - 18:00 Uhr.

Für inhaltlich sowie technisch orientierte Fragen zum Banking-Portal für Firmenkunden

E-Mail: support.businessnet@unicreditgroup.at

Auf der Website:

http://www.bankaustria.at/de/open.html#/de/service.html

 

(APA)

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217 Kommentare
Gast: Grübla
31.10.2012 21:57
2 0

Super gemacht!

Nun gab es auch haufenweise Kundenbeschwerden bei anderen Banken, weil die Löhne und Gehälter zu spät eingetroffen sind. Teilweise wurden dadurch Daueraufträge und Einzüge mangels Deckung nicht durchgeführt, das wird teuer...

Von den Firmen, die natürlich bei der Bank Austria sind, fristgerecht überwiesen, aber von der Bank Austria gingen durch die Systemprobleme nicht alle Zahlungen ordnungsgemäß zu den anderen Banken raus. Dafür kann es zu Doppelbuchungen kommen, zahlreiche Überweisungen wurden "nackt" geschickt, also ohne Belege, tun sich die Empfänger dann auch etwas schwer...

Gast: Zorniger Gast
31.10.2012 16:40
2 0

BA-Onlinebanking

Was da vor sich geht ist einfach eine bodenlose Frechcheit. Das alte System war zwar einfach und doch geschmackloss, aber was da folgt, ist totaler bullshit.

Gast: Pia Stadler
31.10.2012 14:27
9 0

Chaos BA-CA

Wie ich von einem Spezialisten erfahren habe, wurde KEIN Testlauf vorgenommen, kein Wunder dann dieses Chaos! Aber unsere inländischen IT-Fachleute schickt man in die Wüste bezw. zu AMS!

Lg, Magic

Re: Chaos BA-CA

naja, mit inländischen IT Fachleuten hat das rein gar nix zu tun. "Ausländische" IT Leute KÖNNEN genauso gut sein, das steht ja außer Frage. Fakt ist aber, dass sie anscheinend auf einen Testlauf verzichtet haben, und das geht halt einfach nicht. Wenigstens übernehmen sie Verantwortung, wenn Mahnspesen anfallen. Mein Betreuer war heute ziemlich fertig und hat sich oft entschuldigt, er hat mir richtig Leid getan, die Mitarbeiter können ja nix dafür.

facebook

Anscheinend Posten sie den neuersten Standpunkt usw via Facebook... letztes Posting hat gemeint:
OnlineBanking/BusinessNet:
Einstieg direkt über online.bankaustria.at
für viele hats geklappt bei anderen leider nicht... aber ein versuch ist es wert...

Re: facebook

ja das stimmt, auch über twitter wird gepostet! das letzte statement war:
"Die überwiegende Mehrzahl der verspäteten Überweisungen wurde am Mittwoch, den 31.10., abgewickelt; der verbleibende Rest wird am 1. November durchgeführt.
Wir unternehmen alle Anstrengungen, damit sämtliche Buchungen mit korrektem Valutadatum verbucht werden. Sie sollten spätestens am Freitag, den 2. 11.2012, auf den Empfängerkonten ersichtlich sein.
Sollten durch die Verzögerungen Nachteile entstandenen sein, übernimmt die Bank Austria selbstverständlich dafür die Verantwortung und wird unbürokratische Lösungen anbieten.
Wir bitten in aller Form um Entschuldigung für die entstandenen Unannehmlichkeiten!"

bin gespannt wer dafür verantwortlich gemacht wird. irgendwer wird ja wohl gesagt haben "testlauf? brauch ma net"

Antworten Gast: Werner F.
31.10.2012 14:40
1 0

Re: facebook

Danke für den Tipp: Damit bin ich jetzt endlich reingekommen!

Gast: frank49
31.10.2012 12:50
6 0

bin neugierig ......

Nachden heute Mittwoch nach 7 (sieben) Tagen das Internerbanking noch immer nicht wirklich funktioniert bin ich doch neugierig wie sich die hohen Herren der Bank Austria (und der Unicredit) aus diesem BEKANNTEN und bewusst in Kauf genommenen (aber wahrscheinlich nicht verstandenen) Schlamassel (wird schon irgendwie gehen) herausreden werden. Es ist so unglaublich für jemanden der jahrzehntelang in der IT arbeitet wie jemand ein solches Chaos veranstalten kann und ruhigen Gewissens seine Boni einsteckt. Für diese Meisterleistung gehört eigentlich der gesamte verantwortliche Vorstand in Österreich (die eierlosen) und Italien gefeuert.

Antworten Gast: _Peter
31.10.2012 13:16
1 0

Re: bin neugierig ......

Das Herausreden:
Gras über die Sache wachsen lassen.

Der Österreicher ist (leider) sehr senil, wenn es um dauerhafte Erinnerungen und damit verbundene Konsequenzen geht. Sieht man ja (auch) in der Politik ...

Diese Umstellung

grenzt an Unzurechnungsfähigkeit. Ich kann nur hoffen, dass der Verantwortliche zur Verantwortung gezogen wird. Da wird es noch Schadenersatzansprüche hageln. Vom Imageschaden gar nicht zu sprechen.

Gast: FreddyKrueger
31.10.2012 11:14
2 0

Was heißt "war offline" ???

Nur Probleme, so etwas sollte nicht passieren. Man kann so gut wie nichts im Online Banking erledigen. Entweder die Seite ladet nicht, oder man kommt nicht rein, oder man sieht seine Konten und Salden nicht... Wahrscheinlich gibts noch viel mehr Probleme. NERV NERV NERV

1 0

benutzerunfreundlich und fehlerhaft

Leider ist das neue Programm auch noch sehr benutzerunfreundlich:
- die Auflistung der Konten und Sparkonten erfolgt nur mit Ihrer Nummer und ohne Differenzierung zwischen Konten und Sparkonten
- für eine Umsatzliste eines Kontos muss ich zumindestens 1x mehr als bisher klicken
- wenn ich bei einem Überweisungsauftrag aufgefordert werde, einen Eintrag zu korrigieren, habe ich dann keine Möglichkeit diese Korrektur zu bestätigen.
- ich habe keine komplette Übersicht mehr über alle meine Konten und Veranlagungen, sondern muss mich erst durch verschiedene Reiter klicken
- und die Ladezeiten für die diversen Seiten sind am 3. Tag nach Abschluss der Umstellung noch immer ewig lang.

Für mich ist dieses neue Online-Banking schlicht derzeit nur voll von Nachteilen und schlecht konzipiert. Ich möchte mein Banking schnell und unkompliziert durchführen, und nicht dauernd die anzeige von Zusatfeldern aktivieren müssen.
Zusätzlich fühle ich mich verarscht wenn ich Fehler wie die fehlende Korrekturbestätigung finde, denn ich möchte ein sinnvolles Werkzeug zum arbeiten und nicht Betatester für ein undurchdachtes Programm spielen!

Ich hoffe, dass sich da bald wieder einiges tut und bisher gewohnter Komfort wieder erreicht wird. Ansonsten überlege ich ernsthaft meine an die 30 Jahre lange Treue zu CA / BA zu benden .

1 0

Re: benutzerunfreundlich und fehlerhaft

Ja, es ist ziemlich viel Klickerei. Die Reihenfolge der Konten stört mich auch, aber das wird wohl noch geändert werden.

Eine Verbesserung - wie hier manche gejubelt hatten - sehe ich eigenlich nicht. Ich finde es nicht schlechter, aber nach mehr als zehn Jahren hätte man sich vielleicht etwas mehr einfallen lassen können als das. Teilweise sieht man englische Fehlermeldungen. Das ist halt nicht sonderlich professionell.

Gast: Mario L.
30.10.2012 22:28
0 2

Schwere Aufgabe

Hab mich erst vor wenigen Minuten das erste Mal seit der Umstellung eingeloggt und bin überrascht, dass sich optisch doch so viel getan hat. Wollte schon nachfragen, wo was zu finden ist, aber hier wurden ja bereits die entsprechenden Links gepostet. Danke dafür! Den Unmut mancher Kunden, die auf das Online Banking angewiesen sind, muss man ernst nehmen und darauf reagieren, aber soweit ich das auf facebook verfolgt habe, bezieht die Bank Austria ohnehin laufend Stellung. Ich beneide den/die Verantwortlichen nicht um diese Aufgabe.

0 0

Re: Schwere Aufgabe

Es ist freilich nicht gerade eine Meisterleistung, dass das nicht anständig funktioniert. Aber die Bank hat schon vor zwei Wochen Briefe an ihre Kunden verschickt, dass das umgestellt wird. Wenn da jemand herumjammert, dass er um Skonto umfällt, weil er ein paar Stunden später überweisen kann, dann hält sich mein Mitleid in Grenzen.

Ich verstehe die Leute nicht, die bei dieser hotline anrufen. Was erwartet sich so jemand? Wenn es funktioniert, funktioniert es. Es funktioniert nicht um eine Minute schneller, wenn man mit einem Callcenter-Mitarbeiter gesprochen hat, der vielleicht in Indien oder Rumänien sitzt und seine Stehsätze von sich gibt.

Antworten Antworten Gast: brösel
01.11.2012 09:20
0 0

Re: Re: Schwere Aufgabe

Die Hotline terminiert nicht in Indien, sondern in Wien am Julius-Tandlerplatz...

danke!

Hey danke für die Links sind wirklich hilfreich!!! Ist eine Gewöhnungs Sache dass neue System!

Wo ist der Boss

Hinter vorgehaltender Hand wird gemunkelt er sei krank und gibt über Videobotschaften Durchhalteparolen aus.
Ist da was dran?

Guided Tours

Wenns interessiert, hab grad eine Kurzinfo gefunden, was sich geändert hat für diejenigen die es nicht geschafft haben reinzukommen.
Für BusinessNet
http://www.bankaustria.at/guided_tour/bn/index-en.html?lang=en
und Online Banking
http://www.bankaustria.at/guided_tour/olb/index-en.html?lang=en
Kenne mich jetzt besser aus! Damit die Zeit ein bisschen schneller vergeht kann man da einen Blick reinwerfen.

Re: Guided Tours

Danke für die links. Da kann man sich schnell über die neuigkeiten informieren
Die guided tours gibt es übrigens auch auf Deutsch :)
http://www.bankaustria.at/guided_tour/olb/index.html?lang=de

feinste ITALIENISCHE wertarbeit

mit eurosig bringt die unicredit der reihe nach ihre Töchter um.

Re: feinste ITALIENISCHE wertarbeit

eurosig ist keine italienische edv! es hat sich in anderen ländern bereits bewährt, nur bei uns ist jetzt grad so ein chaos. geduld, es wird schon werden.

Antworten Antworten Gast: frank49
31.10.2012 12:10
0 0

Re: Re: feinste ITALIENISCHE wertarbeit

eurosig wie es jetzt in der BA implementiert ist, IST eine dezidiert österreichische Lösung für die BA. 60+% 'alte' BA-Systeme - der Rest aus Italien - unter anderem das neue grandiose Online-Banking System das mit allen derzeitigen Problemen bekannterweise eingesetzt wurde. Drchtauchen und 'wird schon nicht so arg werden' war die Devise der Herren Vorstände die auch hohe Boni etc. zu verlieren hatten. In allen anderen Ländern wo ähnliche Hybridlösungen für 'eurosig' eingesetzt wurden, war ein vergleichbares Chaos zu verzeichnen. Das Zeug ist ein reines Prestigeprojekt um ein Vermögen (unseres) am Rücken der Kunden und zur Ehre der Top-Manager - sonst absolut nix.

Antworten Antworten Antworten Gast: mittendrin
31.10.2012 14:33
2 0

Re: Re: Re: feinste ITALIENISCHE wertarbeit

Na so kann man das nichtsagen. EuroSIG wurde in Italien entwickelt und dort auch zuerst eingesetzt. Das war für Italien ein technologischer Riesensprung nach vorne. Danach kam Germanien an die Reihe. Die wurden vor 2 Jahren auf EuroSIG umgestellt und reparieren bis heute an den Fehlern herum.
Was für Italien ein Sprung nach vorne war ist für Österreich und Deutschland ein Rückschlag in die Steinzeit der EDV.
Sowohl die Bank Austria als auch die exHVB hatten weitaus modernere Systeme funktionstüchtig im Einsatz. Entschieden wurde jedoch für EuroSIG, weil sonst in Italien die gesamte EDV-Hardware auszutauschen gewesen wäre - und das wollten sich die Italiener nicht leisten.
Übrigends - die Projektkosten werden immer vom jeweiligen Land, wo eingesetzt wird, getragen - Italien diktiert nur und kassiert trotz Zusatzausgaben.

überall Probleme

als ich vor 2 Jahren meinen Laptop von Vista auf 7 umgestellt habe gab es auch Probleme...
Machen sie das mal bei 15000 Computer

Und jetzt geht alles wieder und gut ist es....

Außerdem so eine Umstellung des IT Systemes kam bei der BA zum ersten mal vor.....nach der Gründung der IT....

2 0

Re: überall Probleme

Das ist im Prinzip ein Computer und das andere sind Terminals. Außerdem ist das kein kleiner Installateur-Betrieb, der auf ein neues System umstellt sondern eine Bank, bei der der Computer den überwiegenden Teil der Arbeit erledigt. Wenn die den Computer nicht im Griff haben, haben die garnichts im Griff.

Antworten Antworten Gast: frank49
31.10.2012 12:14
0 0

Re: Re: überall Probleme

das kann man durchaus so sehen - und es ist absolut NICHT FALSCH !!!

Antworten Gast: _Peter
30.10.2012 21:48
1 0

Re: überall Probleme

Seit 1,5 Jahren wird dieser Umstieg mit 700 Mitarbeitern geplant, kostete bisher 500 Millionen Euro ...

... da darf so ein Fiasko wie jetzt nicht passieren. Die Fehler waren bekannt - und trotzdem wurde grünes Licht gegeben.

Mittlerweile wird an einem Plan für den Rückstieg gearbeitet - den gab es ja auch nicht.

Was glauben Sie, wer das alles zählt?

Es wurde so ziemlich alles verplant, was zu verplanen war - und selbst bei einer Umstellung von nur 10 PCs wäre das Szenario eingetroffen, was es jetzt gibt: CHAOS

Die italienische Bank Austia hat alles verbockt.

Re: überall Probleme

da haben Sie Recht, ich saß heute für 20 Onlineüberweisungen über 3 Stunden vor dem Businessnetportal.
Ich konnte dringende Zahlung mit Skontoabzug nicht durchführen.
Ein Desaster von vorn bis hinten.
Ja so ist es, wenn unsere guten Edv-Entwickler ausgebootet werden und diesen Schmarren in Italien produziert wird.

die banken sind doch längst am ende ....

unfähig bis zum "geht nicht mehr" - diesmal wörtlich gemeint.

unser geld können sie verzocken. alle unseriös.
sogar die schweizer ubs muß jetzt 10.000 mitarbeiter abbauen, wegen hoher verluste.

unicredit

Jetzt auch italienische Verhältnisse im Online-Banking-dank Unicredit. Bravo! Der Berlusconi ist derzeit arbeitslos, man sollte ihn in den Aufsichtsrat nehmen-dann kann das Geld gleich selbst abheben!

Gast: 0001011101000101
30.10.2012 15:36
4 0

Sicherheitsbedenken

... sprach vor einiger Zeit mit einem verantwortlichen Techniker. Ging um die 'Zwangsumstellung' auf mTAN durch Einführung eines Limits von EUR 1'000.- bei iTAN. Hatte Sicherheitsbedenken - immer mehr verwenden Smartphones für eBanking, dh man meldet sich an und erhält auf das angemeldete(!) Gerät eine mTAN.

Der Techniker wirkte unglaublich selbstverliebt in dieses Umstellungsprojekt, er nahm meine Sicherheitsbedenken nicht einmal wahr, geschweige denn ernst.

Hinweise, dass zB die deutsche Verbraucherschutzzentrale genau davor warnt, einen mTAN auf dasselbe (angemeldete) Gerät senden zu lassen, tat er als lächerlich ab.

Ebenso betont die deutsche Verbraucherschutzzentrale, dass es wichtig ist, dass der mTAN nur für eine sehr kurze Zeitspanne gültig ist. Eine Gültigkeit der mTAN von 30(!) Tagen bei Unicredit erfüllt dieses Kriterium nicht.

Auch dies zog der Techniker ins Lächerliche, ehe er sich wieder in selbstverliebten Ausführungen über die Genialität des neuen, wahrscheinlich Ende Oktober online gehenden Systems erging.

Irgendwann wurde es mir zu blöd und ich beendete das Telefonat. Reine Zeitverschwendung sich mit jemandem auszutauschen, der meint, alles besser zu wissen und beim Nutzer Unfähigkeit voraussetzt.

So wie es aussieht hat Unicredit bei der Umsetzung auf die falschen Pferde gesetzt.

frank49 hat es weiter unten auf den Punkt gebracht.

Gast: DrBiersauer
30.10.2012 15:10
2 0

Auch auf der Post gibts keine Auslandsüberweisung,..

weil das Internet gestört ist. Bei uns gibts keine Tsunami oder Wirbelstürme.

Gast: Bankaustriaade
30.10.2012 15:04
7 0

Online Banking

Das neue System ist eine Frechheit. Die Bedieneroberfläche ist unübersichtlich und teilweise voller Fehler. Zu so einer Bank mit so einem System kann ich kein Vertrauen mehr haben. Immerhin liegt dort mein Geld. Andere Banken machen ja vor, wie es gut funktioniert. Ich bin seit 40 Jahren Kunde bei dieser Bank, aber jetzt reichts.

Re: Online Banking

Sie sind seit 40 Jahren Kunde, immer zufrieden gewesen (?) dann gibts mal ein paar Tage Chaos und sie wechseln die Bank. Na Gratulation. Ich bin erst seit ein paar Jahren Kunde, aber für mich kommt ein Wechsel deswegen noch lange nicht in Frage. Da muss schon mehr passieren als ein paar technische Fehler (die zugegeben massive Auswirkungen hatten). War vorher bei anderen Banken, da war das Service aber sowas von sch**lecht. Die Bedieneroberfläche wird hoffentlich noch optimiert werden.

Re: Re: Online Banking

Es gibt Dinge im heutigen Leben, die müssen einfach funktionieren. Stellen Sie sich einmal vor, eine Telefongesellschaft baut so einen Mist. Oder bei Ihrem Auto funktionieren 3 Tage die Bremsen nicht...

Re: Re: Online Banking

Ich glaube das kann bei jedem System passieren, dass es in den erste tagen nicht tadelos funktioniert aber sie werden das schon in den griff bekommen. Beim Online Banking geht´s nicht nur um die Optik... vorrangig ist die Benutzerfreundlichkeit, Sicherheit und Performance.

Gast: Kundeklaus
30.10.2012 14:42
4 1

Bank Austria

Ich frage mich nur, welchen blossfüssigen Analphabeten die italienischen Nebochanten der Bank "Austria" die Umstellung ihres IT-Systems anvertraut haben.

Re: Bank Austria

Sie sind seit 40 Jahren Kunde, immer zufrieden gewesen (?) dann gibts mal ein paar Tage Chaos und sie wechseln die Bank. Na Gratulation. Ich bin erst seit ein paar Jahren Kunde, aber für mich kommt ein Wechsel deswegen noch lange nicht in Frage. Da muss schon mehr passieren als ein paar technische Fehler (die zugegeben massive Auswirkungen hatten). War vorher bei anderen Banken, da war das Service aber sowas von sch**lecht. Die Bedieneroberfläche wird hoffentlich noch optimiert werden.

Re: Bank Austria

Fair Trade Programming (c)
Made in India

Online Banking

Man wird sich vielleicht nicht mehr daran erinnern, aber die Bank Austria war vor Jahren (eher schon Jahrzehnten) - noch als Zentralsparkasse - führend in der EDV-Abwicklung und Ausstattung der Banken in Österreich. Seitdem die Bank in das Ausland verscherbelt wurde (angefangen mit Hypo Vereinsbank) ging es steil bergab. Auch die technische Ausstattung in den Filialen ist seitdem ein Graus: uralte Bankomaten, die ständig Störungen aufweisen, keine Geräte für Bareinzahlungen wie es dies bei anderen Banken gibt, unzählige Filialschließungen, etc. So kann man auch einen ehemals guten Ruf zugrunde richten!

Was für eine Tragödie

Eine Homepage war für ein paar Stunden offline. Ich sehe schon, da haben die NYer mit "ihrem" Sturm noch richtig Glück gehabt.

Und nur 85 Kommentare dazu? Wie herzlos.

Antworten Gast: thisisnot_therightway
30.10.2012 14:25
4 0

Re: Was für eine Tragödie

Wohl selbst im Vorstand der BACA oder was soll dieses komische posting?

Re: Re: Was für eine Tragödie

Leider nein. Wie kommen Sie auf diese Idee?

Gast: NiemehrwiederieseBank
30.10.2012 14:07
4 0

Das System funktioniere zwar

Aber wie??? Dieses System ist wirklich nicht sehr bedienerfreundlich und vorallem voller Fehler! (BUGS) Ich sehe das aber nicht so locker den schließlich ist es mein Geld auf dem online Konto. Warum geht so was online? Sollen wir, die Kunden, die Tester spielen? In die Bank kann ich auch nicht gehen denn die hat nur zwischen 8 und 12 Uhr offen, zumindest in meinem Bundesland.
Ciao Ciao Unicredit

Verständnis

Situtation ist wirklich nicht schön. Ich versteh vollkommen den Ärger darüber. Ich hab die meisten meiner Überweisungen schon letzte Woche im alten System gemacht und hab bloß noch zwei, die ich in der Bank eben erledigen werde.
Aber ich glaub man muss sich auch in die Situation von der Bank Austria versetzten. Da ist sicher gerade voll das Chaos ausgebrochen und ich denk mir das es besser ist sie in Ruhe arbeiten zu lassen damit sie das Problem in den Griff bekommen damit alles wieder schneller funktioniert.

Hauptsache - Es funktioniert!

Egal was dahinter steckt es funktioniert wieder! Mir ist wichtig dass mein Geld sicher ist und dass ich dazu komm- wer an was schuld ist und wieso ist mir eigentlich egal.
Hoffentlich bleiben wir jetzt auch Online sonst muss ich wieder in die Bank rein marschieren! Was für ein Konzept heut zu tage! haha

Gast: frank49
30.10.2012 12:47
8 0

Eigentlich war das allen Beteiligten klar

Der Umstand dass das 'neue' Internetbanking nicht funktionieren wird war allen Beteiligten völlig klar - die derzeit auftretenden Fehler waren dokumentiert - und wurden ignoriert.
Die Tests wenige Tage vor Einsatz des 'neuen tollen Systems' haben das weiterhin deutlich gemacht.
Trotzdem haben alle Verantwortliche am Wochenende der Umstellung ein 'GO' gegeben und nicht die Reissleine gezogen. Wahrscheinlich um ihre gut bezahlten Sessel in Wien und Italien zu sichern. Man wollte unter keinen Umständen den Einsatztermin ein 2. Mal verschieben (war ursprünglich für Juni geplant).
Alle derzeitigen Beteuerungen der BA sind reine Augenauswischerei und eine Folge einer grob fahrlässigen Aktion!! Dieses System hätte in der derzeitigen Fassung niemals on-line gehen dürfen.
Das derzeitige Desaster gehört den Herren Cernko & Co - ohne jegliche Einschränkung.
Dies schreibt ein IT-Insider der BA, aber auch Betroffener und verärgerter Kunde.
So ein dilletantisches und unverantwortliches Vorgehen habe ich in meiner jahrzehntelangen Karriere in der IT noch nie erlebt - unglaublich. Ich gratuliere der BA und der Unicredit für diese hervorragende Management-Leistung.
Die armen Betroffenen sind alle Kunden, die Mitarbeiter der Zweigstellen aber auch insbesondere die IT-Entwickler in Italien, denen nun das gesamte Management im Nacken sitzt die derzeitigen Unzulänglichkeiten auszubügeln - das ist nicht lustig, ganz besonders für die Letztgenannten und die können absolut nichts dafür.

Antworten Gast: Adriano Celentano
30.10.2012 13:15
4 0

Re: Eigentlich war das allen Beteiligten klar

dem kann ich als Insider nur beipflichten..
obwohl es auch bei der Konkurrenz(z.b. Erste) nicht klaglos ablief...
es gibt leider immer wieder Firmen,die Projekte ohne ausreichende Testumgebung bzw. Testphasen im Echzeitsystem fuhrwerken(spart Zeit-aber nicht Geld,usw)
ausbaden dürfen es immer die Kunden und das Fussvolk
diesen Managern gehören alle Boni gestrichen

Gast: oktogon
30.10.2012 12:39
2 1

Die Konzernpolitik wird auf dem Rücken der Kunden durchgeführt

Der Systemumstieg wurde offensichtlich ungenügend vorbereitet - jetzt dürfen die Kunden unfreiwillig "Tester" spielen.
Ein Dienstleister der Kundennähe vorgibt, dürfte nicht derart unbekümmert, ohne ausreichende Qualitätssicherung, handeln.
Die ehemalige Creditanstalt-Bankverein billigte ihren Kunden einen höheren Stellenwert zu - dort kam es niemals zu derartigen Beeinträchtigungen über eine derart langen Zeitraum!

Antworten Gast: McMoarli
30.10.2012 13:46
1 1

Re: Die Konzernpolitik wird auf dem Rücken der Kunden durchgeführt

zu Zeites des CA-BV gab es aber auch noch kein Online-Banking! Der Vergleich hinkt gewaltig!