Bauboom spült Sanitärfirma Geberit mehr Geld in die Kasse

Der Bauboom in Europa und die Integration des Keramikgeschäfts der 2015 übernommenen finnischen Sanitec haben bei der Sanitärtechnikfirma Geberit im vergangenen Jahr die Kassen klingeln lassen.

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G – APA/KEYSTONE/GIAN

Der Überschuss des Sanitärtechnikkonzerns Geberit stieg im Vorjahr um 18,4 Prozent auf 584 Millionen Franken, wie das am Zürichsee ansässige Unternehmen am Dienstag mitteilte. Damit schnitt Geberit besser ab als von Analysten erwartet. Diese hatten für den Gewinn im Schnitt 557 Millionen Franken prognostiziert.

Operativ lief es für Geberit, dem nach eigenen Angaben vor der spanischen Roca und der deutschen Grohe größten Hersteller von Sanitärprodukten, besser. Der Betriebsgewinn kletterte um 16,2 Prozent auf 686,5 Millionen Franken Der Umsatz stieg - wie bereits seit Januar bekannt - um 8,3 Prozent auf 2,8 Milliarden Franken. Geberit geht davon aus, dass sich die Bauindustrie 2017 positiv entwickeln wird.

Die Dividende soll auf zehn (Vorjahr: 8,40) Franken je Aktie erhöht werden. Zudem soll zum Ende des zweiten Quartals ein maximal drei Jahre dauerndes Aktienrückkaufprogramm über bis zu 450 Millionen Franken gestartet werden.

(Reuters)

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