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Golfstaaten wollen Dollar im Ölhandel ersetzen

06.10.2009 | 09:40 |   (DiePresse.com)

Einem Medienbericht zufolge überlegen die Golfstaaten, den US-Dollar durch einen Währungskorb aus Yen, Yuan, Euro und Gold zu ersetzen. Es soll bereits geheime Gespräche mit Russland, China, Japan und Frankreich geben.

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Die arabischen Golfstaaten erwägen einem Zeitungsbericht zufolge, den Dollar als Zahlungsmittel im Rohölhandel zu ersetzen. Zu diesem Zweck hätten die arabischen Golfstaaten bereits geheime Gespräche mit Russland, China, Japan und Frankreich geführt, berichtet die britische Zeitung "The Independent" auf ihrer Internetseite am Dienstag. Saudi-Arabien hat diese Information dementiert. Der Bericht sei "absolut falsch", sagte der Chef der saudi-arabischen Notenbank, Mohammed al-Dschasser, am Dienstag. Sein Land führe keine derartigen Gespräche. Der Dollar legte nach seiner Erklärung zu. Auch Russland und Kuwait wiesen den Bericht zurück. Russlands stellvertretender Finanzminister Dmitri Pankin sagte: "Wir haben dies in keinster Weise diskutiert." Der kuwaitische Ölminister Scheich Ahmad Al-Abdullah Al-Sabah äußerte sich ähnlich.

Anstelle der US-Devise solle es laut dem Zeitungsbericht einen Währungskorb geben, der unter anderen aus dem japanischen Yen, dem chinesischen Yuan, dem Euro und Gold bestehen werde. Für den Übergang sei ein Zeitrahmen von neun Jahren vorgesehen.

"Geheime Treffen sind bereits von Finanzministern und Zentralbankgouverneuren mit Russland, China, Japan und Brasilien abgehalten worden, um an dem Plan zu arbeiten. Das Vorhaben bedeutet, dass der Ölpreis nicht länger in Dollar festgesetzt wird", zitierte das Blatt chinesische Bankenkreise in Hongkong. Die meisten arabischen Golfstaaten haben ihre Währungen an den Dollar angebunden.

(Ag.)

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18 Kommentare
Gast: Fidel Gastro
06.10.2009 21:28
3 0

Bye-bye U.S.A! (winke-winke) :-)))))

Bye-bye U.S.A! (winke-winke-winke) :-)))))

0 0

Renminbi

Die Chinesische Währung heißt Renminbi, auch wenns nicht so einfach über die (österreichischen) Lippen geht, wie Yuan.

3 0

Da täts Bomben hageln ...

... die Amerikaner würden sofort merken, dass die Frauen in Saudi-Arabien nicht gleichgestellt, die Menschenrechte ganz allgemein nicht geachtet werden, sowie kein allgemeines und freies Wahlrecht da ist.
Die Saudis werden sich hüten.

Gast: Till Eulenspiegel
06.10.2009 14:41
2 0

Das hat Saddam Hussein doch auch schon wollen,knapp bevor der zweite Irak-Krieg begann

http://www.zeit.de/politik/ausland/2009-10/iran-gespraeche-atom.
Der Dollar wird wahrsccheinlich abgelöst werden,
doch vorher könnten noch einige andere Dinge
passieren

Gast: 1789
06.10.2009 12:26
0 0

Weder Gold noch Dollar

Die Weltwirtschaft stützt sich allerdings weder auf Gold noch auf Dollar. Würde der Dollar zusammenbrechen, würde es als nächstes das Gold erwischen - denn wir hätten dann eine Goldblase, die auch platzen würde.

Unsere Wirtschaft basiert auf der Vorstellung des Fortschrittes unserer Gesellschaften. Eben DARUM verzeiht man den Amerikanern so vieles - weil sie am Ende doch neue Technologien etc. entwickeln werden, um unser Leben weiter zu verbessern. So quasi, "heute geht es euch Amerikanern schlecht, doch geben wir euch Geld, weil morgen etwas ganz tolles von euch zurückkommt"...

Wenn wir durch Wirtschaftswirren die Hoffnung in EBENDIESEN Fortschritt (nicht nur von den Amerikanern, sondern auch unser europäischer, der asiatische etc.) verlören (weil eine Währung nach der anderen den Bach abgeht), DANN wären wir und unsere Gesellschaften hinüber.

Den Amerikanern den Währungstod zu wünschen ist also eine nicht so brilliante Idee. Dass wir - die EU - die größte Handelsmacht der Welt darstellen, ist klar, und über kurz oder lang wird der Euro den Dollar in vielem ersetzen. Doch ein plötzlicher Zusammenbruch des Dollars wäre dem nicht hilfreich.

Antworten Gast: MS Deutschland
06.10.2009 14:14
2 0

Re: Weder Gold noch Dollar

Bei der Überschrift habe ich mir anderes erwartet. Nämlich, dass Gold genauso schief liegt wie der Dollar. Der Dollar eben weil es in den USA zu wenig brauchbare Innovationen gibt und Gold weil es doch zu viel Innovationen bei der Goldförderung gibt.

Nach jeder Innovation im Goldbergbau ist der Goldpreis stark eingebrochen. Die Ersten, die nach Öl bohrten wurden verlacht, da viele nicht glaubten, dass Ölbohrungen zu Erfolg führen. Vorher hatte man nur das Öl, das mit viel Wasser "vermischt" an die Oberfläche quoll.

Bei Gold ist es in Wahrheit ähnlich wie bei Erdöl, allerdings liegt das meiste Gold im Erdkern, wohin man allerdings mit neuersten Technologien durchaus vordringen kann. Im Erdkern liegt gleich soviel Gold, dass man die Erde damit einen halben Meter dick vergolden könnte. Wehe das Zeug wird von irgendjemanden an die Oberfläche gepumpt! Dann ist Gold praktisch wertlos.

Nur weil die Erde einst auch an der Oberfläche flüssig war und das Schwermetall Gold absank, ist es nicht verschwunden und Ölstaaten würden mehr als im $ verlieren!

Nur kreditgeschöpftes Geld ist gut, denn das ist innerlich mindestens doppelt soviel wert wie das Nominale. Nur würde ich den Dollar und das Pfund auf Grund der 100 % und sogar 120 % Hypotheken nicht mehr als kreditgeschöpftes Geld bezeichnen.

Gut steht es in Wahrheit nur um den Euro, denn im Euroraum wurden höchstens 50 % Hypotheken vergeben und die Sicherheiten wanderten via Banken zur EZB. Eine Notiz in € wäre sinnvoll!

Gast: gast
06.10.2009 10:51
0 0

Naiv ..

zu erwarten, dass die das nicht dementieren werden .. na und wenn .. neun jahre sind eine lange Zeit .. da schwimmt noch viel wasser die donau hinunter :)

Gast: gast
06.10.2009 10:37
1 0

@Romolaner: Quellenangabe fehlt

@Romolaner: Quellenangabe fehlt
http://info.kopp-verlag.de/news/hat-der-dollar-crash-bereits-begonnen.html

Dann kommen die Amis endlich



auf den Rang den sie ursprünglich innehatten und den sie verdienen.

Den einer europäischen Kolonie !

Einem Staatsgebilde ohne Kultur die Weltherrschaft zu überlassen, war mehr als fahrlässig, wie die Geschichte gezeigt hat !


Antworten Gast: gast
06.10.2009 10:35
1 7

Re: Dann kommen die Amis endlich

deshalb haben wir so viele Leute mit Kultur wie eben Sie, gell ?

romolaner
06.10.2009 09:36
2 0

Hat der Dollar-Crash bereits begonnen?

Die Gefahr eines Finanzmarkt-Crashs ist im Monat Oktober traditionell aus verschiedenen Gründen stets besonders hoch. In diesem Jahr befinden wir uns womöglich schon in der Frühphase des totalen Crashs der Welt-Reservewährung Dollar, der dann wiederum einen weltweiten Crash der Aktien- und Finanzmärkte auslösen würde. Alles deutet darauf hin, dass jetzt Schluss ist mit der seit März durch eine manipulierte Aktien-Rallye künstlich erzeugten Ruhe auf den US- und Weltmärkten. Uns steht möglicherweise ein turbulenter Oktober bevor, in dem die Entschlossenheit nicht nur der EZB und der Regierungen von Berlin über Madrid bis Rom auf eine harte Probe gestellt wird. Alles hängt nun davon ab, wie sich die asiatischen Länder mit hohen Dollarreserven, allen voran China, in der sich abzeichnenden Dollarkrise verhalten – möglicherweise erleben wir einen epochalen Machtwechsel in der Finanzwelt weg vom Dollar. Die Zeichen stehen auf Sturm.
Zum ersten Mal seit Jahrzehnten stellt die japanische Regierung die Stützung des Greenback auf dem Devisenmarkt praktisch ein. Es kann sein, dass die Bank of Japan schon im kommenden Monat entscheidet, die derzeitigen Finanzhilfen für die Wirtschaft auslaufen zu lassen, da die Unternehmen wieder Zugang zu privaten Geldquellen erhalten.
Damit wären die Unternehmen gezwungen, entweder Bankkredite aufzunehmen oder ihre Dollarguthaben zu liquidieren, um an Bargeld zu kommen.

Gast: max
06.10.2009 09:21
2 0

Gefährliche Sache

Der Bruch des Dollar- Monopols im Ölgeschäft würde die Weltmachtstellung der USA empfindlich schwächen.

Dann wäre zu hoffen, dass sich die USA als guter Verlierer im Wirtschaftskampf erweisen und auf das Ausspielen ihrer militärischen Stärke verzichten.

Ts, ts

Die spielen mit dem Feuer.

Wenn schon, dann sehr behutsam durchführen. Überdies kann ich mir nicht vorstellen, daß in dem Währungskorb der Dollar ganz fehlt.

phuter
06.10.2009 08:52
2 0

Wenn das stimmt...

Gibts Rappeln im Karton.
- Dann zerreisst es den Dollar
- In Folge zerreisst es alles, wo Dollar drin ist also:
Anleihen, den Euro und andere Währungen, Diverse Fonds und Versicherungen die in Dollaranleihen investiert sind.
- Gold schiesst wie eine Rakete nach oben
- Dann fliegen uns die letzten Reste des bisher gewohnten Wirtschaftens um die Ohren.

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Re: Wenn das stimmt...

zum ersten mal hast etwas richtiges geschrieben...

Antworten Antworten phuter
06.10.2009 21:36
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Sind wir ein kleiner Arroganzler?


Gast: picard
06.10.2009 08:48
2 0

der anfang vom ende des dollars!

währungen sind witzlos, nur metalle sind was wert! wenn sie intelligent sind, setzen sich gleich auf gold!

oder am besten in gold gepresstes latinum :D

1 0

Re: der anfang vom ende des dollars!

Wer sich auch in Zukunft die gewohnte Dosis Oo-Mox leisten können will, investiert sogar ganz sicher in goldgepresstes Latinum!