Fonds legten kräftig zu

Die heimischen Anlagegesellschaften profitierten von der guten Performance der Börsen. Bei den Publikumsfonds gab es erstmals seit 2006 Nettomittelzuflüsse in Höhe von rund 552 Mio. Euro.

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Fonds legten kraeftig zu – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Wien/Apa. Die positive Entwicklung an den Finanzmärkten hat auch den heimischen Kapitalanlagegesellschaften 2012 einen Zuwachs beschert. Das Fondsvolumen stieg im Jahresvergleich um 9,8 auf 144,41 Mrd. Euro. Vom Zuwachs entfielen 12,3 Mrd. Euro auf Kursgewinne, 2,1 Mrd. Euro wurden ausgeschüttet und rund 391 Mio. Euro wurden netto aus der Fondsbranche abgezogen, teilte die Vereinigung Österreichischer Investmentgesellschaften (VÖIG) mit. Wegen der niedrigen Zinsen erwartet die VÖIG auch heuer eine positive Entwicklung.

1982 waren laut VÖIG nur eine halbe Mrd. Euro in Investmentfonds investiert. Bis 2006 stiegen die Volumina auf 167,3 Mrd. Euro, in der Wirtschaftskrise 2008 folgte ein Einbruch auf 126 Mrd. Euro.

Bei den Publikumsfonds gab es erstmals seit 2006 Nettomittelzuflüsse in Höhe von rund 552 Mio. Euro, bei den institutionellen Fonds hingegen einen deutlichen Nettomittelabfluss von rund 942 Mio. Euro. Standen 2011 Anleihefonds an der Spitze, waren es 2012 Aktienfonds. Sie erzielten mit einer durchschnittlichen Performance von 27,7 Prozent den größten Kursgewinn, gefolgt von Eurozonen-Aktienfonds mit plus 21 Prozent. Die 24 Fondsgesellschaften verwalteten per Ende Dezember 2161 Wertpapierfonds. Größter Anbieter war die Raiffeisen KAG, gefolgt von der Erste Sparinvest und Pioneer Investments Austria.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.01.2013)

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