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Szenario: „Euro hält, Goldpreis steigt“

30.10.2012 | 16:53 |   (Die Presse)

Die Experten der der HSBC raten zu Aktien und Investmentgrade-Anleihen, also Schuldverschreibungen von Firmen mit guter Bonität. Keinesfalls sollten Anleger auf Langfriststrategien verzichten.

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Wien/b. l. Zu welchen Investments sollen Anleger greifen? Das hängt davon ab, von welchem ökonomischen Szenario sie ausgehen. Die Analysten der HSBC haben einige Kernthesen aufgestellt. Diese lauten, dass der Euro hält und sich gegenüber dem Dollar erholt, Inflation und Zinsen niedrig bleiben, der Immobilienmarkt profitiert, aber keine Blase droht, und dass der Goldpreis weiter steigt.

Die Experten raten zu Investmentgrade-Anleihen, also Schuldverschreibungen von Firmen mit guter Bonität. „Im aktuellen und noch länger andauernden Niedrigzinsumfeld muss mit Renditen von durchschnittlich unter drei Prozent pro Jahr für die nächsten zwei bis drei Jahre gerechnet werden. Dies erscheint sehr attraktiv im Vergleich zu gut gerateten Staatsanleihen, deren erwartete Renditen unter den Inflationserwartungen liegen“, heißt es in einer Aussendung. Auch Aktien hätten Aufwärtspotenzial, weil sie die einzige Anlageklasse seien, die unter ihrem langjährigen Bewertungsdurchschnitt notiert.

Keinesfalls sollten Anleger auf Langfriststrategien verzichten. Die kurzfristige Entwicklung bei risikobehafteten Investments – und nur solche werfen noch passable Renditen ab – sei nur mit erheblicher Unsicherheit prognostizierbar.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 31.10.2012)

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5 Kommentare

„Euro hält, Goldpreis steigt“

Heißt übersetzt: der Euro bleibt, sein Wert aber verliert sich.
Der USD hat ja seit den 40ern 95% seines Wertes eingebüßt. Was lerne man daraus: USD und Euros nur als Transaktionsmittel verwenden, nicht jedoch zum Sparen. Horten sie Ihre Kaufkraft in Investments, die tatsächlich steigende Kaufkraft repräsentieren. Ich rede nicht von Gold und Silber, sondern von "Rechte an den Gewinnen produktiver Unternehmen", sprich Aktien.

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Re: „Euro hält, Goldpreis steigt“

ALLES zu seiner Zeit!

Aktien (mit Ausnahmen) sind generell seit dem Jahr 2000 in einem Bärenmarkt. Ein Investment ist daher riskant, so lange der Bärenmarkt nicht beendet wird.

Gold ist kein klassisches Investment, sondern eine alternative Währung, und als Wertspeicher gut geeignet - besonders seit dem Jahr 2000, seit dem die Börsen in einem Bärenmarkt sind.


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Re: „Euro hält, Goldpreis steigt“

kann ihnen nur recht geben. Auch ich habe meine Investments in die Bereiche Aktien und Rohstoffe umgeschichtet. Interessant dabei:
Aktien von den Südländern (Griechenland, Spanien u. Italien), die teilweise runtergeprügelt wurden, obwohl viele davon nach wie vor gute Gewinne schreiben und eine Dividendenrendite von 5-8% aufweisen.

eine bank

sagt also, wie es kommen wird. ah ja.

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Erstens kommt es anders

Zweitens als Experten denken.