Spekulationen: Die Rechnung ging nicht auf

15.12.2012 | 18:25 |  von Gerhard Hofer und Jakob Zirm (Die Presse)

Der Salzburger Spekulationsskandal ist nicht der einzige Fall, bei dem sich Gemeinden mit Finanzderivaten die Finger verbrannt haben. Zu komplexe Produkte und fehlendes Risikomanagement führten in die Katastrophe.

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Ja, von der waren alle begeistert“, erzählt Erwin Buchinger. Der Behindertenanwalt und Ex-SPÖ-Sozialminister war Landesrat in Salzburg, bevor er ins Kabinett Gusenbauer nach Wien wechselte. Dort fiel ihm die engagierte und von allen geschätzte Monika R. auf. Zwar hatte Buchinger mit Finanzen nichts am Hut, trotzdem hieß es: „Die hat dem Land schon wieder zehn Millionen mehr eingebracht als veranschlagt.“ Er wusste, dass es da um Schuldenmanagement ging. „Über die genaue Art der Finanzgeschäfte erfahre ich jetzt aus der Zeitung“, sagt er.

„Über die genaue Art der Geschäfte wissen in der Regel nicht einmal die Bescheid, die sie abgeschlossen haben“, meint Lukas Aigner. Der Rechtsanwalt der Wiener Kanzlei Kraft&Winternitz vertritt Gemeinden im Rechtsstreit mit Banken. Immer geht es um undurchsichtige Finanzgeschäfte, um sehr viel Geld. Nicht immer um 417,8Millionen – wie im Fall der Stadt Linz.

Denn diese befindet sich seit eineinhalb Jahren in einem veritablen Rechtsstreit mit der Bawag über einen Swap (Tausch) aus dem Jahr 2007. Und seit Ende Oktober gibt es in diesem Fall auch ein gerichtliches Gutachten, das detailliert dokumentiert, wie eine Landeshauptstadt das rutschige Parkett des Finanzmarktes betritt und dabei gehörig ausrutscht.

Dabei fing alles ganz harmlos an: Eigentlich wollten die Linzer ja mehr Sicherheit. Deshalb schrieb die Stadtkämmerei im Mai 2004 einen Bericht an den Finanzausschuss, in dem gewarnt wurde, dass ein stärker werdender Schweizer Franken zum Problem werden könnte. Die Linzer hatten nämlich einen Fremdwährungskredit von 150 Millionen Euro „draußen“. Das Währungsrisiko sollte mittels Derivaten abgesichert werden.


Gefährliche Worte. Im Linzer Gemeinderat wurde das Thema daraufhin diskutiert. Und aufgrund der ohnehin ständig angespannten Finanzlage meinten einige Gemeinderäte: Mehr Sicherheit sei gut, es müsse gleichzeitig aber auch versucht werden, die „Finanzierung zu optimieren“. Und so fanden diese Worte Eingang in einen Gemeinderatsbeschluss, der noch ungeahnte Folgen nach sich ziehen sollte.

Denn abgeschlossen wurde drei Jahre später ein Tauschgeschäft, bei dem Währungsabsicherung zwar eine Rolle spielte – allerdings übernahm dabei Linz Risken von der Bawag. Vereinfacht gesagt erhielt die Stadt Linz dabei von der Bank so lange mehr Geld als sie selbst zahlte, so lange der Euro-Franken-Kurs nicht unter 1,54 fällt. Ab dem Unterschreiten dieses Wertes würden die Zahlungen von Linz an die Bawag jedoch drastisch ansteigen. Linz legte also kein Geld an, sondern gab der Bawag de facto eine Versicherung gegen ein Aufwerten des Franken.

Anfangs war dies für die Linzer ein gutes Geschäft. Die Zahlungen der Bank in Höhe eines niedrigen einstelligen Millionenbetrags senkten den Zinsaufwand für die Kredite. Seit Ausbruch der Eurokrise wertete der Franken jedoch stark auf – der Kurs liegt inzwischen bei 1,20. Die „Versicherung“ von Linz wurde schlagend.

Das bedeutet, dass die Oberösterreicher inzwischen rund 23 Millionen Euro an die Bank zahlen müssten – pro Jahr. Linz stellte 2011 daher die Zahlungen ein und befindet sich seither im Rechtsstreit mit der Bawag. Diese vertritt den Standpunkt, dass die Risken bekannt waren und alles korrekt abgelaufen ist. Laut Gutachten hat die Bawag bei der Bewertung des Swaps jedoch Fehler gemacht, die zeigen, dass sie das von ihr verkaufte Produkt selbst nicht verstanden hat. Unangenehm ist diese Affäre auch für Notenbankgouverneur Ewald Nowotny, er war damals Generaldirektor der Bawag.

Wie viele österreichische Gemeinden auf der Suche nach dem schnellen Geld im Finanzsumpf versunken sind, ist nicht bekannt. Allein in Niederösterreich hätten mehr als 70 Gemeinden hochriskante Spekulationsgeschäfte gemacht, sagt Anwalt Lukas Aigner. Mehr als ein Dutzend davon sind seine Kunden. Sie prozessieren noch gegen Banken um Millionenbeträge. Angefangen von der Landeshauptstadt St.Pölten über Bezirksstädte wie Bruck an der Leitha bis zu kleineren Gemeinden wie Payerbach an der Rax. Gert Edlinger von der auf Beratung geschädigter Kommunen spezialisierten HLCCommunications schätzt, dass heimische Kommunen in Summe mit mehr als acht Milliarden Euro an Derivaten „in Schieflage sind“.

Wie es dazu gekommen ist, dass biedere Gemeindeväter Haus und Hof verspekuliert haben? Ein Stadtrat erinnert sich im Gespräch mit der „Presse am Sonntag“, wie eines Tages der Raika-Direktor gemeint habe, dass da ein paar Spezialisten aus Wien kommen wollen, „um uns ein super Geschäft vorzustellen“. Das Zauberwort hieß „Zinsenoptimierung“. Und die Gemeinde könnte sich jährlich zehntausende Euro an Zinsen ersparen.

„Es hatte irgendwas mit Swaps zu tun“, erinnert sich der Lokalpolitiker. Und das Geld war knapp. Und die Musikschule brauchte einen neuen Anstrich. „Und die Bank war ja eine von uns.“ Politisch, moralisch, insgesamt.

„Es gibt Gemeinden, die haben einen höheren Buchverlust als ihr Jahresbudget ausmacht“, erzählt Aigner. Er wirft den Banken vor, die Kunden nicht auf das enorme Risiko aufmerksam gemacht zu haben. Auch Edlinger meint, dass die Betroffenen von den Banken „in die Falle gelockt“ wurden. „Das Risiko war in den von den Banken vorgelegten Verträgen einfach nicht ersichtlich. Sonst hätte niemand so einen Vertrag unterschrieben.“

Dem widerspricht Stefan Pichler, Professor für Finanzwirtschaft an der WU Wien und Leiter der Arbeitsgruppe zur Reform der Veranlagungsrichtlinien des Bundes: „Der Unterschied zwischen einem normalen Zinsswap, der zur Verringerung von Risken grundsätzlich ja verwendet werden kann, und einem Vertrag, bei dem komplexe Optionen dahinterstehen, ist jedem Studenten von uns ersichtlich.“ Wer diese Unterscheidung nicht treffen könne, dürfe solche Geschäfte eben einfach nicht abschließen.

Kleinunternehmen in großen Nöten. „Mir sind jene Klienten am liebsten, die wirtschaftlich gut dastehen und von der Bank nicht abhängig sind“, sagt Ingo Kapsch. Für HLMK-Rechtsanwälte zieht auch er gegen Banken in den Kampf. Kapsch vertritt aber hauptsächlich Unternehmen, die sich auch in vielen Fällen auf riskante Spekulationsgeschäfte eingelassen haben. Und „gut dastehen“ tun seine Kunden selten. Im Gegenteil. Kapsch berichtet von einem Unternehmer, dem von seiner Hausbank ein Cross-currency-swap aufgeschwatzt worden ist. Das Unternehmen hatte drei Millionen Euro Verbindlichkeiten, zahlte dafür Zinsen. „Zu viele“, wie der Bankmitarbeiter erklärte. 25.000 Euro könne man jedes Jahr einsparen. Das wären dann also 125.000 in fünf Jahren. Heute steht der Unternehmer bei diesem Swap mit 1,4 Millionen Euro in der Kreide und damit vor dem Ruin.

„Wir vertreten etwa 30 Unternehmen, die Schäden liegen zwischen 100.000 und 30 Millionen Euro“, sagt Kapsch. Er meint, dass in Österreich „ein paar hundert“ Unternehmen betroffen sind. Fast immer Klein- und Mittelbetriebe. „Die Großkonzerne sind bei den Banken nicht so beliebt, die haben eigene Treasury-Abteilungen.“

„Würde jemand bei uns so ein Geschäft abschließen, dann säße er eine Woche später auf der Straße“, heißt es zu dem Thema aus der Finanzabteilung des heimischen Stromkonzerns Verbund. Das interne Risikomanagementsystem würde sofort Alarm schlagen – etwas, das es laut Gerichtsgutachten in Linz etwa überhaupt nicht gegeben hat. Natürlich seien auch beim Verbund immer wieder Banken vorbeigekommen, um äußerst kreative Produkte zu verkaufen. „Abgeschlossen werden bei uns jedoch nur klassische einfache Zinsswaps, um ein Grundgeschäft abzusichern.“ Ähnlich sieht man das bei der heimischen Bundesfinanzierungsagentur. So schalten die Schuldenmanager der Republik etwa bei in US-Dollar begebenen Schatzscheinen das Fremdwährungsrisiko mittels gegenläufiger Swaps aus. Ein generelles Verbot solcher Geschäfte wäre daher kontraproduktiv, warnen Finanzexperten.

Dass nicht ausreichend qualifizierte Mitarbeiter von Gemeinden – dazu gehörte laut Gutachten auch der Finanzdirektor von Linz – sich in Derivaten versuchten, die mit zum Teil über 20 Optionen unterlegt sind, darüber schütteln viele Profis den Kopf. Hätten also auch die Banken merken müssen, dass ihr Gegenüber überfordert ist? Heute geben sich die Finanzinstitute zurückhaltend bei dem Thema. „Wir führen mit vielen Gemeinden derzeit gute Gespräche über mögliche Vergleiche und wollen ihnen daher nichts aus der Zeitung ausrichten“, heißt es etwa bei der RLB Niederösterreich, die in ihrem Bundesland sehr aktiv gewesen sein soll. Und auch bei der Deutschen Bank teilt man auf Anfrage mit, dass alles rechtlich konform abgelaufen sei und die Kunden immer informiert gewesen seien.

Aber wie kann es sein, dass, wie in Salzburg, eine einzige Mitarbeiterin über so hohe Beträge verfügen konnte, dass letzten Endes 340 Millionen Euro auf dem Spiel stehen? „In der Regel pocht die Bank sogar darauf, dass sie nur einen Ansprechpartner hat“, sagt Anwalt Lukas Aigner. Denn Derivativgeschäfte werden in der Regel am Telefon abgeschlossen. Da könne man keine langen Konferenzen abhalten. Erst Tage später trudelt dann ein Schriftstück ein. Es beginnt meist mit dem Satz: „Wir bestätigen Ihnen folgenden telefonischen Abschluss ...“

Aber dann ist es längst zu spät.

Swaps

Swaps ist der Überbegriff für Geschäfte, bei denen Zahlungsverpflichtungen getauscht (geswapt) werden. Mit ihnen können Risken minimiert werden, wenn etwa variable Zinsen gegen fixe Zinsen getauscht werden.

Viele Gemeinden schlossen jedoch Swaps ab, bei denen sie Risken übernahmen und dafür im Verhältnis zum Risiko geringe Zahlungen erhielten. Bis zum Ausbruch der Finanzkrise ein Geschäft. Seither sorgen diese Swaps jedoch für hohe Verluste.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.12.2012)

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31 Kommentare
 
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Spekulationen: Die Rechnung ging nicht auf

1. Frage ,ab wann liefen diese Geschäfte?
2. Frage , wer war der Initiator dieser Geschäfte?
3. welche Banken waren involviert ?

Wer nach angloamerikanischem Recht solche Verträge abschließt gehört in die Psychiatrie.
Ohne Rechtsanwälte die nicht sattelfest sind im europäischen und im angloamerikanischem Recht sind solche Verträge das reinste Dynamit.
Es gibt ganz wenige Rechtsanwälte die das überhaupt können.
Das muß ein ausgesuchter Spezialist sein, ein sogenannter Trustee der neutral und unabhängig beide Seiten korrekt berät und absichert und auch auf die Risiken konkret hinweist.
Davon gibt es vielleicht 4 in ganz Europa die das tatsächlich und absolut korrekt beherrschen und in der Lage sind den erforderlichen Schutz vertraglich so festzulegen, dass keiner zu Schaden kommen kann.
Das Problem , die will keiner denn die sagen auch ganz klar; lassen sie die Finger davon !!!!!!

wäre interessant wieviele milliarden seit schüssel verzockt wurden

der ja diese sauerreien salonfähig gemacht hat

Re: wäre interessant wieviele milliarden seit schüssel verzockt wurden

Salonfähig wurde das mit der VOEST-Intertrading.

Und Wien spekuliert seit, da war Schüssel noch gar nichts.

Wenn man in Not ist, dann greift man zu "einfachen" Lösungen. Egal welche Farbe.


der staat, die ganze welt wurde in eine irre zockerbude umgebaut. mit dem volk zu spekulieren ist eine gute invetsition für die banken und märkte -ohne risiko! die arbeitnehmer können dank einer SPÖ bankenlobbypartei zahlen bis zum ende und darüber hinaus.


sind telefonisch

abgeschlossene Geschäfte nicht rückabwickelbar?

das ist halt das problem ...

„Der Unterschied zwischen einem normalen Zinsswap, der zur Verringerung von Risken grundsätzlich ja verwendet werden kann, und einem Vertrag, bei dem komplexe Optionen dahinterstehen, ist jedem Studenten von uns ersichtlich.“

da buagamasta da gmoansekretär, und der raikafilialleiter sind halt keine gstudierten gescheiterln :-)
.. und all die jahre davor hat ihnen niemand gesagt .. burschen, vielleichts seids ein bisserl zu wenig vif für so was .. sind ja respektspersonen :-) und ausserdem werdens immer pampfig, wenn man ihnen sagt, dass sie was nicht verstehen :-)

Re: das ist halt das problem ...

Hoffentlich gibt`s "dort`n" auch die entsprechenden Konsequenzen, denn wann ma dafür wieda kan Richta net brauchn - dann wird si nämlich nix ändern tuan....

Wir dürfen uns aber auch an die Zeit um 2004

erinnern als jeder als grosses Dummerl angesehen, der keines dieser vielen, schlauen Bankprodukte sein Eigen nannte. Auch die Gemeinden. Wir sollten nicht vergessen, wie eifrig die Spekulationsblase damals durch Medien, Banken und Politik befeuert wurde. Aus Naivität oder Berechnung. Einfach die alten Zeitungen durchblättern.

diwtiwag.org: Crash-Border- Die TIWAG schlittert



Die ÖVP-dominierte TIWAG hat in den Jahren 2001 bis 2003 vierzehn unserer Kraftwerke nach geltendem amerikanischen Recht an US-Investmentfonds verkauft. Bei einem damals geschätzten Wert der Anlagen von ca. 3 Milliarden US-Dollar hat sie dafür 202 Millionen $ als Kaufpreis (Barwertvorteil) kassiert, nach heutigem Wert ca. 144 Millionen Euro. (Diese sind umgehend in der maroden Innsbrucker Kommunalbetriebe AG versenkt worden.)
Aufgrund dieser unendlichen Dummheit der Verantwortlichen (Vorstand, Aufsichtsrat, Landesregierung) und der sogenannten Finanzkrise hat die TIWAG in den letzten Jahren für die Absicherung der laufenden Rückmietraten und des möglichen Rückkaufes bisher bereits über 307 Millionen Euro an Sicherstellungen aufbringen müssen, die in der Bilanz als „Eventualverbindlichkeiten“ ausgewiesen sind.

Zusätzlich dazu hat sie zur Rettung ihrer Cross-Border-Leasing-Deals 159 Millionen Euro bei der Deutschen Bank in London verpfänden müssen. Diese Summe versteckt die TIWAG in der Bilanz als „Festgeldveranlagung“ unter „Forderungen bei Kreditinstituten"

Aber wie kann es sein, dass, wie in Salzburg, eine einzige Mitarbeiterin über so hohe Beträge verfügen konnte, dass letzten Endes 340 Millionen Euro auf dem Spiel stehen?


Um eine Call-Option verkaufen zu können, muss man streng genommen über gar nichts "verfügen". Man bekommt beim Verkauf der Option ja Geld herein.

Das was jedoch verlangt wird, sind Sicherheiten für den Fall, dass die Option schlagend wird. Normalerweise ist das eine entsprechende Geldsumme, die hinterlegt werden muß und bei ungünstiger Entwicklung der Option erhöht werden muß, oder man besitzt den Underlying (der zugrundeliegenden Wert), den man als Sicherheit hinterlegt.

Im Falle eines Landes könnte es nun aber sein, dass die "Bonität" des Landes als Sicherheit ausreicht.

Die Beamtin kann also Geld für die Übernahme von Risiko einnehmen und sich auf die Schulter klopfen lassen, wie hervorragend sie ihr "Portfolio" "gemanagt hat. Wenn die Entwicklung dann ungünstig ist, im Falle einer verkauften Call-Option ein steigender Kurs, dann ist das Verlustpotential unbegrenzt.

Das gefährliche beim Verkauf von Optionen oder beim Einsatz von Finanzprodukten, die den Verkauf von Optionen beinhalten, ist eben, dass man zu Beginn kein Geld einsetzten muß, ja sogar Geld bekommt, dafür aber unbegrenztes Risiko „einkauft“.

Es war halt "Stet of the Art" oder "Part of the Game" ....

Und entsprach genau dem Grundton dieser Zeit ...

... Zocker wohin man schaut!

Ob in der Poltiik, die mit den Ansprüchen der nächsten Generationen ständig zockt oder die Banken, die statt den Begriff BANK durch CASINO ersetzen sollten.

Spekulation mit Krediten!

Bei all den unglaublichen Spekulationen die die Gemeinden gemacht haben, darf man nicht vergessen, dass hier nicht mit Überschüssen spekuliert wurde, sondern mit KREDITEN!

Jeder der auch nur ein kleines Geschäft hat weiß, das jeden Abend Kassa gemacht wird. Das heißt, dass das Geld jeden Tag auf die Bank getragen wird. Selbst wenn der Kassier einen Hang zum Zocken hat, kann er das nicht, da die Kassa leer ist.

Wie ist es möglich, dass die Länder, frei über das Geld verfügen konnten. Hat da niemand Kassa gemacht?

Re: Spekulation mit Krediten!

Und was ist mit den endfälligen Frankenkrediten mit Tilgungstäger? Wer hat da spekuliert? Aber da sind ja wieder die Banken schuld, da jeder Konsument sowieso schon teilentmündigt ist und für seine Handlungen nicht einstehen muss.

es fällt natürlich wesentlich leichter mit fremden Geld zu spekulieren als sein eigenes zu riskieren...

...und so lange da niemand einen Riegel vorschiebt, wird es immer so weiter gehen!
Nach der Devise: "Mir passiert ja eh nix" gehts munter und fröhlich weiter.


Wir haben es zusammengerechnet, alle 2357 Gemeinden, alle Bundesländer, alle Exklaven und Enklaven, und der Bund dazu, alle Daten die man OFFIZIELL, gegeben die von der Statistik Austria arbeiten korrekt und die Finanzreferenten der Länder und Gemeinden uns nicht belogen haben, bekommt und voila: Österreich sitzt auf einem richtigen Pulverfass mit einem Rekordverlust von: €72.429.887.312,- as per 01Dez12. Wir haben es 3x überprüft und nein, wir waren nicht beim Heurigen als wir das machten!

Da sind schon die 340mio. von Salzburg wirklich ein F*rz im Wald!!!

Re: Wir haben es zusammengerechnet, alle 2357 Gemeinden, alle Bundesländer, alle Exklaven und Enklaven, und der Bund dazu, alle Daten die man OFFIZIELL, gegeben die von der Statistik Austria arbeiten korrekt und die Finanzreferenten der Länder und Gemeinden uns nicht belogen haben, bekommt und voila: Österreich sitzt auf einem richtigen Pulverfass mit einem Rekordverlust von: €72.429.887.312,- as per 01Dez12. Wir haben es 3x überprüft und nein, wir waren nicht beim Heurigen als wir das machten!

Interessante Zahlen. Handelt es sich bei den 72 Mrd. um echte, d.h. realisierte, Verluste oder um reine Buchverluste?

Re: Re: Wir haben es zusammengerechnet, alle 2357 Gemeinden, alle Bundesländer, alle Exklaven und Enklaven, und der Bund dazu, alle Daten die man OFFIZIELL, gegeben die von der Statistik Austria arbeiten korrekt und die Finanzreferenten der Länder und Gemeinden uns nicht belogen haben, bekommt und voila: Österreich sitzt auf einem richtigen Pulverfass mit einem Rekordverlust von: €72.429.887.312,- as per 01Dez12. Wir haben es 3x überprüft und nein, wir waren nicht beim Heurigen als wir das machten!

Die Statistik Austria ermittelt keine Daten über "Buchverluste" sondern arbeitet sehr konkret, entweder "is es" oder eben "is es ned". Die Finanzreferenten wiederum arbeiten mit viel Kosmetika, also geben nur den Teil den sie offiziell kennen, aber INoffiziell dürfte die Summe wesentlich höher sein! (man kann das erst am Tag wo man Aussteigt konkret sagen!)

Das Geld wurde hauptsächlich in ETD und OTCD verpulvert!

inland-ausland

inlandsspekulation oder auslandsspekulation?

Re: inland-ausland

Im Finanzbereich gibt es keine geographischen Grenzen, da Verluste sind und bleiben Verluste, egal wie man das umdrehen mag, you lost!


Re: Wir haben es zusammengerechnet, alle 2357 Gemeinden, alle Bundesländer, alle Exklaven und Enklaven, und der Bund dazu, alle Daten die man OFFIZIELL, gegeben die von der Statistik Austria arbeiten korrekt und die Finanzreferenten der Länder und Gemeinden uns nicht belogen haben, bekommt und voila: Österreich sitzt auf einem richtigen Pulverfass mit einem Rekordverlust von: €72.429.887.312,- as per 01Dez12. Wir haben es 3x überprüft und nein, wir waren nicht beim Heurigen als wir das machten!

ach ja, und die wiener wollen über "Olympische Spiele in 2028", das bereits eingeführte "Parkpickerl", die NICHT Privatisierung ROTER Bastionen (Staatsbetriebe), und über Solaranlagen... abstimmen lassen, mei wie süß!!!

WEITER Schuldenmacherei Ok!!!

„Das Risiko war in den von den Banken vorgelegten Verträgen einfach nicht ersichtlich. Sonst hätte niemand so einen Vertrag unterschrieben.“


Sicher hätten sie unterschrieben!

Rot-Schwarz-Grün haben ja auch den ESM unterschrieben, obwohl bekannt ist, das der ESM unseren Untergang bedeutet!


Spekulanten

Beinahe jeder regt sich über die Hedgefonds auf, die auf Staatspleiten,... setzen. Woher stammen die enormen Beträge, die hierbei eingesetzt werden? Von der öffentlichen Hand, von Versicherern oder auch von uns direkt. Bedenklich ist es aber auch, wenn bei Verlusten andere dann die Schuld haben. Sind wir schon unter Kuratel gestellt oder wollen wir unter Kuratel gestellt werden? Auf der anderen Seite wollen wir alternative Finanzierungsmöglichkeiten - Stichwort "Heini" -, die von Schutz und Transparenz meilenweit entfernt sind.

unser

politisches system geht dem ende zu. scharlatane, betrüger stopfen sich ein letztes mal die taschen mit geldscheinen die bald ihren wert verlieren werden. landbesitzer und bauern werden über die runden kommen und schulden machen wird sehr bald unmöglich sein.
viel spass in unserer neuen welt in der wir bald erwachen werden.

Re: unser

muss nicht schlechter sein, aber sicher anders!

Spekulationsverbot???

Noch wichtiger als ein Spekulationsverbot wäre mehr Sorgfalt bei der Besetzung von Spitzenpositionen durch die Parteien. Beispiele für Besetzungen wichtiger politischer Funktionen:

Ein Politikwissenschafter als Finanzreferent - Millionendebakel in Salzburg; ein sogenannter Wehrdienstverweigerer als Verteidigungsminister - ewiger Streit ums Heer; ein Landeshauptmann, dem ein Höchstgericht ausrichtet, dass er bestimmte Sachverhalte nicht einschätzen kann; eine Parteiobfrau, die dem ESM zustimmt ohne wichtige Details zu kennen; ein Agrarfachmann als Finanzminister - Notverstaatlichung der Hypo-Alpen-Adria usw.

Das Volk wählt Parteien und diese hieven dann Vertrauenleute in Schlüsselpositionen unabhängig davon ob sie über das notwendige Fachwissen verfügen. Genau deshalb fordere ich, dass die Parteien eine wenn auch nur symbolische Haftung für ihre von ihnen mit Macht versorgten Vertrauensleute übernehmen. Kein Unternehmer käme auf die Idee seine Putzfrau zum Finanzchef zu machen.

http://www.wienerzeitung.at/meinungen/gastkommentare/507139_Die-Todsuenden-der-Politik.html

Re: putzfrau-hausfrau etc...

vielleicht wären manche damit gut beraten???

empirisch....

 
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