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Keine Staatsgarantie: Dubai brüskiert die Investoren

30.11.2009 | 16:52 |   (DiePresse.com)

Das Emirat Dubai will nicht für die Schulden der in Geldnot geratenen Staatsholding garantieren: "Dubai World ist nicht Teil der Regierung". Indes drohen dem Nachbar-Emirat Abu Dhabi "Vergiftungseffekte".

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Das Emirat Dubai brüskiert die internationale Finanzwelt. Die Regierung von Dubai will nicht für die Milliarden-Schulden der staatlichen Holdinggesellschaft Dubai World garantieren. Dies sei Sache der Gläubiger, die ihren Teil der Verantwortung tragen müssten, sagt ein hochrangiger Finanzvertreter des Emirats.

Bislang waren Experten von einer Staatsgarantie ausgegangen. Die Nachricht belastete in Folge auch die europäischen Aktienmärkte, die bereits seit Mittwoch unter den Ankündigungen aus dem Emirat leiden und eine zweite Welle der Finanzkrise fürchten.

"Gläubiger müssen Verantwortung übernehmen"

Die anstehende Restrukturierung von Dubai World treffe womöglich kurzfristig die Gläubiger, langfristig gebe es aber Vorteile. Die Bankenlandschaft brauche keine weitere Liquidität von der Zentralbank. Es bestehe auch kein Grund zur Sorge. Am Donnerstag hatte die Regierung in Dubai die internationalen Finanzmärkte damit geschockt, die Staatskonzerne Dubai World und Nakheel müssten ihre Gläubiger um einen Zahlungsaufschub von sechs Monaten bitten.

Dubai World sei nicht Teil der Regierung, präzisierte der Vertreter - auch wenn die Gläubiger das denken würden. Die Gläubiger von Dubai World trügen die Verantwortung für ihre Kreditvergabe-Entscheidung. "Die Regierung ist der Eigentümer der Firma, aber seit der Gründung ist es so eingerichtet, dass die Firma nicht durch die Regierung abgesichert ist", sagte er.

Die Reaktionen an den Finanzmärkten seien übertrieben gewesen und spiegelten das Ausmaß des Schuldenproblems Dubais nicht korrekt wider. Auf Föderationsebene gebe es eine gute Koordination in Sachen Banken. Die Reaktion auf die Bitte um Zahlungsaufschub an der internationalen Märkten sei übertrieben gewesen.

"Die Banken haben ein Problem"

"Alle Anleger hatten für heute mit irgendeiner Erklärung gerechnet, jetzt sind sie genau mit dem Gegenteil gekommen", sagte Vyas Jayabhanu, Chef von Al Dhafra Finanical laut Nachrichtenagentur Reuters. "Die heutige Ankündigung bedeutet, dass die Banken ein Problem haben und dass die Investoren bei Islamischen Bonds offensichtlich in Panik sind", sagte er. "Wir erwarten letztlich immer noch irgendein Handeln der VAE-Regierung, andernfalls wird es die Wirtschaft ruinieren."

Abu Dhabi drohen "Vergiftungseffekte"

Dennoch: Dubai World hat fast 60 Milliarden Dollar Schulden, was rund drei Viertel der Verbindlichkeiten des Landes entspricht.

Nach Ansicht der Ratingagentur Moody's sind "Vergiftungseffekte" nach den Dubaier Geldsorgen für das Nachbaremirat Abu Dhabi "unvermeidlich". Die Umstrukturierung von Dubai World könnte zudem zu einer Herabstufung von Banken in den Vereinigten Arabischen Emiraten führen. "Vergiftungseffekte für Abu Dhabi sind unvermeidlich solange Zweifel darüber bestehen, wie Dubai sein Wachstum finanzieren will", sagt der verantwortliche Moody's-Analyst.

(Ag.)

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30 Kommentare
 
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Entropix
01.12.2009 15:16
0 0

na ja,

kreative Pleiten in der Baubranche sollen auch anderswo üblich sein.

0 0

Dubai hin Dubai her aber

das EU-Mitglied Griechenland geht auch Pleite!

Was wird dann in der Eurozone passieren?

Gast: sonja
01.12.2009 09:48
0 0

Belsazar

mene mene tekel u-pharsin: Gott hat dein Königtum gezählt und beendet ...

Gast: hubsi 1
01.12.2009 07:20
0 0

kameltreiber

kameltreiber bleibt kameltreiber !!

rohstoffvorkommen hat nocht keinen staat reich gemacht - ganz im gegenteil

sache der gläubiger - genau das werde ich meiner bank auch sagen.

Gast: Ohne Kredite keine Renidte
01.12.2009 07:04
1 0

Sache der Gläubiger ?

Interessant ist das schon, mit "das ist Sache der Gläubiger"!

Ist es nicht gerade in Dubai in letzter Zeit so gewesen, dass niemand ausreisen darf, der offene Schulden hat?

Sitzen nicht gerade in Dubai Unzählige im Gefängnis wegen ausstehender Schulden?

Mir kommt vor, so was gelesen zu haben.

Aber das ist sicher was ganz anderes.

grinch
30.11.2009 20:14
0 0

Das wird die Gläubiger

sicher auf die Palme treiben.
Das trifft sich dann aber gut.

Faktum Est
30.11.2009 19:21
2 0

Hat nicht vor ein paar Tagen so ein Clown...

... dahergeschrieben, daß die Scheichs einem anderen Glauben anhingen und eine "Ethik" besäßen weshalb sie ihre Schulden auch zahlen würden (ganz im Gegensatz zu den hiesigen "Bankstern")?
Arabische Wirtschaftsethik of its best! Würde ich da doch glatt meinen...

Gast: Bösewicht
30.11.2009 17:51
0 0

.

"Wir erwarten letztlich immer noch irgendein Handeln der VAE-Regierung, andernfalls wird es die Wirtschaft ruinieren."

Wird das irgend jemanden in Dubai kratzen? Man kann die Eigentumsverhältnisse der Insel ja auf die Gläubiger aufteilen (sofern das nach islamischem Recht überhaupt möglich ist). Die Baufirmen sind dann glückliche Besitzer eines halbfertigen Häusels am Palmenstrand. Dann muss das halbfertige Häusel entweder von den neuen Besitzern fertiggebaut wereden - womit das Ziel für Dubai letzlich ebenfalls erreicht ist, oder es muss zum Marktwert verkauft werden. In Dubai findet sich dafür sicher ein Investor. Und gegen geeignete Sicherstellungen sind die bisherigen (und geprellten) Lieferanten sicher auch gerne bereit, die Palmeninsel fertigzubauen. Dubai hat sein Ziel also erreicht und die Lieferanten kräftig auf's Kreuz gelegt.

Gast: kasperl
30.11.2009 17:40
0 0

phänomenal !!!

Diese Araber, hut ab. Immobilien sind nichts mehr wert, man lässt die Baustelle ruhen, wird die Verträge neu und billiger verhandeln, derweil der Ölpreis wieder hurtig steigen wird... Die Araber sind halt doch die eigentlichen "Händler", einfach viel vom Bazar gelernt.

Gast: joh03
30.11.2009 17:11
1 1

Lesen lernen....!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Da seit der Gründung dieser Firma in Verträgen offengelegt ist, wer dafür haftet oder nicht, ist es die Pflicht derjenigen, welche hier eintreten, den Vertrag zu lesen. WEr den Vertrag nicht gelesen hat, kann sich hinterher nicht beschweren oder hoffen oder andere beschuldigen. Die REgierung in Dubai handelt richtig.
Aber die Gier der Banken kennt das Wort "LESEN" nicht, vor allem nicht mehr, wenn schon Goldbarren in den hoffnungsvollen Äuglein der Bänker schimmern. Recht geschieht ihnen, denn jetzt tritt das ein, was sie bisher mit den kleinen Kunden selbst getan haben:
Das Kleingedruckte ist wichtig !!!!!!!!!!!!!!!!!

Gast: ET
30.11.2009 17:04
1 0

Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

Es würde sich überhaupt nichts ändern, weil der Staat Dubai als Schuldner genauso wenig leisten kann als der Staat Österreich auch. Die Einbringlichkeit wäre also gleich gut (schlecht).

Dubai hat nur etwa 200.000 Einheimische und das ÖL soll zwischen 2015 und 2020 fertig gefördert sein. Das Durchschnittseinkommen beträgt 28.000 USD pro Jahr. Wie bitte sollen 200.000 Menschen Schulden von nur 60 Mrd. USD zahlen können?

Bei nur 5% Zinsen bleibt dann immer noch eine pro Kopf Zinslast von 15.000.- USD. Das bringt aber noch immer keine Verringerung der Schuldenlast!

In Österreich ist es aber nicht viel anders. Wir werden die geplanten Staatsschulden von 2013 in der Höhe von 370 Mrd. USD auch nie wieder zurückzahlen könnén. Es reicht ja schon heute, trotz einer irren Abgabenlast, hinten und vorne nicht.

Es scheint die Gläubiger, bzw, die Wunderwuzzis der Finanzwelt, sind reichlich naiv. Die realen Geschichten erinnern immer mehr an Álice um Wunderland!

Antworten hw
30.11.2009 17:51
0 0

Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

diese problematik der vermögensschieflast entsteht eben rein durch die zinsen, und wird durch die massive ausgabe von staatsanleihen beschleunigt.
man könnte fast annehmen unser sozialpolitiker rechneten von anfang mit einem finanzcrash.

man wird sich gedanken machen müssen, wie man arbeitsleistung und vermögen wieder in die waage bringen kann.

Antworten Antworten Gast: ET
30.11.2009 19:01
0 0

Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

Bei Betrachtung über längere Zeiträume ist vollkommen klar, dass jede Wirtschaft irgendwann kollabiert. Die wenigen schlauen Lenker von Staaten, oder der Staatsgeschicke, haben diese Möglichkeit also immer im Hinterkopf. Schon im April 2009, als unser Finanzminsiter die Prognose 2012 veröffentlicht hatte, war vollkommen klar, dass sich diese Gedanken auf den Weg nach Vorne machten.

Die Vermögensschieflast ensteht aber nicht nur wegen der Zinsen, sondern vor allem wegen der exzessiven Umverteilung von realen Leistungen. Bei Betrachtung der Geldströme, am Ende stehen reale Leistungen dahinter, werden die Empfänger der Umverteilung schnell sichtbar.
Ich sehe in diesem Zusammenhang die Banken, und deren Riesenorganisationen, als Empfänger durch die Zinsen. Daneben holt sich aber auch noch der geschützte Bereich einen Riesenanteil vom Kuchen, welcher der Gegenleistung nie entspricht.

Die Umverteilung ist schon geschehen und wird kaum Rückgängig gemacht werden können. Diese Vermögen bleibt auch in den Händen der Empfängerfamilien, wenn diese schlau genug sind (Rockefeller, etc:).

Wir könnne aber Hoffnung schöpfen, dass reale Leistung wieder honoriert wird (so wie auch in 50er bis 79er Jahren). Das wird aber noch eine Weile dauern, erst muss der Staatsbankrott kommen, die Banken fallen sowieso mit.


Antworten Antworten Antworten Gast: ledebei
01.12.2009 11:44
1 0

Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

nur ein Kommentar noch: es sind nicht (nur) die Zinsen die für die Banken dieses Spiel so attraktiv machen - Zinsen haben leider die Eigenschaft bei Schieflage des Investors auch uneinbringlich zu sein und sind daher zu wenig geeignet Luftschlösser zu bauen. Es wird das sogenannte "Provisionsgeschäft" schon lange als das Zielgeschäft bei "modernen" Bankenbusiness gepusht. D.h. Provision für eine Transaktion, mit entweder wenig grunndsätzlichen Eigenrisiko und wenn das nicht mehr funktioniert - verpacken in Finanzprodukte und Vertrieb an Dumme (sprich verantwortungslos gierige). Den letzten beißen die Hunde. Dazwischen natürlich einige Stationen mit wiederum "Provisionsertrag". Die zugrundeliegende Realtransaktion deckkt oftmals nicht einmal die Höhe der lukrierten Provisionen (inklusive der natürlich erworbenen Boni für Investmentbanker). Wahnsinnsspiel, in jedem anderen Umfeld glatter Betrug - aber hier vollkommen legal und staatlich gefördert (warum wohl?)

Antworten Antworten Antworten Gast: ledebei
01.12.2009 11:07
0 0

Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

kann diesen Abhandlungen nur zustimmen und habe schon vor einigen Tagen dazu gepostet. Wir sollten das Spiel langsam begreifen!
Bei der Spieldimension und den aufgehäuften Verbindlichkeiten von Banken und Staaten denen nur Luftblasen oder äußerst labile assets (also z.B. assets die über Nacht um 50 % weniger wert sein können, da ihr ausgewiesener Wert zum Großteil aus Luft = Spekulationswert besteht) kann logisch nur der Schluß gezogen werden, dass der crash miteingeplant ist. Denn das was ein mit normaler Intelligenz gesegneter Mensch unschwer erkennen kann, wissen die großen Player sicher auch - und dumm sind sie sicher nicht, nur absolut skrupellos im Kampf um ihren persönlichen Vorteil. Ich höre jetzt schon die übliche Rechtfertigung - wir mußten ja mitmachen, denn das war das System und als einzelner kann man sich nicht dagegen stemmen (kommt einem sicher bekannt vor, spätestens ab der "Aufarbeitung" des 3. Reiches).

Antworten Antworten Antworten Antworten hw
01.12.2009 11:35
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Re: Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

nach was wollen sie bewerten?

es geht nach angebot und nachfrage. schönstes beispiel ist gold. da ändert sich in substanz NULL und trotzdem schwankt der wert irrsinnig.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ledebei
01.12.2009 12:03
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Re: Re: Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

Gold ist ein sehr gutes Beispiel, selbst ein moderater Goldpreis wäre real nicht zu materalisieren - wenn Gold vom Substanzwert bewertet würde (sprich Preisbestimmung nach Angebot und Nachfrage für Produkte). Gold dient seit jeher (psychologisch und traditionell) als Absicherung für schwankende Währungen (wenn man seinen Banken oder Staaten nicht mehr glaubt) weil es halt psychologisch ein grenzüberschreitendes Zahlungsmittel war. Das bedeutet die Goldschwankungen haben keinen realen Hintergrund sondern sind reine Psychologie (inkl. natürlich einer gewissen Manipulaton durch Spekulationen). Gold allein ist harmlos, selbst wenn alle Goldbesitzer große Teile ihres Vermnögens in Gold verlieren ist das unbedeutend - wenn allerdings Abkoppelung vom realen Substanzwert breite Kreise zieht (wie an den Börsen passiert) dann haben wir die aktuelle Situation = Verlust der Aktie als reale (langfristige) Unternehmensfinanzierung, damit auch ihrer Rolle als Vermögensanlage und Zukunftssicherung, Ersatz von Nachhaltigkeitsdenken durch Spekulationsverhalten und damit Bewegungen die wir nicht mehr beherrschen können und offensichtlich zu einer signifikanten Weltwirtschaftskrise führten und wahrscheinlich leider noch führen werden. So schwer mir der Satz fällt, da vollkommen gegen meine Grundeinstellung, ohne rigorose neue Ordnung und damit Zurückführung auf reale Werte und breit akkordierte Zukunftsperspektiven mit teilweise signifikaten Auswirkungen wirds nicht gehen.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten hw
01.12.2009 12:33
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

es gibt für mich schon aktien, die ich sicherer als so manche bank sehe.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: ledebei
01.12.2009 14:54
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

ja sicher, Aktien die keine hohen handelbaren Volumen haben, da vielfach immer noch "Eigentümer" als Kernaktionäre dahinterstehen und daher noch nicht in den Spekulationssog getrieben wurden. Ich wünschte, es würde einen eigenen Markt dafür geben ,der auch geeignet wäre verantwortliches Kapital im Interesse von Gesellschaft und Anleger zu schaffen. Dann hätten wir wieder die Wunschrolle der Aktie.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten hw
01.12.2009 18:59
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Re: Auch wenn der Staat Dubai eine Haftungsübernahme beschlossen hätte!

was spielt es für eine rolle, wenn sie eine aktie bei 50 kaufen, zwischendurch ist sie bei 30, aber sie sind sich sicher, dass sie in zukunft 70 wert wird, und sie mit etwa 3.50 dividende rechnen können?

Gast: Peter Schober
30.11.2009 17:04
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Jetzt haben die Dubaier die Palmeninsel

und werden nie dafür bezahlen, abtransportieren kann man sie ja schlecht.

Wieder mal fallt auf, dass Banken zwar bei Kleinkunden alle möglichen Sicherheiten verlangen, sich bei Großkunden aber recht unbeholfen anstellen und dann um ihr Geld umfallen und jammern.

Antworten Faktum Est
30.11.2009 19:17
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"abtransportieren kann man sie ja schlecht"

das erledigen die Meeresströmungen in Rekordzeit!
Ohne permanente Wartung (sprich: Aufsanden) sind die Inseln in 0,nix wieder weg...

demedici
30.11.2009 16:45
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Eine gewisse Logik

Wenn eine Firma pleite geht bürgen ja auch nicht die Aktionäre, die Entscheidung der Regierung folgt also einer gewissen Logik. Eine Staatsverbindlichkeit ist es ja nicht, Dubai könnte nur in Kulanz haften.

Antworten hw
30.11.2009 17:03
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Re: Eine gewisse Logik

ist schon jemand pleite?

Antworten Antworten Gast: ET
30.11.2009 17:12
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Re: Re: Eine gewisse Logik

Nach Europäischen Recht ist ein Unternehmen dann insolvent wenn 1) das Eigenkapital aufgebraucht ist.
Zusätzlich ist es erforderlich, dass das Unternehmen 2) seinen Verbindlichkeiten zeitgerecht nachkommen kann. Kann das Unternehmen das nicht, dann gilt das Unternehmen als insolvent, also Pleite.

Die 2. Voraussetzung für die Pleite ist sicher erfüllt, die Unternehmen sind also wirklich Pleite. Alle anderen Diskussionen gehen nur in die Richtung Schadensminimierung.

In der Geschäftpraxis kommen aber etwa 50% der Ö Unternehmen ihrer Zahlungsverpfichtung nicht pünktlich nach.

Jetzt kann man das sehen wie man will.
a) Entweder alles nicht so tragisch, oder auch,
b) dass ein Grossteil der Wirtschaft ohnehin Pleite ist.

Jedem das Seine!

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Re: Re: Re: Eine gewisse Logik

Es ist noch ein kleiner Unterschied, ob man seinen Zahlungsverpflichtungen nur nicht pünktlich nackommt, oder ob man ihnen nicht nachkommen kann.

 
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