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Finanzberater: „Banken können sich wieder mehr erlauben“

03.02.2009 | 18:55 |  ANDREAS KERSCHBAUMER (Die Presse)

Johann Massenbauer (69) hat Fremdwährungs-Kredite für Privatkunden salonfähig gemacht. Der "Presse" erklärt, weshalb Banken, Notenbank und Staat vom Ende dieser Kredite profitieren.

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Wien. Österreichische Banken vergeben keine Fremdwährungskredite mehr an Privatpersonen. Der Grund ist eine Empfehlung der Finanzmarktaufsicht (FMA) und der Nationalbank (OeNB) im vergangenen Oktober, von diesen Krediten Abstand zu nehmen. Einige Banken sollen danach sogar Franken- in Euro-Kredite zwangskonvertiert und Kreditnehmer dadurch massiv geschädigt haben. Für den Anlageexperten Johann Massenbauer sorgten die Fremdwährungskredite auch für Konkurrenz. Mit ihrem Wegfall würde es den heimischen Banken wieder leichter fallen, für Kredite höhere Zinsen zu verlangen.

 

Die Presse: Herr Professor, Sie haben Fremdwährungskredite für Privatkunden in Österreich ab 1993 erst salonfähig gemacht. Die Finanzmarktaufsicht (FMA) und die Nationalbank (OeNB) haben den Banken nun empfohlen, die Finger davon zu lassen.

Johann Massenbauer: Dass die Fremdwährungsfinanzierung jetzt von der FMA und den Banken abgewürgt wurde, hat meiner Meinung nach andere Gründe, als in der Öffentlichkeit dargestellt wird.

 

FMA und OeNB begründen ihre Ablehnung der Fremdwährungskredite mit den heftigen Wechselkursschwankungen.

Massenbauer: Es gibt derzeit Kursschwankungen. Diese spiegeln aber nicht unbedingt die wirtschaftlichen Fakten wider, sondern sind durch die Auflösung von Carry-Trades (Anlagestrategie, die unterschiedliche Zinssätze zwischen Währungen ausnützt, Anm.) entstanden. Diese Phase sollte aber bald ausgestanden sein.

Was soll dann der tatsächliche Grund für die Ablehnung sein?

Massenbauer: Meiner Meinung nach der wirtschaftliche Druck, dem Banken, die Nationalbank und das Finanzministerium ausgesetzt sind.

 

Wie profitieren die Banken?

Massenbauer: Die Banken hatten bis 1994, also noch bevor Fremdwährungskredite bedeutsam waren, eine Zinsspanne (Aufschlag zu den Geldmarktzinsen, die Banken verrechnen, Anm.) von drei bis vier Prozentpunkten auf ihre Kredite. Durch die steigende Bedeutung der Fremdwährungskredite kamen die Banken bei der heimischen Währung unter Druck und mussten ihre Spannen auf ein bis zwei Prozentpunkte senken.

 

Ist dieses „Druckmittel“ nun weg?

Massenbauer: Nicht nur das. Auch die Zinspolitik der Banken war vorher für einen normalen Konsumenten nicht nachvollziehbar. Da ist mit komplizierten Formulierungen gearbeitet worden. Durch die Fremdwährungsdarlehen wurde das Kreditsystem transparenter. Durch ihren Wegfall werden die alten Zustände (höhere Zinsspanne, intransparente Spesen, Anm.) bald wieder da sein, weil es sich die Banken wieder erlauben können.

 

Welches Interesse hat die Nationalbank (OeNB), die Fremdwährungsdarlehen zurückzudrängen?

Massenbauer: Bevor es in Österreich die Fremdwährungsfinanzierung in bedeutendem Ausmaß gab, haben die österreichischen Banken einen Canossagang zur Nationalbank machen müssen, wenn ihnen das Geld knapp geworden ist. Sie haben sich dann beim zentralen Geldausgleichsinstitut der Republik refinanziert. Dieses zusätzliche Geld war für die Banken allerdings nicht kostenlos, die Nationalbank hat gut damit verdient. Durch die Fremdwährungskredite hat es diesen Bedarf nicht mehr in vergleichbarem Ausmaß gegeben.

 

Darum soll die Nationalbank gegen Fremdwährungskredite gewesen sein?

Massenbauer: Ja. 55 Mrd. Euro waren in Fremdwährungen investiert. Wenn die Nationalbank nur die Hälfte an die Banken verborgen hätte können, wäre das schon ein nettes Körberlgeld gewesen. Die Einnahmen daraus sind für die Nationalbank jährlich gesunken. Das wird den Finanzministern nicht gefallen haben.

 

Warum das? Weil die OeNB staatlich ist?

Massenbauer:Die Regierungen (der Staat ist 70-Prozent-Eigentümer der OeNB, Anm.) fordern mehr Einnahmen von der Nationalbank. Also Geld, das sie dem Staatsbudget zuschießen können. Nachdem man jetzt die Konkurrenz, vor allem den Franken, abgewürgt hat, kann die OeNB wieder besser verdienen. Den Schaden haben dafür tausende Familien, deren Franken-Kredite zwangskonvertiert worden sind. Sie haben Kursverluste erlitten und zahlen deutlich höhere Zinsen für die Euro-Kredite.

 

Haben Privatkunden noch Zugang zu Fremdwährungskrediten?

Massenbauer: Nein. Das wird auch für längere Zeit so bleiben.

Hat auch das Problem mit den Tilgungsträgern (Ansparpläne bei endfälligen Krediten – mit diesen wird der Kredit erst bei Fälligkeit getilgt und nicht durch laufende Ratenzahlungen, Anm.) zur Ablehnung der Fremdwährungskredite beigetragen?

Massenbauer: Ja, das Problem gab es. Es verwundert mich aber schon, dass man es den Fremdwährungskrediten anlastet. Tilgungsträger hat es schon bei Schilling-Finanzierungen gegeben. Das Problem ist ganz einfach die Art des Tilgungsträgers. Die meisten haben auf aktienorientierte Fonds gesetzt, die ab 2001 Ertragsprobleme bekommen haben. Die privaten Vermittler und Banken haben Mitschuld, da sie, getrieben von Ertragsgier, den eigenen Kunden risikoreiche Produkte eingeredet haben.

 

Welche volkswirtschaftlichen Folgen hat das Ende der Fremdwährungskredite?

Massenbauer: Weil nun nur noch Euro-Kredite an private Kunden vergeben werden, die um rund zwei Prozentpunkte mehr Zinsbelastung als CHF-Kredite aufweisen, wird die Bauwirtschaft einen Auftragsrückgang hinnehmen müssen. Ich schätze, dass es dadurch in Österreich bis zu50.000 Arbeitslose mehr geben wird.

Zur Person: Johann Massenbauer

Als selbstständiger Finanzberater hat Prof. Johann Massenbauer (69) ab 1993 die Fremdwährungsfinanzierung für Privatkunden in Österreich salonfähig gemacht. Vorher war er für österreichische Großbanken tätig. Massenbauer gilt als einer der profiliertesten Berater Österreichs. Vom Wegfall der Fremdwährungskredite profitierten vor allem die österreichischen Banken, kritisiert der Experte. [Kerschbaumer]

("Die Presse", Print-Ausgabe, 04.02.2009)

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79 Kommentare
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Gast: raivo pommer
04.02.2009 19:38
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Nationalenkrise

Von Raivo Pommer

Manche Regeln widersetzen sich aus gutem Grund dem Krisen-Pragmatismus

Es geht um konstitutive Regeln, zu deren Definition es gehört, dass sie durch nichts außer Kraft gesetzt oder eingeschränkt werden können. Nicht aus dogmatischer Verbohrtheit oder ideologischer Verblendung, sondern aus der Erfahrung, dass der Schaden ihrer Suspendierung in jedem Fall größer zu gewichten wäre als irgendein denkbarer anderer Nutzen. Es sind Regeln, die sich aus gutem Grund jedem krisenbedingten Pragmatismus ("Besondere Zeiten erfordern besondere Maßnahmen") widersetzen.

Jetzt genügt offenbar schon ein Einzelfall - die gewiss desolate Lage der Hypo Real Estate (HRE) -, um mit der Drohung zu spielen, die Rechtsordnung außer Kraft zu setzen und dem Investor Christopher Flowers (er hält knapp 25 Prozent der HRE-Aktien) mit der Zwangsenteignung zu drohen. Und es genügt der Verweis auf reichlich nebulöse Gründe ("systemisches Risiko", die Bank als "öffentliches Gut"

Antworten Gast: Österreicher
05.02.2009 09:24
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Re: Nationalenkrise

Die Regeln können außer Kraft gesetzt werden durch die Anleger! Allerdings als Mitglied in der EU wäre dies Verrat an der Sache und somit wird sich kein Politiker dies trauen, da dieses Land dann der Totengräber Europas wäre. Die Gewinnmaximierung außerhalb des BIP durch Zinseszinsen, hat die Euroländer dermaßen geschwächt, dass enorme Kredite aufgenommen werden mussten. Diesen Gesamtleistungen eines Staates mit allen negativen und positiven Erscheinungen innerhalb einer Gemeinschaft sind Zinseszinsenanleger und vom Staat begünstige Personen wie Stiftungen nicht ausgesetzt. Man darf aber nicht vergessen, dass gerade Banken diese enormen Summen durch neue Schuldnersuche zu bedienen haben. Leider sind diese einst Einzelfälle im gemeinsamen Europa zu Massenfällen mit kleinen Steuerstaaten geworden, wo man eine zweite Schiene zu dem Aufbaugedanken Europas fährt.

Fremdwährungskredite

Bezüglich Transparenz!

Wenn ein Eurokredit gebunden an zB 1 od. 3 Monats-Euribor mit einem gewissen Aufschlag, dann ist die Transparenz ja gleich wie beim Fremdwährungskredit gegeben, oder nicht?


Gast: Liberales Forum
03.02.2009 22:17
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Der Staat setzt den AWS als Staatsbank für die direkte Kreditvergabe ein - ist das sinnvoll?

Soll sich der Staat wirklich neue “operativen Geschäftsfelder” eröffnen und sich nach den Erfahrungen mit der Verstaatlichten und auch aktuell mit AUA, ORF und Co. wirklich wieder als Unternehmer betätigen? Werden die dafür notwendigen Kapazitäten vorhanden sein, um Kundengespräche, Antragstellung, Risikobeurteilung sowie Abwicklung von tausenden Kreditanträgen durchzuführen?

Würde es da nicht sinnvoller erscheinen, die Banken in die Pflicht zu nehmen, diesen die notwendige langfristige Refinanzierung samt 80 %iger Ausfallsgarantien für derartige Investitionskredite zur Verfügung zu stellen, welche dann auch ausschließlich für die Finanzierung von sinnvollen Investitionsprojekten österreichischer Unternehmen zu verwenden sind? Sollte der Staat nicht vielmehr seine Kontroll- und Ombudsmannfunktion ausüben, statt selber eine Bank zu werden?


Antworten Gast: schumpeter
04.02.2009 07:01
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Re: Der Staat setzt den AWS als Staatsbank ein ...

Da geht`s doch nicht um neue Geschäftsfelder! Mitterlehner reizt lediglich seinen Handlungsspielraum aus, stellt den unwilligen Banken die Rute ins Fenster. Derzeit werden doch ohnedies Kundengespräche, Antragsbearbeitung, Risikobeurteilung und die gesamte Abwicklung der aktuellen Wirtschaftsförderungsprogramme durch die Verwaltung besorgt ... was selbstverständlich auch Ressourcen bindet.
Wenn eine Bank keine Dienstleistungen auf dem Gebiet der Unternehmensfinanzierung anbietet, kann man sie m.E. auch nicht in die Pflicht nehmen! Und nicht vergessen: Die Entscheidung, welche Investitionsprojekte letztendlich gefördert werden, trifft ausschließlich die Politik ...

Antworten Antworten Gast: Österreicher
04.02.2009 08:59
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Re: Re: Der Staat setzt den AWS als Staatsbank ein ...

Wenn eine Bank keine Dienstleistungen auf dem Gebiet der Unternehmensfinanzierung anbietet, kann man sie m.E. auch nicht in die Pflicht nehmen! ---- Ja weil es keine Gesetze vom Staat dafür gibt!!! Das ist ja das Problem!
Aber das BIP ist ja das Volksvermögen also alle Einlagen die wir bereits erwirtschaftet haben und liegt auf den Banken! Warum sollen wir für unser schwach verzinstes und "Eigenes" Geld Kredite zahlen?

Da genau steckt der Systemfehler des Zinses!

Die Banken machen aus unseren eigenen Einlagen (auch haften wir und werden z.B. Bürgen/Schuldner für den Osten) aus uns Kreditnehmer im eigenen Land um das Geld für Zinseszinsen von Steuerflüchtigen im Ausland zu bedienen und rasch zu vermehren. Das schädigt das BIP und der Staat muss teurer Kredite bei der Weltbank aufnehmen um die Spannungen usw. die immer größer werden zu nehmen, bis zum Staatsbankrott. Das Geld ist ja da, von uns erwirtschaftet. Anders war es wo Kreisky fürs BIP zu viele Schulden machen musste.

Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 23:37
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Re: Der Staat setzt den AWS als Staatsbank für die direkte Kreditvergabe ein - ist das sinnvoll?

Wenn die Banken nicht garantieren können das die Gelder der Einleger eines BIP also die gesamten Aktiva einer Volkswirtschaft für die eigene Gesundung der wirtschaftlichen-, sozialen-, umwelt- usw. Komponenten herangezogen werden oder wenigstens 80 Prozent davon und der Rest geht als Verpflichtung in die EU (Stützungen und Ausgleiche aller anderen BIP-Staaten dann muss der Staat ein Gesetz dafür schaffen oder die Gelder in einer eigenen Bank verwalten. Wenn dem Staat das Geld fehlt, dann muss er immer mehr Zinseszinswahn der astronomische Ausmaße in vielerlei Oasen annimmt, gegenüber dem BIP verteidigen mit neuen Schulden die aufgenommen werden müssen. Was wäre wenn von dem Nichts unserer Bankeinlagen (kann jeder nachrechnen 3 Prozent und Kest von Zinsgewinn) 1 Prozent an den Staat zurück gehen würde für das BIP, dies ist ja immerhin unser Geld das oft unverzinst auf Banken liegt und an neue Schuldner sofort weiter geht. Abhanden gekommene Bankdienste würden durch neue ersetzt ..

Gast: Gast
03.02.2009 21:47
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Die die reden wissen nicht, und die die wissen reden nicht ...

Wieder mal ein Berater, der so tut wie wenn er sich auskennt ...
Zitat : Die Währungsschwankungen sind bald vorbei, da sie nicht den wirtschaftlichen Gegebenheiten entsprechen..

Und was ist, wenn die Kreditwährung nicht nur schwankt, sondern massiv aufwertet ??? Ach ja, kommt nicht vor, schließlich will man seine Provision verdienen ...

Sorry , aber jeder der einen Fremdwährungskredit von 200.000 Euro hat, fährt eine Devisenposition, die auch einen Devisenhändler schon ein bisschen nachdenken läst ...

Nur haben halt die werten Zinsensparer haben weder die Nerven noch die Ausbildung noch die Erfahrung eines Devisenhändlers .. Und bis sie dann draufkommen, dass sie es nicht können, ist es dann halt leider zu spät...

Also vielleicht doch lieber ein ganz normaler Eurokredit -)?

enzo
03.02.2009 20:58
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Da brauchen die Österreichischen Banken

Nur das von Ihnen geparkte Geld von den Off shore Plätzen abrufen.
Dort liegt das Geld aller weltweiten Banken sicher und im Inland wird der Steuerzahler zur Ader gelassen.
Wo wären den die Gewinne der letzten Jahrzehnte geblieben ???

Antworten Gast: ASVG-Sklave
03.02.2009 22:43
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Re: Da brauchen die Österreichischen Banken

Nur so eine Frage: Wie stellen Sie sich die Off-Shore-Einlagen der Banken vor? Wären das Banknotenbündel oder doch nur elektronische Buchungszeilen? In beiden Fällen ist es jedenfalls nichts wert. Was genau ist heute "Geld" in einem Off-Shore-Depot? Ein Versprechen von Banken/Staaten/Fonds die selbst nichts anderes mehr haben, als leere Versprechen. Das "geparkte Geld" in den Off-Shore-Depots ist zum Vergessen. Es gibt nämlich kein "Geld" mehr (so wie Sie das verstehen). Es gibt nur noch bunte, wertlose Papierscheinchen, von denen Nostalgiker meinen, sie wären jenes Zahlungsmittel, das sie noch von ihrer Kindheit her kennen.

Antworten Gast: schumpeter
03.02.2009 21:31
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Re: Da brauchen die Österreichischen Banken ...

... ausgeschüttet an die Aktionären vielleicht?

Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 21:17
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Re: Da brauchen die Österreichischen Banken

Für das geparkte Geld hat man neue Schuldner gefunden uzw. jetzt die Staaten Europas :))) bzw. ausbezahlt in Steueroasen mit satten Zinseszinsen. Warum sitzt jede mittelgroße Firma in einer Steueroase? Die Firmen gehen dann auch noch her und drohen mit Entlassungen, wenn nicht weitere Förderungen und Anreize geschaffen werden. Und wir alle die daheim geblieben sind, zahlen brav die Steuern! Da war eine gute Sendung im ORF über Steueroasen, unantastbar, die müssten mit Panzern umzingelt werden! Ich vermute mal, dass diese Steueroasen nur mehr auf dem Papier bestehen und auch die Gelder obwohl Massenwerte da sein müssten - kein echtes Kapital mehr dahinter steckt. Das wäre der Hit - die Steuerhinterzieher bekommen Ihr Geld nicht mehr gggggggggggggg weil ja die Banken auch wieder mit den Einlagen arbeiten - gleich wird mir schlecht - gn Europa

Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 21:15
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Re: Da brauchen die Österreichischen Banken

Für das geparkte Geld hat man neue Schuldner gefunden uzw. jetzt die Staaten Europas :))) bzw. ausbezahlt in Steueroasen mit satten Zinseszinsen. Warum sitzt jede mittelgroße Firma in einer Steueroase? Die Firmen gehen dann auch noch her und drohen mit Entlassungen, wenn nicht weitere Förderungen und Anreize geschaffen werden. Und wir alle die daheim geblieben sind, zahlen brav die Steuern! Da war eine gute Sendung im ORF über Steueroasen, unantastbar, die müssten mit Panzern umzingelt werden! Ich vermute mal, dass diese Steueroasen nur mehr auf dem Papier bestehen und auch die Gelder obwohl Massenwerte da sein müssten - kein echtes Kapital mehr dahinter steckt. Das wäre der Hit - die Steuerhinterzieher bekommen Ihr Geld nicht mehr gggggggggggggg weil ja die Banken auch wieder mit den Einlagen arbeiten - gleich wird mir schlecht - gn Europa

Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 21:15
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Re: Da brauchen die Österreichischen Banken

Für das geparkte Geld hat man neue Schuldner gefunden uzw. jetzt die Staaten Europas :))) bzw. ausbezahlt in Steueroasen mit satten Zinseszinsen. Warum sitzt jede mittelgroße Firma in einer Steueroase? Die Firmen gehen dann auch noch her und drohen mit Entlassungen, wenn nicht weitere Förderungen und Anreize geschaffen werden. Und wir alle die daheim geblieben sind, zahlen brav die Steuern! Da war eine gute Sendung im ORF über Steueroasen, unantastbar, die müssten mit Panzern umzingelt werden! Ich vermute mal, dass diese Steueroasen nur mehr auf dem Papier bestehen und auch die Gelder obwohl Massenwerte da sein müssten - kein echtes Kapital mehr dahinter steckt. Das wäre der Hit - die Steuerhinterzieher bekommen Ihr Geld nicht mehr gggggggggggggg weil ja die Banken auch wieder mit den Einlagen arbeiten - gleich wird mir schlecht - gn Europa

enzo
03.02.2009 20:37
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Bleibt in der EU ein Nettozahlerland das "Lebenslänglich "?

Wirtschaftskrise und wie sieht es mit den Zwangszahlungen nach Brüssel aus ?
Brüssel hat durch Tatenlosigkeit geglänzt ,anstatt die Bankenbestimmungen zu ändern damit Steuerfluchtländer trockengelegt werden.Wo blieb die Kontrolle der EU Finanzmarktaufsicht?

Antworten Gast: schumpeter
03.02.2009 21:39
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Re: Die EU ...

... glänzt nicht mit Tatenlosigkeit sondern versucht, geeignete Massnahmen für ihre Mitglieder zur Krisenbewältigung zu installieren. In diesem Staatenverbund sitzen doch alle in einem Boot ... ist es nicht besser, wenn alle in die gleiche Richtung rudern?

Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 20:59
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Re: Bleibt in der EU ein Nettozahlerland das

Die fallen bei den aufgetretenen Dimensionen ja nicht mehr auf. Wirken bescheiden bei dem Chaos. Sind ja auch nur da um die BIP in den anderen Ländern etwas auszugleichen, gerade wo die Not am größten ist. Die Gelder die Spanien bekommen hat ca. 8 Millarden pro Jahr hat Spanien was ich so gelesen habe in Imoblasen investiert - etwa 50 Milliarden in 800.000 leerstehende Wohnungen. Die Bauwirtschaft hat einen Anteil an der Gesamtwirtschaft von fast 20 Prozent, nur um sich anderen Ländern wirtschaftlich anzunähern und den Euro zu stützen. Spanien, Italien waren immer Abwertungsländer, können jetzt nicht mehr Ihre Wirtschaft anpassen. Um den Euro stabil zu halten, baut man, also improvisiert. Das hätten wir aber in der EU noch verkraften können ;)


Gast: gast
03.02.2009 19:30
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Sind die Banken noch zu retten?

Die OBERBANK feiert ihr 140 Jahre Jubiläum und teilt ihren Erfolg (laut Homepage) mit ihren Kunden. Das sieht so aus:
Sie senkt mehrmals überfallsartig die Habenzinsen um bis zu 3/4 Prozentpunkte ohne das den Kunden genau zu kommunizieren. Dem bleiben am Ende grandiose 1/8 Prozent Habenzinsen von ehemals fast zwei Prozent!
Viele Kundenchecken das gar nicht, weil die tatsächlichen Habenzinssätze nie angegeben werden und auch im E-banking nicht abrufbar sind!
Noch tiefer ins Minus rutschten jene Kunden, denen die OBERBANK ihre Fremdwährungskredite zwangskonvertierte
Da beschreiten schon einige den Rechtsweg und werden
ihre Verluste einklagen. DIE FINANZKRISE IST DIE SUMME ALLER GAUNEREIEN DER BANKEN!!!

Gast: Österreicher
03.02.2009 19:16
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Unser Einsatz für die EU war das BIP

unsere eigenen Einlagen machen aus uns Kreditnehmer!
Fehlen dem BIP, der Staat hat keinen Zugriff, gibt keine Gesetze, muss Kredite aufnehmen, trotz unserer vorhandenen Gelder (jetzt nicht mehr), um die Spannungen in Wirtschaft, Gesellschaft, Katastrophen, uneinbringlichen Krediten usw. im Verhältnis zum Super-Zinssatz von Megareichen in Oasen (auch Inland) wie Stiftungen (muss ja verdient werden durch neue Schuldner) in das Verhältnis zu bringen, während wir kurz gehalten werden. Die EU hat dieses Zinssatzproblematik für uns noch viel mehr verschlimmert. Wobei das Geld jetzt sowieso im Osten ist und nur hohe Zinssätze wie in Griechenland (Pleiteland) möglich sind, um überhaupt noch ein Geld anzulocken. Was bleibt über aus der 2. Republik? Das BIP wurde aus der Hand gegeben! Aus Nettozahlern werden Megaschuldner. Der Euro wurde durch wenige Staaten gestützt und die sind Großschuldner geworden. Italien müsste dringend die Wirtschaft durch eine Abwertung anpassen - geht nicht!

Gast: areznik
03.02.2009 17:27
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kreditklemme

es ist wirklich so - ich kann es belegen.
auch bei besten voraussetzungen gibt es kein geld von manchen banken.
die regierung kann sich auf die banken nicht verlassen, die spielen ihre eigenen spiele.

Gast: Baron Rothschild
03.02.2009 15:41
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Nur über meine Leiche

wir wollen an dieser Stelle eine Gedenkstunde für den vor 77 Jahren (am 12.3.1932) von uns gegangenen Ivar Kreuger einlegen. Die aktuelle Situation...

Antworten Gast: Graf Gudenus
04.02.2009 10:11
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Nur über meine Leiche

Offensichtlich kann jedermann sich so nennen. Die echten sind leider erloschen. Allerdings gibt es Verwandte in F bzw. GB.

Gast: Österreicher
03.02.2009 14:59
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Abgeschöpft, aber die Gewinne in Oasen geparkt

Jetzt sind wir in der EU und wurden abgeschöpft. Können nicht mehr heraus, weil wir uns solidarisch erklärt haben und müssen den Systemfehler der Zinsen weiter tragen bzw. um ein mehrfaches (alleine wären wir stärker-Stop den Zinsen und Geldflucht!) für alle EU Bürger als Bürgen gutstehen. Fataler könnte es nicht kommen, da es keine Verträge gibt, wer wie viel in die Ostmärkte investieren soll. Herr Feymann hat es aufgezeigt, wie sehr wir um unsere Banken im Osten zittern müssen und der Hilferuf wurde von Frau Merkel abgewürgt, jeder ist für seine Banken selbst verantwortlich. Das was wir mit unseren Geldern versucht haben zum Wohle aller EU Mitglieder aufzupeppeln, hängt uns jetzt wie ein Strick um den Hals.
Weit entfernte Gewinne aus den Ostmärkten werden durch die Onlinegeschäfte in Europa und Weltweit nur zu einem kleinen Teil dem BIP in Österreich zugute kommen. Die EU und der Euro sind am Ende!

Antworten Gast: Bitte?
03.02.2009 15:30
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Re: Abgeschöpft, aber die Gewinne in Oasen geparkt

"Das was wir mit unseren Geldern versucht haben zum Wohle aller EU Mitglieder aufzupeppeln, hängt uns jetzt wie ein Strick um den Hals"

Die österr. Banken haben in den letzten Jahren Milliardengewinne im Osten gemacht. Jetzt regnet es ihnen kurz mal beim Dach rein und die EU soll die armen österreichischen Banken retten? In welcher Welt leben Sie bitte?

Antworten Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 16:51
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Re: Re: ich lebe in der Welt der EU mit den Milliardengewinnen

ich versuchs zu erklären: Sie gehen mit einem Mantel in die Gardarobe ins Theater und geben den Mantel dort ab. Sie wollen sich mehrer Akte eines Stückes anschauen. Die Dame an der Gardarobe verleiht einstweilen Ihren Mantel 3x weil das Stück 3 Pausen (4 Akte) hat, ohne ihres wissens. Sie nimmt Geld ein. Ihnen gefällt das Stück nicht und Sie gehen nach dem ersten Akt zur Gardarobe und möchten den Mantel. Die Dame ganz betreten, der Mantel ist noch nicht da. Was werden Sie sagen? Ich möchte Geld sehen? Ich warte noch? Frechheit und im Eck schmollen? Genau so ist es mit den Banken. Der Staat hat keine Kontrolle über die schlecht verzinsten oder garnicht verzinsten Einlagen (oft nur aus Sicherheitsgründen) und das Geld wandert außerhalb des BIP in vernebelte private Banken die die Gelder für Billigkredite außerhalb Österreichs (oder in die Tasche der Frau wie bei dem Beispiel des Theaterstückes) transverieren. Der Staat muss dadurch immer mehr für das BIP ausgeben obwohl Geld da war

Antworten Antworten Gast: Österreicher
03.02.2009 16:33
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Re: Re: Abgeschöpft, aber die Gewinne in Oasen geparkt

Die Millarden Gewinne wurden benötigt um Konzerne, Bonzen (auch Zinseszinsenanleger die immer reicher werden) und dergleichen in Steueroasen damit zu füttern! Einen Großteil hat sich die FED in Amerika geholt. Auch eine Privatbank ohne staatlicher Absegnung die vom Senat geduldet wird und u.a. die Kriege der Amis finanziert und Geld druckt ohne Ende für Steuerblasen.

Ja es stimmt die Gewinne sind da, aber die Volkswirtschaft und die Hampelmänner die sie verwalten haben darauf keinen Zugriff, sondern können nur für Schadensbegrenzung sorgen. BIP im Verhältnis zum Zinssatz und Schuldner. Der Ausgleich muss immer größer werden, bis der Staat bankrott ist. In unserem Fall die EU!

Oder würden Sie behaupten der Staat nimmt sich die Gelder aus den Gehaltskonten, Kreditkarten, Taggeldgeschäften, das sind die Banken die damit die höheren Zinsen finanzieren, vom Volk weg und vom Staat weg!

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