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Wohlstandsindex: Österreich fällt auf Rang 16 zurück

01.11.2012 | 09:31 |   (DiePresse.com)

Österreich verschlechterte sich im Vergleich zu 2011 um zwei Plätze, die USA fielen erstmals aus den Top-Ten. Die Nordeuropäer führen das Feld an.

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Österreich belegt im Wohlstandsindex des Londoner Legatum Institute 2012 den 16. Rang und verlor damit zwei Plätze im Vergleich zu 2011. Angeführt wird das Ranking, das heuer um 32 Länder auf 142 Staaten erweitert wurde, wie 2011 von Norwegen. Auf den Rängen zwei und drei finden sich Dänemark und Schweden, das sich um zwei Plätze verbesserte. Die USA schafften es heuer erstmals nicht unter die Top-Ten und liegen auf dem 12. Platz.

Das Wohlstandsranking umfasst insgesamt acht Bereiche: Neben der Wirtschaft werden auch das Unternehmertum, die Regierungsführung, Bildung, Gesundheit, Sicherheit, persönliche Freiheit und soziales Kapital bewertet. Der Index deckt laut dem Legatum Institute 96 Prozent der Weltbevölkerung und 99 Prozent des weltweiten Bruttoinlandsproduktes ab. Der Wohlstand sei in fast allen untersuchten Bereichen seit 2009 weltweit leicht gestiegen, doch fühlten sich die Menschen unsicherer, lautet ein Ergebnis der Untersuchung.

Größter Rückfall im Bildungsbereich

Im Wirtschaftsranking verschlechterte sich Österreich vom 11. auf den 13. Platz. Den größten Rückfall gab es im Bildungsbereich, wo die Alpenrepublik im Vergleich zu 2010/11 um sieben Plätze verlor und auf den 24. Rang zurückfiel. Besser gereiht als 2011 ist Österreich dagegen bei der persönlichen Freiheit, wo es auf Rang 21 liegt und vier Plätze im Vergleich zu 2011 gutgemacht hat.

Trotz der Krise in Europa sei der Wohlstand auf dem Kontinent gestiegen, heißt es in einer Aussendung des Legatum Institute. Sieben europäische Ländern befinden sich in den Top Ten, nur Australien (4. Platz), Neuseeland (5. Platz) und Kanada (6. Platz) schafften es außerhalb Europas in die Spitzengruppe.

Im Bereich Wirtschaft erlitten dagegen zwei Drittel der europäischen Staaten einen Rückfall seit 2009, was ein Ergebnis der anhaltenden Krise im Euroraum ist. Die größten Einbrüche in diesem Segment verzeichneten Griechenland, Dänemark, Island und Spanien.

Ost-West-Gefälle hat sich vergrößert

Außerdem habe sich das Ost-West-Gefälle in Europa vergrößert, konstatiert das Legatum Institute. Während die Nordeuropäer die Liste anführen und andere europäische Staaten wie die Schweiz, die Niederlande und Irland ebenfalls zur Spitzengruppe gehören, sind viele Nachfolgestaaten aus der ehemaligen Sowjetunion auf den Plätzen jenseits vom 30. Rang zu finden. Die europäischen Schlusslichter in puncto Wohlstand sind Albanien (84. Platz), Moldawien (92. Platz) und Bosnien-Herzegowina (99. Platz).

Den größten Absturz im Ranking erlitt dagegen Griechenland, das seit 2009 10 Plätze verlor und nun auf dem 49. Rang liegt. Dagegen verbesserte sich Deutschland im Wohlstandsindex im Vergleich zum Vorjahr um einen Platz und belegt heuer den 14. Platz. Von den osteuropäischen Staaten machten laut dem Index die Slowakei und Estland die größten Fortschritte - größere als etwa Italien, Belgien und Irland.

So kletterte etwa die Slowakei in dem Segment Bildung um 9 Plätze seit 2009 auf den 26. Platz nach vor, während Italien 16 Plätze verlor und auf dem 36. Rang landete. Das Schlusslicht in der Liste ist die Zentralafrikanische Republik.

(APA)

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113 Kommentare
 
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Gast: b745
01.11.2012 11:42
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die övp blockade zeitgt wirkung

und die werden ihr zerstörungswerk fortsetzen

Re: die övp blockade zeitgt wirkung

..... und ewig stinkt die löchrige rote Socke ...

6 4

Re: Re: die övp blockade zeitgt wirkung

und ewig haben die Rechten anstatt Argumenten, verbale Ausfälle....

Ich bin auch der Meinung, dass die ÖVP schlecht für Österreich ist,

... aber nur deshalb, weil sie versuchen, die besseren Sozialisten zu sein.

Inflation an Studien

Wien ist erst vor wenigen Tagen von der UN-Organisation Habitat zur wohlhabensten Metropole gekürt worden. Nunmehr liegt das Ergebnis eines unabhängigen NGO vor, wonach Österreich nur auf dem 16.Platz liegt.

Ist es nicht eigenartig, dass die Hauptstadt eines Landes so überschwänglich bewertet wurde, angesichts einer eher ernüchternden Österreich Bewertung?

Nur auf den ersten Blick. UN-Habitat, welches Wien so hochgelobt hat, ist ein Sammelsurium von realitätsfernen Bürokraten. Als Basis für die Untersuchung dienten die PR-angaben der jeweiligen Städte. Und was Selbstlob betrifft, da sind die Wiener natürlich Spitze. Überprüft wurde von UN-Habitat, die nicht einmal eine Mission in Wien unterhalten, rein gar nichts.

Dagegen ist das Legatum Institute ein sehr professionell funktionierendes NGO mit profunden Experten. Die Kriterien für die Bewertung waren dementsprechend weit gestreut.

Aber wir brauchen ja alle Placebos anstatt wir ein wenig nur die Augen aufmachen.


Re: Inflation an Studien

habe die uno-studie zur gänze gelesen:

unheimlich ausführlich, professionell und detailliert. eine ngo hat gar nicht zugang zu so vielen daten und fachleuten, sorry.

7 5

Re: Inflation an Studien

Oder das Rot-Grüne Wien saugt sehr viel ab vom übrigen Österreich. Man braucht sich ja nur den previlegierten Magistratsangestellten-Stand anschauen und deren absurde Frühpensionierungen mit Beamtenrenten. Oder der ganzen Bundesregierungs- und Verwaltungskopf mit unzähligen hochbezahlten Beramten. Und so kommt es, dass das Rote Wien um ein Vielfaches wohlhabender ist als das übrige Österreich. Wie hieß es früher: Wasserkopf.

Re: Re: Inflation an Studien

Sie sind nur deshalb kein Beamter geworden,weil sie nicht rechtschreiben können und jetzt sind's nur Neidig.Sie PRIVILEGIERTER.

Antworten Antworten Gast: Feldfüller
01.11.2012 13:00
2 0

Re: Re: Inflation an Studien

Mehr Bildung braucht das Land!

Antworten Gast: entenkrages
01.11.2012 11:22
5 4

Re: Inflation an Studien

eine merkwürdige interpretation liefern Sie da.

es geht einfacher, auch mit Fakten belegt: Das Wohlstandsniveau ist in Wien höher als in Restösterreich.

Aus einer Studie von 2009: "Wien ist mit einer Wirtschaftsleistung von 166 Prozent das reichste Bundesland Österreichs und zählt zu den acht reichsten Regionen Europas."

Antworten Antworten Gast: entenkrages
01.11.2012 13:42
0 0

Re: Re: Inflation an Studien

Liebe Poster da unter mir,

regt euch wieder ab.

Alles, was ich gepostet hab war, dass man sich nicht wundern braucht, wenn man bei einer WOHLSTANDSINDEX-Studie als Bundesstaat auf Rang 16 sein kann, wenn bei einer WOHLSTANDSINDEX-Studie Wien als Stadt auf Rang 1 landen kann. Das ist bitte völlig wertfrei zu lesen.

Re: Re: Inflation an Studien

Verstehen Sie wirklich nicht, warum Stadtregionen in der EU (Wien, Hamburg, Inner City of London, Ile de France) so viel mehr "Wohlstand" (=BIP/Kopf) zustande bringen?
Weil die Headquarters so vieler Firmen dort angesiedelt sind, deren Umsatz alle in die Wiener Statistik einfließen.
Weil aus dem Umland extrem viele Leute in die Städte arbeiten gehen, diese aber für BIP pro KOPF nicht in der städtischen Statistik erfasst werden.

Und jetzt rechnen wir einmal ..

... den Beamtenoverhead raus?
Was wäre mit der Verlegung von Bundesinstitutionen (und den damit verbundenen überhöhten Gehältern) in die Bundesländer?
Wir sind immerhin ein Bundesstaat.
Die Bundesländer auszusaugen und das Geld, das den Bundesländern abgenommen wird und in die Wirtschaftsleistung eines Landes zu stecken und dann diese Wirtschaftsleistung stolz herzuzeigen, entspricht dem Verhalten eines Bankräubers, der seinen Reichtum zeigt.

Re: Re: Inflation an Studien

@entenkrages

Ihnen ist wohl nicht ganz gut!

Die Wirtschaftsleistung mit dem Wohlstandsniveau gleichzusetzen.

Re: Re: Inflation an Studien

"Wien ist mit einer Wirtschaftsleistung von 166 Prozent das REICHSTE Bundesland Österreichs..."

1. NÖ: 7.3MRD € Schulden
2.Wien: 4.3MRD € Schulden

Stand 2011.

Und Tschüß!

Das sind diejenigen,

... die garnicht in der EU sind, oder in der EU sind, aber den EURO nicht haben?
Wo sind diejenigen, die uns den totalen Absturz prophezeihen, wenn wir aufhören, Gott EURO anzubeten?
Die Zahlen sprechen eindeutige Sprachen. Toll finde ich es von den Volkswirtschaftern, dass sie es auf wissenschaftliche Weise verstehen, uns zu erklären, dass 1+1 mindestens 23 ist.
Es sind wohl noch nie wissenschaftliche Theorien von der Wirklichkeit so brutal falsifiziert worden, wie die Theorien der Planwirtschaft.
Es haben sich wohl noch nie die Wissenschafter in so großer Zahl zusammengerottet um zu beweisen, dass die Realität falsch ist.
(Wahrscheinlich nicht einmal bei der menschengemachten Klimalüge).

Gast: gast name
01.11.2012 10:48
1 6

ueber schrift

tja wenn man tod, terror, menschenrechtsverletzungen zb hinrichtungen von psych kranken als wohlstand verkauft, dann sinkt man, der boden ist noch nicht erreicht - im gegenteil!

3 1

Die Österreicher verbrennen die Milliarden halt woanders.


Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Die nordeuropäischen Laender haben sich seit den Fuenfzigerjahren fuer mehr Gleichheit der Einkommen und Gleichbehandlung und Gleichberechtigung der BuergerInnen entschieden. Das heißt : Mehr Wohlstand, insbesondere in Krisenzeiten.

0 3

Re: Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Was wollen Sie denn noch? Die Menschen mit Menstruationshintergrund bekommen qua Quote ohnehin schon alles nachgetragen, ohne zuvor etwas leisten zu müssen. Und danach schon gar nicht.

Stimmt so nicht ...

... die Schweden haben die Gleichheit in einer massiven Form von Realitätsverweigerung auf die Spitze getrieben, verbunden mit kreiskyschem defizit spending.
Die Realität hat sie fast in den Staatsbankrott getrieben.
Das darauf folgende "Kaputtsparen" hat den Staat saniert, die Wirtschaft saniert, den Sozialstaat saniert und führt zu den heute bekannten potisiven Ergebnissen.

Re: Stimmt so nicht ...

Die Schweden haben damals die Reformen mitgetragen, da sie sich davon ueberzeugt haben, dass sie kein billiger Schmaeh zur Bereicherung der Superreichen sind.

Antworten Antworten Gast: zoneX
01.11.2012 11:43
6 5

Re: Stimmt so nicht ...

Kreisky die heutigen Schulden anzulasten ist einfach dreist.
Die Schweden haben den Turnaround geschafft, wir seit 40 Jahren nicht. Vielleicht gelingt es mit Fekters "Griechendeal"?

Re: Re: Stimmt so nicht ...

na wer wenn nicht Kreisky hat den das Schuldenmachen erfunden. wir wūreden heute besser da stehen ohne Kreisky

6 14

Re: Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Vollkommen richtig. Alle namhaften Studien bestätigen das. Leider ist das den konservativen und auch neolibralen Kräften in Österreich egal. Hauptsache deren Kinder erhalten entsprechend dem höheren Einkommen bessere Bildungs und Berufschancen. Dass ausgewogenere Wohlstandsverteilung dem gesamten Land Vorteile brächte, ist auch klar und längst bewiesen. Aber für die neoliberale "Geiz ist geil"-Gesellschaft zählt nur der eigene Vorteil.

Linke Kampfrhetorik?

"Alle namhaften Studien"?
1. nicht alle
2. nur die "namhaften"
Wer bestimmt, was "namhaft" ist?
Das ZK?
Die Laura?

Der verifizierbare Unsinn, denn die Volkswirtschafter für jeden 3-klassigen Handelsschüler nachvollziehbar im Bereich des EURO-Raums von sich gegeben haben, zeigt deutlich, dass die sogenannten "namhaften" die größten Dummschwätzer der letzten Jahre sind.

2 1

Re: Re: Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Diesen Schwachsinn als "vollkommen richtig" einzustufen ist unfug. Wohin das führt hat ja die DDR usw. gezeigt.
Dass Kapitaleinkünfte stärker besteuert werden müssen ist aber klar.
In dieser Diskussion geht aber eines total unter: Dass AT bei Bildung abgesunken ist. Frau Schmied hat es (bei extrem hohen Kapitaleinsatz - wir haben eines der teuersten Bildungssystem der Welt, wenn nicht das teuerste überhaupt) leider nicht geschafft die Lehrer ins Boot zu holen. Wenn man diesen Job (es ist ein Managementjob!) dann darf man das nur wenn man sich zutraut diese Gräben zu überbrücken.
Leider hat Frau Schmied das nicht geschafft, sondern im Gegenteil, neue Gräben aufgerissen.
Im "normalen" Leben werden derartige Führungskräfte ausgetauscht.

Re: Re: Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Österreich ist alles nur nicht Neoliberal! was wir haben ist eine moderne Form des ehemals (im kommunistischen) Ungarn kultivierten Gulasch-Kommunismus. der öffentliche Sektor dominiert an Größe und Einfluss die heimische Wirtschaft - finanziert wird das ganze jedoch vom erfolgreichen, unternehmerischen Mittelstand. die politische und mit dieser verknüpfte oligarchische Elite wird dies niemals ändern wollen - bis es zum Zusammenbruch kommt...was uns fehlt - und immer gefehlt hat - als Gegengewicht zum überbordenden Bürokratismus waren erfolgreiche, private (!) international Konzerne. diese wurden jedoch immer erfolgreich verhindert! so wird's leider nie zur bitter nötigen "Durchlüftung" des Landes kommen.

Antworten Antworten Gast: Gast Kritiker
01.11.2012 12:29
6 1

Re: Re: Mehr Gleichheit - mehr Wohlstand

Genügend Kaufkraft für viele gibt es nur, wenn die Löhne mit der Produktivität steigen und die sozialen Sicherungssysteme der Verarmung entgegenwirken. (Realität: seit fast 30 Jahren dümpelten die von der Inflation bereinigten Nettolöhne so dahin). Ein funktionierender Kapitalismus setzt also ein deutliches Maß an Verteilungsgerechtigkeit voraus. Diese Erkenntnis ist gar nicht neu. Sie ist auch nicht links. Sie stammt von Keynes und nicht von Marx. Die neoliberale Politik hat die Erkenntnis in den Wind geschlagen. Es war ihr Hauptfehler!
Die herrschende Politik bekämpft die Ergebnisse der neoliberalen Politik mit neoliberalen Konzepten. Sie löscht mit Feuer. Das Feuer ist die Ungleichheit. Die Politik gab neue Kapitalmasse in die Hände von Wenigen. Sie nahm das Kapital von vielen, denen es zukünftig im Portmonnaie fehlen wird. Sie beschränkt die Handlungsmacht des umverteilenden Staates durch Schuldenbremsen. Sie schuf neue soziale Einschnitte. Sie verzichtet immer noch auf höhere Steuern für Gewinne und "höchste" Einkommen. Statt dem Kapitalismus endlich Kaufkraft zu geben, schenkt man ihm noch mehr Erwerbsschwäche. .....
wenige Zeilen aus:"die Einen haben es,den Anderen fehlt es" von Wolfgang Neskovic. Dieses Essay enthält zumindest einige gute Anregungen über die man nachdenken sollte.

Wie können Sie in einem Staat,

.. in dem arbeitenden Menschen von einem Durchschnittseinkommen 70-80% des Einkommens abgenommen und umverteilt werden (DG, DN, MwSt, Möst, NOva, ... , nach mehr Umverteilung rufen?
Was möchten Sie umverteilen? Die restlichen 20-30%?

3 4

Re: Wie können Sie in einem Staat,

Sie vergessen die reichsten 10% denen 70% des Gesamtvermögens besitzen. Weiters wie sieht es mit Einkommen und Gewinnen aus, die nicht durch menschliche Arbeitskraft erwirtschaftet werden?

Sind in diesem Vermögen ..

... auch die Äcker und sonstigen Grundstücke enthalten? Die Werkstätte, in der die Unternehmer arbeiten? Die Büros?
Dann ist klar, dass die meisten Vermögenswerte in der Hand einiger Weniger sind. Das ist bei einer Selbständigenquote von 3% nur logisch.

Dummer, unintelligenter linker Quacksprech, der nichts, aber auch wirklich nichts aussagt.
Ich werde dann für mein Bürogebäude Vermögenssteuer zahlen, das erhöht den Stundensatz und somit die Inflation. Genial!

Gast: Wetterstein
01.11.2012 10:08
25 5

Einige Wiener Bezirke liegen auf Dritte-Welt-Niveau

beim Wohlstandsranking. Aber das reicht den Sozialisten noch nicht.

Gleichmäßig verteilte Armut ...

... Ziel des Sozialismus. Hatten wir doch schon in den letzten 100 Jahren beobachten können.
Jetzt kommts zu uns.
Das hat aber mit unserem Wahlverhalten zu tun. Der Neid auf den Nachbarn lässt uns vergessen, dass jeder Sieg über ihn auch uns ärmer macht.

Re: Gleichmäßig verteilte Armut ...

noch mehr umverteilen? die höchste steuerbelastung hat bei uns der sogenannte mittelstand - selbst für sehr hohe einkommen wirds wieder etwas weniger weil manche abgaben gedeckelt sind.

man kann zu steuern stehen wie man will - es geht ja dabei doch nur darum dass der staat zu geld kommt. in österreich glaube ich käme er zu mehr geld wenn der steuersatz gesenkt würde. würde sich arbeit etwas mehr lohnen würde mehr gearbeitet. was übersehe ich?

Mir ist der Gedanke erst in den letzten Wochen gekommen ...

.... es ist vollkommen egal, wieviel Geld der Staat erhält, es ist immer zuwenig.
Daraus ergibt sich "makaberichs 1. Gesetz"
"Die Staatsverschuldung, die Steuern und die Abgaben steigen unabhängig von den steuerlichen Einnahmen und der Größe der Verwaltungseinheit unabhängig von der jeweiligen Inflationsrate".

makaberichs 2.Gesetz

"makaberichs erstes Gesetz wird durch den Bankrott nur kurz unterbrochen".

Lt. diesem Gesetz ist es auch vollkommen unerheblich, ob es sich um eine reiche oder arme Gesellschaft
handelt.

Der Theorie, dass z.B. die Griechischen Finanzprobleme abgebaut werden könnten, wenn die Griechen ordentlich Steuern zahlen würden, muss widersprochen werden, denn wäre dieser Satz gültig, hätten wir z.B. keine Staatschulden.

Die reichste Volkswirtschaft der Welt ist massiv verschuldet, eine der reichsten Gemeinden Österreichs gehört zu den Spitzenreitern der verschuldeten Gemeinden (Wr. Neudorf).

Der Versuch, diese Entwicklung zu bremsen, ist lt. makaberichs Gesetz ein Zeichen der Unkenntnis volkswirtschaftlicher Abläufe. Die einzig richtige Vorgangsweise ist es daher, bis zum Eintritt des 2.makaberichschen Gesetzes mobiles Vermögen anzuhäufen.

Gast: mir reichts
01.11.2012 10:07
14 6

und was ist die ursache,

dass schweden und dänemark gut dastehen, von norwegen mit seinem öl rede ich jetzt nicht?

tatarata....

schweden und dänemark haben nicht den euro.

warten wir ab, wie wir dann dastehen, wenn der esm von uns milliarden binnen 7 tagen abpresst, vermutlich sind wir dann aus der statistik draussen.

10 0

Re: und was ist die ursache,

diese Staaten haben, wenn ich nicht irre, eine parlamentarische Monarchie. Also so etwas wie eine sehr gemäßigte "Diktatur"!
Wir Leben in einer parlamentarischen Demokratie ohne Bürgerbeteiligung. Nur von Zeit zu Zeit ein Kreuz machen, das wir dann wir dann wieder fünf Jahre tragen, dürfen wir. So viel zum Thema Demokratie!

 
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