Milliardär prangert "exzessiven Kosten" bei Pampers-Hersteller an

Der US-Milliardär und Hedgefonds-Manager Nelson Peltz attackiert den Pampers- und Ariel-Hersteller Procter & Gamble.

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AFP (DANIEL MIHAILESCU)

Der US-Konsumgüterhersteller Procter & Gamble (P&C) solle weitere Einsparungen in Höhe von 13 Milliarden Dollar (11,4 Milliarden Euro) vornehmen, um den Umsatzrückgang zu stoppen, forderte der US-Milliardär und Hedgefonds-Manager Nelson Peltz, der Aktien im Wert von 3,3 Milliarden Dollar an dem Konzern hält.

Außerdem forderte er einen Sitz im Aufsichtsrat. Ansonsten werde es bei der nächsten Aktionärsversammlung eine Flut von Anträgen geben, drohte Peltz am Montag.

Die öffentliche Attacke erfolgt nach fünfmonatigen Diskussionen hinter den Kulissen. Procter & Gamble hat bereits einen Restrukturierungsplan eingeleitet, mit dem bis zum Jahr 2021 zehn Milliarden Dollar eingespart werden sollen. Die Unternehmensgruppe, zu der bekannte Marken wie ariel und Pampers gehören,  hat bereits rund 24.000 Jobs gestrichen und sich von strategisch unwichtigen Geschäftsfeldern getrennt. In einer ersten Sparrunde hatte das Unternehmen 2012 etwa ein Dutzend Fabriken geschlossen und rund hundert Marken verkauft, um rentabler zu werden.

Doch trotz dieser Bemühungen legten die Verkaufszahlen nicht zu: Im dritten Quartal des Ende März abgelaufenen Geschäftsjahres 2017 ging der Umsatz um ein Prozent auf 15,61 Milliarden Dollar zurück. "Procter & Gamble hat im Vergleich zu seinen Konkurrenten in allen Produktkategorien Marktanteile verloren", kritisierte Peltz. Dies liege an "Bürokratie und exzessiven Kosten".

(APA/AFP)

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