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Absturz: Dollarschwäche bremst Aufschwung

20.10.2009 | 18:38 |  STEFAN RIECHER (Die Presse)

Die weltweit wichtigste Währung steckt in der Krise. Die EU warnt vor dramatischen Konsequenzen. Die Rufe nach einer neuen Reservewährung werden immer lauter. Vor allem China zeigt sich besorgt.

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Jean-Claude Trichet, Chef der Europäischen Zentralbank (EZB), ließ mit einer ungewohnt dramatischen Aussage aufhorchen: Der Kursverfall des US-Dollar gefährde die wirtschaftliche Stabilität Europas. Noch deutlicher wurde Nicolas Sarkozy. Die Ungleichgewichte auf dem Währungsmarkt würden die Wirtschaft der EU ins „Desaster“ führen, ließ der französische Präsident am Dienstag ausrichten.

Tatsächlich befindet sich die US-Währung seit Wochen auf rasanter Talfahrt. Am Dienstag musste man für einen Euro schon 1,495 Dollar zahlen, so viel wie seit mehr als einem Jahr nicht mehr. Experten schließen einen weiteren Kursverfall nicht aus, was für Sorgenfalten nicht nur in Europa, sondern auch in China sorgt. „Die Presse“ beantwortet dazu die wichtigsten Fragen:

1. Warum bereitet der schwache Dollar der EU Sorgenfalten?

Inmitten einer tiefen Rezession streut der Absturz des Dollar Salz in die ökonomischen Wunden der EU. Viele Volkswirtschaften, darunter Deutschland und Österreich, hängen überdurchschnittlich von Ausfuhren ab. Die USA sind außerhalb Europas der wichtigste Markt für die Exporteure. Dort werden durch den Dollarverfall die europäischen Produkte im Verhältnis zu den inländischen Waren teurer. Den Exporten in die USA droht daher ein Einbruch.

„Das ist ein Problem, das uns beschäftigt“, sagte Zentralbankchef Trichet Montagabend. Das Drama wird für die Europäische Zentralbank durch ihr klar definiertes Ziel der Inflationsbekämpfung verschärft. Ortet die EZB Inflationsgefahr, müsste sie die Zinsen anheben, um zu bewirken, dass Anleger Euro aus dem Markt nehmen, weil die Anlage auf dem Sparbuch interessanter wird. Die Folge ist nicht nur eine geringere Inflation, sondern auch eine weitere Stärkung des Euro-Kurses gegenüber dem Dollar.

2. Was bedeutet der starke Euro für den österreichischen Bürger?

Zunächst betrifft die mögliche Schwächung der Konjunktur jeden Bürger, nicht zuletzt durch das Fehlen von Arbeitsplätzen. Allerdings bringt der starke Euro auch Vorteile, vor allem für den reisenden Europäer. Flüge amerikanischer Fluglinien werden billiger, ebenso wie Hotels oder der Einkaufsbummel. Die Luxusgeschäfte an der Fifth Avenue in New York vermelden einen Anstieg europäischer Touristen in Rekordhöhe.

Österreichische Börsianer, die in US-Aktien investiert sind, erleiden hingegen Einbußen. Ein großer Teil der Kursgewinne an den Aktienmärkten wird durch den Kursverlust des Dollar aufgefressen.

3. Droht der Dollar seinen Status als Weltwährung zu verlieren?

Das ist kurz- bis mittelfristig so gut wie ausgeschlossen. Zwar machen China, Indien, Brasilien und auch die arabischen Staaten immer wieder Andeutungen in diese Richtung. Allerdings hängen sie noch viel zu stark von der Rolle des Dollar als Weltwährung ab, um tatsächlich rasch auf eine andere Währung umzusteigen. Die genannten Nationen halten US-Staatsanleihen in Billionenhöhe. Verliert der Dollar seinen Status, wäre ein Kursverfall unumgänglich, und die Reserven würden in kürzester Zeit an Wert verlieren.

Langfristig aber ist das Szenario einer Ablöse des Dollar keineswegs ausgeschlossen. Eine viel diskutierte Alternative wäre ein vom IWF verwalteter Korb aus verschiedenen Währungen, dessen Durchschnitt als neue Reservewährung herangezogen wird.

4. Warum spielt China so eine
entscheidende Rolle?

Die Volksrepublik hält mit Abstand die meisten Währungsreserven der Welt. Per Ende September belief sich der Wert auf 2,27 Billionen Dollar, Ende Juni waren es 2,13 Billionen Dollar. Welcher Wert davon in Form von US-Staatsanleihen gehalten wird, gibt China nicht bekannt. Schätzungen reichen von zumindest 800 Mrd. Dollar bis hin zu 1,7 Billionen Dollar. Der Grund liegt in der hohen Verschuldung der USA. Die Vereinigten Staaten finanzieren ihre Staatsschuld durch den Verkauf von Anleihen.

China könnte durch den Verkauf dieser „Treasury Bonds“ den Dollarkurs jederzeit deutlich beeinflussen, würde sich damit aber ins eigene Fleisch schneiden, weil die gehaltenen Anleihen an Wert verloren haben. Außerdem hält China die eigene Währung durch Eingriffe der Zentralbank absichtlich schwach, um seine Exporte zu stärken. Im Gegensatz zur EU und den USA lässt die Volksrepublik den Wert ihrer Währung nur eingeschränkt vom Markt bestimmen.

5. Warum stoppen die USA den
Absturz des Dollar nicht?

Die Einflussnahme Chinas auf die Kursentwicklung der eigenen Währung stößt Washington übel auf. Die USA halten den chinesischen Yuan nach wie vor für unterbewertet. Das schadet den Exporten in Richtung China und trägt zum Ungleichgewicht in der Handelsbilanz bei. Deshalb stört der Kursverlust gegenüber dem Euro nur bedingt, weil die USA in Europa einen nun billigen Absatzmarkt für ihre Produkte sehen.

6. Wie wird es mit dem Kurs
des Dollar weitergehen?

Europäische Ökonomen sprechen gern von einem „fairen Wert“ von 1,25 Dollar für einen Euro. Das würde allerdings das angesprochene Ungleichgewicht zwischen Dollar und chinesischem Yuan weiter verstärken. Deshalb schließen amerikanische Ökonomen einen weiteren Absturz des Dollar ganz und gar nicht aus. „Solange sich an der aktuellen Stimmung nichts Dramatisches ändert, wird der Kurs des Dollar weiter fallen“, sagt beispielsweise Paul Mackel, ein Analyst der britischen Bank HSBC.

 

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("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.10.2009)

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61 Kommentare
 
1 2
Gast: Senfi
21.10.2009 10:41
0 1

Zineszins lässt jede Währung kollabieren

Jede Währung im gegenwärtigen Geldsystem muss über kurz oder lang zusammenbrechen:

http://www.webinformation.at/material/Pyramidenspielgeldsystem.pdf" target="_blank">http://www.webinformation.at/material/Pyramidenspielgeldsystem.pdf

Antworten Murray
21.10.2009 14:10
1 0

Re: Zineszins lässt jede Währung kollabieren

Wenn in dem von Ihnen genannten Beispiel die Zentralbank frisch gedrucktes Geld nicht verleiht, sondern sich damit Sachwerte kauft (wie sie es in der Offenmarktpolitik manchmal macht), dann bricht die ganze Analyse zusammen. Im übrigen geht der Artikel davon aus, dass es einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Zinssatz und der Bargeldhaltung (wie üblich als "Horten" verunglimpft) gibt. Das ist aber nicht so. Bargeldhaltung beruht auf Unsicherheit, Zinsen beeinflussen jedoch das Verhältnis zwischen Sparen und Konsum. Geldhaltung beeinträchtigt die Wohlfahrt nicht, erhöht allerdings den Tauschwert, des Geldes. So what? Und ihre Lösung, eine räuberische Zentralbank durch eine andere zu ersetzen, befriedigt auch nicht wirklich.

Gertrud
21.10.2009 09:06
0 0

Euro-Staaten und EZB: Warnung vor starkem Euro

@Gast G
Einen wunderschönen guten Morgen! Na, schon so zeitig ran an die Gutmenschen? Das kann ja nur ein guuuuter Tag werden.
Lesen Sie bitte einmal das hier, das ist genial und es beleuchtet die Misere aus einem etwas ganz anderen Blickwinkel, jedoch: Das Ergebnis ist dasselbe*lach*:
Gast: boc
schrieb
am 20.10.2009 um 14:37
Räumt doch die Dollarleichen weg
Die <wir sind gut-die anderen sind schlecht>Poster hier im Forum, erinnern mich immer an einen makabren Witz.

Ein Patient im Krankenhaus beschwert sich über seine sterbenskranken Bett-Nachbarn. Er läßt den Doktor kommen und sagt: Herr Doktor, das ist ja nicht auszuhalten.
Können sie die Kranken nicht ins Sterbezimmer bringen. Der Arzt daraufhin: Was glauben sie wo sie sind!

Gast: Klaus Brandhuber, z.Zt. Cluj
21.10.2009 07:35
0 0

Wollen wir Plan- oder Marktwirtschaft?

Der Beitrag von Stefan Riecher ist einseitig, unausgewogen. Er verschweigt z.B. die billigen Energieimporte. Er laesst unbeachtet, dass die USA seit Jahrzehnten einfach mehr Geld ausgeben als einnehmen. Dass sich ein derartiges Verhalten irgendwann raecht, dazu muss man nicht Volkswirtschaft studiert haben. Ob die USA ihre Ausgaben als Weltpolizei jemals hereinspielen kann,sei dahingestellt. Hier sei an die schaebige, ja laecherliche Haltung Europas im Balkankonflikt verwiesen; wir brauchten die GIs, damit dort unten Ruhe wird! Und China? Wird seine Forderungen in US-$ schon zu 50% (Realwert) abgeschrieben haben. Wie lang das seine Buerger ertragen? Wer erinnert sich noch an den im Handel mit dem Comecon verwendeten Verrechnungs-$? War auch eine Seifenblase. Resume: Ein starker EURO ist noch immer besser als ein schwaechelnder, auch wenn die Produktion deutscher Gelaendewagen von Graz nach Detroid verlagert wird.

Gast: R.Greiler
21.10.2009 07:17
0 0

Warum schreibt man nicht über Vorteile?

Durch den hohen Euro wird die Inflation gemäßigt.


Gast: boc
20.10.2009 22:20
0 0

Ihr wolltet es ja so haben, einen starken Euro der den Dollar überflügelt.

<Noch wos da lust, derfs da net grausen>.

Das wollten die eingebildeten Europäer doch immer. Ein starker Euro sollte den Dollar als Leit-und Reservewährung ablösen.

Hurra, es ist geschafft. Der Euro auf Platz 1.
Fest und "sicher wie die Bank von England". Ach so, das war im 19. Jahrhundert, na sagen wir heute, sicher wie die Bank von Brüssel, eh Frankfurt.

Damals beim Crash 1929 und der nachfolgenden Depression begann ein Abwertungswettlauf, bei dem ein Land dem anderen seine Deflation zu exportieren versuchte.
So wollen auch heute alle wieder sich durch eine schwache Währung Wettbewerbsvorteile schaffen. Nur die prepotenten Europäer sind ganz geil auf einen harten Überflieger-Euro. Also jammert jetzt nicht, wenn ihr die Lasten zu tragen habt.


Antworten Gast: gepoppter
21.10.2009 05:57
0 0

Re: Ihr wolltet es ja so haben, einen starken Euro der den Dollar überflügelt.

Ihr Geplapper ist entbehrlich. Schreiben Sie uns, den Postern, wieder, wenn Sie sich entschieden haben. Für oder gegen eine starke Währung.

Gast: ASVG-Sklave
20.10.2009 20:13
0 0

Die vielen Exporte???

Für den "Feinkostladen" und das Know-How- Eldorado am Alpenrand absolut KEIN Problem: Die DDr., Professoren, Dr.Mag., Post Graduate Genies und MBAs in Lederhosen und mit Mercedes Benz werden dieses Land aus jeder Krise führen. Nicht umsonst entlohnen wir sie so fürstlich. Oder?

Antworten schmeiser
20.10.2009 21:04
0 0

Re: Die vielen Exporte???

was genau haben sie mit ihrem posting kritisiert? das asvg?

Murray
20.10.2009 19:47
1 1

Die einfachste Lösung

besteht darin, alle Geschäfte in Maria-Theresien-Talern abzuwickeln. An dieser Währung können weder die Fed noch die chinesische Zentralbank viel manipulieren (zumindest ließe sich DAS leicht nachweisen). Dann unterbleiben die Risiken mit den Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten, die ganzen Hedging-Geschäfte lassen sich auch einsparen. Vor allem gibt es keine Manipulation der Wechselkurse, weil überall dieselbe Währung gilt.
Darüber hinaus spart man sich die Banken, weil das Geld von alleine mehr wert wird (statt weniger, wie jetzt beim Papiergeld). Verbietet man endlich das Teilreservebankwesen, kann das alles prächtigst funktionieren.
Der große Nachteil daran: Politiker und Banken haben keinen Spielraum mehr, sie müssen ehrlich agieren. Wer sich da wohl querlegen wird?
P.S.: Und wer immer noch daran glaubt, dass es schädlich ist, wenn in diesem System folgerichtig die Preise sinken, möge sich folgenden Artikel und die darin zitierte Literatur zu Gemüte führen: http://mises.org/story/1583

romolaner
20.10.2009 19:42
1 0

Blattschuss auf den Dollar

Eine der grundlegendsten Änderungen der gegenwärtigen Geschichte des Nahen Ostens findet gerade statt: Die arabischen Golfländer planen gerade zusammen mit China, Russland, Japan und Frankreich, Geschäfte mit Erdöl nicht mehr über Dollar abzuwickeln, sondern sich dazu eines Korbes an Währungen zu bedienen, der den japanischen Yen, den chinesischen Yüan, den Euro, Gold und eine neue, für die Golfstaaten geplante Gemeinschaftswährung enthält.

Geheime Treffen der beteiligten Finanzminister wurden bereits dazu abgehalten, die Zentralbankchefs von Russland, China, Japan und Brasilien erarbeiten die Ablaufpläne. Das bedeutet nichts anderes, als dass das Öl nicht mehr in Dollar gehandelt wird.
Der Goldpreis zieht weiter nach oben. Der Dollar fällt unaufhaltsam. Sofort wird aus den Golfstaaten dementiert. Russland schweigt, China schweigt. Der Bericht von Fisk wird heftig angegriffen. Er legt im Independent nach. Dann sendet Russia Today ein Video mit einer Stellungnahme von Robert Fisk. Er bekräftigt seine Informationen. Die USA kämpfen mit Golddrückungsaktionen um den Dollar und gegen den Goldpreis an.

Daher wird der Goldpreis nicht schnell explodieren und der Dollar nicht abstürzen. Die Chinesen (und Russen) brauchen Zeit. Das US-Finanzimperium muss langsam ausbluten, das Gold möglichst lang zu möglichst niedrigem Dollarpreis in die starken Hände der neuen, mächtigen Nationen gehen. Dort wird es als Deckung für die großen, neuen Weltwährungen dienen.


Antworten Gast: gepoppter
21.10.2009 06:09
0 0

Re: Blattschuss auf den Dollar

Seit wann beschäftigen sich die Romolaner, recte Romulaner mit fiskalischen Problemen? Sie sind doch eher für die Galaxien und nicht für die Fiskalien zuständig. Aber die haben es ja auch leichter. Sie müssen nix beweisen. Denn das wird das eigentliche Problem werden. Der Beweis, daß eine Währungsutopie, ein Mischmasch eine Währung wird.

Antworten APFELSYS
20.10.2009 20:19
0 0

Re: Blattschuss auf den Dollar

Ich tippe eher auf Sonderziehungsrechte als neue Leitwährung, inklusive den Chinesen!

Antworten Antworten Gast: Gast
20.10.2009 21:33
0 0

Re: Re: Blattschuss auf den Dollar

mit dem Korb sind die SDR gemeint, allerdings um einige andere Währungen und evtl. Gold erweitert. In den derzeitigen SDR sind nur USD, EUR, YPY und GBP enthalten.

Gast: Pips
20.10.2009 19:25
0 0

Wie

immer werden die Dinge verdreht. Richtig ist, die Exportwirtschaft Europas ist jetzt benachteiligt. Aber, die Importwirtschaft, die ihren Waren in China oder USA in USD zahlt, kauft so billig wie noch nie. Klar, die Chinesen, die ja vom Euro nichts wissen wollten, jammern jetzt und würden gerne die Kurve kratzen. Aber, selbst Importeur, will ich z.B. davon nichts wissen und bestehe darauf die Waren in USD zu zahlen.
Des einen Freud, des anderen Leid. Von mir aus könnte es so weitergehen.

Antworten Gast: gepoppter
21.10.2009 06:12
0 0

Re: Wie

Na ja, seitdem die Romulaner zu Währungsexperten geworden sind ist eben alles möglich. Was hinter dem "Nickname", Pseudonym wäre richtiger steckt, kann man sich lebhaft vorstellen.

Wer den Nike-Turnschuh erzeugt ist egal


Der Treter kostet in China oder Vietnam ein paar Cent.

Der grösste Teil der "Wertschöpfungskette" erfolgt im Westen durch Werbung, Design, Sponsoring, Handel, ….

Kids wollen nicht bloss einen Turnschuh, sie wollen die Modelle die ihre Sport-Idole tragen. (NIKE, Adidas, Reebock,..) dafür zahlen sie auch über 100 Euro.

Es geht daher nicht darum, wer das Ding erzeugen darf, sondern, ob die potentiellen Kunden noch fähig und bereit sind Geld auszugeben - gespartes oder geliehenes.

Wenn die Verschuldungsfähigkeit ans Limit kommt, wird weniger konsumiert und dafür Schulden reduziert - eine kurze Rezession (meist 3-5 Jahre) ist die Folge.

Ist die Verschuldung massiver und höher kommt es zur Depression. (SubPrime ist noch nicht abgerechnet)

China kauft von uns wenig hochpreisige Produkte, wodurch von dieser Seite unsere "Wertschöpfungskette" keine Unterstützung bekommt.

Gast: boc
20.10.2009 14:37
1 0

Räumt doch die Dollarleichen weg

Die <wir sind gut-die anderen sind schlecht>Poster hier im Forum, erinnern mich immer an einen makabren Witz.

Ein Patient im Krankenhaus beschwert sich über seine sterbenskranken Bett-Nachbarn. Er läßt den Doktor kommen und sagt: Herr Doktor, das ist ja nicht auszuhalten. Können sie die Kranken nicht ins Sterbezimmer bringen. Der Arzt daraufhin: Was glauben sie wo sie sind!

Antworten Gast: gepoppter
21.10.2009 06:14
0 0

Re: Räumt doch die Dollarleichen weg

Wenn diesen Fake ein Ami geschrieben hat, dann ist er gut. Nur wer ist der andere "Patient"?

Gertrud
20.10.2009 12:45
0 2

Euro-Staaten und EZB: Warnung vor starkem Euro

@Thonet H.
Es ist so, wie Sie es schrieben:
Danke für Ihren wertvollen Beitrag, der für mein Dafürhalten die einzige wahre Antwort auf diese Misere ist.
Wozu eigentlich noch Verzweiflungskrämpfe seitens selbst nur eingeschränkt denken und abschätzen könnender Experten, die nur für noch mehr Verwirrung, Panikmache und Irritation sorgen? ?
Ich darf Sie daher noch einmal zitieren:
Die Strafe
fügen sich die Menschen selbst zu, wenn sie glauben ohne Umkehr aus ihren selbstgemachten Unheil herauszukommen. Ohne Umkehr kein Heil und wir wissen alle
was zu tun ist, nicht nur die Politiker.
Wenn der Mensch gegen die Schöpfungsordnung in zunehmenden Mass verstößt und die Evolution, mit ihrem Glauben an das Überleben des Stärkeren, als neuen
Götzen in allen Lebensbereichen verherrlicht, werden wir uns selbst richten, indem wir unbarmherzig dafür selbstbestimmt den Regeln der Natur ausgesetzt
werden. Wenn wir so weitermachen, werden wir uns selbst eleminieren und damit das gleiche Schicksal erleiden wie die Millionen unschuldiger Kinder, denen
wir das erste Menschenrecht, das Recht auf Leben, verwehren.

Antworten Gast: g
21.10.2009 06:16
0 0

Re: Euro-Staaten und EZB: Warnung vor starkem Euro

Oje. Eine Gutmenschin.

hugo8
20.10.2009 11:40
2 0

starker und schwacher euro

wie wars denn vor einigen jahren, eurokurs bei ca 0,7-0,75, da wars auch nicht recht, heute bis zu 1,45 oder mehr, was nun, wenns immer 1 zu 1 ginge, könnte man auch eine einheitswährung auf der welt machen, ein auf und ab halt wie in jeder wirtschaft betrifft auch die währungen

Gast: MS Deutschland
20.10.2009 11:21
4 0

Budget sanieren, wäre purer Unsinn!

Warum soll sich Europa zu Gunsten der USA kaputtsparen? Europa bzw. auch die Konzerne Europas müssen sich einfach massiv im Dollar verschulden. Im Dollar gibt es keine Zinsen und der Dollar wir mit Sicherheit komplett verfallen, dafür sorgt der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Obama, der sein Budget mit einem Defizit von 13,2 % (anders als in Europa sind da die Defizite der Städte und Länder(Bundesstaaten wie Kalifornien haben nochmals selbst gewaltige Defizite jeneseits von Gut und Böse) NICHT eingerechnet, wodurch ein Gesamtdefizit von über 20 % wahrscheinlich wird.

Obama hat Change versprochen und er ist eben dabei aus 100-Dollar-Banknoten Change (Wechselgeld) zu machen und hält zur Begeisterung der Obama-Wähler seine eigentlich unfinanzierbaren Versprechen wie Gratiskrankenversicherung für alle US-Bürger eben ein. Change - also Wechelgeld - das wollten die Amerikaner aus dem US-Dollar eben machen und diese Politik, die vor allem die Ärmsten der Armen in Entwicklungsländern ruiniert - diese zeigten bisher stolz ihre eisernen Reserven (Dollarbanknoten) die bald wertlos sein werden - wird eben mit dem Friedensnobelpreis belohnt!

Europa darf jetzt nicht dumm sein und muss sich selbst im Dollar massiv verschulden, KEINESFALLS sparen! Konzerne, die in den Dollarraum exportieren müssen verpflichet werden ihre Schulden auf den niedriger verzinsten Dollar umzustellen, der noch dazu wertlos wird, wodurch sich die Konzerne entschulden können.

Sparen ist falsch!

Antworten Gast: gepoppter
21.10.2009 06:19
0 0

Re: Budget sanieren, wäre purer Unsinn!

Brrrrrrrr. Was Sie da posten, davon kann man ja richtig Angst bekommen. Ich hoffe nur, daß Sie sich nicht allzu ernst nehmen.

Antworten Antworten Gast: MS Deutschland
21.10.2009 13:45
0 0

Re: Re: Budget sanieren, wäre purer Unsinn!

So wirklich ernst nehme ich mich nicht. Ich bin eine Null, aber ich weiss eben dass ich eine Null bin. Das unterscheidet mich gewaltig von Nullen, die nicht wissen, dass sie Nullen sind.

Dank meines umfassenden Wissens und meines Geschicks alles richtig zu verknüpfen weiß ich, dass jedes Teil immer wieder Teilbar ist und die Summe aller Teile exakt Null ist. Raum und Zeit sind nur eine Täuschung.

So kann man auch Probleme der Quantentheorie wie z. B., dass laut Quantentheorie 5 Männer einen Raum verlassen können wenn nur 3 Männer vorher reingegangen sind und kein Mann vorher drinnen war, lösen. Ich weiss eben, dass die Männer in Wahrheit den Wert Null haben und dann verlassen eben 5 Nullen den Raum, obwohl nur 3 Nullen reingegangen sind.

Obwohl es natürlich keine Wahrheit gibt, sondern alles immer 99,999...98 % richtig und gleichzeitig 99,999...98 % falsch ist, halte ich meine Aussagen für richtig. Physikaische Einheiten sind in meinem Modell sinnlos, auch diese sind natürlich in 99,999...98 % der Fälle richtig und 99,999..98 % der Fälle falsch. Aber ich muss jetzt Platz sparen, aber vielleicht verstehen sie mich dank dieser Aussagen über mein Denken besser.

Ich meinerseits hoffe nämlich, dass die, die von Sparen faseln dies nicht ernst meinen. Es ist wirklich besser sich im Dollar extrem zu verschulden und NICHT zu sparen! Man bekommt so Ware (in Wahrheit auch nichts) für NICHTS.

Antworten APFELSYS
20.10.2009 18:52
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Re: Budget sanieren, wäre purer Unsinn!

Verschulden heisst Dolar aufnehmen. Das treibt den Wechselkurs!!!
Die fälligen Zinsen und Rückzahlungsbeträge versetzen die Dollarspekulanten in die Lage, die Dollarnachfrage ziemlich genau einzuschätzen.

Schwachsinn!!

 
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