Liechtensteiner Fürstenbank LGT profitiert von Auslandsgeschäft

Im vergangenen Jahr sammelte die im Besitz der Fürstenfamilie stehende Bank netto umgerechnet 10,9 Milliarden Euro an neuen Geldern ein.

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Die Presse (Clemens Fabry)

Der Ausbau des internationalen Geschäfts macht sich für den Liechtensteinischen Vermögensverwalter LGT bezahlt. Im vergangenen Jahr sammelte das Institut netto 11,7 Milliarden Franken (10,9 Milliarden Euro) an neuen Geldern ein, wie die im Besitz der Fürstenfamilie stehende Bank am Montag mitteilte. Die verwalteten Vermögen stiegen um 18 Prozent auf 152,1 Milliarden Franken. Dazu trugen auch die jüngsten Zukäufe bei - etwa die Übernahme des auf vermögende Privatkunden spezialisierten Instituts Vestra Wealth mit Sitz in London.

Zudem übernimmt die Bank das Private-Banking-Geschäft der niederländischen ABN Amro in Hongkong, Singapur und Dubai mit verwalteten Vermögen von rund 20 Milliarden Dollar (18,9 Milliarden Euro). Die Transaktion soll im zweiten Quartal abgeschlossen werden. Der Wachstumskurs spiegelte sich auch im Gewinn, der 2016 um neun Prozent auf 230 Mio. Franken zulegte.

(APA/Reuters)

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