Prognose: Rohstoffe werden teurer

Analysten rechnen 2013 mit Preisanstiegen bei Industriemetallen wie Kupfer und Aluminium, aber auch bei Öl, sollte es Zugewinne geben. Preise für Agrarrohstoffe sollten sich weniger turbulent entwickeln als heuer.

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Symbolbild – (c) APA

Berlin/Reuters/b. l. Das zu Ende gehende Jahr war für Anleger, die mit Rohstoffen Geld verdienen wollten, zwar kein katastrophales, Gewinne gab es aber auch nicht. Der S&P GSCI, ein Index, der 24 Rohstoffpreise abbildet, gab leicht nach. 2013 sollte es aber nach oben gehen, meinen die meisten von der Nachrichtenagentur Reuters befragten Analysten. Vor allem bei Industriemetallen wie Kupfer und Aluminium, aber auch bei Öl, sollte es Zugewinne geben.
Die Experten der DZ Bank rechnen allerdings erst im zweiten Halbjahr mit Preisschüben. Zu Jahresbeginn würden in China erst einmal Kupferbestände abgebaut werden, weshalb der Preis zunächst keine großen Sprünge machen dürfte. Im zweiten Halbjahr werde aber das knappe Angebot in den Vordergrund rücken. Auch die Commerzbank glaubt, dass die Umsetzung von Infrastrukturprojekten in China die Metallpreise beflügeln dürfte.

Die Preise für Agrarrohstoffe sollten sich den Prognosen zufolge weniger turbulent entwickeln als heuer. Aufgrund der monatelangen Dürre in den USA waren die Preise für Soja und Mais heuer auf neue Rekordstände geklettert. Die Commerzbank rechnet hier mit leicht sinkenden Preisen aufgrund des höheren Angebots.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 29.12.2012)

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