Zumindest im Asien- und Pazifikraum dürfte die Börsenkrise ausgestanden sein. Das könnte ein wichtiges Signal an den Rest der Börsenwelt sein: Die Krise nahm auch in Asien ihren Ausgang. Am Mittwoch schlossen die wichtigsten Börsen mit deutlichen Kursgewinnen.
Die US-Notenbank (Federal Exchange Bank, Fed) hatte am Dienstag überraschend die Leitzinsen um 0,75 Prozentpunkte auf 3,5 Prozent gesenkt. Das werde zwar möglicherweise helfen, weitere scharfe Kursrückgänge zu verhindern. Doch bleibe abzuwarten, ob dies genug für eine Trendwende sei, erklärte Norihiro Fujito, Analyst bei Mitsubishi UFJ Securities in der japanischen Finanzzeitung "Nikkei" (Mittwochausgabe). Die US-Zentralbank müsse Investoren davon überzeugen, dass sie auch in Zukunft eingreifen wird. Ob sie das schafft, sei unklar.
Weitere Zinssenkungen erwartet
Analysten rechnen damit, dass die Fed nächste Woche die Zinsen um weitere 0,5 Prozentpunkte auf dann 3,0 Prozent senkt. Die Volkswirte der Deka-Bank glauben sogar, dass beim nächsten Meeting der Fed am 18.März eine weitere Senkung auf 2,5 Prozent beschlossen wird. Dadurch könnte auch die Europäische Zentralbank unter Druck geraten. Die Deka-Experten vermuten, dass dann auch in Europa eine Zinssenkung folgt. Bisher plant die EZB nichts in dieser Richtung. (Ag./Red.)