Wiener Börse am Morgen: ATX startet gut behauptet

12.02.2013 | 09:47 |   (DiePresse.com)

Das Sentiment bliebe vor dem Hintergrund der Unsicherheiten im Euroraum verhalten. Eine Projekt-Verzögerung bei Kapsch wird das Q3-Ergebnis belasten.

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Die Wiener Börse hat am Dienstag kurz nach dem Handelsstart leicht im Plus tendiert. Der heimische Leitindex ATX notierte um 9.15 Uhr bei 2407,52 Zählern um 1,76 Punkte oder 0,07 Prozent über dem Montag-Schluss (2405,76). Bisher wurden 149.624 (Vortag: 114.921) Aktien gehandelt (Einfachzählung).

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Das Sentiment bliebe vor dem Hintergrund der Unsicherheiten im Euroraum verhalten, hieß es von Marktbeobachtern. Im Blickpunkt stünden weiterhin die bevorstehenden Wahlen in Italien, die politischen Unsicherheiten in Spanien aber auch die Diskussionen um Zypern. Den anstehenden Konjunkturdaten wird von Expertenseite nur wenig Einfluss zugesprochen.

Flughafen oben auf der Kursliste

Unter den heimischen Einzelwerten sackten Kapsch mit einem klaren Minus von 3,10 Prozent auf 41,52 Euro ans untere Ende der Kurstafel ab. Die verzögerte Inbetriebnahme eines Mautsystems in Südafrika macht Kapsch TrafficCom zu schaffen. Aufgrund des reduzierten Auftragsumfanges und Mehrkosten durch die Verzögerung könnten bisher erwartete Umsätze nicht mehr erzielt werden, gab das Unternehmen Montagabend bekannt. Ohne die Belastungen aus dem südafrikanischen Projekt würde man im dritten Quartal ein "deutlich positives Ergebnis" ausweisen. "Nunmehr wird es voraussichtlich wieder auf dem Niveau der beiden Vorquartale im laufenden Wirtschaftsjahr zu liegen kommen", teilte der Konzern mit. Kapsch TrafficCom veröffentlicht die Zahlen zum dritten Quartal am 27. Februar.

Flughafen Wien, die am Vortag zu den schwächsten Werten gezählt hatten setzten sich am Dienstag unterdessen mit einem Aufschlag von 1,49 Prozent auf 44,40 Euro an die Spitze der Kursliste. Weniger gut gesucht zeigten sich unterdessen Palfinger. Die Titel des Salzburger Kranherstellers waren zum Wochenbeginn nach Zahlen mit einem Plus von knapp rund Prozent aus dem Handel gegangen.

(APA)

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