Fehlberatung: Deutsche verlieren Milliarden bei Vorsorge

27.12.2012 | 09:38 |   (DiePresse.com)

Aufgrund mangelhafter Konsumentenschutzregeln würden Produkte zur privaten Altersvorsorge zu viel kosten, kritisiert eine Studie.

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Deutsche Verbraucher zahlen laut einer Studie bei der privaten Altersvorsorge und anderen Finanzprodukten jährlich insgesamt 50 Milliarden Euro zu viel. Schuld seien vor allem schlechte Beratung, mangelnde Kundenorientierung und das Fehlen wirksamer Verbraucherschutzregeln, zitierten der Hessische Rundfunk und die in Dortmund erscheinenden "Ruhr Nachrichten" (Donnerstagausgabe) aus der von der Grünen-Bundestagsfraktion in Auftrag gegebenen Studie der Universität Bamberg.

Das führe zu nachteiligen Kapitallebens- und privaten Pensionsversicherungen sowie zu ineffizienten Riester-Verträgen. Dazu kämen Schäden durch andere Finanzdienstleistungen, die zum Nachteil der Verbraucher nicht streng genug geregelt seien.

Als Konsequenz der Studie, die am Donnerstag veröffentlicht werden sollte, forderte die Grünen-Abgeordnete Nicole Maisch einen Finanzmarktwächter. Dieser solle systematisch im Verbraucherinteresse die Märkte beobachten, die Beratung von Verbrauchern auswerten und zudem das Recht haben, die Finanzdienstleistungsaufsicht anzurufen, sagte Maisch im Hessischen Rundfunk. Dieser Finanzmarktwächter könnte bei den Verbraucherzentralen angesiedelt werden.

(APA/AFP)

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2 Kommentare

Fehlberatung: Deutsche verlieren Milliarden bei Vorsorge

Fortsetzung (habe auf die falsche Taste gedrückt)

Wir waren bei der 6 Mio Hypothekenfinanzierung
stehen geblieben, die eine kleine Raiff Bk mit dem Zinssatz unterboten hatte.

Nach einigen Jahren bin ich wieder bei diesem Altersheim vorbeigekommen und der Besitzer
hat mir seinen Ärger über die Raiffbk mitgeteilt.

Ich habe mir die Geschäftsbedingungen zeigen lassen und es steht darin: ..."dass selbst bei einer Zinsfestschreibung, die Zinsen angepasst werden können, wenn der übliche Zinssatz erheblich abweicht "

Ich bin der Sache nachgegangen und man erklärte mir bei der Zentrale, dass man diesen Passus ohne weiters entfernen hätte können !!

Bei 6 Mio macht dies einiges aus !!

Die Moral der Geschichte: Vertrauen sie keiner Bank und überlegen Sie ihr schriftliches Angebot mindestens eine Nacht !!

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fehlberatung?

sie liegen falsch da war und ist nichts fehlberatung sondern absicht.
das was die armen hascherln verlieren verdienen andere - nähmlich die beratenden banken und sonstige abkassierer!

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