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Anlagebetrüger in China hingerichtet

06.08.2009 | 08:26 |   (DiePresse.com)

Die beiden Anlagebetrüger haben hunderte Anleger um 90 Millionen Euro betrogen. In China werden Schätzungen zufolge jährlich 15.000 Menschen hingerichtet.

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Wegen Anlagebetrugs in Millionenhöhe sind zwei Geschäftsleute in der Volksrepublik China zum Tode verurteilt und hingerichtet worden. Die beiden hatten laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Xinhua hunderte Anleger insgesamt um umgerechnet rund 90 Millionen Euro betrogen. Der Betrug habe nach Erkenntnis der Justiz die "soziale Stabilität" des Landes schwer beeinträchtigt, hieß es in der Pekinger Agenturmeldung vom Donnerstag. Die Urteile seien am Mittwoch vollstreckt worden.

Die Zahl der Todesurteile, die jährlich in China vollstreckt werden, soll sich nach verschiedenen Schätzungen auf etwa 15.000 belaufen. Die genaue Zahl der Hinrichtungen ist ein Staatsgeheimnis. Menschenrechtsorganisationen werfen den chinesischen Behörden auch Handel mit Organen hingerichteter Häftlinge vor.

(APA)

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19 Kommentare
Gast: gast
06.08.2009 18:54
1 0

Aus den Kommentaren spricht der Neid der Besitzlosen.

Minderleister, die unzufrieden mit ihrem selbstverschuldeten Billiglohnleben sind, und deswegen die Todesstrafe für jene fordern, die sich auf der Sonnenseite des Lebens befinden.

Leider muß ich dagegen Position beziehen.

Nur Steinzeitkommunisten und rechtsextreme Verrückte (beides ein und dasselbe) können die Todesstrafe bei Betrugsfällen unterstützen.

Normale Menschen tun dies nicht.

Der Minderleister sollte die Schuld für sein Sozialversagen nicht bei anderen suchen.

Es steht ihm nicht zu.

Für die upper class. Und damit: Für den kultivierten, kulturtragenden, kulturerhaltenden Teil des Westens. Denn wir wissen, wer Opernhäuser, Theater und Kunstgalerien hauptsächlich besucht.

Der Proletarier sicher nicht.

Grigorow
06.08.2009 17:57
0 0

Na endlich

wird diesen Finanz Ganoven das Handwerk glelegt, find auch daß die Todesstrafe das falsche ist weil der Verbrecher für seine Betrügereien nicht leiden muß.
Diese Finanz Heinzis sitzen viele Stunden im Cafe und verkaufen ab und an eine Lebensversicherung oder einen Kredit, diese Typen könnten als Strafe für Ihre Betrügerein gratis die Strassen säubern, oder bei Unwetterschäden helfen GRATIS

NIEDER mit den BANK u. VERSICERUNGS HEINZIS

mick232
06.08.2009 15:43
0 0

Todesstrafe - nein. Härtere Strafen - ja!

Wenn Anlagebetrüger, Insiderhändler, Waffenlobbyisten und ähnliche Finanzgauner bei uns überhaupt bestraft werden, dann meist zu milde.

Dabei geht es vor allem um Abschreckung. Derzeit kann jeder zu Recht davon ausgehen, daß es sich auszahlt, selbst wenn er erwischt wird.


Antworten Gast: Blitzky
06.08.2009 15:54
0 0

Re: Todesstrafe - nein. Härtere Strafen - ja!

Naja der Meinl hat immerhin für ein paar Tage sogar seinen Pass abgeben müssen. Man kann also keineswegs behaupten, dass Österreich bei der Kontrolle der Banken nicht mit gnadenloser Härte vorgeht.

Gast: Peter
06.08.2009 13:10
1 0

Wahnsinn!

Als gebürtiger Österreicher mit österreichsichen Wurzeln möchte ich mich klar von dem Gedankengut, welches hier weiter unten (und wahrscheinlich auch noch weiter oben) distanzieren und alle Leserinnen und Leser zum Nachdenken auffordern!

Es gibt hier in unserem schönen Land auch Leute, welche nicht ein derartig "eigenartiges" Gedankengut haben und die daran Glauben, daß das Leben das höchste Gut eines Menschen ist, welches durch keinen anderen Menschen genommen werden darf.

Gleichzeitig möchte ich auch festhalten, daß ich mich für manche Poster hier auf das Größte geniere!!!

Ich hoffe nur, daß jene Zeiten nie wieder kommen, wo man z. B. aufgrund einer bestimmten Haarfarbe, einer gewissen Abstammung oder ähnliches zum Tode verurteilt wurde!!!

Aber alleine so mache hier nachzulesende Aussagen lassen mich daran zweifeln ...

Antworten Gast: Junker
07.08.2009 04:29
0 0

Re: Wahnsinn!

Ich kann mich dieser Ansicht nur voll und ganz anschliessen. Die Ansicht vieler Kommentatoren scheint mir ein wenig zu nahe an der aus amerikanischen Wildwestfilmen bekannten Neigung zur Lynchjustitz zu liegen. Ein Verbrechen, so schwer es auch sein mag, rechtfertigt niemals, dass man einem Menschen das wegnimmt, was ihm niemand, auch kein guter Gott im "Himmel"(wo) wieder geben kann. Offensichtlich ist da viel Gedankengut unterwegs, das sich an der uralten Hamurabi-Gesetzgebung orientiert, wie dies im Prinzip bei allen Religionen die aus dem vorderen Orient stammen, der Fall ist. Rache ist kein gutes Zeichen fuer eine gute Gesellschaft. Zum Schluss, ich bin Atheist, aber fuehle mich der Menschlichkeit verplichtet.

Paco
06.08.2009 12:27
0 0

Outsourcen!


Es wird so viel nach China outgecourced ...

Gast: hubsi1
06.08.2009 12:06
0 0

gutes land - überall ist china nicht schlecht.

einen anlagebetrüger hinzurichten !!

--> ein gutes land !!


Dekkard
06.08.2009 11:03
1 1

China macht es vor!

Na bitte, es kommen ja nicht nur schlechte Nachrichten aus China. Da kann der Rest der Welt etwas lernen!


Gast: joh03
06.08.2009 10:53
1 1

Richtig gehandelt !

Durch den bewußten Vorsatz, andere zu schädigen, haben diese beiden die Familien, Arbeitsplätze, Eigentum usw. auf lange Sicht schwerstens geschädigt. Der chin. Justiz ist zu gratulieren ! Bei uns laufen die Anlagebetrüger frei herum, werden von Politikern und Behörden gelobigt und erhalten dazu noch das Goldene Verdienstkreuz der Republik. Für Volksschädigung sollen wir diese Art Strafe wieder einführen, und dabei auch gleich die "nichtswissenden" Helfershelfer miteinbeziehen. Dann haben wir sicher wieder eine stabile Wirtschaft mit Ehrlichkeit und eigenem Fleiß und müssen nicht Milliarden von Euro aus dem Volk heraushacken !
Aber es gibt ein altes Sprichtwort:"Der Krug geht so lange zum Brunnen, bis er bricht !" Und das kann schneller kommen als die meisten ahnen........

1 1

Das ist eine vernünftige Lösung

Da gäbe in Österreich auch einige Fälle.

phuter
06.08.2009 10:28
1 1

China macht irgendwas richtiger...


Gast: Tiger
06.08.2009 09:21
0 0

Bei uns laufen Anlagebetrüger frei herum und kriegen Staatsgeld


Antworten Gast: Blitzky
06.08.2009 10:48
0 1

Re: Bei uns laufen Anlagebetrüger frei herum und kriegen Staatsgeld

Sollten Sie K.H.Grasser meinen, so ist dieser erstens kein Staatsangestellter mehr und zweitens waren die Geschäfte mit MEL nur deshalb so unvorteilhaft für die Anleger, weil sie zu früh abgebrochen werden mussten.
Sollten sie Herrn Meinl meinen, so hatte er bekanntlich überhaupt keinen Einfluss auf MEL.
WEnn Sie jetzt meinen, dass man Zertifikate nicht als mündelsichere Anleihen verkaufen sollte, so können da jedenfalls Meinl und Grasser nichts dafür. Das war eine Verkettung unglücklicher Umstände, für die keiner etwas kann, gleichsam höhere Gewalt.
Mit anderen Worten: Bei uns gibt es erstens keine Anlagebetrüger und daher noch weniger frei herumlaufende.

Antworten Antworten Gast: Tiger
06.08.2009 11:49
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@Bei uns gibt es erstens keine Anlagebetrüger

Schön, dass Sie Anlagebetrügern Absolution erteilen, an den Tatsachen ändert das nichts.

Antworten Antworten Antworten Gast: Blitzky
06.08.2009 15:52
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Re: @Bei uns gibt es erstens keine Anlagebetrüger

Also so ganz 100% ernst habe ich mein Posting nicht gemeint, eher als eine Satire...

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Peter
07.08.2009 09:14
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Re: Re: @Bei uns gibt es erstens keine Anlagebetrüger

"Tiger" hat mit Sicherheit alles verstanden, was in den Ausgabeprospekten bei seiner Investition gestanden ist.

Mich wundert gar nix mehr ...

Antworten Gast: Graf Gudenus
06.08.2009 10:12
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Tiger,

verordnete nicht - rezeptfrei - rechtzeitig Tiger Balm; gutes Reiseandenken, in Apotheke in Hong Kong, Singapoore zu kaufen

Antworten Antworten Gast: Tiger
06.08.2009 11:55
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Wird wieder zu viel gekifft in der Grünenzentrale?

Statt sinnlose Forumsbeiträge, wäre ärtzliche Beratung eher angebracht.